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Mietpreisbremse: Was Kapitalanleger jetzt wissen sollten

Die Mietpreisbremse soll 2015 eingeführt werden, das sieht ein aktueller Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums vor. Interhyp hat die geplanten Neuerungen zusammengestellt und zeigt, was Kapitalanleger schon jetzt beachten sollten.

Haus mit Euro

Die Mietpreisbremse sorgt aktuell für Diskussionen ¿ ob auf Spiegel Online, Bild.de oder am vergangenen Sonntag bei Günther Jauch. Denn vor Kurzem hat das Bundesjustizministerium einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem starke Mietpreissteigerungen in den Städten eingedämmt werden sollen.

Die geplanten Neuerungen im Überblick

Mietpreisbremse in Ballungsräumen: Künftig darf der Vermieter bei Neuvermietungen "in angespannten Wohnungsmärkten" maximal zehn Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen. Die ortsübliche Vergleichsmiete richtet sich in der Regel nach dem örtlichen Mietspiegel. Welche Wohnungsmärkte als angespannt gelten, sollen die Bundesländer für einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren festlegen.

Ausnahmen: Von der Mietpreisbremse ausgenommen werden soll die Erstvermietung im Neubau und die Vermietung von "umfassend modernisierten" Wohnungen.

Zahlungspflicht für Maklerprovisionen: Nach dem vorgesehenen Gesetzentwurf dürfen Makler von Wohnungsinteressenten nur noch Gebühren verlangen, wenn diese ihnen einen schriftlichen Suchauftrag erteilen. Damit soll das "Bestellerprinzip" gelten: Wer bestellt, also den Auftrag erteilt, muss zahlen.

Makler- und Eigentümerverbände kritisieren den Gesetzesentwurf. Und noch ist darüber nicht endgültig entschieden, denn der Entwurf muss das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Dennoch fragen sich Wohnungsinteressenten, die ihr Erspartes in eine Immobilie anlegen wollen, ob sich die Immobilie als Kapitalanlage noch lohnt.

Interhyp, der Spezialist für die private Baufinanzierung, hat wichtige Tipps und Fakten zur Immobilie als Kapitalanlage zusammengestellt.

Günstiges Umfeld für Immobilien und Finanzierungen

Die Baufinanzierungszinsen sind im historischen Vergleich immer noch extrem niedrig. Das hat dazu geführt, dass sich heute sogar mehr Menschen eine eigene Immobilie leisten als noch vor einigen Jahren. Das zeigt unter anderem der aktuelle Marktausblick von Deutsche Bank Research. Demnach ist die Investition in die eigenen vier Wände im langjährigen Vergleich nach wie vor erschwinglich, weil steigende verfügbare Einkommen und das niedrige Zinsniveau höheren Hauspreisen entgegen wirken. Außerdem verspricht die Immobilie als Sachwert einen Schutz vor Inflation und in vielen Lagen werden von Experten weitere Wertsteigerungen erwartet. Nicht zuletzt können bei vermieteten Eigentumswohnungen auch Steuervorteile genutzt werden. Verglichen mit den Zinsen oder Renditen, die durch andere Anlagen erzielt werden können, ist die Immobilie für viele derzeit eine attraktive Wahl.

Gute Information nötig: Wer sich derzeit für eine Immobilie zur Kapitalanlage interessiert, sollte sich gut informieren: Um die Auswirkungen einer möglichen Mietpreisbremse abzuschätzen, sollten sich Interessenten in besonders gefragten Lagen darüber klar werden, welche Folgen die Wahl des Objekts (Neubau, Bestand, vermieteter Bestand oder Vermietung nach Modernisierung) nach dem geplanten Gesetzentwurf auf die Mietrendite haben kann. Wie sich eine Deckelung auf zehn Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete auswirkt, lässt sich mit Hilfe der örtlichen Mietspiegel einschätzen.

Mehr Infos für Kapitalanleger

Günstige Finanzierung wählen: Wichtig ist die Wahl einer passenden und günstigen Finanzierung. Interhyp vergleicht die Angebote von weit über 300 Kreditinstituten und erstellt ein individuelles Angebot.

Check per Rechner: Wie lohnend ist die Immobilie Kapitalanlage? Mit dem Kapitalanlagerechner von Interhyp können Kaufinteressenten dies mit Hilfe der zu erwartenden Kaltmiete, Darlehensbedarf und Eigenkapital sowie bestimmter Annahmen, etwa zur Wertentwicklung, abschätzen.

Zum Kapitalanlagerechner

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Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 01.04.2014