News

Smart Home: Aktuelle Studien zeigen wachsende Investitionsbereitschaft

Immer mehr Deutsche sind an intelligenten Smart Home Anwendungen interessiert, so das Ergebnis von zwei aktuellen Studien. Allerdings wird die Begeisterung durch Sicherheitsbedenken gedämpft.

Smart Home erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Smart Home erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

(München, 13.12.2017) Die intelligente Vernetzung der Haustechnik gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Umfrage der Bauherrenberatung Almondia zeigt: Bauherren und Hauseigentümer sind mittlerweile bereit, für die Aufrüstung des Eigenheims zum "Smart Home" größere Geldsummen zu investieren. Jeder vierte Befragte kann sich vorstellen, beim Bau eines neuen Eigenheims 5.000 Euro oder mehr für digitale Haustechnik auszugeben.

Die Experten raten dabei, die Produkte vor allem mit Blick auf das möglichst reibungslose Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten sorgfältig auszuwählen. Offene Standards bieten Almondia zufolge den Vorteil, dass die Gerätehersteller ihre Schnittstellen problemlos anpassen können, so dass auch Geräte verschiedener Hersteller miteinander vernetzt werden können. Darüber hinaus empfehlen die Bauherrenberater, bei der Einrichtung von Smart-Home-Netzwerken einen möglichst hohen Sicherheitsstandard zu wählen und sichere Passwörter mit Zahlen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben zu verwenden.

Welche Anwendungen im Eigenheim bevorzugt digitalisiert werden, zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov. Am ehesten können sich Teilnehmer der Umfrage den Einsatz digitaler Technik im Energiebereich vorstellen: Vier von zehn Befragten halten die vernetzte Steuerung von Heizkessel und Heizkörpern für sinnvoll. Direkt dahinter folgt mit einer Zustimmungsquote von 38 Prozent das Management der Unterhaltungselektronik. 37 Prozent befürworten die Integrierung von Sicherheitstechnik wie Alarmanlagen oder Überwachungskameras ins Smart Home Netzwerk.

Auch in der YouGov-Umfrage spielt der Schutz vor Hackerangriffen eine zentrale Rolle. So fürchten mehr als 60 Prozent der Befragten, dass ihr Netzwerk von kriminellen Hackern gekapert werden könnte. Vier von zehn Befragten würden eher über den Kauf von Smart-Home-Komponenten nachdenken, wenn ein besserer Schutz durch höhere Sicherheitsstandards gewährleistet wäre.


Redaktion: Thomas Hammer