News

Slow Living: Entschleunigt und nachhaltig wohnen

Einfach, nachhaltig und entschleunigt – viele Menschen wünschen sich diese Eigenschaften angesichts einer hektischen Lebens- und Arbeitswelt. Auch den Wohnbereich hat die "Slow Living"-Kultur erfasst.

Entschleunigtes und nachhaltiges Wohnen erfreut sich derzeit wachsender Beliebtheit.

Entschleunigtes und nachhaltiges Wohnen erfreut sich derzeit wachsender Beliebtheit.

(München, 31.07.2018) Die Entdeckung der Langsamkeit im Wohnen: Der Begriff "Slow Living" setzt sich zusammen aus den Begriffen Sustainable (nachhaltig), Local (lokal), Organic (organisch) und Whole (ganzheitlich). Fahrrad- statt Autofahren, auf dem Wochenmarkt statt im Discounter einkaufen, Energie sparen – Slow Living kann so einfach sein. Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM), erklärt, was der Lebensstil im Wohnbereich bedeutet: "Nachhaltig zu handeln bedeutet, die Zukunft in den Blick zu nehmen, die Umwelt zu schonen und nachfolgenden Generationen eine gesunde Erde zu hinterlassen. Hierzu gehört auch das bewusste Einrichten der eigenen vier Wände mit nachhaltigen Möbeln". Qualitätsgeprüfte Möbelstücke zu kaufen dient der Umwelt ebenso wie der eigenen Gesundheit und garantiert jahrelange Multifunktionalität. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kauft Möbel mit dem "Goldenen M". Laut Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) ist es das einzige in Deutschland offiziell anerkannte Gütezeichen für komplette Möbel. Ob Küchen-, Bad- oder Wohnzimmermöbel – jedes mit diesem Siegel ausgezeichnete Produkt muss den strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL GZ 430 entsprechen. Unabhängige Labore überprüfen regelmäßig alle Sicherheits- und Grenzwertvorgaben.

Möbelproduzenten müssen ihre Sichtweise auch in Bezug auf die veränderten Maßstäbe der Käufer ändern. Häuser und Wohnungen sollen die Persönlichkeit ihrer Bewohner widerspiegeln. Laut einer Studie des Zukunftsinstituts brauchen Konsumenten "Möbel, die den vielen Lebensstilen eine individuelle Bühne geben und den Moment für jeden Einzelnen einzigartig passend machen." Ein Möbelstück soll nicht nur schön aussehen und perfekt in das räumliche Gesamtensemble passen, sondern mit dem Design einen bestimmten Lebensstil unterstützen. Für das moderne Nomadentum sollte das Lieblingsstück idealerweise transportabel und flexibel einsetzbar sein. Der Trend geht auch zum minimalistischen "Weniger ist mehr": Wer sich von unnötigem Ballast trennt und konsumreduziert lebt, behält das Wesentliche besser im Blick. So fällt das Abschalten wenigstens in den eigenen vier Wänden leichter – in einem Leben unter ständiger Erreichbarkeit über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets.


Redaktion: Kathrin Schubert

Persönliche Finanzierungsberatung – auch in Ihrer Nähe!

Gut beraten

Interhyp-Wohntraumstudie

Wohntraumstudie

Laufend gut informiert

Zum kostenlosen Newsletter