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Worauf Selbstständige bei der Immobilienfinanzierung achten sollten

Bei der Immobilienfinanzierung spielt die Frage, ob sich der Kreditnehmer die monatlichen Rückzahlungsraten auf Dauer leisten kann, eine maßgebende Rolle. Bei Angestellten oder Beamten steht dabei das monatliche Nettoeinkommen im Mittelpunkt. Als Faustregel gilt: Nach Abzug der Finanzierungsrate muss auf jeden Fall noch genügend Geld übrig bleiben, damit nicht nur die regelmäßigen Ausgaben für die Lebenshaltung bestritten werden können, sondern auch noch genügend Reserve für geplante oder ungeplante Investitionen bleibt. Neben dem reinen Einkommen liegt das Augenmerk der Banken beim Prüfen der Immobilienfinanzierung auch auf der Sicherheit des Arbeitsplatzes: Wer ein seit einigen Jahren bestehendes unbefristetes Arbeitsverhältnis vorweisen kann, hat in aller Regel ein verlässlicheres Einkommen als ein Arbeitnehmer, der noch in der Probezeit ist oder nur über einen befristeten Arbeitsvertrag verfügt.

Anders hingegen ist die Lage, wenn Freiberufler oder Selbstständige eine Immobilienfinanzierung planen. Hier kann nur in den seltensten Fällen mit einem gleichbleibenden Monatseinkommen kalkuliert werden. Sowohl saisonal wie auch im Jahresvergleich ist das Einkommen dann oft starken Schwankungen unterworfen.

Dennoch ist die Immobilienfinanzierung für Selbstständige kein Ding der Unmöglichkeit, auch wenn Banken das schwankende Einkommen durchaus als Risikofaktor betrachten. Ähnlich wie beim Anstellungsverhältnis gilt auch für Freiberufler und Selbstständige die Devise: Je länger die selbstständige Existenz schon erfolgreich besteht, umso geringer ist das Risiko, dass in den kommenden Monaten oder Jahren Schwierigkeiten auftauchen.

Immobilienfinanzierung für Selbstständige sollte flexibel sein

Um dies zu dokumentieren, legen Selbstständige bei der Anfrage nach einer Immobilienfinanzierung üblicherweise die Jahresabschlüsse der letzten zwei bis drei Jahre sowie aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen vor. Wichtig aus Sicht der Bank: Aus den Unterlagen muss deutlich werden, mit welchen Leistungen oder Produkten nachhaltige Umsätze und Gewinne erzielt werden.

Besonderheiten gelten für Selbstständige nicht nur bei der Prüfung des Darlehensantrags, sondern auch bei der Gesamtkonzeption der Immobilienfinanzierung. Aufgrund der häufigen Einkommensschwankungen ist es ratsam, bei der Darlehenshöhe nicht bis an die Grenze der Belastbarkeit zu gehen, sondern ausreichende Reserven für schlechtere Jahre offenzuhalten. Zudem empfiehlt es sich, möglichst großzügige Sondertilgungsoptionen in den Darlehensvertrag mit einzubauen. Dann kann die Immobilienfinanzierung in Zeiten guter Gewinne schneller als ursprünglich geplant zurückgezahlt werden.

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Redaktion: Britta Barlage

Interhyp AG, 27.10.2011