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Kurz-Check: So wird das KfW-Darlehen beantragt

Staatlich geförderte KfW-Darlehen können dank Zinsvergünstigung finanzielle Belastung bei der Baufinanzierung erheblich senken.

Die staatliche Förderbank KfW bietet für Bauherren Darlehen mit subventioniertem Zins an. Das bedeutet: Weil der Zinssatz oftmals deutlich niedriger ist als der Marktzins, können Bauherren mit dem Einsatz eines KfW-Darlehens die Finanzierungskosten für ihr Bauvorhaben senken. Allerdings gibt es die Förderdarlehen nur unter bestimmten Voraussetzungen. Überdies decken sie häufig nicht die gesamte Baufinanzierung ab, sondern nur einen Teil davon.

Wer als Bauherr ein KfW-Darlehen einsetzen möchte, sollte sich frühzeitig informieren und Planungsfehler vermeiden – denn die können im schlimmsten Fall den Anspruch auf das Förderdarlehen zunichtemachen. Als Planungshilfe kann der nachfolgende Kurz-Check verwendet werden.

Kriterien prüfen. Im ersten Schritt sollten Bauherren prüfen, ob für ihr Bau- oder Renovierungsvorhaben überhaupt ein KfW-Darlehen in Frage kommt. Ausschlaggebend hierfür sind bei vielen Programmen die Einsparpotenziale beim Energieverbrauch, die entweder durch den ausführenden Fachhandwerker oder einen Sachverständigen nachgewiesen werden müssen.

Konditionen prüfen. Manche KfW-Programme sind im Vergleich zum Marktniveau nicht unbedingt viel zinsgünstiger. In solchen Fällen kann es unter Umständen sinnvoller sein, auf das KfW-Darlehen zu verzichten und die Finanzierung ganz traditionell über eine Bank abzuschließen.

Hausbankprinzip beachten. Die KfW vergibt ihre Darlehen nicht selbst, sondern der Abschluss erfolgt bei der Bank, die auch den Rest der Finanzierung übernimmt. Wer über Interhyp, dem Spezialisten für die private Baufinanzierung, nach günstigen Kreditinstituten sucht, kann auch hier gleich seinen Wunsch nach der Einbeziehung eines KfW-Darlehens anmelden. Die Formalitäten und die Vermittlung über die finanzierende Bank übernehmen dabei die Finanzierungsexperten von Interhyp. Interessierte können ohne Extrakosten ein Angebot anfordern.

Aufträge erst nach der Zusage erteilen. Die KfW vergibt ihre Darlehen nur dann, wenn der Darlehensnehmer mit der Auftragsvergabe wartet, bis die staatliche Förderbank seinen Antrag geprüft hat. Die Finanzierung bereits begonnener Vorhaben oder die Umschuldung einer bestehenden Finanzierung sind nach den KfW-Bedingungen ausdrücklich nicht möglich. Das bedeutet konkret: Wer bereits die Handwerker im Haus hat, muss selbst dann auf das KfW-Darlehen verzichten, wenn er ansonsten eigentlich alle Förderkriterien erfüllt.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 16.04.2012