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Sanierungskredit: Wie die Deutschen ihre Immobilien sanieren

Um ihre Wohnqualität zu verbessern, setzen viele Deutsche auf eine Modernisierung. Bei einer schnellen und günstigen Umsetzung hilft oft ein Sanierungskredit. Aktuelle Studien zeigen, wie die Deutschen bei der Sanierung vorgehen.

Mit einem Sanierungskredit lässt sich der Wunsch nach einem schöneren Wohnerlebnis oft leicht umsetzen.

Mit einem Sanierungskredit lässt sich der Wunsch nach einem schöneren Wohnerlebnis oft leicht umsetzen.

(München, 05.05.2017) Auch die schönste Immobilie entspricht irgendwann nicht mehr den eigenen Erwartungen. Bei undichten Fenstern oder verschlissenen Badezimmern ist ein Sanierungskredit die ideale Lösung. Im Gegensatz zur Baufinanzierung können Verbraucher hier von staatlicher Förderung und Zuschüssen profitieren. So ist eine Modernisierung oft günstiger als erwartet.

Verbraucher, die ihr Bad sanieren wollen, informieren sich zu gleichen Teilen (jeweils 35 Prozent der Befragten) im Internet oder beim Fachhandwerker beziehungsweise im Fachhandel – zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov. Für die Umsetzung beauftragt ein Großteil der Befragten jedoch einen Fachhandwerker, statt mit einem Selbsteinbau zu sparen (zu 65 Prozent). Mehr als der Hälfte der Befragten ist Qualität und Energiesparen wichtig. Bei einem solchen energetisch nachhaltigen oder barrierefreien Aus- und Umbau können Verbraucher ihren Sanierungskredit der Bank mit einem geförderten Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau ergänzen. Die KfW vergibt zinsgünstige, geförderte Kredite und Zuschüsse für solche Vorhaben.

Die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp zeigt den hohen Bedarf von Sanierungskrediten: Die Sanierung einer bereits bestehenden Immobilie stand mit 70 Prozent an zweiter Stelle der Wunschliste der Deutschen. Diesen Trend zur Wohnverschönerung bestätigt auch eine aktuelle Studie von Ipsos im Auftrag des Fachschriftenverlages. 80 Prozent der Befragten möchten mithilfe einer Sanierung oder Modernisierung ihre Wohnqualität verbessern und die Immobilie optisch aufwerten. Jedoch warnen die Experten vor falschen Prioritäten bei der Sanierung: Erst an siebter und zehnter Stelle nennen die Befragten Renovierungsgründe, die sich mit Verbesserungen der Bausubstanz befassen (Platz 7: "Lösung bautechnischer Probleme", Platz 10: Behebung von Bauschäden"). "Vor jeder optischen Aufwertung und Verbesserung des Wohngefühls muss zuallererst die Schadensanalyse mit einem fachlichen Konzept stehen. Ansonsten schafft man sich optische Scheinlösungen, die teuer werden können und nur für kurze Zeit Freude bereiten", erklärt auch Thomas Molitor von ISOTEC. Das Unternehmen hat sich auf die Sanierung von Immobilien spezialisiert.


Redaktion: Sharon Schießler