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Weltspartag 2018: Immobilie ist gefragte Anlageform im Niedrigzinsumfeld

Bei der Frage, welche Anlageform in der Niedrigzinsphase am besten das Vermögen erhält, setzen die meisten Deutschen weiterhin auf die Immobilie. Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) anlässlich des Weltspartags. Die finanzielle Zufriedenheit der Deutschen ist demnach quer durch alle Altersgruppen so hoch wie nie zuvor.

Weltspartag 2018: Wenn die Zinsen niedrig sind, investieren viele Menschen in eine Immobilie.

Weltspartag 2018: Wenn die Zinsen niedrig sind, investieren viele Menschen in eine Immobilie.

(München, 30.10.2018) Fast zwei Drittel der für das "Vermögensbarometer 2018" Befragten (63 Prozent) bewerteten ihre finanzielle Lage als "gut" oder "sehr gut". Lediglich acht Prozent waren "unzufrieden" oder "sehr unzufrieden". Vor allem in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern gibt es viele überdurchschnittlich finanziell Zufriedene. Die Zahl derer, die angaben, gar nichts sparen zu können, sank im Vergleich zum Vorjahr von 13 auf 9 Prozent. "Die Deutschen legen seit Jahren eine robuste Sparkultur an den Tag. Damit trotzen sie beharrlich fast allen welt- und geldpolitischen Krisen", sagte DSGV-Präsident Helmut Schleweis bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse auf der Pressekonferenz zum Weltspartag.

Im Vergleich zu den Vorgängerstudien hat vor allem die Angst vor den Auswirkungen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) merklich abgenommen. Nur noch 32 Prozent der Befragten machten sich deshalb Sorgen, 2016 waren es noch 53 Prozent. Damit einher geht eine verstärkte Ausrichtung auf Anlageformen, die auch in der aktuellen Zinslandschaft Sinn machen. An erster Stelle rangieren Immobilien (31 Prozent) und Immobilienfonds (26 Prozent). Aktien/Fonds und Gold/Edelmetalle folgen dahinter (24 beziehungsweise 7 Prozent).

Die große Bedeutung der eigenen Immobilie in Deutschland belegt auch die aktuelle "Wohntraumstudie" von Interhyp, dem größten deutschen Baufinanzierungsvermittler. So halten 97 Prozent der Deutschen ein schönes Zuhause für wichtig oder sehr wichtig im Leben. Nur die Gesundheit (99 Prozent) toppt diesen Wert. Nicht weniger als 76 Prozent der Deutschen träumen von den eigenen vier Wänden. Dabei steht das Einfamilienhaus mit 60 Prozent unangefochten an der Spitze der Wünsche. Die Deutschen versprechen sich laut Studie viele Vorteile von der eigenen Immobilie: Gestaltungsspielräume und Einrichtung nach eigenem Geschmack (93 Prozent) sowie Mietfreiheit, Unabhängigkeit vom Vermieter und Absicherung im Alter (jeweils 91 Prozent). Fast alle, die sich dazu entschließen zu bauen oder zu kaufen, bereuen diesen Entschluss nicht: 91 Prozent sind mit der Entscheidung für eine eigene Immobilie zufrieden.


Redaktion: Joachim Hoffmann

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