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Sieben Fragen, die Sie beim Vergleich von Eigentumswohnungen stellen sollten

Die Eigentumswohnungen ist für viele der preisgünstige Einstieg in die eigenen vier Wände. Beim Vergleich der Angebote sollten die wichtigsten Kriterien Beachtung finden.

Eigentumswohnungen sind im Vergleich zu Einfamilienhäusern im Schnitt preisgünstiger und damit leichter finanzierbar – und in städtischen Lagen dominieren sie den Angebotsmarkt. Mit einer Eigentumswohnung ist jedoch auch weniger Handlungsfreiheit als beim freistehenden Eigenheim verbunden. Daher sollten sich Interessenten beim Kauf einer Eigentumswohnung die folgenden sieben Fragen in den Angebotsvergleich mit einbeziehen.

Ist die Wohnung groß genug?

Eigentumswohnungen können in aller Regel nicht durch Anbauten oder den Ausbau des Dachgeschosses erweitert werden. Daher sollte sichergestellt sein, dass die Größe der Wohnung für die nächsten Jahre ausreicht.

Wie ist die Lage?

Bei jeder Immobilie spielt die Lage eine entscheidende Rolle für die Wohnqualität und damit auch für die künftige Wertentwicklung. Ideal sind vergleichsweise ruhige Lagen, die dennoch gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind und in deren Nähe sich Geschäfte, Supermärkte und kulturelle Einrichtungen befinden.

Welche Nutzflächen gibt es?

Nicht nur zum Wohnen sollte genügend Raum vorhanden sein, sondern auch für die Aufbewahrung von Vorräten und anderen Gegenständen im Keller. Auch ist es immer gut, wenn ein ordentlich dimensionierter Tiefgaragen-Stellplatz und nicht nur ein Stellplatz im Freien zur Verfügung steht.

Wie viele Wohneinheiten umfasst die Anlage?

Große Wohnanlagen mit vielen Wohneinheiten werden schnell unübersichtlich, wenn keine wirklich professionelle Hausverwaltung alles im Griff hat. Ideal sind oft Wohnungen, die sich in Mehrfamilienhäusern mit maximal 10 bis 15 Einheiten befinden.

Wie hoch sind die Nebenkosten?

Die Nebenkosten können erheblich variieren. Außer den üblichen Heiz- und Wohnkosten kommen auf Wohnungseigentümer Gebühren für die Hausverwaltung sowie Rücklagen für künftige Renovierungen zu. Interessenten sollten sich beim Vergleich der Wohnungsangebote auch gleich die letzten Nebenkostenabrechnungen mit vorlegen lassen, um besser abschätzen zu können, welche Wohnung im laufenden Betrieb günstiger oder teurer ist.

Ist die „Gebrauchte“ in gutem Zustand?

Beim Erwerb einer gebrauchten Wohnung sollte ein besonderes Augenmerk dem Zustand der Wohnung und des Hauses gelten. Wenn Renovierungen über Jahre hinweg hinausgezögert wurden, mindert das nicht nur die Wohnqualität, sondern es droht aufgrund teurer Sanierungsmaßnahmen eine hohe Kostenbelastung für die betroffenen Eigentümer.

Wie ist das Umfeld in der Nachbarschaft?

Wohnen in der Eigentumswohnung ist immer auch in gewissem Sinne ein Wohnen in der Gemeinschaft. Gut, wenn dann alle unter einem Dach wohnenden Miteigentümer und Mieter gut miteinander auskommen. Denn: Das schönste Wohndesign macht wenig Freude, wenn es ständig Streit mit Nachbarn gibt.

Wer sich auf Wohnungssuche begibt, sollte sich diese Fragen stellen und sich auch sonst gut auf den Kauf vorbereiten. Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, hilft dabei: Mit der VorausBeratung von Interhyp können Interessenten auch schon ohne konkretes Objekt die Rahmenbedingungen für ihre Immobilienfinanzierung abklopfen. Das erleichtert die Immobiliensuche und bringt einen Wettbewerbsvorteil beim Kauf.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 29.02.2012