Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 2. Juli 2020 können Immobilienkäufer in den kommenden Wochen vergleichsweise günstige Finanzierungsbedingungen erwarten. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich, einige halten einen leichten Anstieg für möglich. Schwankungen sind aber aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Krise möglich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im Juli 2020 etwas über dem Niveau des Allzeittiefs. Eine nachhaltige Trendwende und einen starken Zinsanstieg erwarten die Experten auf Jahressicht derzeit nicht, auch wenn einige leichte Steigerungen bei der erwarteten Konjunkturerholung als möglich erachten. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp auf breiter Front derzeit nicht wahrscheinlich, wenn auch durch Tilgungszuschüsse bei Förderkrediten bereits negative Effektivzinsen bei Förderdarlehen möglich sind.

Keines der befragten Kreditinstitute erwartet auf Jahressicht sinkende Zinsen.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im Juli 2020 sind sie immer noch günstig und nur etwas über dem Allzeittief vom März 2020.

Damit sind die Zinsen in den letzten zwölf Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen - aber die Finanzierung wohl überlegt und mit guter Beratung angehen.

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 2. Juli 2020:

"Ein lauer Sommerabend auf der eigenen Terrasse oder auf dem Balkon, mehr Gestaltungsfreiheit, ein Beitrag zur privaten Altersvorsorge: Die Gründe für die eigenen vier Wände sind vielfältig. Wer sich aktuell mit dem Gedanken trägt, in Wohneigentum zu investieren, findet günstige Finanzierungsbedingungen vor. Das gilt für die Eigentumswohnung ebenso wie für das eigene Haus. Die Zinsen für Immobilienkredite liegen nicht zuletzt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie anhaltend unter einem Prozent. Im Juni bewegten sich die Konditionen für zehnjährige Darlehen weitgehend seitwärts und liegen bei rund 0,70 bis 0,80 Prozent. Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer, unsere monatliche Umfrage unter den Experten von zehn deutschen Kreditinstituten, zeigt für die kommenden Monate in der Tendenz weiterhin niedrige Zinsen. Die Mehrzahl der Analysten erwartet kurzfristig ein gleichbleibendes Niveau, auch auf Halbjahres- oder Jahressicht sehen die meisten gleichbleibende Zinsen, einige halten auch leichte Steigerungen für wahrscheinlich.

Das Video gibt die Zinseinschätzung von Interhyp zum Jahresstart wieder, von Anfang Januar 2020.

Auch wenn die Corona-Krise und deren Auswirkungen das Wirtschafts- und Weltgeschehen weiter prägt, zeigt ein Blick in die nächsten Wochen und Monate, dass es viele andere Themen gibt. Die Brexit-Verhandlungen, die Wahl in den USA im November oder der Klimawandel: Die Herausforderungen halten an. Die in vielen Bundesländern beginnenden Sommerferien bieten auch Immobilieninteressenten eine gute Gelegenheit, jetzt in die Zukunft zu blicken – und die eigene Zukunft zu planen.

Zins- und Marktumfeld

Um in der Corona-Krise eine noch tiefere Rezession zu vermeiden, haben die Notenbanken weltweit ihre Geldschleusen geöffnet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat für den Kampf gegen die Corona-Krise weitere Anleihekaufprogramme mit einem Volumen von nunmehr aktuell 1,35 Billionen Euro aufgelegt. Während über die Verhältnismäßigkeit der EZB-Geldpolitik diskutiert wird, sind die Notenbanker laut dem Juni-Sitzungsprotokoll bereit, die gesamte Palette ihrer Instrumente anzupassen – von längerfristigen Refinanzierungsgeschäften über die Leitzinsen bis zu den Prognosen für die Zukunft. Das nächste Mal tagen die europäischen Notenbanker Mitte Juli.

Auch die amerikanische Notenbank Fed setzt anhaltend auf eine lockere Geldpolitik. Bei der letzten Sitzung Anfang Juni ließ sie wie erwartet den Leitzins in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent. Viele geldpolitische Entscheidungsträger der Fed gehen davon aus, dass das gegenwärtige Zinsniveau von nahezu null Prozent bis Ende 2022 beibehalten wird.

Was die Konjunktur betrifft, gibt es Licht am Horizont: Im Juni haben sich erstmals die Anzeichen gemehrt, dass es mit der Wirtschaft nach den Lockdowns langsam wieder aufwärts gehen könnte – falls eine zweite Corona-Welle ausbleibt. Die von den Notenbanken, den Regierungen und zunehmend von den Banken an die Wirtschaft bereitgestellte Liquidität scheint Wirkung zu zeigen. Auch an den Börsen, an denen bekanntlich die Zukunft gehandelt wird, steigen die Kurse.

Insbesondere Deutschland kehrt schrittweise in die neue Normalität zurück. Die Wirtschaftsweisen erklären in ihrer neuen Konjunkturprognose, dass die Frühindikatoren hierzulande auf einen Wiederaufschwung deuten. So zeigt etwa der Einkaufsmanagerindex, dass sich Deutschland aus der Talsohle kämpft. Für 2020 sieht der Sachverständigenrat einen Wachstumseinbruch um minus 6,5 Prozent. Verschiedene Prognosen rechnen für nächstes Jahr aber mit einem Plus, es liegt etwa zwischen rund drei und sechs Prozent. Das Münchener Ifo-Institut sieht den tiefsten Punkt des Corona-Tals schon durchschritten und erwartet für das dritte und vierte Quartal dieses Jahres ein Wachstum von 6,9 beziehungsweise 3,8 Prozent, wie die Experten gerade berichteten.

Nicht wenige Marktteilnehmer trauen Deutschland zu, die Krise zu meistern, und setzen daher auf deutsche Staatsanleihen. Die Renditen für die zehnjährigen Papiere liegen wegen der hohen Nachfrage mit rund minus 0,5 Prozent weiterhin im negativen Bereich. Da sich die Zinsentwicklung beim Baugeld an den Renditen der Staatsanleihen orientiert, bleibt das Aufwärtspotenzial für die Zinsen bei Immobilienkrediten begrenzt.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Bauzins-Trend im Juni 2020

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.

Interhyp-Expertenrat

Der ein oder die andere könnte angesichts der niedrigen Finanzierungszinsen daran denken, das Projekt Eigenheim umzusetzen. Andere geraten vielleicht gerade jetzt ins Träumen: Ob sich nun der lang gehegte Immobilientraum verwirklichen lässt? Aus unserer Sicht sollte eine Finanzierung ruhig angegangen werden, wenn die Rahmenbedingungen passen. Und bei der Kreditaufnahme sollten Bauherren und Käufer darauf achten, das günstige Zinsniveau auch für eine ausreichende Tilgung zu nutzen, um in absehbarer Zeit schuldenfrei werden zu können. Tipps zur Tilgung im Video mit dem Finanzierungsexperten Dominik Wensker.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Alle von uns befragten Experten sehen kurzfristig, also in den nächsten Wochen, kaum zinssteigernde Effekte – und damit gleichbleibende Zinsen. Auf Halbjahres- und Jahressicht halten viele Analysten gleichbleibende Konditionen für wahrscheinlich, einige erwarten dann aber auch wieder leicht steigende Konditionen.

Allianz: "Die Zentralbanken der westlichen Welt nehmen mit den Anleihekäufen bewusst Einfluss auf die langfristigen Zinsen. Dies spricht gegen steigende Zinsen. Andererseits haben die Investoren immer auf positive Renditen geachtet, dies spricht gegen sinkende Zinsen."

Commerzbank: "Angesichts der anhaltend hohen Unsicherheit zu den Folgen der Corona-Krise bleiben die Risikoaufschläge erhöht. Die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der EZB begrenzt jedoch den Aufwärtsdruck auf die Zinsen und verankert die als risikolos gesehenen Zinssätze von Bundesanleihen weiterhin auf historisch niedrigen Niveaus. Diese Dynamik dürfte vorerst anhalten."

Deutsche Apotheker Bank: "Kurzfristig gehen wir von einer Seitwärtsbewegung aus, denn innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen erwarten wir in Sachen Wachstum und Inflation keine nennenswerten Überraschungen. Auf Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre erwarten wir aufgrund der graduellen Erholung der Wirtschaft von den Folgen der Coronapandemie leicht steigende Zinsen. Für längere Prognosezeiträume gehen wir grundsätzlich von einer Fortsetzung des aktuellen Niedrigzinsumfeldes aus. Auch wenn durch eine partielle Rückführung der Globalisierung ein wesentlicher Treiber für Disinflation wegfällt, dürfte die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft hierzulande und andernorts die Inflation in Schach halten."

Hypo Vereinsbank: "Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist darauf ausgerichtet, ein allgemein niedriges Renditeniveau sicherzustellen. Beispielsweise wird zusätzliches Staatsanleiheangebot durch ausgeweitete Wertpapierkäufe der EZB im Sekundärmarkt absorbiert. Diese geldpolitische Ausrichtung dürfte die Notenbank auf absehbare Zeit nicht ändern. Das Renditeniveau dürfte daher für längere Zeit auf dem derzeit niedrigen (negativen) Niveau verharren."

ING: "Auch wenn die aktuellen Konjunkturindikatoren auf einen v-förmigen Aufschwung deuten, zeigt die Angst vor einer zweiten Viruswelle, dass zu viel Optimismus fehl am Platze ist. Die extrem lockere Geldpolitik aller Notenbanken sollte dafür sorgen, dass die Zinsen auch bei einer Konjunkturverbesserung nur leicht steigen werden."

Münchner Hypothekenbank: "Auch wenn sich die wirtschaftlichen Perspektiven mit dem Öffnen der Wirtschaft wieder bessern, dürfte es länger dauern, bis das Vorkrisenniveau erreicht wird. Die Inflation wird weiter sehr niedrig sein und die EZB mit ihrem Kaufprogramm die Zinsen niedrig halten. In längeren Laufzeiten würde uns ein kleiner Zinsanstieg zum Jahresende nicht überraschen."

Postbank: "Die EZB und andere große Notenbanken haben signalisiert, dass sie die Zinsen für längere Zeit auf dem aktuell sehr niedrigen Niveau belassen wollen. Gleichzeitig kaufen die Währungshüter in großem Umfang Anleihen an, was einem substanziellen, nachhaltigen Anstieg der Kapitalmarktrenditen entgegenwirkt. Auch von der Inflationsseite gehen keine zinssteigernden Effekte aus, da der Preisdruck wegen der scharfen Rezession im Euroraum vorerst sehr gering bleibt. Die Baufi-Zinsen folgen der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen und dürften somit nahe am aktuellen Niveau verharren."

PSD Bank RheinNeckarSaar eG: "Es gibt unseres Erachtens nach wie vor keine klaren Tendenzen bei der Zinsentwicklung. Auch nicht wie tiefgreifend und dauerhaft die Veränderungen in der Realwirtschaft sein werden. Die ersten Frühindikatoren im Juni zeigen positive Ansätze hinsichtlich der Lagebeurteilung und Zukunftserwartung. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass dafür die enormen Liquiditätsmaßnahmen ursächlich sind und es sich möglicherweise nicht um eine substanzielle wirtschaftliche Erholung handelt."

Sparkasse Hannover: "Nach den erfolgten Lockerungsmaßnahmen haben sich die Hoffnungen auf eine schnelle wirtschaftliche Erholung nicht bestätigt. Das nun anlaufende Konjunkturprogramm dürfte Konsum und Investitionen fördern, während das angekündigte EU-Paket noch auf sich warten lässt. Eine moderate Steigerung der Zinsen bleibt mittel- bis langfristig vorstellbar, wenn die verfügbare Liquidität für reale Investitionen genutzt wird und sich die Inflationserwartungen weiter erholen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:

  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten

Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.

Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.