Interhyp in der Presse

Drei Viertel aller Mieter träumen von den eigenen vier Wänden

(München, 17. September 2013) Insgesamt gehen 84 Prozent der Bundesbürger davon aus, dass sie ihren Wohntraum eher in den eigenen vier Wänden als in einer Mietwohnung finden. Drei Viertel aller Mieter (76 Prozent) wünschen sich, in den eigenen vier Wänden zu leben. Allerdings realisieren nur wenige ihre Wünsche: Fast 60 Prozent der Deutschen träumen bisher nur. Zu diesen Ergebnissen kommt die „Wohntraumstudie 2013“ von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. Das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung hat im Auftrag von Interhyp in einer bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung 1.769 Bundesbürger zu ihren Wohnwünschen befragt.

Kinder verstärken dabei den Wunsch nach Wohneigentum: 89 Prozent streben ein Eigenheim an, wenn Kinder im Haushalt leben – nur 72 Prozent der Befragten in kinderlosen Haushalten äußerten diesen Wunsch. Vor allem die Menschen auf dem Land möchten ein eigenes Zuhause (81 Prozent), unter den Stadtbewohnern sind es weniger (72 Prozent).

Im Vergleich der Metropolen Hamburg, Berlin, München und Frankfurt ist das Streben nach Wohneigentum vor allem im Süden ausgeprägt: Jeder zweite der befragten Mieter in München (50 Prozent) und Frankfurt (49 Prozent) wünscht sich eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus sogar sehr, in Hamburg und Berlin sagen nur 43 Prozent beziehungsweise 38 Prozent, dass sie sich sehr wünschen, einmal in den eigenen vier Wänden zu leben.

Die Hälfte der Mieter glaubt, dass sich ihr Traum erfüllen wird

Etwa die Hälfte der Mieter (48 Prozent), die sich Eigentum wünschen, geht davon aus, dass sich ihr Wunsch erfüllen wird. Der Optimismus nimmt dabei mit dem Alter ab: Während 78 Prozent der 18- bis 29-Jährigen daran glauben, sind es nur noch 55 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, 43 Prozent der 40- bis 49-Jährigen, 31 Prozent der 50- bis 59-Jährigen und 19 Prozent der 60- und über 60-Jährigen.

Auch wenn sich mehr Menschen auf dem Land ein eigenes Zuhause wünschen (81 versus 72 Prozent) gehen interessanter Weise mehr Stadtbewohner (53 Prozent versus 44 Prozent der Landbewohner) davon aus, dass ihr Wunsch Wirklichkeit wird. Wenn Kinder im Haushalt leben, glauben mehr Menschen (57 Prozent) daran, dass sie eine Immobilie kaufen werden, als in Haushalten ohne Kinder (44 Prozent). Im Vergleich der Metropolen glauben vor allem die Frankfurter daran, dass sich ihr Wohntraum erfüllen wird (63 Prozent), mehr als in München (56 Prozent) und Hamburg (51 Prozent). Die Berliner sind vergleichsweise pessimistisch: Nur 44 Prozent von ihnen glauben, dass sie einmal eine Immobilie kaufen oder bauen können.

Jeder fünfte Deutsche lebt bereits in seiner Traumimmobilie

20 Prozent der Deutschen leben nach eigenen Angaben bereits in ihrer Traumimmobilie. Weitere 14 Prozent haben ganz konkrete Pläne, sind bisher aber noch nicht aktiv geworden. Weitere sieben Prozent sind bereits auf der Suche nach der Traumimmobilie und bei zwei Prozent steht der Umzug kurz bevor. Allerdings sagen 57 Prozent, dass sie bisher nur träumen. Vor allem die Norddeutschen konnten sich ihren Wohntraum bereits erfüllen (28 Prozent), im Osten sind es deutlich weniger (15 Prozent). Und im Vergleich der Städte sind die Berliner und Münchner in der Mehrheit ihrer Traumwohnung bisher noch nicht näher gekommen: Rund 70 Prozent von ihnen sagen, dass sie bisher nur davon träumen.

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, sagt: „Viele, die bisher nur träumen, sollten sich über die Kosten informieren. Trotz des jüngsten Anstiegs der Zinsen für Immobilienkredite ist Baugeld noch immer günstig und eine Finanzierung von Kauf oder Bau für viele erschwinglich.“

Hintergrund: Im April 2013 hat das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Interhyp in einer bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung 1.769 Bundesbürger befragt. Als Referenzdatei für die Gewichtung wurde der aktuelle Mikrozensus zugrunde gelegt.

Auch die Broschüre zu den Studienergebnissen können wir Pressevertretern gerne zusenden. (presse@interhyp.de)

Redaktion: Britta Barlage