Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 4. April 2019 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2019 sind für viele Zinsexperten allenfalls moderate Steigerungen möglich. Das setzt aber eine nachhaltigere Konjunkturerholung in Europa voraus. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im April zum Teil sogar unter einem Prozent. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, geht derzeit nur noch etwas mehr als die Hälfte der Experten davon aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne zu rücken (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie in den vergangenen drei Jahren. Auch im April 2019 sind sie sehr günstig und liegen in etwa auf dem Niveau des Allzeittiefs.

Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im Oktober 2016 den niedrigsten Wert seit Gründung der Bundesrepublik erreicht. Jetzt ist das Niveau wieder ganz ähnlich. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 4. April 2019:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Die Konditionen für Immobiliendarlehen liegen nur minimal über dem historischen Allzeittief vom Herbst 2016. Zinsen unter 1,2 Prozent für zehnjährige Darlehen sind möglich, Bestkonditionen sogar unter einem Prozent."

"Zum zweiten Mal in der Geschichte sind die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen im März ins Minus gerutscht. In der Folge kratzen die Konditionen für Immobiliendarlehen am Allzeittief. Davon profitieren Erstkäufer und Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung gleichermaßen: Sie können und sollten die Zinsersparnis in die Tilgung des Darlehens investieren und die historischen Niedrigzinsen langfristig festschreiben. Eine solide Beratung und der Konditionsvergleich bleiben wichtig.

Der Kurswechsel der Notenbanken hat in Verbindung mit anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten wie Brexit und Handelskonflikt zur starken Nachfrage nach sicheren Anlagen und damit zu den extrem niedrigen Renditen und Zinsen geführt.

Die Frage ist: Wie geht es weiter? Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, geht derzeit nur noch etwas mehr als die Hälfte der Experten davon aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne zu rücken."

Interhyp Zinsbericht

Zins- und Marktumfeld

Die Ankündigung der amerikanischen Notenbank Fed bei der letzten Sitzung Mitte März, die Zinsen in 2019 nicht mehr anzuheben, kam für viele Marktteilnehmer überraschend. Nach neun Zinsschritten binnen drei Jahren wollen die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell wegen der unsicheren Konjunkturaussichten nun erst einmal von weiteren Erhöhungen Abstand nehmen. Anfang März hatte bereits die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende auf mindestens 2020 verschoben. Zudem prüft die EZB offenbar, Banken zum Teil von Strafzinsen zu befreien, was ebenfalls für dauerhaft niedrige Zinsen sprechen würde.

Wichtiger Grund bleiben aufkommende Konjunktursorgen, bei denen Themen wie der Brexit und der Handelskrieg wie Beschleuniger wirken. In den vergangenen Tagen ist zudem die sogenannte Zinsstrukturkurve in den USA in den Fokus gerückt, die als Signal für eine Rezession gilt. Erstmals seit dem Jahr 2007 ist die Zinsstrukturkurve der US-Staatsanleihen zwischen drei Monaten und zehn Jahren Ende März invers geworden. Das heißt, dass die Kurzfristrenditen höher sind als die langfristigen.

Angesichts der Unsicherheiten blicken Investoren auf Deutschland. Der Ifo-Geschäftsklimaindex hellte sich für Deutschland überraschend auf, während die Konjunkturprognosen für viele Euroländer nach unten deuten. Auch wenn die Inflation in Deutschland, ein wichtiger Gradmesser für die Konsumlaune, im März auf den niedrigsten Stand seit knapp einem Jahr gesunken ist, so versprechen deutsche Staatsanleihen vielen Investoren so viel Sicherheit, dass sie dafür negative Renditen akzeptieren.

Der Interhyp-Expertenrat

Aus unseren Umfragen wissen wir: Bei der Auswahl des Darlehens sind für fast 70 Prozent der Immobilienkäufer und Bauherren niedrige Zinsen im Marktvergleich wichtig. Daneben wünscht sich gut jeder Zweite lange Zinssicherheit, gute Beratung und Sondertilgungsoptionen. Selbst bei Konditionen von teilweise unter einem Prozent für zehnjährige Baudarlehen ist es wichtig, einen Baufinanzierungsprofi einzuschalten. Denn bei einem Zinsvergleich lassen sich oftmals noch einige Zehntel-Prozentpunkte herausholen – und das kann bei langen Laufzeiten schnell einen vierstelligen Betrag ausmachen. Zudem finden gute Beraterinnen und Berater die wirklich passende Finanzierung: Wann soll das Darlehen abbezahlt sein? Lohnen Förderkredite? Welche monatliche Rate passt? Individuelle Antworten auf diese Fragen machen die Baufinanzierung im aktuellen Zinstief perfekt.

Interhyp- Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Die meisten Experten erwarten kurzfristig gleichbleibende Zinsen. Auf Halbjahres- oder Jahressicht, also im Verlauf von 2020, ist das Bild uneinheitlich: Einige erwarten gleichbleibende oder sogar fallende Zinsen, nur etwas mehr als die Hälfte geht von steigenden Zinsen aus, erwartet aber eher nur einen leichten Anstieg.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Allianz: "Viele Sorgen beeinflussen den Markt, was niedrige Zinsen am wahrscheinlichsten erscheinen lässt."

Commerzbank: "Die anhaltend schwächelnden Konjunkturdaten geben den Rezessionsängsten im Euroraum weiteren Vorschub. Dadurch sind die Renditen von Bundesanleihen mit Laufzeiten bis zu 12 Jahren in den negativen Bereich gefallen und nähern sich den historischen Tiefständen aus 2016. Kurzfristig dürften die zehnjährigen Bundrenditen unter Null verharren. Denn Zinserhöhungen der EZB sind auf absehbare Zeit vom Tisch und die EZB denkt bereits laut darüber nach, wie sie sich mehr Flexibilität bei den Zinsen verschaffen kann, um gleichzeitig die Nebenwirkungen von dauerhaft negativen Einlagenzinsen abzumildern. Mittelfristig dürften die Zinsen im Einklang mit den von uns erwarteten sich stabilisierenden Wachstums- und Inflationsaussichten wieder moderat steigen."

HypoVereinsbank: "Die Rentenmärkte spüren weiterhin den Einfluss anhaltender Konjunktursorgen. Die maßgeblichen Zentralbanken EZB und Fed haben geldpolitischen Straffungsvorhaben eine Absage erteilt. Weltweit gehen die Kapitalmarktrenditen deutlich zurück. Bei weiterhin ungelösten Unsicherheitsthemen (Brexit, Handelskonflikt) bestehen vorerst keine Aussichten auf spürbar höhere Renditen. Auch mittelfristig sprechen die schwache Konjunkturentwicklung und sehr verhaltende Leitzinserwartungen allenfalls für einen sehr geringen Renditeanstieg."

ING Deutschland: "Nach der aktuellen Kehrtwende der Fed und der EZB, weg von der geldpolitischen Normalisierung und hin zur Habachtstellung, steht bei den Zinsen erst einmal ein deutliches "niedrig für länger" an. Sobald zur Jahresmitte die Konjunktur wieder anzieht, sollten auch die Zinsen wieder leicht steigen. Ein starker Anstieg scheint allerdings eher unwahrscheinlich."

MünchenerHyp: "Anhaltende politische Unsicherheiten (Brexit/Handelskonflikt) und geänderte Erwartungen bezüglich der Notenbankpolitik (FED keine Zinserhöhungen mehr – EZB noch länger niedrige Zinsen) sorgten an den Bondmärkten für stark sinkende Renditen. Inzwischen scheint der Bondmarkt eine sehr schwache Konjunkturentwicklung einzupreisen, während die Aktienmärkte zugleich eher freundlich tendieren. Wir erwarten eine zwar schwächere aber doch positive Konjunkturentwicklung und einen Rückgang der politischen Belastungen, weshalb sowohl kurz- wie mittelfristig die Zinsen für Hauskredite etwas ansteigen sollten."

Postbank: "Die Ankündigung der EZB nach ihrer Ratssitzung Anfang März, die Leitzinsen bis mindestens Ende dieses Jahres auf dem aktuellen Niveau zu belassen und weitere expansive geldpolitische Maßnahmen ergreifen zu wollen, hat den Renditerückgang am deutschen Kapitalmarkt weiter verschärft. 10-jährige Bundesanleihen weisen aktuell erstmals seit Oktober 2016 wieder eine negative laufende Rendite auf. Da aus heutiger Sicht frühestens zum Jahresende 2020 eine Leitzinsanhebung zu erwarten ist, ergibt sich für die Renditen nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial, so dass wir perspektivisch auch nicht mit signifikant höheren Bauzinsen rechnen."

PSD Bank Rhein-Ruhr: "Aufgrund der konjunkturellen Entwicklungsprognosen in der EU rücken wir von unseren Erwartungen eines leichten Zinsanstiegs in 2019 ab und erwarten für das laufende Jahr weiterhin gleichbleibend niedrige Renditen."

PSD Bank RheinNeckarSaar: "Sowohl die US-Notenbank als auch die EZB wiesen jüngst darauf hin, dass man wirtschaftliche Risiken mit entsprechenden geldpolitischen Maßnahmen begleiten wird. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Bereitschaft, restriktiv zu handeln, stark zurückgegangen ist bzw. nicht mehr existiert. Wir könnten uns sogar die Wiederaufnahme deutlich expansiverer Instrumente im Jahresverlauf vorstellen, vor allem beim Auftreten einer Rezession in den USA. Dies hätte auch Auswirkungen auf Europa und somit weiter sinkende Kapitalmarktzinsen zur Folge, die die bisherigen Tiefstände testen könnten."

Sparkasse zu Lübeck: "Auf ihrer jüngsten Sitzung hat die EZB die Wachstumsprognosen für die Eurozone weiter zurückgenommen. Da auch die Inflationsziele bisher nicht erreicht sind, sieht sie eine Leitzinserhöhung frühestens im nächsten Jahr. Sollte sich die Wirtschaft, wie aktuell erwartet, weiterhin abschwächen, ist im Laufe des Jahres eher mit leicht fallenden Zinsen zu rechnen. Dieser Rückgang kann durch politische Eskalationen (Brexit, Italien) zumindest zeitweise noch verschärft werden."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.