Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 3. September 2020 können Immobilienkäufer in den kommenden Wochen vergleichsweise günstige Finanzierungsbedingungen erwarten. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich, einige halten einen leichten Anstieg für möglich. Schwankungen sind aber aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Krise möglich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie befinden sich auch im September 2020 noch nahe ihrem Allzeittief. Eine nachhaltige Trendwende und einen starken Zinsanstieg erwarten die Experten auf Jahressicht derzeit nicht, da eine mögliche zweite Infektionswelle dem Aufschwung und vor allem der Zuversicht für die Konjunktur erheblich zusetzen könnte. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp auf breiter Front derzeit nicht wahrscheinlich, wenn auch durch Tilgungszuschüsse bei Förderkrediten bereits negative Effektivzinsen bei Förderdarlehen möglich sind.

Keines der befragten Kreditinstitute erwartet auf Jahressicht sinkende Zinsen.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im September 2020 sind sie immer noch günstig und befinden sich nahe dem Allzeittief vom März 2020.

Damit sind die Zinsen in den letzten zwölf Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen - aber die Finanzierung wohl überlegt und mit guter Beratung angehen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 3. September 2020:

"Mit dem Ende der Sommerferien und der Rückkehr aus dem Urlaub fragen sich viele Menschen, wie Corona unser Leben in den nächsten Monaten und weiteren Zukunft beeinflussen wird. Steigende Fallzahlen mehren einerseits Sorgen. Vereinzelt verbesserte Konjunktur- und Wirtschaftsdaten sowie Erwartungen an einen möglichen Impfstoff lassen andererseits Hoffnungen aufkommen. Wir sehen, dass in der Corona-Krise viele auch über die eigene Wohnsituation anders nachdenken und diese in Hinblick auf die Zukunft neu bewerten. Ein eigenes Zuhause hat an Stellenwert gewonnen. Das zeigt die hohe Nachfrage nach Finanzierungen bei uns – und auch die steigenden Kaufpreise. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden trifft auch im September auf anhaltend günstige Zinsen bei Immobiliendarlehen: Für zehnjährige Darlehen liegen sie weiterhin deutlich unter einem Prozent. Laut dem Interhyp Bauzins-Trendbarometer bleibt das günstige Niveau erhalten und auch auf Jahressicht sind gleichbleibende bis leicht steigenden Zinsen zu erwarten. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Immobilie zu erwerben, sollte sich vorher gut zur Finanzierung beraten lassen. Bei Interhyp geht das auch jetzt ganz leicht: Mit der Video-Beratung bequem von Zuhause aus, klassisch per Telefon oder auch vor Ort, unter Einhaltung der Abstandsregeln, in einem unserer Standorte in ganz Deutschland."

Das Video gibt die Zinseinschätzung von Interhyp zum Jahresstart wieder, von Anfang Januar 2020.

Die Corona-Pandemie hat Prioritäten vielfach neu geordnet. Bei aller Flexibilität und Mobilität zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Familie und Freunde sind – und ein Ort, an dem das Leben stattfinden kann. Das zeigt sich vielerorts an der Nachfrage nach Wohneigentum. Ungeachtet der von der Corona-Pandemie ausgelösten Rezession sind die Preise für Wohneigentum in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Auch die hohe Nachfrage nach Baufinanzierungen bei Interhyp verdeutlicht, dass Eigennutzer und Kapitalanleger weiterhin nach der Immobilie streben. Ein Argument können dabei die niedrigen Zinsen für Immobiliendarlehen sein. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen sind im Verlauf des Julis um rund 0,1 Prozentpunkte gefallen auf rund 0,7 Prozent pro Jahr. Bei entsprechender Bonität liegen die Bestsätze aktuell bei rund 0,6 Prozent und damit nahe dem Allzeittief im März 2020.

Zins- und Marktumfeld

Nachdem die Zentralbanken und Regierungen im Frühjahr und Frühsommer umfangreiche finanzielle Hilfen auf den Weg gebracht haben, ist es an den Märkten während der Sommerferien eher ruhig zugegangen.

Politisch dominieren Themen wie die Wahl in den USA sowie der Handelsstreit zwischen den USA und China, die Vormachtstellung bei digitalen Infrastrukturen und Datenhoheiten wird neu ausgelotet. Interessant sind zudem aktuelle Währungsentwicklungen. Der niedrigere Dollar etwa soll die US-amerikanische Wirtschaft stärken, was für exportorientierte Länder wie Deutschland eher von Nachteil ist.

Das bestimmende Thema bleibt jedoch die Corona-Pandemie. Die weltweiten Lockdowns haben die Wirtschaften in nahezu allen Ländern empfindlich getroffen. Die Stimmung hat sich zwar im Vergleich zum Frühjahr deutlich verbessert – an den Börsen haben die Kurse zeitweise entweder fast Vor-Corona-Niveau erreicht wie beim deutschen Leitindex DAX oder diese überschritten wie beim amerikanischen Pendant Dow Jones.

Gleichzeitig besteht aber eine erhöhte Insolvenzgefahr als Nachwehe des Lockdowns. Eine mögliche zweite Infektionswelle könnte dem Aufschwung und vor allem der Zuversicht für die Konjunktur erheblich zusetzen – zumal sich der geldpolitische Handlungsspielraum der Zentralbanken nach den zahlreichen Interventionen nicht vergrößert hat. Auch die Regierungen können durch wegbrechende Steuereinnahmen und höhere Verschuldungen nicht mehr so beherzt aus dem Vollen schöpfen wie im Frühjahr. Erhebliche Hoffnungen ruhen daher auch auf einem möglichen Impfstoff gegen Covid-19.

Anleger investieren deswegen einerseits in Hoffnung und Zukunft, wie im Speziellen manche Aktienkurse von Biotech-Unternehmen und im Allgemeinen Aktienindizes in den letzten Monaten zeigen. Andererseits setzen sie auf Sicherheit. Ein Beispiel dafür ist auch der Höhenflug des Goldpreises in den Monaten nach März. Sicherheit bieten in den Augen der Investoren weiterhin deutsche Staatsanleihen. Durch die hohe Nachfrage verharren deren Renditen im negativen Bereich. Das hält auch die Konditionen für Immobilienkredite tief, deren Refinanzierung sich neben den Leitzinsen unter anderem auch an den Renditen deutscher Staatsanleihen orientiert.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Bauzins-Trend im September 2020

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben. Zusätzlich haben wir zwei Banken in Österreich (Raiffeisen-Landesbank Steiermark und Erste Bank) befragt, dies aber nicht in die Grafik eingerechnet.

Beide in Österreich befragten Banken gehen kurzfristig sowie mittel- und langfristig eher von gleichbleibenden Niveaus aus.

Interhyp-Expertenrat

Wie Sie bei Interhyp eine günstige Finanzierung finden, die genau zu Ihren Bedürfnissen passt, zeigt Finanzierungsexperte Dominik Wensker im aktuellen Video auf YouTube:

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Positiven Impulsen bei der Wirtschaftsentwicklung stehen Sorgen vor einer neuen Corona-Welle gegenüber. Die Geldpolitik der Notenbanken ist darauf ausgerichtet, die Märkte und die Inflation durch günstige Zinsen zu beleben. Alle von uns befragten Experten prognostizieren kurzfristig ein gleichbleibendes Niveau, auf Halbjahres- oder Jahressicht halten vier von zehn Instituten wieder steigende Zinsen für möglich, die Mehrheit erwartet aber immer noch gleichbleibend niedrige Zinsen.

Allianz: "Immer öfters hört man Stimmen, dass gerade bei den langen Laufzeiten der Bullenmarkt (hohe Kurse = niedrige Zinsen) schon seit 30 Jahren ununterbrochen anhält und dies unerwartete Überraschungen bergen kann. Diese Vorsicht begünstigt aus technischen Gründen leichte Zinssteigerungen für lange Zinsbindungen."

Commerzbank: "Die wirtschaftliche Erholung bleibt zäh und die Inflationserwartungen niedrig. Die EZB dürfte die Zinsen auf absehbare Zeit im negativen Bereich halten und zusammen mit den Anleihekäufen einen merklichen Anstieg der Zinskurve verhindern. Dadurch bleiben die Bundrenditen weiter fest verankert um die derzeitigen Niveaus."

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Die wirtschaftliche Erholung setzte sich zwar in den letzten Wochen fort, nicht jedoch mehr in der gleichen Geschwindigkeit wie zuvor. Zudem schauen die Märkte derzeit genau auf die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie, da sich die Anzeichen einer zweiten Welle mehren. Kurzfristig rechnen wir daher mit einem gleichbleibenden Zinsniveau. Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten könnte die Zulassung eines Impfstoffes sich belebend auf die Wirtschaft auswirken und für ein leicht steigendes Zinsniveau sprechen."

HypoVereinsbank: "Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist darauf ausgerichtet, ein allgemein niedriges Renditeniveau sicherzustellen. Beispielsweise wird zusätzliches Staatsanleiheangebot durch ausgeweitete Wertpapierkäufe der EZB im Sekundärmarkt absorbiert. Diese geldpolitische Ausrichtung dürfte die Notenbank auf absehbare Zeit nicht ändern. Das Renditeniveau dürfte daher für längere Zeit auf dem derzeit niedrigen (negativen) Niveau verharren."

ING Deutschland: "Es wird bis zum heißen Herbst dauern, bis die Märkte ihre neue Richtung gefunden haben. Erst dann wird deutlich werden, was nach dem v-förmlichen Aufschwung in den ersten Monaten der Lockerungen folgen wird. Die Dynamik wird sich deutlich verlangsamen, wodurch trotz steigender Staatsverschuldung und EZB-Lockerung der Anstieg der Kapitalmarktzinsen sehr gering ausfallen sollte."

MünchnerHyp: "Die wieder etwas ansteigenden Fallzahlen an Covid-19-Infizierten bergen das Risiko einer schwächeren wirtschaftlichen Erholung als zunächst angenommen. Nachdem die EZB kaum mehr Zinssenkungen vornehmen kann, wird das aktuelle Zinsumfeld vermutlich noch länger bestehen bleiben und sich wenig ändern. Positive Überraschungen bzgl. der Pandemie-Entwicklung (z.B. Durchbruch bei Impfstoff-Entwicklung) könnten einen leichten Zinsanstieg vor allem in längeren Laufzeiten auslösen."

Postbank: "Nach umfangreichen Stützungsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise sind von der Europäischen Zentralbank vorerst keine nennenswerten Maßnahmen mehr zu erwarten. Die Wirtschaft befindet sich auf Erholungskurs, während die Inflation im Euroraum auf einem moderaten Niveau verharrt. Die für die Entwicklung der Baufi-Zinsen wichtigen Kapitalmarktrenditen dürften sich daher auf Jahressicht nicht substanziell verändern."

Sparkasse Hannover: "Positive Entwicklungen wie die sich weiter materialisierende wirtschaftliche Erholung sowie die grundsätzliche Einigung über den EU-Wiederaufbaufonds werden aktuell überschattet von Sorgen über eine zweite Infektionswelle und einen sich verlangsamenden Aufschwung. Investitionen in sichere Anlagen wie deutschen Staatsanleihen bleiben daher attraktiv und verhindern einen Zinsanstieg. Mittel- bis langfristig sollten die fundamentalen Faktoren, die für einen Zinsanstieg sprechen, jedoch überwiegen."

Erstmalig wurden im September 2020 auch zwei Österreichische Banken befragt. Einschätzungen der Banken:

Raiffeisen-Landesbank Steiermark: "Die EZB wird ihre Zinspolitik erst nach Bewältigung der aktuelle Krise ändern und dann auch nur sehr langsam den Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik suchen. Somit sehen wir aus heutiger Sicht kaum Potential für große Änderungen gegeben."

Erste Bank: "Auch der Erste Bank ist wichtig, dass Kunden bei langfristigen Immobilieninvestitionen auf der sicheren Seite sind. Hier führt an Fixzinskrediten kein Weg vorbei. Die Belastungen sind planbar und die Konjunktur, wie auch die Zinsentwicklung haben keinen Einfluss auf die zu bezahlenden Raten."


Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:

  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten

Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.

Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.