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Preise für Eigentumswohnungen kontinuierlich gestiegen

Laut einer neuen Studie des Forschungsinstituts empirica haben die Preise für Eigentumswohnungen 2015 um über 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum hat trotz der hohen Preise aber zugenommen.

Eigentumswohnungen nehmen zu

(München, 13.01.2016) Laut dem Immobilienpreisindex des Forschungsinstituts empirica sind die Preise für Eigentumswohnungen im Jahr 2015 mit 14,5 Prozent so stark gestiegen wie in keinem Jahr seit der Jahrtausendwende. Auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind laut dieser Untersuchung angestiegen, allerdings nicht so stark wie die Wohnungspreise. Die Angebotsmieten neugebauter Wohnungen folgen ebenfalls einem Aufwärtstrend.

Trotz der gestiegenen Preise sind Immobilien im historischen Vergleich nach wie vor aber relativ erschwinglich. Das zeigt der aktuelle Marktausblick Baufinanzierung von Deutsche Bank Research "Immobilienmarkt Deutschland Q1/2016". Allerdings bestehen ausgeprägte regionale Unterschiede.

Grundlage für die im Durchschnitt hohe Erschwinglichkeit seien neben den wachsenden verfügbaren Einkommen vor allem die günstigen Zinsen. Aktuell ist das Zinsniveau für Immobilienkredite nach dem Bericht von Deutsche Bank Research nach wie vor sehr niedrig. Allerdings würde ein Zinsanstieg aufgrund höherer Kreditkosten die Erschwinglichkeit von Wohneigentum bei ansonsten gleichen Bedingungen reduzieren, so die Experten.


Redaktion: Patrizia Difonzo