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Trotz Preissteigerungen: Wohnungskauf bleibt bei niedrigen Bauzinsen erschwinglich

Wachsende Einkommen und sinkende Zinsen für Immobilienfinanzierungen wirken höheren Immobilienpreisen weiter entgegen, so eine aktuelle Analyse.

In München sind die Immobiliepreise stark gestiegen

In München sind die Immobilienpreise stark gestiegen


(München, 20.01.2015) Zwar sind die Immobilienpreise in Deutschland in den letzten Jahren insgesamt gestiegen. Da gleichzeitig aber die Einkommen gewachsen und die Baugeldzinsen gesunken sind, bleibt Wohneigentum für viele erschwinglich. Das zeigt der aktuelle Marktausblick Baufinanzierung von Deutsche Bank Research. Die Autoren erwarten, dass Baugeld auch zu Jahresbeginn insgesamt günstig bleibt.

Allerdings gebe es in Abhängigkeit von Ort und Objekt teils deutliche Differenzen bei der Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland. Daher gestalte sich die Erschwinglichkeit von Wohneigentum regional unterschiedlich. Das zeigen auch Auswertungen von Interhyp. Demnach sind die Preise in den vergangenen Jahren vor allem in den Metropolen gestiegen.

Laut einer aktuellen Umfrage von PriceWaterhouseCoopers gehören Berlin und Hamburg derzeit zu den europaweiten Top-Ten bei Anlegern, München ist vom ersten Platz im Ranking in 2014 nun auf den 11. Platz gerutscht.

Private Eigentümer sehen laut der aktuellen Interhyp-Wohntraumstudie das Wertsteigerungspotenzial dennoch zuversichtlich, das gilt für München wie auch für andere große Metropolen. In München glauben nach dieser Studie immerhin 86 Prozent der Eigentümer, dass der Wert ihrer Immobilie steigen wird.

Die Zuversicht in die anhaltende Nachfrage nach Immobilien wird auch durch die günstigen Baugeldzinsen genährt. Laut Interhyp haben die Bestkondtionen für zehnjährige Immobilienkredite derzeit bei rund 1,3 Prozent für zehnjährige Darlehen ein Allzeittief erreicht.

Tipp: Immobilieninteressenten sollten die Zinsentwicklung im Blick behalten. Dies ist zum Beispiel mit dem kostenlosen Zins-Radar von Interhyp möglich. Per E-Mail werden die Zinsen für den individuellen Fall regelmäßig zugesandt.

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Redaktion: Patrizia Difonzo