
Immobilienpreise in Deutschland
Ermitteln Sie mit der PLZ-Suche lokale Haus- und Wohnungspreisentwicklungen und erhalten Sie aktuelle Einschätzungen nach Städten und Immobilientypen.
Wie teuer sind Immobilien in Ihrer Region?
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Allgemeiner Haftungsausschluss
1) Die angezeigten Quadratmeterpreise der von Ihnen ausgewählten PLZ/Ortschaft liefert eine erste unverbindliche Schätzung der Quadratmeterpreise in der ausgewählten Region. Die erhaltene Schätzung ist in keinem Fall eine Garantie für den tatsächlichen Kauf-/Verkaufspreis. Diese Schätzung ersetzt keine individuelle Wertermittlung einer Immobilie. Der tatsächliche Wert einer Immobilie ist von unterschiedlichen Parametern abhängig, unter anderem Alter, Lage, Größe, Bausubstanz, Mängel und Zustand der Immobilie usw. Es liegt alleine in der Verantwortung eines jeden Nutzers der oben dargestellten Preiskarte, den tatsächlichen Wert der Immobilie selbst zu ermitteln.
2) Die verwendeten Werte zur Errechnung der Quadratmeterpreise basieren – sofern vorhanden – auf den Verkaufspreisen der uns bekannten Objekte. Die erhaltene Schätzung kann sich jederzeit ändern. Es besteht keine Pflicht zur Aktualisierung.
3) Die tatsächlichen Quadratmeterpreise einer Immobilie können durch Parameter (siehe 1) deutlich abweichen.
4) Es wird keine Verantwortung oder Haftung für Rechtsgeschäfte übernommen, die auf den Schätzwerten der Preiskarte basieren. In keinem Fall dürfen die dargestellten Quadratmeterpreise als Grundlage für eine Kaufentscheidung genutzt werden.
5) Für die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Korrektheit der zugrundeliegenden Quadratmeterpreisen wird in keinem Fall Haftung übernommen.
6) Sie erhalten ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich unbefristetes Recht zur Nutzung der ermittelten Daten. Eine Weitergabe sowie kommerzielle Nutzung der Daten ist ausdrücklich ausgeschlossen bzw. bedarf im Einzelfall der vorherigen Zustimmung der Interhyp AG. Die über die Preiskarte gewonnenen einzelnen Informationen dürfen nur für den privaten Gebrauch verwendet werden. Jegliche entgeltliche oder unentgeltliche Weitergabe von Informationen aus der Preiskarte an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung der Interhyp AG untersagt.
Immobilienpreise 2026: Aktuelle Entwicklung und Prognose
Die Immobilienpreise sind seit Jahresbeginn 2026 insgesamt leicht gestiegen, liegen in vielen Städten aber nach wie vor unter ihren Spitzenwerten von 2022. Insbesondere bei Bestandsimmobilien zeigt sich eine hohe Nachfrage, die die Preise stützt.
Allgemeiner Haftungsausschluss
1) Die angezeigte Preisentwicklung der von Ihnen angegebenen PLZ/Ortschaft liefert eine erste unverbindliche Schätzung der Entwicklung der Immobilienpreise in der ausgewählten Region. Die erhaltene Schätzung ist in keinem Fall eine Garantie für den tatsächlichen Kauf-/Verkaufspreis. Diese Schätzung ersetzt keine individuelle Wertermittlung einer Immobilie. Der tatsächliche Wert einer Immobilie ist von unterschiedlichen Parametern abhängig, unter anderem Alter, Lage, Größe, Bausubstanz, Mängel und Zustand der Immobilie usw.
2) Die verwendeten Werte zur Errechnung der Immobilienpreisentwicklung basieren auf den Verkaufspreisen der uns bekannten Objekte.
3) Der tatsächliche Immobilienwert kann durch unterschiedliche Parameter (siehe 1) deutlich von der Immobilienpreisentwicklung abweichen.
4) Es wird keine Verantwortung oder Haftung für Rechtsgeschäfte übernommen, die auf den Schätzwerten der Bewertung basieren. In keinem Fall darf die dargestellte Immobilienpreisentwicklung als Grundlage für eine Kaufentscheidung genutzt werden.
5) Für die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Korrektheit der zugrundeliegenden Immobilienpreisentwicklung wird in keinem Fall Haftung übernommen.
6) Sie erhalten ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich unbefristetes Recht zur Nutzung der ermittelten Daten. Eine Weitergabe sowie kommerzielle Nutzung der Daten ist ausdrücklich ausgeschlossen bzw. bedarf im Einzelfall der vorherigen Zustimmung der Interhyp AG. Die über die Immobilienpreisentwicklung gewonnenen einzelnen Informationen dürfen nur für den privaten Gebrauch verwendet werden. Jegliche entgeltliche oder unentgeltliche Weitergabe von Informationen aus der Online-Immobilienpreisentwicklung an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung der Interhyp AG untersagt.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise aktuell? Einschätzung vom 15.07.2026

Die Immobilienpreise in Deutschland sind im Juni wieder leicht gestiegen. Nach dem Rücksetzer im Mai setzt sich damit die Bewegung der vergangenen Monate fort: Seit Jahresbeginn geht es insgesamt leicht aufwärts, doch bisher folgte auf jeden Anstieg auch wieder ein kleiner Rücksetzer. Unterm Strich steht seit Jahresanfang ein Plus von rund einem Prozent.
- Gesamtdeutschland: Im Vergleich zum Vormonat sind die Preise für Gesamtdeutschland um 0,4 % gestiegen.
- Metropolen: Es zeigt sich ein gemischtes Bild. In Berlin und Hamburg sind die Preise spürbar gestiegen (jeweils +1,0 %), auch Frankfurt (+0,3 %) und Stuttgart (+0,2 %) legen leicht zu. In Köln bleiben die Preise nahezu unverändert, während es in Leipzig (-0,2 %) und München (-0,6 %) nach unten ging.
Quelle: Interhyp-Immobilienpreis-Index
Der Interhyp-Immobilienpreis-Index ist vergleichbar mit dem Verbraucherpreisindex vom Statistischen Bundesamt. Der Warenkorb im Interhyp-Index ist eine Selektion von allen über Interhyp finanzierten Immobilien. Eine Selektion des Warenkorbs war nötig, weil die abgeschlossenen Finanzierungen von Interhyp nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt sind. Das bedeutet: In die Selektion geht eine Gewichtung ein, um repräsentativ für Deutschland zu sein. Im nächsten Schritt wurde der Warenkorb für verschiedene Zeitpunkte berechnet, wodurch Interhyp nun genau sagen kann, wie sich die Immobilienpreise in einem bestimmten Zeitraum entwickelt haben. Jegliche Mischeffekte, die die reale Preisentwicklung verzerren würden, sind dadurch eliminiert. Mixeffekte wären zum Beispiel, wenn in dem Warenkorb in einem Jahr mehr Immobilien aus München wären. Das würde die reale Preisentwicklung verzerren.
Was treibt diese Entwicklung?
Kaufinteressierte schauen im aktuellen Umfeld weiterhin sehr genau auf Zinsen und Finanzierungskosten. Das dämpft die Preisentwicklung. Gleichzeitig bleiben Wohnraummangel und Nachfrage nach Eigentum grundsätzlich hoch – die Preise gehen daher in der Tendenz nach oben, allerdings nur in kleinen Schritten.
Wie geht es mit den Immobilienpreisen 2026 weiter?

Für den weiteren Jahresverlauf 2026 rechnet Interhyp mit moderat steigenden Immobilienpreisen bei kurzfristigen Schwankungen. Jörg Utecht ordnet die Lage ein:
Für den weiteren Jahresverlauf rechne ich mit moderat steigenden Kaufpreisen – mit deutlichen regionalen Unterschieden und kurzfristigen Schwankungen. Der strukturelle Wohnraummangel bleibt bestehen, die Nachfrage nach Eigentum grundsätzlich hoch. Die Bauzinsen bewegen sich weiterhin auf erhöhtem Niveau. Für Käuferinnen und Käufer ist darum weniger der perfekte Marktzeitpunkt entscheidend, sondern vielmehr, dass Objekt und Finanzierungsstruktur optimal zusammenpassen. Wer ein konkretes Vorhaben hat, sollte nicht auf weiter sinkende Zinsen warten.
Lohnt es sich, jetzt eine Immobilie zu kaufen oder zu warten?

Für Kaufinteressenten gibt es aktuell keinen Grund zu warten. Die hohe Nachfrage führt zu einem knapperen Angebot an Immobilien und weiter steigenden Immobilienpreisen. Der Spielraum zur Preisverhandlung wird aktuell kleiner. Darüber hinaus sind die Zinsen im historischen Vergleich moderat, könnten aber weiter steigen.
Unser Tipp: Bleiben Sie bei der Immobiliensuche hartnäckig und kompromissbereit. Ziehen Sie auch handwerkliche Eigenleistung bei Sanierung oder Neubau in Betracht. So können Sie Kosten sparen. Ebenso durch eine durchdachte und auf Ihre Lebensplanung zugeschnittene Finanzierung. Lassen Sie sich deshalb frühzeitig beraten.
Unverbindlich beraten lassenWie viel Immobilie ist für Sie möglich?

Das Marktumfeld für den Immobilienkauf in Deutschland hat sich in den vergangenen zwei Jahren spürbar verbessert. Das bedeutet: Der Traum vom Eigenheim ist für viele Menschen wieder realistisch. In welchen Regionen Immobilien aktuell besonders erschwinglich sind, zeigt der Erschwinglichkeitsindex von Interhyp und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW).
Natürlich handelt es sich beim Immobilienkauf um eine große Investition. Eine Baufinanzierung lässt sich aber kalkulieren und planen. Oft ist mehr möglich, als man glaubt. Wer kaufen kann und das passende Objekt gefunden hat, sollte daher jetzt Fakten schaffen. Rechnen Sie einfach einmal durch, was Sie sich leisten können und bei der aktuellen Marktlage möglich ist.
Zum BudgetrechnerHäufig gestellte Fragen rund um Immobilienpreise
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2026?
Die Immobilienpreise in Deutschland sind seit Jahresbeginn 2026 insgesamt leicht gestiegen. Auf jeden Anstieg folgte bisher aber auch wieder ein kleiner Rücksetzer. Für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einem moderaten Aufwärtstrend bei regionalen Unterschieden und kurzfristigen Schwankungen. Die Nachfrage bleibt stark, denn der Wunsch der Deutschen nach den eigenen vier Wänden ist ungebrochen, wie auch unsere aktuellen Studien belegen.
Unser Immobilien-Preischart gibt Ihnen einen Überblick über vergangene Preisentwicklungen und liefert eine erste Einschätzung über mögliche Preistrends.
Warum sind Immobilien in bestimmten Städten oder Stadtteilen teurer?
Immobilienpreise variieren je nach Stadt oder Stadtteil stark, und das aus mehreren Gründen:
- Lage und Infrastruktur: Eine zentrale Lage mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Autobahnen und Flughäfen macht eine Gegend attraktiver. Auch die Nähe zu Arbeitsplätzen, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangeboten spielt eine große Rolle.
- Nachfrage und Angebot: In beliebten Städten oder Stadtteilen ist die Nachfrage oft höher als das Angebot. Das treibt die Preise nach oben. Besonders in Großstädten wie München oder Hamburg gibt es oft einen starken Zuzug, was die Nachfrage zusätzlich erhöht.
- Lebensqualität: Stadtteile mit hoher Lebensqualität, wie Parks, niedrige Kriminalitätsraten und ein gutes soziales Umfeld, ziehen mehr Käuferinnen und Käufer an. Das kann die Preise in die Höhe treiben.
- Zukunftsaussichten: Wenn in einer Gegend große Entwicklungsprojekte geplant sind, wie neue Gewerbegebiete, Universitäten oder kulturelle Einrichtungen, kann das die Attraktivität und damit die Preise steigern.
- Historische und kulturelle Bedeutung: Stadtteile mit historischer oder kultureller Bedeutung sind oft teurer, da sie als besonders charmant oder prestigeträchtig gelten.
- Soziale Struktur: Die soziale Zusammensetzung eines Stadtteils kann ebenfalls Einfluss auf die Preise haben. Viertel mit einem hohen Anteil an wohlhabenden Bewohnern ziehen oft ähnliche Käufergruppen an, was die Preise erhöht.
- Politische und wirtschaftliche Faktoren: Steuerliche Anreize, Förderprogramme oder wirtschaftliche Stabilität können ebenfalls die Attraktivität und damit die Preise beeinflussen.
Wie beeinflussen Zinsen die Immobilienpreise?
Zinsen wirken sich indirekt auf Immobilienpreise aus. Warum? Niedrige Zinsen bedeuten, dass die monatlichen Kosten für einen Immobilienkredit geringer sind. Niedrige Zinsen steigern zudem die Attraktivität von Immobilien als Anlageobjekte, da andere Anlageformen wie Sparbücher oder Anleihen weniger Rendite abwerfen. Dies führt meist zu einer höheren Nachfrage, was zu steigenden Immobilienpreisen führt. Höhere Zinsen hingegen führen zu höheren Finanzierungskosten für Käuferinnen und Käufern und senken somit oft die Nachfrage und damit auch die Preise. Wenn Sie also über einen Kauf oder Verkauf einer Immobilie nachdenken, sollten Sie Ihren persönlichen Zinssatz im Blick behalten.
Wie wirken sich Renovierungen oder Modernisierungen auf den Immobilienpreis aus?
In der Regel positiv. Käuferinnen und Käufer sind oft bereit, mehr für eine Immobilie zu zahlen, die in einem guten Zustand ist und keine sofortigen Reparaturen erfordert, da es ihnen selbst Aufwand erspart. Zudem wird beim Kauf auch auf die Energieeffizienz geachtet. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, wie der Einbau neuer Fenster, eine bessere Dämmung oder eine moderne Heizungsanlage, können den Wert der Immobilie erhöhen. Bevor Sie jedoch sämtliche Modernisierungsarbeiten durchführen, ist es wichtig, die Kosten der Renovierung im Verhältnis zur Wertsteigerung zu betrachten. Nicht alle Renovierungen führen zu einer proportionalen Erhöhung des Immobilienwerts. Daher sollte man gezielt in Maßnahmen investieren, die den größten Mehrwert bieten. Unser Sanierungsrechner hilft Ihnen beim Erstellen eines Sanierungsplans.
Wie wird ein Haus im Erbfall bewertet?
Die Bewertung eines Hauses im Erbfall kann eine komplexe Aufgabe sein. Hier sind einige Schritte, die üblicherweise bei der Bewertung eines Hauses im Erbfall durchgeführt werden:
- Beauftragen eines Gutachters: Es ist empfehlenswert, einen unabhängigen Gutachter oder Sachverständigen zu engagieren, der über Fachkenntnisse in der Immobilienbewertung verfügt. Der Gutachter kann den Wert des Hauses basierend auf verschiedenen Faktoren wie Lage, Größe, Zustand und Vergleichspreisen ähnlicher Immobilien bestimmen.
Marktanalyse: Der Gutachter führt eine Marktanalyse durch, um Informationen über vergleichbare Immobilien in der Umgebung zu sammeln. Dies hilft dabei, den Marktwert des Hauses im Erbfall zu ermitteln. - Marktanalyse: Der Gutachter führt eine Marktanalyse durch, um Informationen über vergleichbare Immobilien in der Umgebung zu sammeln. Dies hilft dabei, den Marktwert des Hauses im Erbfall zu ermitteln.
- Berücksichtigung von Besonderheiten: Der Gutachter berücksichtigt besondere Merkmale oder Beschränkungen der Immobilie, wie zum Beispiel Baurechte, Denkmalschutz oder Mietverhältnisse. Diese Faktoren können den Wert beeinflussen.
- Bewertungsmethoden: Der Gutachter verwendet verschiedene Bewertungsmethoden wie das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren oder das Sachwertverfahren, um den Wert des Hauses zu ermitteln. Die genaue Methode hängt von der Art der Immobilie und den verfügbaren Informationen ab.
- Berücksichtigung steuerlicher Aspekte: Im Erbfall können steuerliche Aspekte eine Rolle spielen. Kontaktieren Sie hierbei einen Steuerberater oder Fachanwalt für Erbrecht, um mögliche Auswirkungen auf die Bewertung zu berücksichtigen.
Die genaue Vorgehensweise und die erforderlichen Schritte können je nach Land und lokalen Gesetzen unterschiedlich sein können.
Wie kann ich den besten Preis für meine Immobilie erzielen?
Um den besten Preis für Ihre Immobilie zu erzielen, können Sie wie folgt vorgehen. Zunächst ist es wichtig, eine gründliche Marktanalyse durchzuführen. Recherchieren Sie die aktuellen Immobilienpreise in Ihrer Region und vergleichen Sie ähnliche Immobilien, um ein realistisches Preisniveau festzulegen. Dieses Preisniveau können Sie durch eine professionelle Bewertung, beispielsweise durch eine Gutachterin oder Gutachter, belegen lassen.
Achten Sie darauf, dass Ihre Immobilie in einem guten Zustand ist. Kleine Renovierungen oder Schönheitsreparaturen können bereits den Unterschied machen. Es ist dabei auch ratsam, in hochwertige Fotos zu investieren und eine detaillierte, ansprechende Beschreibung Ihrer Immobilie zu erstellen, um stärkeres Interesse zu wecken und Ihr Angebot hervorzuheben.
Nutzen Sie verschiedene Kanäle für die Vermarktung, wie Online-Portale, Social Media und lokale Zeitungen. Ein erfahrenes Maklerbüro kann Sie dabei unterstützen. Seien Sie zudem auch bei der Terminvergabe für Besichtigungen flexibel, um möglichst vielen Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit zu geben, die Immobilie zu sehen.
Bereiten Sie sich gut auf Verhandlungen vor. Kennen Sie Ihre Schmerzgrenze, aber seien Sie auch offen für realistische Angebote.
Überlegen Sie zudem, wann der beste Zeitpunkt für den Verkauf ist, da es in manchen Märkten saisonale Schwankungen gibt, die Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können. Behalten Sie dabei stets den Markt im Blick und informieren Sie sich über Immobilienpreisentwicklungen.
Was ist der Unterschied zwischen Marktwert und Verkehrswert?
Der Unterschied zwischen Marktwert und Verkehrswert besteht in den jeweiligen Kontexten, in denen sie verwendet werden:
- Marktwert: Der Marktwert einer Immobilie ist der geschätzte Wert, zu dem sie auf dem freien Markt gehandelt werden könnte. Er wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt und kann von verschiedenen Faktoren wie Lage, Zustand, Größe, Ausstattung und aktuellen Marktbedingungen beeinflusst werden. Der Marktwert spiegelt den wahrgenommenen Wert einer Immobilie wider, basierend auf dem Preis, den Käufer und Verkäufer bereit sind, im offenen Wettbewerb zu zahlen.
- Verkehrswert: Der Verkehrswert einer Immobilie ist der gesetzlich definierte Wert, der im Rahmen von bestimmten rechtlichen oder steuerlichen Transaktionen verwendet wird. Er wird oft von einem unabhängigen Sachverständigen oder Gutachter ermittelt und kann für Zwecke wie die Besteuerung, Versicherung, Erbschaftsangelegenheiten oder gerichtliche Verfahren relevant sein. Der Verkehrswert basiert auf spezifischen Bewertungsmethoden und rechtlichen Vorgaben, um eine objektive und rechtlich bindende Einschätzung des Wertes einer Immobilie zu gewährleisten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Marktwert den aktuellen Wert einer Immobilie auf dem freien Markt widerspiegelt, während der Verkehrswert eine rechtlich festgelegte Bewertung ist, die für bestimmte rechtliche und steuerliche Zwecke verwendet wird. Beide Werte können voneinander abweichen, da der Marktwert auf Marktbedingungen und subjektiven Einschätzungen basiert, während der Verkehrswert objektivere Bewertungsmethoden und rechtliche Vorgaben berücksichtigt.
Wann ist kaufen günstiger als mieten?
Wann es günstiger ist, eine Immobilie zu kaufen anstatt zu mieten, hängt in erster Linie von diesen Faktoren ab:
Kaufen lohnt sich, wenn:
- Sie in Ihrer Mietwohnung mit steigenden Mieten rechnen müssen.
- Sie einen sicheren Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen haben.
- Sie über genügend Eigenkapital verfügen: mindestens 10 % des Kaufpreises, um die Nebenkosten abzudecken.
- Sie in Ihrer Wunschregion eine passende Immobilie zum angemessenen Preis finden (Kaufpreisfaktor < 25). Beispiel: Wenn eine Immobilie für 400.000 Euro gekauft wird und die jährliche Nettokaltmiete bei Vermietung 20.000 Euro betragen würde, beträgt der Kaufpreisfaktor 20 (400.000 / 20.000 = 20).
- Sie Ihre Immobilienfinanzierung zu guten Konditionen abschließen können. Tipp: Entwicklung der Zinsen im Blick behalten.
- Sie Ihre Immobilie als Altersvorsorge betrachten, die langfristig im Wert stabil bleibt und in der Regel sogar an Wert gewinnt.
Mieten kann eine gute Alternative sein, wenn:
- die Immobilienpreise in Ihrer Region sehr hoch sind (Kaufpreisfaktor über 25).
- Sie sicher sein können, dass Ihre Miete langfristig kaum steigt (beispielsweise im genossenschaftlichen Wohnen).
- Sie Kapital für Ihre Altersvorsorge lieber am Markt anlegen möchten.
- Sie flexibel bleiben möchten, beispielsweise wegen jobbedingter Ortswechsel.
Was beim Vergleich von Miete und Kauf immer als Vorteil der eigenen Immobilie gewertet werden muss, ist der langfristige Vermögensaufbau. Da die monatliche Belastung fürs Wohnen ohnehin anfällt, lohnt es sich in der Regel, dieses Geld in die eigenen vier Wände zu stecken. So bezahlen Sie Ihre Wohnkosten und bauen gleichzeitig einen Vermögenswert in Form der eigenen Immobilie auf.
Weitere Tipps rund um die Entscheidung zwischen Kauf und Miete finden Sie hier in unserem Ratgeber-Artikel "Mieten oder Kaufen".
Ihre Frage war nicht dabei? Auf unserer Hilfeseite finden Sie weitere Antworten – oder schreiben Sie uns direkt über unser Kontaktformular.
Welche Faktoren spielen beim Immobilienpreis eine Rolle?

Der Preis von Immobilien wird in der Regel durch Angebot und Nachfrage auf dem freien Markt bestimmt. Es gibt aber weitere Faktoren:
- Lage und Umgebung: Die Lage einer Immobilie ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung des Preises. Immobilien in begehrten Gegenden, wie Innenstadtlagen oder Gebieten mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur, haben in der Regel höhere Preise als solche in weniger attraktiven Gegenden. Faktoren wie Lärmbelastung, Luftqualität und die Nachbarschaft können ebenfalls den Preis beeinflussen. Beim Preis spielen auch künftige Bauprojekte in der Umgebung eine Rolle, die beispielsweise die Infrastruktur verbessern könnten.
- Immobilie selbst: Bei der Preisfindung werden auch Wohnfläche, Grundriss, Ausstattung, Renovierungsbedarfe, Energieeffizienzklasse sowie die Bausubstanz berücksichtigt. Neubauten oder frisch renovierte Immobilien haben oft einen höheren Preis als ältere, sanierungsbedürftige Objekte. Hier gibt es das Potential Kaufpreise zu verhandeln!
- Marktsituation: Wirtschaftliche Faktoren, wie Zinssätze und Angebot und Nachfrage, beeinflussen die Immobilienpreise.
- Rechtliche Aspekte: Bestehende Mietverträge, Denkmalschutzauflagen, Bauvorschriften oder Steuergesetze können in die Preisfindung einfließen.
- Persönliches: Verkäuferinnen und Verkäufer entscheiden selbst, welche Aspekte bei der Preisfindung wie stark gewichtet werden. Oft wird zwar auf Grundlage von Vergleichswerten von ähnlichen Immobilien in der Umgebung der Preis bestimmt, persönliche Aspekte wie Dringlichkeit zum Verkauf oder die emotionale Bindung an ein Objekt spielen dabei aber eine ebenso wichtige Rolle.
Letztendlich verhandeln Verkaufspartei und Kaufinteressierte den finalen Preis einer Immobilie direkt oder über eine Maklerin oder einen Makler.
Immobilienpreise richtig einschätzen
Neben der Berücksichtigung der Faktoren zur Einschätzung eines Immobilienpreises ist es ratsam, Vergleichswerte von ähnlichen Objekten zu sammeln. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Immobilien in der Umgebung, die in den letzten Monaten verkauft wurden. Dies kann Ihnen helfen, einen Überblick über den Marktwert von Immobilien in der Gegend zu bekommen und den Preis Ihrer eigenen Immobilie besser einschätzen zu können. Bleiben Sie mit Ihrer Einschätzung realistisch und hegen Sie keine überzogenen Erwartungen an den Wert Ihrer Immobilie. Sie sind sich unsicher mit der Einschätzung des Kaufpreises? Ein unabhängiges Wertgutachten durch einen Sachverständigen kann eine fundierte Einschätzung des Immobilienwerts liefern.
Tipps zur Kaufpreisverhandlung

Sie haben Ihre Wunschimmobilie gefunden, möchten aber dennoch weniger bezahlen? Mit zunehmender Verweildauer der Objekte am Markt steigt die Bereitschaft der Verkäuferinnen und Verkäufer die Preise nach unten anzupassen, um eine Käuferin oder einen Käufer zu finden. Gerade Objekte in schlechteren Energieeffizienzklassen bieten Chancen für Preisverhandlungen. Wie Sie richtig vorbereitet in das Verkaufsgespräch gehen und mit den passenden Argumenten noch etwas an der Preisschraube drehen können, haben wir in 7 Tipps zusammengefasst:
- Schätzen Sie die Nachfrage ein
- Ermitteln Sie den Wert der Immobilie
- Prüfen Sie die Protokolle der Eigentümerversammlung
- Beurteilen Sie Lage, Zustand und Ausstattung der Immobilie
- Legen Sie einen Angebotspreis und eine oberste Grenze fest
- Prüfen Sie die Energieeffizienzklasse
- Senken Sie die Kaufnebenkosten
Immobilienbewertungen zur Festlegung des Preises
Neben Online-Tools, die Ihnen einen ersten Schätzwert liefern, gibt es auch auch professionelle Bewertungen, wie zum Beispiel eine Immobilienwertschätzung durch einen Sachverständigen oder Immobiliengutachter, die den Marktwert einer Immobilie bestimmen und oft bei Preisverhandlungen herangezogen werden.
Wie kann ich den Wert einer Immobilie ermitteln?
Sie interessieren sich für den aktuellen Marktpreis einer Immobilie oder möchten eine reale Einschätzung für potentielle Kaufpreisverhandlungen erhalten? Mit der kostenfreien Interhyp Immobilienbewertung erhalten Sie eine Werteinschätzung. Dafür reichen nur wenige Angaben zur Immobilie.
Immobilienwert ermittelnDarüber hinaus gibt es bei Renditeobjekten verschiedene Verfahren zur Immobilienbewertung. Welche das sind, lesen Sie in unserem Ratgeber-Artikel.
Gute Gründe für Interhyp

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Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Ihren Finanzierungsplan und sind bis zum Einzug in Ihre Traumimmobilie an Ihrer Seite.

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