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Smart-Home: Intelligentes Energiesparen liegt im Trend

Viele Bundesbürger wollen in Smart-Home-Lösungen investieren, um ihre Energiekosten zu senken. Das zeigen zwei aktuelle Umfragen.

Smart-Home-Lösungen können helfen, Energie zu sparen und liegen derzeit im Trend.

Smart-Home-Lösungen können helfen, Energie zu sparen und liegen derzeit im Trend.

(München, 11.05.2017) Ob intelligente Beleuchtung, Fernüberwachung bei Abwesenheit oder Heizungssteuerung per Smartphone-App: Das vernetzte "Smart Home" ist bei Herstellern und Hausbesitzern gleichermaßen im Trend. Wer solche Systeme nutzt, will vor allem Energiesparen – das ergab eine aktuelle Umfrage eines Haustechnik-Herstellers.

Fast sechs von zehn Umfrageteilnehmern wollen intelligente Haustechnik einsetzen, um erneuerbare Energie möglichst effizient in die Heizungsanlage einfließen zu lassen. Ist die Photovoltaikanlage mit der Wärmepumpe vernetzt, können Nutzer laut Aussage des Herstellers sowohl bei der Heizung als auch der Warmwasseraufbereitung sparen. Vorausgesetzt die Steuerung der Komponenten ist optimal aufeinander abgestimmt.

Trotz der komplexen Anforderungen soll die Handhabung unkompliziert sein, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Am liebsten ist es vielen Befragten, wenn die Benutzeroberfläche der Steuerung wie eine intuitiv zu bedienende Smartphone-App gestaltet ist.

Auch eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Smart-Home-Herstellers Coqon zeigt den Stellenwert des intelligenten Energiesparens. Dort gaben 43 Prozent der Befragten an, in Smart-Home-Lösungen für mehr Energieeffizienz investieren zu wollen.

Die Umfrage zeigt auch, dass sich nicht nur junge Generationen für das vernetzte Eigenheim interessieren. Mit einer Zustimmungsquote von 46 Prozent zum online gesteuerten Energiesparen lag die Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen nur knapp über dem Gesamtdurchschnitt. Größere Unterschiede zwischen den Generationen zeigten sich lediglich bei der Ablehnung jeglicher Onlinetechnik: Während über alle Altersgruppen hinweg 25 Prozent der Befragten kein Interesse an Smart-Home-Produkten zeigten, waren es bei der jungen Altersgruppe lediglich 15 Prozent.


Redaktion: Thomas Hammer