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Smart Home: Lösungen stark gefragt

Die Suche nach mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz lässt das Interesse an Hausautomationen spürbar steigen, wie eine aktuelle Studie zum Smart Home ergeben hat.

Smart Home: Viele nutzen die Hausautomation bereits.

Smart Home: Viele nutzen die Hausautomation bereits.

(München, 13.09.2018) Laut der Untersuchung "Smart-Home-Atlas" des Versicherers Generali Deutschland und des Systemanbieters Devolo kennen 80 Prozent der Befragten den Begriff "Smart Home". Über die Hälfte (52 Prozent) sei informiert, "dass Smart Home mehr bedeutet, als einen Fernseher mit dem Internet zu verbinden – nämlich den Einsatz intelligenter Technologien zur Steigerung von Komfort und Sicherheit", erklärt Generali. Immerhin 24 Prozent der Befragten nutzen bereits Smart-Home-Lösungen. Die Motivation, intelligente Haussteuerungen zu installieren, ist vielschichtig. So sehen laut Studie "63 Prozent der Befragten den größten Mehrwert von Smart-Home-Technologien darin, Geräte bequem steuern zu können". Das Thema Energiesparen sei für 46 Prozent der Befragten wichtig. "Für 44 Prozent ist der wichtigste Pluspunkt, das Zuhause vor Einbrüchen zu schützen."

Bei aller Euphorie über die Möglichkeiten der Technik hinke die Rechtslage den aktuellen Entwicklungen hinterher, kritisiert die Fokusgruppe Smart Home im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Der Verband hat deshalb einen Leitfaden veröffentlicht, in dem die wichtigsten Forderungen bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich Smart Home formuliert werden. Nachholbedarf sieht der BVDW zum Beispiel bei der IT-Sicherheit und beim Datenschutz.

Die Stiftung Warentest sieht technische Lücken bei den Systemen. In zwei Untersuchungen wurden Sicherheitslösungen und Steuerzentralen unter die Lupe genommen (Ausgaben 7 und 8/2018). Dabei verzeichneten die Tester einige Mängel. So seien elektronische Sicherheitslösungen oft einfach auszuschalten oder durch Stromausfall gefährdet. Bei den Steuerzentralen seien Anbieter nicht immer bereit, ihre Systeme über Updates zukunftssicher zu halten. Das werde bislang wenig verbraucherfreundlich gehandhabt.


Redaktion: Joachim Hoffmann

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