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Umschuldung: Fünf Fallen, die Kreditnehmer in 2012 meiden sollten

Im neuen Jahr 2012 stehen tausende deutscher Bauherren vor der Umschuldung nach dem Ende der Zinsbindungsfrist. Dabei gilt es, die wichtigsten Fallen zu meiden.

Jahr für Jahr laufen bei vielen tausend Baukrediten die Zinsbindungsfristen aus, und die Kreditnehmer stehen vor der Umschuldung – so auch im neuen Jahr 2012. Wer die Fallstricke meidet und seine Anschlussfinanzierung sorgfältig vorbereitet, kann dabei leicht vierstellige Summen sparen. Hier nun die fünf wichtigsten Fallen im Kurzüberblick.

Umschuldungsfalle 1: Passivität

Am teuersten wird es, wenn Kreditnehmer überhaupt nichts tun und die Umschuldung einfach auf sich zukommen lassen. Zunächst wird der Kredit meist zu variablen Zinsen weitergeführt, bis das Angebot der Hausbank unterschrieben ist – und dieses ist in aller Regel nicht das günstigste.

Umschuldungsfalle 2: Zeitdruck

Viele Kreditnehmer warten zu lange, bis sie sich um die Weiterführung ihrer Finanzierung kümmern. Wenn jedoch nur noch kurze Zeit bis zum Ende der Zinsbindungsfrist bleibt, können die Angebote nicht mehr in aller Ruhe verglichen und auch kaum noch Konditionenverhandlungen geführt werden.

Umschuldungsfalle 3: Treue zur Hausbank

Oftmals sind Darlehensnehmer der Ansicht, dass sie sozusagen als Treuebonus von der Hausbank für die Anschlussfinanzierung besonders günstige Zinsen geboten bekommen. Doch in vielen Fällen ist es trotz der beim Bankwechsel entstehenden Kosten für die Abtretung der Grundschulden preisgünstiger, die Bank zu wechseln und den Kredit bei einem anderen Geldinstitut weiterzuführen.

Umschuldungsfalle 4: Ratensenkung wegen niedriger Zinsen

Die aktuelle historische Niedrigzinsphase verleitet dazu, das Darlehen mit einer niedrigeren Monatsrate weiterzuführen. Doch nach Möglichkeit sollte die Ratenhöhe beibehalten oder sogar noch erhöht werden – dann nämlich spart der größere Tilgungsanteil dank des Zinseszinseffektes tausende Euro an Zinskosten.

Umschuldungsfalle 5: Zu wenig Flexibilität

Bei älteren Darlehensverträgen sind manchmal keine Sondertilgungsoptionen enthalten. In den vergangenen Jahren hat sich der Markt deutlich zu Gunsten der Kreditnehmer geändert. Bauherren sollten bei der Umschuldung darauf achten, dass ihnen der neue Kredit in angemessenem Maß Sondertilgungen und gegebenenfalls Änderungen der Ratenhöhe ermöglicht.

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Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 19.01.2012