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Mietpreisbremse in drei weiteren Bundesländern

Nach etlichen Bundesländern haben nun auch Bremen, Hessen und Schleswig-Holstein die Mietpreisbremse eingeführt.

Die Mietpreisbremse ist in etlichen Bundesländern eingeführt.

(München, 01.12.2015) Zum Dezember 2015 haben jetzt drei weitere Bundesländer die Mietpreisbremse eingeführt: Bremen, Hessen und Schleswig-Holstein. Die in Bremen eingeführte Begrenzung des Mietpreises ist bis November 2020 befristet und betrifft nur die Stadt Bremen, nicht Bremerhaven, wie der Immobilienverband Deutschland (IVD) Nord berichtet.

Auch in Schleswig-Holstein und Hessen gilt künftig eine Mietpreisbremse, wie das Immobilienportal Immowelt mitteilt. In Hessen gilt sie in 16 Kommunen, darunter zum Beispiel Wiesbaden, Offenbach am Main und Darmstadt. In Schleswig-Holstein gilt künftig in zwölf Kommunen eine Miepreisbremse, darunter zum Beispiel Sylt, Kampen, Wyk auf Föhr.

Die Mietpreisbremse geht auf das Mietrechtsnovellierungsgesetz zurück, das im Juni 2015 in Kraft getreten ist und die Bundesländer ermächtigt, Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt festzulegen. Dort darf bei bei der Neuvermietung von Bestandswohnungen die Miete maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Die Mietpreisbremse wird aktuell vom Grundeigentümerverband Haus & Grund kritisiert. Dieser prüft jetzt Klagen gegen die Mietpreisbremsen in Berlin und in Schleswig-Holstein.


Redaktion: Britta Barlage