Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 7. Juni 2018 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf des Jahres sind für viele Zinsexperten aber moderate Steigerungen wahrscheinlich, etwa durch weitere Leitzinserhöhungen in den USA oder eine mögliche, nachhaltigere Konjunkturerholung in Europa. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch relativ niedrig. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten viele Experten und Analysten mittel- bis langfristig steigende Konditionen (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie in den vergangenen drei Jahren. Auch im Juni 2018 sind sie noch sehr günstig. Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im Oktober 2016 den niedrigsten Wert seit Gründung der Bundesrepublik erreicht. Seitdem sind die Zinsen zwar wieder etwas gestiegen, sind jedoch trotz des leichten Anstiegs noch sehr attraktiv. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 7. Juni 2018:

Mirjam Mohr, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG

"Mit Blick auf den bevorstehenden Start der Fußball-Weltmeisterschaft und die Diskussionen um die richtige Aufstellung und Strategie, muss ich daran denken, wie sinnvoll ein strategisches Vorgehen in allen Lebensbereichen ist – auch bei der Finanzierung des eigenen Zuhauses. Wer jetzt eine Immobilie bauen oder kaufen will, kann sich über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Die Ausgangslage für eine Kreditaufnahme hat sich infolge der Entwicklungen in Italien in den letzten Wochen sogar noch etwas verbessert. Die Unsicherheit hat die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen, die als sicherer Hafen gelten, im Mai angekurbelt – sodass deren Renditen gefallen sind. Die Zinsen für Immobiliendarlehen sind in der Folge ebenfalls gesunken, auf unter 1,5 Prozent für zehnjährige Darlehen. Unserer Expertenbefragung zufolge sind aber, je nach weiterer Entwicklung, Schwankungen nach oben und unten möglich. Langfristig gehen die meisten Zinsexperten von einem steigenden Trend aus.

Für die Finanzierungsstrategie raten wir daher, zumindest bei Tilgung und Zinsbindung in die Offensive zu gehen. Wer höher tilgt und lange Zinsbindungen wählt, geht im aktuellen Zinsumfeld auf Nummer sicher und gelangt planbarer und schneller ans Ziel. Defensiv sollten Kreditnehmer hingegen bei der Kreditsumme vorgehen. Hier erlaubt das augenblickliche Konditionsumfeld zwar durchaus höhere Darlehenssummen. Allerdings sollten Sie sich auch nicht übernehmen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Freude bei der Fußball-WM – und natürlich auf dem Weg ins eigene Zuhause."

Interhyp Zinsbericht

Zins- und Marktumfeld

Ob Italienkrise, Israel-Konflikt, Strafzollstreit oder Währungsturbulenzen in der Türkei: An den Märkten geht es unruhig zu. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Zinspolitik der beiden wichtigen Notenbanken Fed und EZB. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 14. Juni den Leitzins nicht erhöht. Gleichfalls bleibt abzuwarten, ob und wie sie sich zu ihrem monatlichen Ankauf von Staatsanleihen in Höhe von 30 Milliarden Euro über September hinaus positionieren wird. An der zurückhaltenden Rhetorik und wahrscheinlich ausbleibenden Aktionen wird sich vorerst nicht viel ändern. Auch wenn die Inflation jetzt mit 1,9 Prozent deutlich angezogen hat und damit im Zielbereich der EZB liegt, ist die Konjunkturerholung in Europa nicht nachhaltig genug. Ökonomen führen den Preisauftrieb auch vor allem auf die höheren Ölpreise zurück.

Mit Spannung zu erwarten ist die Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed kurz vor dem EZB-Entscheid. Wie werden sich die Währungshüter der Fed zur Geldpolitik äußern? Viele Marktbeobachter erwarten eine weitere Leitzinserhöhung im Juni. Manche Stimmen im Markt, wie die von Deutsche Bank-Chefvolkswirt Peter Hooper, halten es mit Blick auf die hohe Inflation in den USA, die Beschäftigungsquote und das Wirtschaftswachstum sogar für möglich, dass die USA die Zinsen in einem schnelleren Tempo erhöhen werden als bisher gedacht.

Von der Konsequenz, mit der die Notenbanken den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik weiter vorantreiben, wird es letztlich abhängen, wann das Zinsniveau hierzulande nachhaltig ansteigt. Die von uns befragten Experten gehen in der Mehrzahl zumindest langfristig, also in einem halben bis einem Jahr, von einem moderaten Anstieg aus.

Der Interhyp-Expertenrat

Die Immobilienfinanzierung braucht eine gute Strategie und entsprechende Vorbereitung. Wer den Weg in die eigenen vier Wände sucht, sollte sich unabhängig von der Zinsentwicklung zunächst fragen: Mit welcher monatlichen Mietbelastung fühle ich mich wohl und wie viel Geld könnte für eine monatliche Kreditbelastung bereitgestellt werden? Wer bisher 1.000 Euro Kaltmiete gut stemmen und noch Rücklagen bilden konnte, wird eine Kreditrate in dieser Größenordnung sehr wahrscheinlich auch künftig schultern können. Zur Vorbereitung zählt unbedingt auch eine frühzeitige Beratung. Kalkulieren Sie Ihre Immobilienfinanzierung anhand eines konkreten Objektes mit einem Finanzierungsberater. Gemeinsam können Sie verschiedene Szenarien durchspielen. Wir können Ihnen, nach einer genauen Analyse, auch eine schriftliche Einschätzung dazu geben, welche Finanzierungssumme wir in Ihrem Fall für machbar halten. Eine solche Einschätzung ist zwar kein Kreditentscheid. Aufgrund der Erfahrung der Berater von Interhyp als Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen ist die Einschätzung der Finanzierbarkeit in der Regel jedoch sehr valide – und kann Ihre Position im Gespräch mit Verkäufer oder Makler verbessern.

Interhyp- Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING-DiBa, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Kurzfristig, also auf Sicht von Wochen, ist das Bild uneinheitlich, je nach Einschät-zung der möglichen Entwicklungen auf den Finanzmärkten: Etliche Experten er-warten eher gleichbleibende Zinsen – allerdings gehen einige auch von steigen-den oder fallenden Zinsen aus. Längerfristig, auf Sicht von sechs bis zwölf Mona-ten, ist das Bild einheitlicher: Hier sieht die Mehrheit leicht steigende Konditionen voraus

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Allianz: "Mit Blick auf die Verschuldung vieler EU-Staaten scheint ein leichter Zinsanstieg das wahrscheinlichste Szenario, obwohl in den USA die Zinsen deutlich angezogen haben."

Commerzbank: "Das politische Chaos in Italien hat die Sorgen über eine neue Staatsschuldenkrise aufflammen lassen und durch das sprunghaft gestiegene Sicherheitsbedürfnis sind die Renditen/Zinsen in Deutschland deutlich gefallen. Kurzfristig dürfte die Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik in Italien die Zinsen auf einem gedämpften Niveau halten, mittelfristig dürfte die Aussicht auf ein Ende des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank die Zinsen vom aktuellen Niveau aus wieder etwas steigen lassen."

HypoVereinsbank: "Die Marktturbulenzen Ende Mai hatten einen deutlichen Rückgang der 10jährigen Bund-Rendite zur Folge. Von 0,65 Prozent stürzte diese zwischenzeitlich auf 0,20 Prozent ab und steht derzeit bei 0,40 Prozent. Im Zuge dessen bauten sich auch die Erwartungen hinsichtlich der ersten Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank ab. In den kommenden Wochen erwarten wir eine Normalisierung dieser Erwartungen, einhergehend mit einem Anstieg der Kapitalmarktrenditen. Mittel- bis langfristig halten wir an unserer Erwartung eines graduellen Anstiegs der Renditen fest."

ING-DiBa: "Nach den aufregenden italienischen Wochen ist erst einmal Durchatmen an den Finanzmärkten angesagt. Die Flucht in sichere Häfen sollte sich wieder etwas legen, wodurch die Renditen in Deutschland wieder anziehen werden. Hinzu kommt, dass die Spekulationen über nächste Schritte der Europäischen Zentralbank aufgrund steigender Inflationsraten in den kommenden Wochen auch wieder zunehmen werden. Es bleiben allerdings Spekulationen. Die EZB wird sich bis Juli zurückhalten mit Hinweisen, wodurch der mögliche Anstieg der Kapitalmarktzinsen beschränkt bleibt."

MünchenerHyp: "Mit der Bildung einer eurokritischen Regierung in Italien ändern sich die Rahmenbedingungen in Europa deutlich. Die neue Regierung wird versuchen, den maximal möglichen finanziellen Spielraum gegenüber den EU-Institutionen auszuloten und die Märkte werden weiter im Risk-Off-Modus verharren. Auch der schwelende Handelskonflikt mit den USA sollte für schlechte Nachrichten sorgen und die Wirtschaft eher belasten. Diese Belastungsfaktoren wirken kurzfristig gegen einen Zinsanstieg für Hypothekendarlehen und Bundesanleihen sollten in diesem Szenario weiter unterstützt bleiben. Erst mit neuen Entwicklungen hinsichtlich dieser Belastungsfaktoren können mittel- und langfristig neue Einschätzungen vorgenommen werden und die Zinsen gegebenenfalls etwas steigen."

Postbank: "Die Renditen am deutschen Rentenmarkt sind zuletzt wieder deutlich gesunken. Zwischenzeitlich lag die Kapitalmarktkurve sogar auf einem neuen Jahrestief. Die bis zu ihrem Zwischenhoch Mitte Februar gesehene Aufwärtsbewegung wurde damit mehr als egalisiert. Weder die jüngsten Äußerungen der Europäischen Zentralbank, die auch weiterhin für ein Ende des Anleiheankaufprogramms in diesem Jahr sprechen, noch die Zinsentwicklung in den USA, wo die Renditen sich weiterhin in der Nähe ihres Jahreshochs bewegen, können unseres Erachtens für den Renditerückgang hierzulande verantwortlich gemacht werden. Vielmehr ist mit der Unsicherheit im Zuge der italienischen Regierungsbildung der Hauptgrund schnell gefunden. Diese hatte eine massive Flucht in den sicheren Hafen deutscher Staatsanleihen zur Folge. Mit dem nahenden QE-Ende und dem Näherrücken einer ersten Leitzinsanhebung im Euroraum trauen wir der 10-jährigen Bundrendite auf Jahressicht aber nach wie vor einen Anstieg auf 1,25 Prozent zu. Ein moderater Anstieg der Zinsen für längerfristige Hypothekendarlehen auf Jahressicht muss vor diesem Hintergrund in Betracht gezogen werden."

PSD Bank RheinNeckarSaar: "Die zuletzt schwächeren Wirtschaftsdaten und die auf niedrigem Niveau verharrende Inflation nähren marktseitig Zweifel, inwieweit die Europäische Zentralbank die Abkehr von ihrem ultraexpansiven Kurs weiter vorantreiben wird. Wir rechnen kurzfristig mit keinen wesentlichen Änderungen des derzeitigen Zinsniveaus."

PSD Bank Rhein-Ruhr: "Getrieben von den aktuellen politischen Unsicherheiten, insbesondere in Italien und Iran, können die Zinsen kurzfristig leicht fallen. Langfristig rechnen wir dennoch weiterhin mit einer behutsamen Rücknahme der Niedrigzinspolitik und moderat steigenden Zinsen."

Sparkasse zu Lübeck: "Mit der Bildung der neuen Regierung in Italien sowie ihrer kommunizierten Pläne ist die Staatenverschuldungskrise in Europa wieder zum Thema geworden. Deutsche Staatsanleihen werden wieder als sicherer Hafen gesucht, was zu sinkenden Zinsen führte und auch weiter führen kann. Die zeitlichen Auswirkungen sind aktuell nicht abzusehen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.