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Studien zum Weltspartag: Deutsche legen Geld in Immobilien an

Am 31. Oktober ist wieder Weltspartag. Zu diesem Anlass fragen sich viele: Wie kann Geld in der derzeitigen Niedrigzinsphase noch gut angelegt werden? Aktuelle Studien zeigen das Sparverhalten der Deutschen. Statt ihr Geld auf die Bank zu bringen, investieren viele in Immobilien.

Die Finanzierung einer Immobilie ist momentan zu günstigen Zinssätzen möglich.

Die Finanzierung einer Immobilie ist momentan zu günstigen Zinssätzen möglich.

(München, 26.10.17) Bei Sparern sind selbst genutzte und vermietete Immobilien zusammen mit Wertpapieranlagen wie Aktien-, Investment- und Immobilienfonds am beliebtesten. Das zeigt das aktuelle Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), das kurz vor dem diesjährigen Weltspartag vorgestellt wurde. Mit Investitionen in Immobilien lässt sich das aktuelle Zinstief positiv nutzen. Denn wie die Guthabenzinsen sind auch die Zinsen für Baufinanzierungen im historischen Vergleich auf niedrigem Stand – das zeigen zum Beispiel die aktuellen Zins-Charts von Interhyp. So lässt sich der Immobilienkauf vergleichsweise günstig finanzieren.

Trotz der niedrigen Zinsen bewegt sich die Sparquote in Deutschland derzeit auf einem stabilen Niveau, wie eine Studie des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zeigt. Im Frühjahrsquartal 2017 sparten die deutschen Bundesbürger durchschnittlich 9,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens. Damit ähnelte die Sparquote den Jahren 2015 (mit 9,6 Prozent) und 2016 (mit ebenfalls 9,7 Prozent). Angesichts der geringen Verzinsung sollten die Deutschen aber stärker andere Anlagemöglichkeiten in Betracht ziehen, rät der BVR.

Laut des DSGV-Vermögensbarometers ist jeder zweite Bundesbürger durch die derzeitige Niedrigzinspolitik besorgt. Drei Viertel der Befragten stellen hierbei die Sicherheit ihrer Ersparnisse aufgrund von aktuellen politischen Entwicklungen in Frage. Bei mehr als der Hälfte beziehen sich diese Sorgen auf die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank.


Redaktion: Sharon Schießler