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Wie Baufinanzierungskunden auf die aktuelle Zinsentwicklung reagieren können

Wie geht es weiter mit der Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung? Das ist eine Frage, die sich nicht nur frisch gebackene Bauherren stellen. Auch diejenigen, bei denen in denen in den nächsten Monaten eine Anschlussfinanzierung ansteht, beobachten das Auf und Ab beim Sollzinssatz für Baudarlehen mit Aufmerksamkeit.

Bauherren haben ein hohes Interesse an der aktuellen Zinsentwicklung in Sachen Baufinanzierung, viele möchten schnell reagieren können, wenn die Sollzinssätze maßgeblich steigen sollten.

Diejenigen, die derzeit auf der Suche nach dem passenden Eigenheim sind, sollten im Blick auf die aktuelle Zinsentwicklung ihr Baufinanzierungskonzept auf den Prüfstand stellen. Ausschlaggeben ist dabei, ob die Finanzierung auch dann noch realisierbar ist, wenn der Sollzinssatz um einen halben oder gar ganzen Prozentpunkt steigen sollte. Gegebenenfalls sollte dabei das Preislimit nach unten korrigiert werden, damit die Gesamtrate für die Baufinanzierung auch bei steigenden Zinsen verkraftbar bleibt.

Hektische Immobilienauswahl kostet mehr Geld als ein steigender Sollzinssatz

Wenig sinnvoll ist es hingegen, angesichts eines möglichen Zinsanstiegs die Immobilienauswahl hektisch zu beschleunigen. Zu groß wäre hierbei die Gefahr, dass man sich überstürzt für ein zu teures oder unpassendes Eigenheim entscheiden würde. Zwar verursacht bei zehn Jahren Zinsbindung und drei Prozent anfänglicher Tilgung ein Anstieg des Sollzinssatzes um einen halben Prozentpunkt Mehrkosten von rund 10.000 Euro. Dennoch können Fehler und Nachlässigkeiten bei der Immobilienauswahl weitaus teurer kommen als eine ungünstige Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung. Die Interhyp-Experten raten, sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf die Objektsuche zu gehen. Denn wer ein Finanzierungskonzept in der Tasche hat, tut sich leichter bei der Immobiliensuche. Mit der Interhyp-VorausBeratung können Immobilienkäufer frühzeitig ihren Finanzierungsrahmen definieren.

Wer bereits vor einigen Jahren einen Baukredit abgeschlossen hat und nun kurz vor dem Ende der Zinsbindungsfrist steht, kann dagegen mit einem Forward-Darlehen frühzeitig den weiteren Verlauf seiner Baufinanzierung von der Zinsentwicklung abkoppeln. Weil hier nur ein schon vorhandenes Eigenheim weiterfinanziert werden muss, kann sich der Kreditnehmer voll und ganz auf die Frage nach der künftigen Zinsentwicklung konzentrieren.

Je nachdem, wie viele Monate die derzeitige Zinsbindungsfrist noch läuft, wird beim Forward-Darlehen ein individueller Aufschlag auf den Sollzinssatz vereinbart. Auf dieser Basis können Finanzierungskunden eine einfache Vergleichsrechnung anstellen: Wenn sich die Zinsen bis zum Ablauf der Zinsbindung stärker verteuern als dies durch den Aufschlag beim Forward-Darlehen der Fall ist, dann lohnt sich der frühzeitige Abschluss des Forward-Darlehens. Aktuelle Angebote für die Anschlussfinanzierung können Kreditnehmer kostenlos und online bei Interhyp anfordern.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 11.08.2011