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Worauf Hauskäufer beim Fertighaus achten sollten

Das Fertighaus ist eine beliebte Alternative für Bauherren, die auf Schnelligkeit und vorgefertigte Bauteile setzen. Bei Auswahl und Immobilienfinanzierung sind einige Besonderheiten zu beachten.

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen das Fertighaus den zweifelhaften Ruf einer kurzlebigen Schnellbau-Lösung genoss. Mittlerweile sind die Standards bei Qualitätsanbietern so hoch, dass sich das Fertighaus nicht mehr hinter der Massivbau-Konkurrenz verstecken muss. Fertighäuser werden bei Bauherren immer beliebter. Im Jahr 2010 entschieden sich 15,1 Prozent der Häuslebauer für das Fertighaus, im Jahr 2009 waren es 14,6 Prozent.

Die meisten Fertighäuser basieren auf einer Holzständerkonstruktion, die der Technik des Fachwerkhauses ähnlich ist. Zwischen die Holzbalken wird die Wärmedämmung angebracht, und anschließend wird die Konstruktion von innen und außen mit stabilen Platten beplankt. Ein großer Teil des Gebäudes wird in der Produktionshalle vorgefertigt, so dass auf der Baustelle nur noch die einzelnen Bauteile montiert werden müssen. Damit verkürzt sich die Bauzeit enorm.

Prüfzertifikate dokumentieren Qualitätsbewusstsein

Bei der Auswahl des Hauses ist neben Stil und Grundriss vor allem die Bauqualität ein wichtiges Entscheidungskriterium. So sollte der Hersteller über eine langjährige Erfahrung und einen guten Ruf am Markt verfügen. Auch die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) sowie Prüfzertifikate von unabhängigen Kontrollstellen sind Anzeichen dafür, dass für den Hersteller nicht das billige Bauen, sondern eine ordentliche Qualität im Vordergrund steht.

Nicht nur die Bautechnik, sondern auch die Vertragsgestaltung ist eine sorgfältige Prüfung wert. Zunächst einmal sollten Bauherren kontrollieren, welche Leistungen im Preis enthalten sind und welche nicht. So werden Keller oder Fundamentplatte häufig gesondert in Rechnung gestellt, was die Baukosten erheblich verteuert. Auch die Hausanschlüsse für Gas, Strom und Wasser sowie Zufahrten und Wege sind oft nicht im Preis enthalten. Manche Anbieter bieten überdies bei der Standard-Ausstattung eher billige Materialien und Ausführungen an, so dass hochwertigere Boden- oder Wandbeläge Mehrkosten verursachen.

Immobilienfinanzierung auf Zahlungsmodalitäten abstimmen

Große Unterschiede gibt es auch bei den Zahlungsmodalitäten. Während manche Hersteller mit dem Beginn der Produktion im Werk eine Anzahlung verlangen, rechnen andere Anbieter erst beim Aufbau des Hauses ab. Ob bis dahin vom Kunden als Sicherheit eine Zahlungsbürgschaft der Hausbank oder der Eintrag einer Grundschuld zu Gunsten des Fertighausherstellers verlangt wird, bleibt dem Anbieter überlassen.

Bauherren tun gut daran, die vertraglichen Modalitäten frühzeitig bei ihrer Planung für die Immobilienfinanzierung zu berücksichtigen. Mit der kostenlosen Beratung und dem Angebot durch die Finanzierungsexperten von Interhyp können Fertighauskäufer nicht nur ihre Immobilienfinanzierung frühzeitig auf die spezifischen Anforderungen abstimmen, sondern sich über den Zugriff von Interhyp auf die Angebote von mehr als 300 Banken besonders günstige Konditionen sichern.

Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 26.01.2012