Interhyp in der Presse

Immobilienbarometer zeigt: Vor allem ältere Immobilienkäufer zieht es in die Städte

Berlin/München, 16. Juli 2012 – Mit zunehmenden Alter zieht es Immobilienkäufer in die Städte. So sucht beinahe jeder zweite über 60 Jahre derzeit eine Immobilie in City-Lage. Jüngere Käufer hingegen bevorzugen die stadtnahen Speckgürtel. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage "Immobilienbarometer" von Interhyp und ImmobilienScout24. Hierfür wurden im Juni 2012 über 3.200 Interessenten von Kaufimmobilien befragt.

Je älter ein Käufer, desto eher eine Stadtwohnung. Rund 44 Prozent der über 60-jährigen, die derzeit eine Immobilie kaufen möchten, suchen ein Objekt in einer Stadt. Von den jüngeren Käufern unter 40 Jahren will hingegen nur rund jeder dritte (35 Prozent) ins Zentrum. Sie präferieren mehrheitlich (55 Prozent) die stadtnahen Speckgürtel. Immobilien in der ländlichen Peripherie sind derzeit fast gar nicht gefragt. Nur 9 Prozent der Älteren und 11 Prozent der Jüngeren wollen ein Objekt auf dem Land erwerben.

Die unterschiedlichen Lage-Präferenzen spiegeln sich auch in den Erwartungen an die zukünftige Infrastruktur der Immobilie wider. So werden etwa von älteren Käufern eine gute ärztliche Versorgung (66 Prozent versus 25 Prozent) und kulturelle Angebote (22 Prozent versus 3 Prozent) deutlich wichtiger eingeschätzt. Jüngere Käufer achten hingegen mehr auf gute Schulen (32 Prozent versus 8 Prozent), eine kinderfreundliche Umgebung (36 Prozent versus 4 Prozent) und umfassende Kita-Angebote (33 Prozent versus 3 Prozent).

"Städte bieten eine hervorragende Infrastruktur, die das Leben im Alter erleichtert. Dass die Menschen verstärkt in ein städtisches Altersdomizil investieren wollen, ist eine nachvollziehbare Entscheidung", kommentiert Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: "Wir beobachten seit mehreren Jahren einen starken Trend zur Stadt. Immobilienbesitzer in der ländlichen Peripherie werden künftig mit teilweise erheblichen Preisabschlägen rechnen müssen."