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Worauf es bei der Ermittlung der Gesamtkosten einer Baufinanzierung ankommt

Bei der Baufinanzierung steht zunächst der Kaufpreis für das Eigenheim im Vordergrund – doch das ist nicht alles. Die Kalkulation sollte auch die diversen Nebenkosten enthalten. Jede Baufinanzierung sollte so aufgebaut sein, dass damit nicht nur der Kaufpreis der Immobilie, sondern auch die Summe der Nebenkosten abgedeckt ist. Wer dies nicht beachtet, riskiert große Lücken bei der Baufinanzierung – und dann ist eine teure Nachfinanzierung erforderlich. Um solche Fallstricke zu vermeiden, sollten Bauherren von Beginn an die wichtigsten Nebenkosten beim Bau oder Kauf eines Eigenheims in ihre Berechnungen mit einbeziehen.

Grunderwerbsteuer: Beim Kauf einer Immobilie fällt immer Grunderwerbsteuer an. Deren Höhe wird von den einzelnen Bundesländern festgelegt. Sie variiert je nach Standort zwischen 3,5 und 5,0 Prozent. Ab Januar 2014 soll die Grunderwerbsteuer in Berlin auf 6,0 Prozent und in Schleswig-Holstein sogar auf 6,5 Prozent angehoben werden. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro müssen allein dafür dann bis zu 19.500 Euro an zusätzlichen Kosten in die Baufinanzierung eingerechnet werden. • Maklergebühr: Wird die Immobilie über einen Makler erworben, muss dessen Courtage ebenfalls berücksichtigt werden. Je nach regionalen Gepflogenheiten sind dafür zwischen 3 und 7 Prozent des Kaufpreises zu veranschlagen. • Notar- und Grundbuchkosten: Weitere Nebenkosten fallen für die Beurkundung des Kaufvertrags durch den Notar und für die Übertragung des Eigentums im Grundbuch an. Als Richtwert gilt, dass rund 1,5 Prozent des Kaufpreises dafür reserviert werden sollten. • Einrichtung: Kostenbewusste Bauherren werden versuchen, das neue Eigenheim so weit wie möglich mit den bereits vorhandenen Möbeln und Einrichtungsgegenständen auszustatten. Doch häufig wird eine neue Einbauküche benötigt, weil die alte Kücheneinrichtung nicht mit dem Grundriss des neuen Eigenheims übereinstimmt. Bauherren sollten ihren Bedarf frühzeitig prüfen und den voraussichtlichen Kaufpreis in ihrer Baufinanzierungsmodell mit einbeziehen. • Umzugskosten: Je nach Umfang des Hausrats und der Entfernung zum neuen Wohnort kann der Umzug unterschiedlich hohe Kosten verursachen. Die Bandbreite reicht vom Anmieten eines Transporters und der Mobilisierung von Freunden und Verwandten bis hin zur Beauftragung einer Umzugsfirma für mehrere tausend Euro. Auch hier gilt es den Bedarf realistisch einzuschätzen und die Kosten in der Planung nicht zu vergessen. • Renovierungen: Beim Erwerb eines gebrauchten Eigenheims fallen meist einige Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten an, deren finanzieller Aufwand in die Baufinanzierung mit einfließen sollte.

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Interhyp AG, 12. September 2013