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Renovierung: Rechtzeitig Rücklagen bilden

Gerade erst fertig gebaut und schon an die nächste Renovierung denken? Das ist für viele Bauherren kein Gedanke, mit dem man sich gern befassen möchte. Doch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass vom ersten Tag an der Zahn der Zeit an der Bausubstanz zu nagen beginnt – je nach Bauteil oder Gewerk mal etwas schneller und mal etwas langsamer. Wenn die Renovierung erforderlich ist, stehen über Konsumentenkredite, herkömmliche Baudarlehen oder KfW-Darlehen Alternativen für die Finanzierung zur Verfügung.

Vergleichsweise schnelle Alterungsprozesse sind bei Teppichböden gang und gäbe, hier kann schon nach einigen Jahren ein Austausch ratsam ist. Auch die Außenanstriche von Holzfenstern und Fassaden sollten aufgrund der Belastung durch Sonne, Wärme, Kälte und Feuchtigkeit in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Nach 15 bis 25 Jahren werden dann die ersten größeren Renovierungsarbeiten fällig. Bei Flachdächern steht nun oft der Austausch des Dachbelags an, auch Dachrinnen und Fallrohre können nun das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben. Technisch überholt ist nach diesem Zeitraum meist auch der Heizkessel, der dann gegen ein effizienteres und dem Stand der Technik entsprechendes Modell ausgewechselt werden sollte.

Weitere 10 bis 15 Jahre später können neue Fenster fällig werden. Auch die Ausstattung von Bad und Küche ist nun mit dem Haus mitgealtert, und im Wohnbereich dürften nun weitere größere Erneuerungsarbeiten anstehen. Vor allem an der Wetterseite kann nach dieser Zeit auch ein neuer Außenputz erforderlich sein.

Finanzierung von Renovierungsprojekten

Wer im Bedarfsfall keine unliebsamen finanziellen Überraschungen erleben möchte, sollte schon frühzeitig regelmäßig Geld auf die Seite legen. Dabei gilt die Devise: Je früher mit dem Sparen begonnen wird, umso komfortabler wird das finanzielle Polster auch bei niedrigen Sparraten. Wer beispielsweise monatlich 75 Euro anspart, hat bei durchschnittlich zwei Prozent Zinsen nach 15 Jahren ein Endkapital von 15.700 Euro.

Tipp: Für Renovierungsmaßnahmen können Sie Förderkredite, herkömmliche Baudarlehen oder Konsumentenkredite nutzen. Für viele Energiesparmaßnahmen, etwa eine neue Heizungsanlage oder nachträgliche Dämmung, bieten sich KfW-Förderdarlehen an. Für Renovierungen im Kostenumfang von unter 30.000 Euro sind oft Konsumentenkredite ratsam. Dafür muss anders als bei Baudarlehen keine Grundschuld eingetragen werden. Mit einer kostenlosen Konditionenanfrage können Interessenten bei Interhyp ein unverbindliches Angebot anfordern. Ihr Interhyp-Berater wird eine für den speziellen Fall sinnvolle Finanzierungslösung empfehlen.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 27.12.2011