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Prognosen zu Immobilienpreisen: In Toplagen weiter steigend

Die Immobilienpreise sollen in Metropolen und Ballungszentren weiter steigen, so aktuelle Prognosen. Vor allem dort, wo Wohnungen und Häuser heute schon am teuersten sind, wird der kräftigste Zuwachs erwartet.

Experten erwarten einen weiteren Aufwärtstrend für Immobilienpreise.

Experten erwarten einen weiteren Aufwärtstrend für Immobilienpreise.

(München, 08.02.2018) Vor allem in gehobenen Wohnlagen dürfte der Anstieg der Immobilienpreise auch im Jahr 2018 weitergehen. Das geht aus aktuellen Expertenschätzungen zur Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes hervor. So geht das Immobilienportal Immowelt in seiner Kaufpreis-Prognose davon aus, dass in den 14 größten Städten Deutschlands die Preise bis zum Ende des Jahres 2020 um durchschnittlich 22 Prozent zulegen könnten. "Das liegt vor allem daran, dass der Zuzug in die Ballungsräume weiter zunimmt und sich somit die Nachfrage nach Wohnraum stetig erhöht", sagt Immowelt-Vorstandsmitglied Ulrich Gros.

In München, wo die Immobilienpreise schon heute bundesweit mit am teuersten sind, wird sogar mit einem Anstieg der Immobilienpreise von 28 Prozent bis Ende 2020 gerechnet. In Berlin und Stuttgart müssen Käufer mit einem Preiszuwachs von 24 Prozent rechnen. Weit weniger Dynamik finden die Immowelt-Analysten im Ruhrgebiet: Sowohl in Essen als auch in Dortmund beträgt die erwartete Verteuerung lediglich 6 bis 7 Prozent.

Hochgerechnet hat Immowelt die Preise unter der Annahme, dass die Finanzierungszinsen gleich bleiben. Sollte kurz- bis mittelfristig ein Anstieg der Marktzinsen erfolgen, dürfte sich die Preisspirale deutlich langsamer drehen. Eine Anhebung der Finanzierungszinsen um einen halben Prozentpunkt würde wohl dazu führen, dass in München die Teuerungsrate von 28 auf 22 Prozent sinke, heißt es in der Studie.

Auch die Immobilienexperten des Beratungsunternehmens Ernst & Young Real Estate gehen von weiter steigenden Immobilienpreisen aus. Für das jährlich erscheinende Trendbarometer zum Immobilien-Investmentmarkt befragt Ernst & Young international agierende Immobilieninvestoren. Deren Erwartungen unterscheiden sich je nach Lage der Immobilien: Bei Immobilien in Top-Lagen glauben mehr als zwei Drittel der Investoren an einen weiteren Preiszuwachs, während bei Immobilien in der Peripherie eine Mehrheit mit stagnierenden Preisen rechnet. Fallende Kaufpreise halten hingegen die meisten der befragten Investoren für unwahrscheinlich: Selbst bei Häusern und Wohnungen außerhalb der Großstädte erwartet nur eine Minderheit einen Preisrückgang.


Redaktion: Thomas Hammer

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