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Thüringen: Grunderwerbsteuer wird in Zukunft erhöht

Die Grunderwerbsteuer in Thüringen soll auf 6,5 Prozent steigen - allerdings erst zum 1. Januar 2017.

Der Hauskauf wird in Zukunft auch in Thüringen teurer

(München, 30.12.2015) Der Landtag in Thüringen hat in der letzten Plenarsitzung im Dezember 2015 eine Grunderwerbsteuererhöhung beschlossen, die allerdings erst in einem Jahr zum Tragen kommt. Demnach wird die Grunderwerbsteuer in diesem Bundesland ab dem 1. Januar 2017 von 5 Prozent auf 6,5 Prozent erhöht.

Das bedeutet, dass der Immobilienkauf in Thüringen in Zukunft teurer wird. So werden beim Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung im Wert von 200.000 Euro dann statt 10.000 Euro künftig 13.000 Euro an Grunderwerbsteuer fällig, also 3.000 Euro mehr. Das kann für Immobilieninteressenten, die ohnehin einen Kauf planen, ein zusätzlicher Grund sein, die Pläne noch im Jahr 2016 tatsächlich umzusetzen.

Über die Höhe der Grunderwerbsteuer entscheiden die Bundesländer. In der jüngeren Vergangenheit hatten viele Bundesländer die Steuer, die beim Kauf von Wohnungen, Häusern und Grundstücken anfällt, in verschiedenen Höhen angehoben. Nur in Bayern und Sachsen liegt der Steuersatz noch bei 3,5 Prozent. Die Grunderwerbsteuer gehört zu den sogenannten Kaufnebenkosten, die beim Kauf einer Immobilie einkalkuliert werden müssen. Weitere Kaufnebenkosten sind Notarkosten und gegebenenfalls Maklergebühren, falls ein Makler tätig wird.


Redaktion: Franziska Buß