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Nachhaltigkeit: Wohntrend für Sofas, Betten & Co.

Der Trend geht hin zu nachhaltig produzierten Möbeln mit vertrauenswürdigen Siegeln. Wie aktuelle Messen zeigen, ist Nachhaltigkeit auch bei der Schlafzimmereinrichtung gefragt.

Nachhaltigkeit und Gesundheit sind wichtige Kriterien bei der Wohnungseinrichtung.

Nachhaltigkeit und Gesundheit sind wichtige Kriterien bei der Wohnungseinrichtung.

(München, 20.02.2019) Aus welchem Material bestehen die angebotenen Schlafzimmermöbel und Bettdecken? Wie ist die Nachhaltigkeit berücksichtigt? Wie kann ich meine Schlafqualität verbessern? Diese Fragen stellen sich Verbraucher spätestens im Möbelhaus auf der Suche nach einer neuen Schlafzimmereinrichtung. Antworten darauf geben Verbände und Messen, die sich des Themas annehmen. Im Rahmen der Heimtextil 2019 gab es dazu zum ersten Mal eine Vortragsreihe. Im Bereich "Sleep! The Future Forum" referierten renommierte Experten über neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf die Zukunft des Schlafens.

Der Schlafberater und Fachdozent für Bettwaren Markus Kamps erklärt: "Wir wissen heute mehr über erholsamen Schlaf und seinen positiven Einfluss auf Gehirn, Gesundheit und Immunsystem als je zuvor – und dennoch vernachlässigen wir ihn". Für ein gesundes Mikroklima sowie reine Luft im Schlafraum kann ein innovatives Schlafsystem mit Klimatechnik sorgen. Und smarte Anwendungen gibt es nun auch für das Schlafzimmer: Ein Schlaftracker analysiert die Qualität des Schlafes mit Hilfe einer Schlafsensormatte, die Werte werden mit dem Smartphone synchronisiert.

Nachhaltige Schlafzimmereinrichtung

Zum Thema Nachhaltigkeit betont Dr. Juliane Hedderich, Geschäftsführerin der Daunen- und Federnverbände Mainz (VDFI), die wachsende Bedeutung von Natur-, Umwelt- und Tierschutz beim Einkauf: "Früher spielten bei der Wahl der Bettwaren fast ausschließlich Kriterien wie Gewicht, Feuchtigkeitstransport und Füllkraft eine Rolle, doch inzwischen kommt immer häufiger auch die ethische Komponente dazu". Das Qualitätssiegel "DOWNPASS 2017" stellt z. B. die Erfüllung von Tierschutzkriterien bei der Daunengewinnung sicher.

Neben Matratzen, Decken und Kissen sind auch die Schränke und Bettgestelle mit Bedacht zu wählen. Massivholzmöbel sind besser für die Ökobilanz und für die Schlafgesundheit als Billigwaren aus Pressspan. Laut der Initiative Pro Massivholz (IPM) besitzt dieses Naturmaterial ideale Eigenschaften: "Offenporiges Holz sorgt für ein optimales Raumklima, wirkt antibakteriell und verhindert die elektrostatische Aufladung des Staubs. Gut gegen Allergien, schadstofffrei und naturbelassen." Andreas Ruf, Geschäftsführer der IPM, betont "Möbel mit einem hohen Anteil von Kunststoff verursachen in der Herstellung und Verarbeitung klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, während Holz eine ausgeglichene Bilanz besitzt."


Redaktion: Kathrin Schubert

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