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Trends beim Renovieren: Zukunftsorientierte Technik

Wer sein Eigenheim oder seine Wohnung renoviert, schaut nicht nur auf besseres Design. Mehr Nachhaltigkeit, aber auch mehr moderne Technik und Vernetzung sind Eigentümern wichtig.

Renovierung

(München, 28.09.2015) Laut der weltweiten Umfrage der Farnsworth Group für die Studie "Houzz & Home 2015" hat die Hälfte aller deutschen Befragten angegeben, dass sie bei der Renovierung zunehmend auf eine stärkere Funktionalität (69 Prozent) und auf eine bessere Energieeffizienz (56 Prozent) schauen. Rund 47 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer in Deutschland hielten zudem den Einsatz von nachhaltigen Materialien beim Renovieren als sehr bis extrem wichtig.

Im Punkt innovative Techniken denken die Deutschen auch fortschrittlicher als viele andere in Europa: Mehr als 25 Prozent der Deutschen sind laut der Studie offen für intelligente Haustechnik und integrierte Haushaltselektronik. Für jeden fünften Befragten sind außerdem "Smart home"-Technologien wichtig. Darunter versteht man die Vernetzung von Heizung, Lüftung, Licht, Jalousien und anderen elektrischen Geräten über ein geschütztes Funknetz. Mithilfe einer zentralen Bedienung kann der Besitzer die Geräte auch von unterwegs steuern. Diesen Trend unterstützen auch Studien des Hamburger Trendforschers Peter Wippermann. Demnach wird sich das "Smart home" bis 2030 etablieren.

Das automatisierte Bad

Auch im Bad soll moderne Technik einkehren. Das ergab eine Studie des forsa-Instituts für die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). 43 Prozent der Deutschen können sich gut oder sehr gut vorstellen, dass sich ihr Bad in absehbarer Zeit zum Beispiel dank moderner Technologie beim Betreten automatisch den persönlichen Bedürfnissen anpasst. Je nach Nutzer stellt sich im automatisierten Bad zum Beispiel individuell beim Betreten die Beleuchtung, die Höhe von Waschtisch und Toilette sowie die gewünschte Temperatur von selbst ein.

Finanziert werden viele Modernisierungen aus Ersparnissen, oft aber auch über einen Kredit. Laut Untersuchungen der GfK sind die privaten Ausgaben für Renovierungen in den vergangenen drei Jahren um rund 24 Prozent auf 39,3 Milliarden Euro pro Jahr angestiegen. Die GfK geht davon aus, dass in Zukunft mehr Deutsche für ihre Renovierungsarbeiten auch einen Kredit aufnehmen werden.


Redaktion: Patrizia Difonzo