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Trautes Heim, Glück allein

Die Deutschen gehören in Europa zu den Nationen, die mit ihrer Wohnsituation am zufriedensten sind. Hinter den Niederländern und vor den Dänen belegen sie Platz zwei, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht.

Knapp hinter den Niederländern gehören die Deutschen zu den mit ihrem Wohnraum zufriedensten Nationen in Europa.

Knapp hinter den Niederländern gehören die Deutschen zu den mit ihrem Wohnraum zufriedensten Nationen in Europa.

(München, 12.08.2019) Auf einer Skala von 0 bis 10 erreichen die Deutschen laut dem "GoodHome Report 2019" einen Wert von 7,60 und liegen damit nur knapp hinter den Niederländern (7,69) und vor den Dänen (7,47). Die Studie, die sich auf zehn europäische Länder erstreckte und für die mehr als 13.000 Personen interviewt wurden, beschäftigt sich mit der Frage, was ein glückliches Zuhause ausmacht, und untersucht Zufriedenheitskriterien wie Sicherheit, Komfort und Platzangebot. Erarbeitet hat die Analyse das Happiness Research Institute, Kopenhagen, im Auftrag des britischen Unternehmens Kingfisher, das auf internationaler Ebene Baumärkte betreibt.

Gemeinsam seien den drei Ländern überdurchschnittliche Lebensbedingungen. "Sie sorgen für öffentliche Sicherheit, geräumige Wohnungen, gute sanitäre Einrichtungen, Zugang zu stabiler Stromversorgung, saubere Luft und Zugang zu Grünflächen für viele Menschen", erklären die Forscher. Die Zufriedenheit mit der Wohnsituation führe in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark dazu, dass die Menschen ihre Wohnungen auch dann als geräumig empfänden, wenn sie absolut gesehen gar nicht so groß seien. "Auch hier geht es nicht um die tatsächliche Größe, sondern darum, wie wir den Raum, in dem wir leben, wahrnehmen", heißt es dazu in der Studie. Einwohner von Ländern, die nicht so gut abschnitten, hätten dagegen oft das Gefühl, nicht ausreichend Platz zu haben.

Die Macher der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass 73 Prozent der Menschen, die mit ihrem Zuhause zufrieden sind, es auch allgemein mit ihrem Leben sind. Ein glückliches Zuhause, so die Forscher, sei für das allgemeine Wohlbefinden der Befragten drei Mal so wichtig wie das Einkommen. Die Macher der Studie geben den Lesern noch folgende Ratschläge mit auf den Weg: "Räume neu arrangieren, sich Zeit nehmen für Veränderungen, Leute einladen, gärtnern oder die Wohnung begrünen und den vier Wänden eine eigene Handschrift verleihen."

Innerhalb Deutschlands gibt es ein Glücksgefälle zwischen den Bundesländern, wie aus dem jedes Jahr im Herbst erscheinenden "Glücksatlas" der Deutschen Post hervorgeht. Bei der letzten Untersuchung für 2018 belegten Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen die drei Medaillenplätze, während Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg ganz hinten lagen.


Redaktion: Joachim Hoffmann

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