News

Niedrige Bauzinsen für die energetische Sanierung nutzen

Viele ältere Eigenheime in Deutschland entsprechen nicht dem aktuellen Stand, wenn es um den Energieverbrauch geht. Dank niedriger Bauzinsen ist die Sanierung derzeit besonders attraktiv.

Die niedrigen Bauzinsen sind nicht nur für diejenigen interessant, die den Traum von den eigenen vier Wänden wahr machen wollen. Auch Eigentümer eines älteren Wohnhauses können dank der günstigen Bauzinsen die Finanzierung einer umfassenden Sanierung und Modernisierung so gut wie selten zuvor unter Dach und Fach bringen.

Dabei geht es nicht nur um die Behebung von optischen Mängeln und Bauschäden, die im Lauf der Jahre und Jahrzehnte aufgetreten sind und nun an der Bausubstanz nagen. Viele Eigenheime in Deutschland entsprechen nicht dem Stand der Technik, wenn es um den Energieverbrauch geht – und das wird in Zeiten steigender Öl- und Gaspreise zu einer echten finanziellen Belastung für den Eigentümer. Gerade die Kombination aus hohen Energiepreisen und niedrigen Bauzinsen spricht daher in vielen Fällen dafür, dass nun die energetische Sanierung des Eigenheims angepackt werden sollte.

Hauseigentümer sollten bei einer energetischen Sanierung ihr Gebäude ganzheitlich betrachten. Häufig ist es sinnvoller, mit einer größeren Maßnahme das ganze Gebäude auf Vordermann zu bringen als in kleinen Einzelschritten immer wieder aufs Neue eine Baustelle zu eröffnen. Im Blickpunkt stehen dabei zumeist die folgenden Bestandteile:

  • Fenster und Außentüren. Veraltete Fenster und Außentüren sind oft undicht und lassen viel Wärmeenergie nach draußen. In diesem Zuge sollte auch geprüft werden, ob Rolladenkästen und Simsen möglicherweise Kältebrücken darstellen über die die Kälte ins Innere gelangen kann. Falls ja, ist ein Austausch im Rahmen der Fenstermodernisierung meist anzuraten.
  • Fassade. Vor allem bei schlecht dämmendem Mauerwerk kann ein Vollwärmeschutz viel Energie und damit auf lange Sicht Kosten sparen.
  • Dach. Ältere Häuser verfügen oft über schlecht oder gar nicht gedämmte Dächer. Hier sollte zusammen mit einem Dachdecker oder Zimmermann geprüft werden, wie die Wärmeverluste über das Dach auf ein Minimum reduziert werden können.
  • Heizungsanlage. Veraltete und überdimensionierte Zentralheizungen brauchen viel mehr Brennstoff als nötig. Der Austausch alter Heizkörper und der Einbau eines modernen Brennwertkessels hilft dabei, in Zukunft effizient zu heizen. Der Einsatz erneuerbarer Energie in Form von Solarwärme oder einer Wärmepumpe spart zusätzliche Kosten.

Je nach Umfang der Maßnahmen und dem künftigen Energieverbrauch des Hauses kann ein Teil der Maßnahmen oder sogar das ganze Paket über die staatliche Förderbank KfW finanziert werden. Damit spart der Bauherr weitere Kosten, weil dort die Bauzinsen über staatliche Zuschüsse subventioniert werden. Ob ein Kredit aus dem KfW-Programm in Frage kommt, können die Finanzierungsexperten von Interhyp, dem Spezialisten für die private Baufinanzierung, in einer persönlichen Beratung klären.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp, 19.06.2012