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Wo man in Deutschland noch günstige Immobilien kaufen kann

In 45 der 402 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte sind die Bedingungen zum Kaufen von Immobilien besonders günstig – das zeigt der aktuelle Postbank Wohnatlas 2017.

In 45 Kreisen und Städten lohnt sich das Kaufen von Immobilien

Immobilien kaufen: In 45 Kreisen und Städten lohnt sich das besonders.

In vielen Gebieten Deutschlands steigen die Preise für Immobilien stetig. Eine aktuelle Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts für den Postbank Wohnatlas 2017 ermittelte jedoch in 45 der 402 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte ideale Bedingungen zum Kaufen von Immobilien. Der Kauf lohnt sich besonders außerhalb der Großstädte – aber auch im sogenannten Speckgürtel der Metropolen. Sowohl um Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, im Main-Taunus-Kreis und weiter Richtung Darmstadt oder Mainz sehen die Experten Potenzial zum Kaufen von Immobilien. Aber auch im Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen sehen die Experten gute Investitionschancen in gleich mehreren Kreisen. Kreisfreie Städte mit besonders großem Potenzial sind laut der Studie Bonn, Landau in der Pfalz, Mainz, Speyer und Heilbronn. Dort kann man Immobilien sowohl für Selbstnutzer als auch für Vermieter noch zu vergleichsweise moderaten Preisen und mit Aussicht auf künftige Wertsteigerungen kaufen.

In einer jährlich erhobenen Studie von Interhyp in Kooperation mit Immobilienscout24 wird deutlich, dass sich die Interessenten umorientieren und damit auf ebendiese Preisentwicklung reagieren. 2013 gaben 52 Prozent der befragten Kapitalanleger an, eine Immobilie im Speckgürtel kaufen zu wollen. 2014 waren es bereits 54 Prozent. 2016 sahen sich sogar über 90 Prozent der Kaufinteressenten in der Stadt beziehungsweise im umliegenden Speckgürtel nach Immobilien um.

In die Berechnung des Postbank Wohnatlas 2017 wurden zum einen die aktuellen Preise beim Kaufen von Immobilien einbezogen und zum anderen die reale, künftige Preisentwicklung bis 2030. Hierbei kamen die Experten außerdem zu dem Ergebnis, dass die Bevölkerungs- und Einkommensprognosen zwar weiterhin auf eine steigende Nachfrage bis 2030 hindeuten. Allerdings sind die Immobilienpreise bereits vergleichsweise hoch und oft den Mieten enteilt: In München, Hamburg und Berlin liegen die Preise beim Kaufen von Immobilien bei rund 30 Jahresnettokaltmieten. "Es besteht das Risiko, dass erwartete Wertgewinne bereits spekulativ in die aktuellen Wohnungspreise eingeflossen sind", sagt Georg Hoogendijk, Geschäftsführer der Postbank Immobilien GmbH. "Allerdings muss das nicht zwangsläufig auf jedes Objekt zutreffen. Wer an Wohneigentum in den urbanen Zentren interessiert ist, sollte aber das Preis-Leistungs-Verhältnis besonders sorgfältig prüfen. Bausubstanz, Ausstattung und Lage können auch hohe Preise rechtfertigen. Hier sollten sich Kaufinteressenten unbedingt kompetente Beratung holen."

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Redaktion: Sharon Schießler