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Trend: Wohnen im Umland?

Die neueste Auswertung des empirica-Immobilienpreisindex zeigt, dass das Wohnen in deutschen Städten nach wie vor teuer ist – Tendenz steigend. Laut Interhyp ist preisgünstiger Wohnraum ein Beweggrund für ein Leben außerhalb der Ballungszentren.

Wohnen im Speckgürtel: Für viele attraktiv.

Die Frage nach der perfekten Lage zum Wohnen beschäftigt die Menschen in Deutschland sehr.

(München, 31.08.2018) Immobilienpreise in Deutschland klettern auch im zweiten Quartal 2018 weiter nach oben – zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle empirica-Immobilienpreisindex. Dabei wäre der Index für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres am stärksten angestiegen. Auch Eigentumswohnungen ziehen weiter an: Hier ist ein Wachstum von 1,7 Prozent zu verzeichnen.

Bei den Preisanstiegen ist eine Stadt-Land-Verteilung sichtbar: Die Kaufpreise von neugebauten Eigentumswohnungen in kreisfreien Städten sind zum vorherigen Quartal um 2,3 Prozent angestiegen, während in Landkreisen ein geringeres Wachstum von 1,7 Prozent festgestellt werden kann. Kreisfreie Städte sind in der Regel Städte mit relativ vielen Einwohnern.

Mit der Frage Stadt, Land oder Speckgürtel beschäftigt sich auch die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. Die repräsentative Erhebung skizziert ein differenziertes Bild für Deutschland: Zu 32 Prozent zieht es die Befragten in kleinere oder mittlere Städte – aber auch zu 26 Prozent jeweils aufs Land und in den sogenannten Speckgürtel, während 16 Prozent der Befragten in der Großstadt leben. Dass die Preise einer von mehreren Gründen sind, aufs Land zu ziehen, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin des Privatkundengeschäfts der Interhyp AG: "Das Leben auf dem Land bietet Ruhe, die Nähe zur Natur und die Menschen fühlen sich stärker in die dortige Gemeinschaft eingebunden. Hinzu kommt: Außerhalb der Ballungsgebiete haben die Menschen meist mehr Platz und der Wohnraum ist günstiger".

Die Entscheidung Stadt oder Land ist nicht in Stein gemeißelt. Laut Wohntraumstudie spielt auch die aktuelle Lebenssituation der Menschen eine große Rolle: Während Singles lieber in der Stadt wohnen möchten (25 Prozent), zieht es Familien in den Speckgürtel oder aufs Land (33 Prozent bzw. 31 Prozent). Ältere Menschen wiederum würden gern zurück in die Stadt ziehen (34 Prozent).

Das Wohnen im Umland der Großstadt scheint jedoch als guter Kompromiss zu dienen: "Wer dort lebt, vereint das Beste aus beiden Welten und ist der Umfrage nach mit 88 Prozent am zufriedensten", sagt Mohr.


Redaktion: Sharon Schießler

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