Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das noch immer historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier über vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierungen erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer geldpolitischen Sitzung am 10. März 2016 den Leitzins auf null Prozent gesenkt und setzt ihre lockere Geldpolitik, bekräftigt zuletzt auf der Sitzung am 21. Juli 2016, fort. Allerdings hat die amerikanische Notenbank Fed den Leitzins am 16. Dezember 2015 zum ersten Mal seit fast zehn Jahren erhöht. Laut der aktuellen Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 4. August 2016 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen und Monaten weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Mittel- bis langfristig sind für einige Zinsexperten aber moderate Steigerungen denkbar, etwa durch Einflüsse wie eine Zinswende in den USA oder eine mögliche Konjunkturerholung in Europa. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung haben ihr historisches Tief erreicht. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten die Experten und Analysten mittel- bis langfristig gleichbleibende oder steigende Konditionen (siehe unten). Kurzfristig rechnen alle mit gleichbleibenden Zinsen.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie 2015 und 2016! Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im April 2015 den niedrigsten Wert seit Gründung der Bundesrepublik erreicht. Seitdem sind die Zinsen zunächst wieder gestiegen, dann aber wieder gesunken. Die Zinsen liegen im August 2016 auf einem sehr niedrigen Niveau und haben wieder ein historisches Allzeittief erreicht. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie also den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie nicht zu lange warten.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 4. August 2016:

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG: "Fehlende eindeutige positive Impulse an den Märkten haben im Juli die Konditionen für Immobiliendarlehen auf extrem günstigem Niveau seitwärts tendieren lassen. Die Zinsen für zehnjährige Darlehen liegen Anfang August oft nur bei etwas über einem Prozent. Bestkonditionen unter einem Prozent sind bei hohem Eigenkapitalanteil möglich. Baugeld ist damit so günstig wie nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Die aktuelle Nachrichtenlage und die Einschätzungen der im Rahmen des Interhyp-Bauzins-Trendbarometers befragten Experten lassen erwarten, dass die Kreditbedingungen für Immobilienkäufer und Bauherren in den nächsten Wochen ausgezeichnet bleiben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer jüngsten Sitzung Mitte Juli den Leitzins unverändert bei null Prozent belassen und eine Fortführung der expansiven Geldpolitik angekündigt. Sowohl der nahende Brexit als auch die Bankenkrise in Italien, die nahenden Präsidentschaftswahlen in den USA und die weltweit lahmende Konjunkturentwicklung drücken auf die Renditen deutscher Staatsanleihen und damit die Bauzinsen. Erst mittel- bis langfristig sind etwas höhere Zinsen zu erwarten."

Interhyp Zinsbericht

Laut dem Zinsexperten der HypoVereinsbank lasten "vorerst und bis in den Herbst hinein hohe konjunkturelle und vor allem politische Risiken wie das Verfassungsreferendum in Italien und die US-Präsidentschaftswahl auf der Marktstimmung. Der jüngste Ölpreisverfall steht einem Renditeanstieg ebenfalls entgegen. Das Wertpapierkaufprogramm wirkt wie eine dauerhafte Stütze für den Rentenmarkt." Ähnlich sieht es die Commerzbank und analysiert: "Die europäischen Rentenmärkte haben sich vom Schock des Referendums in Großbritannien schnell erholt. Die Renditen von Bundesanleihen konnten sich aufgrund des steigenden Risikoappetits etwas von ihren Tiefständen lösen. Der Fokus richtet sich allerdings wieder auf das schwache globale Wachstum und die niedrige Inflation. Somit dürften die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen noch einige Monate im negativen Bereich verharren, auch wenn sich die Risikostimmung sukzessive weiter aufhellen dürfte."

Die Postbank erwartet eine hohe Nachfrage nach Staatsanleihen, die die Kapitalmarktzinsen auf sehr niedrigem Niveau verankert: "Die EZB dürfte ihre Leitzinsen zwar nicht weiter senken, angesichts der gestiegenen Unsicherheit aufgrund des Votums der britischen Bevölkerung für einen Austritt des Landes aus der EU jedoch in den kommenden Monaten, wahrscheinlich im September, beschließen, ihr Anleiheankaufprogramm über März 2017 hinaus zu verlängern." Deshalb sollten die Zinsen für langfristige Hypothekendarlehen auf absehbare Zeit sehr niedrig bleiben.

Auch der Experte der Allianz sieht kaum Impulse und erwartet "kurzfristig keine Änderung, denn die US-Notenbank hält die Zinsen konstant und der Brexit ist in der Erwartung der Marktteilnehmer berücksichtigt." Der Chefvolkswirt der ING-DiBa erwartet ebenfalls keine nennenswerten Veränderungen. "Es sieht im Moment so aus, als ob es nach Jahren von Sommerkrisen endlich mal wieder ein richtiges Sommerloch an den Märkten geben könnte. Erst Ende August werden Spekulationen über mögliche Zinsschritte der Fed und weitere Lockerung der EZB wieder aufleben." Seitens der PSD Bank RheinNeckarSaar heißt es: "?Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Brexit-Entscheidung auf die Eurozone sind noch nicht absehbar. Eine nachlassende Wachstumsdynamik sowie die Entwicklung der Inflationserwartungen werden aus unserer Sicht eine weiterhin expansive Geldpolitik der Notenbanken nach sich ziehen. Wir gehen weiterhin von anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen in der Wohnbaufinanzierung aus."

INTERHYP-BAUZINS-TRENDBAROMETER

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*.

Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

Zinsentwicklung kurzfristig
(4 Wochen)

Gleichbleibend: 100%Fallend: 0%Steigend: 0%

Zinsentwicklung mittel- bis langfristig
(6 Monate bis ein Jahr)

Gleichbleibend: 40%Fallend: 10%Steigend: 50%

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der HypoVereinsbank, der ING-DiBa, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinRuhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort fallend, steigend oder gleichbleibend angegeben haben.

Während sich Immobilienkäufer nach Meinung der Experten kurzfristig weiter auf niedrigste Zinsen einstellen können, sind sich die Marktbeobachter beim längerfristigen Ausblick nicht ganz einig. Eine knappe Mehrheit erwartet leicht steigende Konditionen, viele gehen jedoch bis Jahresende von anhaltenden Niedrigzinsen beim Baugeld aus. "Auf Jahressicht könnte das Zinsniveau am langen Ende des Kapitalmarktes moderat steigen, sofern sich die konjunkturelle Erholung im Euroraum fortsetzt und sich bei der Inflationsrate ein allmählicher Aufwärtstrend herausbildet. Dies würde dann auch die Zinsen für langfristige Baudarlehen in begrenztem Ausmaß steigen lassen", heißt es seitens der Postbank.

Der Experte der HypoVereinsbank erkennt mittelfristig leichtes Aufwärtspotenzial, "sollten die politischen Risiken abebben". Die Inflationsrate sollte aufgrund des Basiseffekts ansteigen. "Insgesamt erwarten wir einen Nervositätsabfall in den Märkten, der von einem moderaten Renditeanstieg auf 0,25 Prozent (10-jährige Bundrendite Ende 2016) begleitet werden sollte."

Eine Wahrscheinlichkeit zu höheren Konditionen erkennt langfristig ebenso die Commerzbank. Das Potenzial nach oben sei jedoch begrenzt. "Die Notenbanken dürften aufgrund der politischen Unsicherheit in Europa und jüngst enttäuschenden Konjunkturdaten sehr vorsichtig agieren und systemische Risiken eindämmen. Die Bank of England dürfte ihre Geldpolitik weiter lockern und die US-Notenbank die nächste Zinserhöhung bis Dezember zurückhalten." Der Commerzbank-Experte geht entsprechend davon aus, dass die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen vor Jahresende nicht nachhaltig über null Prozent steigen.

Fazit: Immobilienkäufer profitieren davon, dass die Märkte aktuell nicht von neuen Hiobsbotschaften heimgesucht werden. Die aktuellen Unsicherheiten nach dem Brexit-Votum scheinen ebenso weitestgehend eingepreist wie die allerorten verhaltenen Konjunkturaussichten. Angesichts der niedrigen Teuerungsraten gehen die Experten einhellig von einer weiterhin expansiven Geldpolitik aus, die das Aufwärtsrisiko bei den Konditionen für Immobilienkredite begrenzt. Langfristig sind höhere Baugeldkonditionen wahrscheinlich, wobei der Konditionsanstieg nicht zu wirklich teuren Finanzierungsbedingungen führen wird.

Interhyp-Expertenrat

Die niedrigen Baugeldzinsen bieten Sparpotenziale für alle Baufinanzierungskunden. Wir raten Käufern, die niedrigen Zinsen für Darlehen nicht für eine möglichst hohe Kreditsumme zu verwenden, sondern die Zinsersparnis direkt in eine möglichst hohe Tilgung zu investieren. So lohnt sich der günstige Zinssatz doppelt für Sie: Zum einen zahlen Sie für die Finanzierungssumme pro Jahr vergleichsweise wenig Zinsen fürs Baudarlehen, zum anderen sind Sie durch die höhere Tilgung schneller wieder schuldenfrei – und sparen so ebenfalls. Wer eine Anschlussfinanzierung plant, sollte das niedrige Zinsniveau für sich nutzen - auch vor dem Hintergrund der mittel- und langfristig möglichen Erhöhungen. Zusätzliche Einsparpotenziale eröffnen Volltilger-Darlehen, die innerhalb der Zinsbindungsfrist vollständig zurückgezahlt werden. Für Volltilger-Darlehen bieten die Banken oft Zinsnachlässe. Viel wichtiger als der bloße Zinssatz ist aber ein Darlehen, das wie ein Maßanzug passt. Die Mehrheit der Kreditnehmer mag mit Zinsbindungen zwischen zehn und 15 Jahren sowie Anfangstilgungen von rund drei Prozent und mehr eine solide Finanzierung aufbauen. Eine feste Regel lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Wir raten Kreditnehmern daher, unterschiedliche Szenarien für Zinsbindung und Tilgung durchzuspielen. Zusammen mit den Zinsen für Baudarlehen können sich durch veränderte Zinsbindung und Tilgung große Unterschiede ergeben – und somit auch ein beachtliches Einsparpotenzial.

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gerne zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten.