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Unwetter: Auf ausreichenden Versicherungsschutz achten

Kürzlich haben Unwetter an Gebäuden Schäden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Immer noch sind zahlreiche Immobilienbesitzer unterversichert. Der Verband der privaten Bauherren rät, schon beim Neubau auf Blitzschutz zu achten.

Immer wieder sorgen Unwetter für Schäden an Gebäuden, weshalb sich Immobilienbesitzer für solche Fälle absichern sollten.

Immer wieder sorgen Unwetter für Schäden an Gebäuden, weshalb sich Immobilienbesitzer für solche Fälle absichern sollten.

(München, 18.07.2019) "Frank", "Jörn" und "Klaus" - so hießen die Unwetterfronten, die im Juni mit Sturm, Hagel, Blitzeinschlag und Starkregen über Deutschland hinwegzogen und für schwere Schäden an Kraftfahrzeugen und Gebäuden sorgten. Für rund 120.000 Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben entstanden den Versicherungen Zahlungen in Höhe von etwa 300 Millionen Euro, davon 260 Millionen Euro für Sturm- und Hagelschäden und 40 Millionen Euro für Starkregen. Das berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

Auch wenn solche Unwetter immer wieder vorkommen und mit großen Gefahren für Immobilienbesitzer verbunden sind, legen diese eine erstaunliche Sorglosigkeit an den Tag. "Zwar sind drei Viertel aller Autos gegen Schäden durch Naturgefahren versichert. Dagegen fehlt bei mehr als jedem zweiten Wohnhaus in Deutschland der Schutz gegen Starkregen und Hochwasser", gibt GDV-Geschäftsführer Bernhard Gause zu bedenken. Der GDV betont, dass zehn oder gar zwanzig Jahre alte Gebäude- und Hausratspolicen "in der Regel lückenhaft" seien. "Sie sichern allein Sturm, Hagel und Blitz ab." Daher sei es ratsam, den Versicherungsschutz um eine Naturgefahren- oder Elementarschadenversicherung zu erweitern. "Sie trägt die Kosten für das Abpumpen und die Trockenlegung sowie - falls nötig - auch für den Abriss und Wiederaufbau des Hauses", so der GDV.

Deshalb sollten sich Bauherren und Immobilienbesitzer gut überlegen, welchen Versicherungsschutz sie benötigen, beziehungsweise ob die bestehenden Policen ausreichen. Welche Versicherungen während der Bauphase und nach dem Einzug ins eigene Zuhause sinnvoll sind. Allerdings können Bauherren und Hauseigentümer zum Beispiel auch durch bauliche Maßnahmen vorsorgen, wie der Verband der privaten Bauherren berichtet. So sollten sich Bauherren frühzeitig über Blitzschutz für ihren Neubau informieren. Hier gibt es Vorschriften, etwa zur Beschaffenheit des Fundaments. Die Baudetails solten unabhängige Sachverständige kontrollieren, so der Verband. Auch ein Überspannungsschutz sei sinnvoll - dieser könne auch im Altbau nachgerüstet werden.


Redaktion: Joachim Hoffmann

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