Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 4. Juli 2019 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2019 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im Juli auf Niveau des Allzeittiefs und zum Teil sogar deutlich unter einem Prozent. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, gehen jetzt die meisten Experten von gleichbleibenden Zinsen aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne gerückt zu sein (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im Juli 2019 sind sie sehr günstig und liegen sogar noch unter dem Niveau des Allzeittiefs von 2016 - ein neues Allzeittief wurde Ende Mai 2019 erreicht und seitdem immer weiter unterschritten.

Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im Oktober 2016 den letzten Tiefpunkt erreicht. Jetzt sind die Zinsen sogar noch günstiger - so günstig wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 4. Juli 2019:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Die erste Jahreshälfte ist vorbei – und im Vergleich zum Jahresstart hat sich der Ausblick deutlich verändert. Ließen Wirtschafts- und Inflationsdaten zu Jahresbeginn noch eine Normalisierung der Geldpolitik und einen zumindest mittel- bis langfristigen Zinsanstieg erwarten, gehen von den Märkten derzeit keine Impulse für steigende Konditionen aus. Während dies für Sparer ein schlechtes Zeichen ist, können sich Kreditnehmer über günstige Finanzierungsbedingungen freuen."

"Die Zinsen für Immobiliendarlehen haben ihre Talfahrt im Juni fortgesetzt. Nachdem im Mai bereits ein neues Allzeittief erreicht wurde, haben die Konditionen in den vergangenen Wochen nochmals nachgegeben. Ein Grund ist die hohe Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen, an deren Renditen sich die Bauzinsen orientieren. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten haben zu der hohen Nachfrage geführt. Besonders Immobiliendarlehen mit längeren Zinsbindungen haben sich im Juni deutlich verbilligt. Fielen die Konditionen für zehn- und fünfzehnjährige Kredite um etwa 0,10 Prozentpunkte, sanken zwanzigjährige Darlehen sogar um 0,15 Prozentpunkte. Wer Fremdkapital benötigt, befindet sich in einem sehr guten Zinsumfeld. Ob Bau, Immobilienkauf oder Umschuldung: Kreditnehmer erhalten Kredite bei Bestanbietern aktuell für Zinsen, die noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik niedriger waren als heute. Wie unsere Umfrage zeigt, sehen die Experten nach der jüngsten Sitzung der EZB Anfang Juni keine wirkliche Änderung der Zinslandschaft – weder kurzfristig noch langfristig. Um es mit einfachen Worten zu sagen: Baugeld bleibt billig."

Interhyp Zinsbericht

Zins- und Marktumfeld

Nachlassende Konjunkturdaten durch Themen wie Konflikte in Handel (Zoll) und Politik (Iran), Brexit oder politische Unsicherheiten haben die wichtigen Notenbanken Fed und die Europäische Zentralbank EZB zu einer regelrechten Kehrtwende hin zur erneuten Lockerung der Geldpolitik veranlasst – und dieser Kurs wird voraussichtlich auch von der jetzt bekannt gewordenen Nachfolge an der EZB-Spitze nicht wesentlich verändert werden.

In den USA halten Investoren für möglich, dass die Leitzinsen bereits im Juli gesenkt werden – nachdem dort vor gar nicht allzu langer Zeit noch die Politik der kleinen Zinsschritte nach oben im Raum stand. Ein ähnlicher Schritt könnte von der EZB erfolgen, wobei hier der Handlungsspielraum zumindest beim Leitzins geringer ist. Schließlich hat es die EZB anders als die Fed in den vergangenen Jahren nicht geschafft, die Nullzinspolitik zu beenden und zumindest einen kleinen Puffer für Zinssenkungen aufzubauen.

Deutsche Staatsanleihen waren in den letzten Wochen sehr stark gefragt, was deren Renditen weiter ins Minus hat rutschen lassen. Die niedrigen Renditen in Verbindung mit dem niedrigen Leitzinsniveau und dem gedämpften Zinsausblick führen zu niedrigen Bauzinsen, von denen Immobilienkäufer im Juli profitieren können.

Der Interhyp-Expertenrat

So reizvoll Kreditzinsen von unter einem Prozent für zehnjährige Darlehen sind, so sehr sollten Kreditnehmer das Zinstief nutzen, ihre Finanzierung den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Gerade mit Blick auf die ebenfalls gesunkenen Kredite mit langer Zinssicherheit sind solche Langläufer für die Mehrheit der Kreditnehmer eine Option, die im Beratungsgespräch auf jeden Fall geprüft werden sollte. Denn: Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch kann ein Darlehen zehn Jahre nach Auszahlung mit Kündigungsfrist von einem halben Jahr gekündigt werden. Das heißt: Wer sich heute für eine 15- oder 20-jährige Zinsbindung entscheidet, am besten als Volltilger-Darlehen, zahlt mit rund 1,5 Prozent Zinsen pro Jahr nur unwesentlich mehr als beim Darlehen mit 10 Jahren Zinsbindung – und er kann dennoch nach zehn Jahren den Vertrag kündigen. Kreditnehmer erhalten also eine hohe Zinssicherheit über lange Zeit und haben trotzdem die Flexibilität einer zehnjährigen Zinsbindung.

Am Beginn der Finanzierung sollten der Kassensturz mit Prüfung der Einnahmen und Ausgaben und das Durchrechnen verschiedener Tilgungsszenarien stehen, wobei Online-Tools und eine professionelle Beratung unterstützen.

Interhyp- Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Der Ausgang der EU-Parlamentswahlen, Strafzölle sowie der ungewisse Brexit-Ausgang sorgen nach Expertenmeinung für konjunkturellen Gegenwind. Kurzfristig halten die Experten daher gleichbleibende Zinsen für wahrscheinlich. Leichtes Aufwärtspotenzial halten langfristig einige Experten für wahrscheinlich, aber sie sind nicht mehr in der Mehrheit. Die Hälfte der Experten sieht auch auf Halbjahres- beziehungsweise Jahressicht eher gleichbleibende Konditionen, einige wenige halten hier sogar fallende Zinsen für möglich.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Die geldpolitische Kehrtwende der Zentralbanken war zwar in gewissem Maß vorhersehbar. In ihrer Deutlichkeit und Geschwindigkeit kamen die Ankündigungen zu einer erneuten Lockerung der Geldpolitik jedoch dennoch überraschend. Die Experten erwarten kurz- genau wie mittel- bis langfristig gleichbleibende Konditionen.

Allianz: "Die Zinsentwicklung ist geprägt von der Erwartung der Märkte, dass die Zentralbanken in jeder Marktlage ausreichend Liquidität zur Verfügung stellen."

Commerzbank: "Die Europäische Zentralbank signalisiert, dass sie bereit ist, auf die schleppende Konjunktur und die rekordniedrigen Inflationserwartungen mit weiteren Lockerungsschritten zu reagieren. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass die EZB bereits in diesem Monat die Zinsen senkt. Am Markt wird sogar über ein neues Anleihenkaufprogramm spekuliert, wodurch insbesondere die Zinserwartungen in längeren Laufzeiten weiter gefallen sind. Auch wenn wir diese Spekulationen nicht teilen, dürfen die langfristigen Zinsen bis zum Jahresende eher leicht fallen, auch weil die US-Notenbank die Zinsen noch schneller senken dürfte, und sich dann um die aktuellen Niveaus stabilisieren."

HypoVereinsbank: "Die Europäische Zentralbank denkt laut darüber nach, der schwächelnden Konjunktur mit weiteren Zinssenkungen entgegenzuwirken. Sogar eine Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms ist im Gespräch. Die entsprechende Erwartungsbildung an den Finanzmärkten drückt die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fast täglich auf neue Tiefstände im negativen Bereich. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass die Rendite auch über die kommenden zwölf Monate tief im negativen Bereich verharren wird."

ING Deutschland: "Nach der verbalen Kehrtwende von Fed und EZB warten die Finanzmärkte auf erneute geldpolitische Lockerung. Es sieht danach aus, dass beide Zentralbanken diese in den Sommermonaten auch liefern werden. Erst wenn sich die konjunkturelle Lage wieder etwas bessert, könnten die Zinsen zum Ende des Jahres wieder leicht steigen."

MünchenerHyp: "Inzwischen wurden historisch niedrige Renditen für zehnjährige Bundesanleihen erreicht und ein weiterer Rückgang der Renditen erscheint eher schwierig. Vom Markt wurde bereits eine weitere Zinssenkung um 0,10 Prozentpunkte für den Einlagensatz auf neu -0,50 Prozent und quantitative Lockerungsmaßnahmen durch die EZB eingepreist. Es bleibt abzuwarten, ob diese hohen Erwartungen bereits zur Juli-Sitzung erfüllt werden. Der hohe Abstand der aktuellen Marktzinsen vom gleitenden 200-Tage-Durchschnitt mahnt aus charttechnischer Sicht zur Vorsicht. Wir rechnen auf dem erreichten Niveau eher mit einer Seitwärtsentwicklung der Hypothekenzinsen."

Postbank: "Die Erwartungen bezüglich des zukünftigen Zinsniveaus haben sich in den vergangenen Wochen weiter nach unten verschoben. Gründe hierfür waren insbesondere die erneute zeitliche Ausdehnung der Forward Guidance – jetzt bis zur Jahresmitte 2020 – im Rahmen der Juni-Sitzung des EZB-Rats sowie die überraschend dovishen Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi auf einer internationalen Notenbankkonferenz kurze Zeit später, die sogar die Erwartungen an eine zeitnahe Leitzinssenkung befeuerten. Vor diesem Hintergrund ist perspektivisch kaum mit einem signifikanten Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus zu rechnen, was auch das Aufwärtspotenzial für Zinsen längerfristiger Hypothekendarlehen klar begrenzen sollte."

Sparkasse zu Lübeck: "Die EZB hat in der vergangenen Woche ihre Wachstumsschätzungen für die Eurozone nach unten revidiert. Um die Wirtschaft zu stützen, schloss sie weitere Leitzinssenkungen und ein Wiederaufleben der Anleihenkäufe nicht aus. Von daher ist in den nächsten 12 Monaten kaum mit steigenden Zinsen zu rechnen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.