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Mit dem Sollzinsbindungsrechner kurze und lange Zinsbindungsfristen vergleichen

Wozu braucht man überhaupt einen Sollzinsbindungsrechner – diese Frage stellt sich so mancher Bauherr. Schließlich weisen die Banken in ihren Kreditangeboten für die jeweilige Zinsbindung auch gleich den dazugehörigen nominalen und effektiven Jahreszins aus. Damit, so eine häufig geäußerte Ansicht, müssten eigentlich genügend Basisinformationen für die Entscheidung zwischen einem kurz- oder langlaufenden Kredit vorliegen.

Doch ganz so einfach ist es nicht, denn ohne einen Sollzinsbindungsrechner können Häuslebauer nur schwer herausfinden, wie hoch das konkrete finanzielle Risiko beim Auslaufen der Zinsbindung ist. Denn: Je kürzer die Zinsbindung ist, umso günstiger sind zwar die Zinsen – doch wenn die Zinsbindung ausläuft, schlagen bei einer kürzeren Zinsbindungsfrist Marktzinserhöhungen deutlicher zu Buche als bei längeren Zinsbindungen. Grund dafür ist, dass im Lauf der Zeit immer mehr vom Kredit getilgt wird und sich Zinserhöhungen nur auf die verbleibende Restschuld auswirken.

Sollzinsbindung-Rechner ermittelt den Break-Even-Zins für kurze Zinsbindungen

Damit beantwortet der Sollzinsbindungsrechner von Interhyp die wichtige Frage, ab welchem zukünftigen Zinssatz es lohnenswerter ist, für eine längere Zinsbindung einen gewissen Zinsaufschlag zu bezahlen und dafür längere Kalkulationssicherheit zu haben. Eingeben müssen die Nutzer dafür zunächst einmal die Daten des länger laufenden Darlehens. Dazu zählen der Darlehensbetrag, der gebundene Sollzinssatz, die Dauer der Zinsbindung sowie wahlweise die Höhe der anfänglichen Tilgung oder die gewünschte Rate.

Damit der Sollzinsbindungsrechner die Laufzeiten vergleichen kann, wird nun für das Darlehen mit der kürzeren Zinsbindungsfrist die Dauer der Zinsbindung und der gebundene Sollzinssatz eingegeben. Anhand dieser einfachen Angaben ermittelt der Sollzinsbindung-Rechner von Interhyp, ab welchem Zinssatz nach Auslaufen der kürzeren Zinsbindungsfrist es sinnvoller ist, gleich die länger laufende Variante zu nehmen – dieser Zinssatz wird in der Fachsprache auch als „Break-Even-Zins“ bezeichnet.

Mit dem Rechner zur Sollzinsbindung bekommen Nutzer somit ein einfach zu handhabendes Instrument an die Hand, mit dessen Unterstützung sie die Chancen und Risiken unterschiedlicher Zinsbindungsfristen schnell und objektiv ermitteln können.

Redaktion: Britta Barlage

21.04.2011, Interhyp AG