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Modernisierung: Kredit hängt von Art und Umfang des Umbaus ab

Förderdarlehen, Konsumentenkredit oder eine klassische Baufinanzierung - für eine Modernisierung kommen verschiedene Finanzierungen in Betracht. Die Kreditkonditionen sind derzeit günstig und liegen mit Fördermitteln zum Teil nur bei 0,75 Prozent pro Jahr, wie Interhyp berichtet. Ein neue Grafik zeigt Umbaukosten und Kredite.

Modernisierung: Kosten und Finanzierung

Die Zinsen für Immobilienkredite sind momentan extrem günstig, wie zum Beispiel ein aktueller Test der Stiftung Warentest für Anschlusskredite zeigt: Demnach können sich die Zinsunterschiede zwischen günstigen und teuren Angeboten über die Laufzeit leicht auf mehrere Tausend Euro summieren. Auch für die Erstfinanzierung, also für den Bau- oder Kauf, sind momentan sehr niedrige Zinsen erhältlich, berichtet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen. Sie sind im April erneut gefallen - und liegen laut aktueller Übersichten, etwa von der FMH Finanzberatung, zum Teil sogar bei unter einem Prozent, wenn viel Eigenkapital eingebracht wird.

Für Modernisierungen, die jetzt im Frühjahr viele angehen, ist ein allgemeiner Zinssatz nicht so leicht zu nennen. Denn wie hoch die Kosten sind und welcher Kredit geeignet ist, hängt von der Art und dem Umfang der Modernisierungsmaßnahme ab. Interhyp zeigt Kosten und mögliche Finanzierungen in einer neuen Infografik zur Modernisierung.

Förderdarlehen ab 0,75 Prozent pro Jahr

Wenn eine energetische Sanierung geplant ist, etwa umfangreiche Dämm-Maßnahmen von Dach und Wänden oder der Austausch der Heizung, können Eigenheimbesitzer oft Fördergelder bekommen. Wie die Grafik zeigt, können diese Kosten sich leicht auf 50.000 Euro und mehr summieren. Sinnvoll sind dann Förderprogramme, etwa von der staatlichen Förderbank KfW. Im Programm "Energieeffizient Sanieren" sind zurzeit Zinsen ab 0,75 Prozent für zehnjährige Kredite pro Jahr möglich. Für andere Maßnahmen kommen oft andere Förderkredite, etwa aus dem Programm "Altersgerecht Umbauen" oder die BAFA-Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für den Austausch von Heizungssystemen in Frage.

Aber nicht für jeden Umbau sind Förderkredite erhältlich, etwa für einen Anbau oder für den Bau einer Garage oder eine Küchenrenovierung. Für kleinere Maßnahmen sind dann oft Konsumentenkredite eine sinnvolle Alternative, auch wenn die Zinsen dafür höher liegen als für eine klassische Baufinanzierung. Denn sie sind flexibel und leicht zu beantragen. Bei höheren Umbaukosten ist dann aber oft das klassische Baudarlehen sinnvoll.

Wer eine Sanierung plant, sollte sich vorab über Kosten und mögliche Finanzierungen gut informieren, rät Interhyp. Die neue Infografik gibt erste Anhaltspunkte. Der Baufinanzierungsvermittler vergleicht im kostenlosen Beratungsgespräch mehrere Kreditalternativen und Fördermittel und wählt gemeinsam mit dem Eigenheimbesitzer sinnvolle Lösungen aus. Wer sich über die Beratung von Interhyp informieren will, kann zum Beispiel das kostenlose Infopaket bestellen, das viele Tipps und auch Kurzinterviews mit Kunden enthält.

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Redaktion: Patrizia Difonzo