Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 6. Februar 2020 können Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter günstige Finanzierungsbedingungen erwarten. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im Februar 2020 fast auf dem Niveau des Allzeittiefs. Nachdem vor einem Jahr beziehungsweise 2018 noch oft eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, gehen jetzt die meisten Experten von gleichbleibenden Zinsen aus - und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne gerückt zu sein. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp auf breiter Front derzeit nicht wahrscheinlich, wenn auch durch Tilgungszuschüsse bei Förderkrediten bereits positive Effektivzinsen bei Förderdarlehen möglich sind.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im Februar 2020 sind sie extrem günstig und liegen in etwa auf dem Niveau des Allzeittiefs vom Herbst 2019.

Damit sind die Zinsen in den letzten Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 6. Februar 2020:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Der Zinsanstieg beim Baugeld im Dezember und Januar war nur von kurzer Dauer. Anfang Februar liegen die Konditionen für Darlehen 0,1 Prozentpunkte niedriger. Immobilienkäufer können zehnjährige Darlehen oft zu Zinsen von unter 0,8 Prozent aufnehmen. Die aktuelle Geldpolitik der Zentralbanken stützt das Niedrigzinsniveau insgesamt. Zudem führen globale Unsicherheiten immer wieder zu einer verstärkten Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Bundesanleihen und in der Folge zu niedrigen Bauzinsen. Aktuell nährt die Verbreitung des Coronavirus Befürchtungen, dass die Weltwirtschaft belastet werden könne. Die Bundesanleihen, die ohnehin seit langem im negativen Bereich liegen, sind erneut leicht gesunken. Wir erwarten, gestützt auf unsere Expertenumfrage, weiterhin niedrige Bauzinsen im Jahresverlauf bei kurzfristigen Schwankungen. Auch die Diskussion um Negativzinsen wird uns weiter begleiten."

Das Video gibt die Zinseinschätzung von Interhyp zum Jahresstart wieder, von Anfang Januar 2020.

Zins- und Marktumfeld

Was beeinflusst die Zinsentwicklung aktuell? Der Brexit: Am 31. Januar um Mitternacht sind die Briten aus der EU ausgetreten. Damit wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, welche konkreten Auswirkungen der Austritt des Königsreiches aus der EU auf die Wirtschaft haben wird. Wie anfällig die Märkte für Störungen bleiben, zeigen die Reaktionen auf die Verbreitung des Corona-Virus. Investoren halten es für möglich, dass der Virus die Konjunktur in der stark globalisierten Welt belasten könnte. In der Folge suchen Anleger vermehrt nach Sicherheit - indem sie beispielsweise in deutsche Staatsanleihen investieren, was deren Renditen fallen lässt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) stützt das Niedrigzinsumfeld seit langem mit ihrer Geldpolitik. Zur ersten Sitzung im neuen Jahr kündigte die neue EZB-Chefin Lagarde zwar an, die Strategie der EZB intensiv zu prüfen. Gleichzeitig halten die Notenbanker zunächst jedoch an der Niedrigzinspolitik und den Anleihekäufen fest. Die aktuellen Wirtschaftsdaten stützen den Kurs des billigen Geldes. Die Inflation liegt weiter unter der EZB-Zielmarke.

Für die Bauzinsen bedeutet die aktuelle Lage: Immobilienkredite sind wieder günstiger. Auch Negativzinsen bleiben in der Diskussion. Bei Förderkrediten sind sie, wenn auch nicht bei den Sollzinsen, so doch bei den Effektivzinsen heute schon Realität: Die KfW Förderbank hat in einigen Programmen ihre Tilgungszuschüsse erhöht. Unter Berücksichtigung dieser Zuschüsse weist sie nun negative Effektivzinsen aus, etwa im KfW Programm Energieeffizient Bauen.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Bauzins-Trend im Januar 2020

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Interhyp-Expertenrat

Wir empfehlen Immobilienkäufern aktuell, das günstige Zinsumfeld genau zu beobachten. Immobilieninteressenten mit Finanzierungsbedarf sollten frühzeitig verschiedene Szenarien durchspielen. Was viele nicht wissen: Mit digitalen Services wird die Baufinanzierung immer leichter verständlich und einfacher abzuwickeln. Das zeigt auch unser aktueller Finanzierungstipp im Video: Digitale Services machen den Zins- und Angebotsvergleich immer leichter.

Immobilieninteressenten können mit digitalen Services wie Interhyp Home selbst ganz leicht ihre Daten eintragen, Unterlagen hochladen, Angebote vergleichen, mehrere Objekte untersuchen und schon zuhause auf der Coach überlegen, wie eine optimale Finanzierung aussehen könnte. Weitere Infos in unserem Video dazu und in unserem Finanzierungstipp im Video rechts.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Kurzfristig wird das Zinsniveau gleichbleibend günstig bleiben. Auch in den kommenden Monaten hält die Mehrheit eine Seitwärtsbewegung bei den Zinsen für ein wahrscheinliches Szenario, einige allerdings auch Schwankungen nach oben oder unten.

Allianz: "Die Reaktion der Kapitalmärkte auf das Coronavirus werten wir als Indiz, dass fundamentale Daten in den aktuellen Preisen berücksichtigt sind. Der Zinsmarkt sollte sich wieder auf ein leicht höheres Niveau bewegen, aber starke Veränderungen sind weniger wahrscheinlich."

Commerzbank: "Mit der Angst vor dem Coronavirus steigen auch die Sorgen, dass die Weltwirtschaft nachhaltig belastet wird. Das steigende Sicherheitsbedürfnis der Investoren lässt die Renditen von Staatsanleihen vorerst fallen. Auch wenn sich diese Sicherheitsprämie mittelfristig wieder auflösen dürfte, erwarten wir keine kräftige Erholung der Konjunktur und eine anhaltend niedrige Inflation. Die langfristigen Zinserwartungen dürften somit im Jahresverlauf in einer Seitwärtsspanne schwanken."

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Basierend auf unserer Annahme, dass die globale Konjunktur ihren Erholungskurs fortsetzen wird und die Inflationsdynamik gering bleibt, gehen wir davon aus, dass die EZB an ihrer derzeit aktuellen Geldpolitik nichts verändern wird. Kurzfristig sehen wir ein gleichbleibendes Zinsniveau, mittel- bis langfristig dürfte es tendenziell leicht steigen. Gründe hierfür sind ein Rückgang der handelspolitischen Unsicherheiten sowie die Erholung der europäischen Konjunktur."

HypoVereinsbank: "Eine eher schwache Konjunkturentwicklung und geringer Inflationsdruck dürfte auch in diesem Jahr keine Zinsanhebungen durch die EZB erlauben. Insgesamt stellen wir uns für das Jahr 2020 auf anhaltend niedrige Kapitalmarktrenditen unterhalb von 0 Prozent (Bundesanleihen mit bis zu 10 Jahren Laufzeit) ein."

ING Deutschland:"Kurzfristig könnte eine weitere Verbreitung des Coronavirus in Europa und den USA zu mehr Unsicherheit an den Finanzmärkten führen. Sichere Häfen werden dann weiter gefragt sein. Aktuell ist aber davon auszugehen, dass das Virus im Frühjahr wieder abklingen wird und die Finanzmärkte vorher schon wieder die Angst zurücklassen werden."

MünchenerHyp: "Derzeit dürfte die EZB eine abwartende Haltung einnehmen und an den bereits beschlossenen Maßnahmen (Aktivierung des Kaufprogramms im Volumen von 20 Milliarden Euro festhalten. Da die Inflationsentwicklung nach wie vor unter dem Ziel der EZB liegt und die wirtschaftliche Erholung zu zaghaft erscheint, wird die EZB kaum Änderungen in ihrer Geldpolitik beschließen. Gegen Ende des Jahres könnte mit dem Strategiereview der EZB eine Neubewertung erfolgen, eine fundamentale Änderung der Geldpolitik erwarten wir aber nicht. Wir rechnen daher sowohl kurz- als auch längerfristig mit relativ gleichbleibenden Hypothekenzinsen."

Postbank: "Infolge der Sorgen vor ökonomischen Belastungen durch die Verbreitung des Coronavirus sind die deutschen Kapitalmarktrenditen im bisherigen Jahresverlauf deutlich gesunken. Wir sehen kaum Potenzial für eine nachhaltige Gegenbewegung. Die EZB hat, ähnlich wie die US-Notenbank, eine sehr expansive Geldpolitik auf absehbare Zeit zementiert. Da die derzeit erwartete konjunkturelle Wiederbelebung nicht nur in Europa, sondern auch global eher langsam voranschreiten und die Inflation auf einem moderaten Niveau verharren dürfte, bleibt das Aufwärtspotenzial für die Kapitalmarktrenditen begrenzt. Auf Jahressicht rechnen wir mit einem marginalen Anstieg der 10-jährigen Bundrendite von derzeit -0,41 Prozent auf -0,35 Prozent. Bei den Zinsen für Hypothekendarlehen ist demzufolge mit keinen größeren Bewegungen zu rechnen."

Sparkasse Hannover: "Aktuell drücken insbesondere globale Risiken auf die Zinsen. Wir erwarten, dass es tendenziell zu einer Entspannung der bestehenden geo- und handelspolitischen Konflikte kommt, der Ausbruch des Coronavirus die Zinsen jedoch noch kurzfristig belasten wird. Diese Risiken dürften mittelfristig teilweise wieder ausgepreist werden. Eine Trendumkehr zu dauerhaft steigenden Zinsen sehen wir bei einem kaum verbesserten konjunkturellen Umfeld jedoch vorerst nicht."

PSD Bank RheinNeckarSaar eG: "An der (weltweiten) Schuldenkrise, ihren Ursachen und ihrer Bekämpfung mit billigem Geld hat sich nichts geändert. Insofern ist das Aufwärtspotential limitiert, weil das Eintreten negativer Konsequenzen weiter in die Zukunft verschoben werden soll. Kurzfristig ist die Frage, wie entwickelt sich die Konjunktur weiter. Selbst bei einem Abwenden einer Rezession sollten keine stärkere Zinsaufwärtsbewegungen erfolgen. Am Niedrigzinsumfeld würde sich nichts Wesentliches ändern. Sollte sich dagegen die Wirtschaftslage weiter verschlechtern, und dies mit zunehmender Geschwindigkeit, sind neue Zinstiefstände sehr wahrscheinlich, möglicherweise auch weitere unkonventionelle Maßnahmen der Zentralbanken."

Die PSD Rhein-Ruhr: "Das Zinsjahr 2019 war entgegen der ursprünglichen Erwartungen aufgrund konjunktureller Warnsignale (Strafzölle, Brexit, Rückgang Wachstumsprognosen etc.) und dementsprechenden Reaktionen der EZB von einem deutlichen Rendite- und damit Zinsrückgang geprägt. Da diese Signale auch in 2020 weiterhin Bestand haben und seitens der EZB keine anderslautenden Äußerungen erfolgen, rechnen wir in 2020 mit einer im wesentlichen Seitwärtsbewegung - maximal geringfügige Steigerung - der Zinsen. Negativzinsen für Baufinanzierungen sind zwar grundsätzlich nicht absolut ausgeschlossen, werden jedoch nicht erwartet."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:

  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten

Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.

Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.