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Testsiegel des Finanzmagazins €uro mit der Auszeichnung "Baufinanzierung Bester Vermittler" der Ausgabe 08/2025.
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Bauzinsen aktuell: Zinsentwicklung bei Immobiliendarlehen

Bauzinsen dürften kurzfristig leicht steigen
Testsiegel des Finanzmagazins €uro mit der Auszeichnung "Baufinanzierung Bester Vermittler" der Ausgabe 08/2025.

Wie haben sich die Bauzinsen entwickelt?

Der Interhyp-Zinschart zeigt die Entwicklung der Bauzinsen auf.


Zinstabelle: Effektiver Jahreszins

Wie hoch sind die Bauzinsen aktuell? Das Wichtigste in Kürze

Das Icon zeigt eine Checkliste mit einem Stift.
  • Bauzinsen aktuell (Stand: 14.07.2026): Die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen sind in den vergangenen Wochen zunächst gesunken.
  • Kurzfristige Entwicklung (ein Monat): Aufgrund der jüngsten Eskalation im Nahen Osten dürften die Bauzinsen kurzfristig leicht steigen.
  • Mittelfristiger Trend (6-12 Monate): Mittelfristig gehen die Experten des Interhyp-Bankenpanels von einem stabilen Zinsniveau aus.
  • Marktlage: Die vorübergehende leichte Entspannung bei den Bauzinsen wurde maßgeblich von der Hoffnung auf eine dauerhafte friedliche Lösung im Iran-Konflikt getragen. Die erneute militärische Eskalation zwischen den USA und Iran sorgt nun jedoch für eine neue Dynamik an den Finanzmärkten.
  • Wie klappt aktuell der Immobilienkauf? Ein Zinsvergleich, passende Förderprogramme und mehr Eigenkapital helfen Ihnen, Ihr Immobilienvorhaben zu verwirklichen.
  • Was bedeutet das für Ihre Anschlussfinanzierung? Beschäftigen Sie sich frühzeitig mit der Anschlussfinanzierung, dann sind Sie bei eventuellen Zinsanstiegen besser vorbereitet.
Erfahren Sie in unserer aktuellen Einschätzung, wie sich die Bauzinsen in den nächsten Monaten entwickeln könnten.

Eigenkapital für die Immobilie: Warum Sie frühzeitig mit dem Sparen beginnen sollten

Neben der Zinsentwicklung spielt auch der Eigenkapitalaufbau eine zentrale Rolle beim Immobilienkauf. Die aktuelle Interhyp-Leistbarkeitsstudie 2026 zeigt dabei eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität:

  • 54 % der Kaufinteressierten glauben, in maximal fünf Jahren ausreichend Eigenkapital ansparen zu können.
  • 65 % der tatsächlichen Käuferinnen und Käufer brauchten jedoch länger als fünf Jahre, 33 % sogar zehn Jahre oder mehr.

Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, ordnet diese Erwartungslücke strategisch ein: „Viele Kaufinteressenten unterschätzen den Zeitfaktor beim Eigenkapitalaufbau. Während über die Hälfte der Planer glaubt, in fünf Jahren startklar zu sein, zeigt die Erfahrung realer Käufer, dass der Weg zum notwendigen Eigenkapital oft deutlich länger dauert. Daher kann ich nur dazu raten, möglichst frühzeitig mit dem Ansparen zu beginnen. Eigenkapital ist gerade im aktuellen Zinsumfeld ein enorm wichtiger Hebel.“

Werden die Bauzinsen 2026 sinken? Zinseinschätzung unserer Experten

Die Entwicklung der Bauzinsen hängt von wirtschaftlichen, geopolitischen und geldpolitischen Faktoren ab. Das von Interhyp monatlich befragte Expertenpanel ordnet diese ein. Aufgrund der erneuten Eskalation im Iran-Konflikt sind die Anleihe-Renditen gestiegen und die Bauzinsen dürften bald leicht nachziehen. Mittel- bis langfristig gehen die Experten von einer Seitwärtsbewegung der Bauzinsen aus.

Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten hat die kurzzeitige Entspannung an den Kapitalmärkten vorerst unterbrochen. Die Renditen der Staatsanleihen haben in einer ersten Reaktion bereits wieder angezogen, daher dürften auch die Bauzinsen steigen – mit einem starken Anstieg ist jedoch nicht zu rechnen. Auch die Mehrheit der von uns befragten Experten geht nicht von einem steilen Anstieg aus und erwartet Bauzinsen um das aktuelle Niveau herum. Gerade in einer solchen Phase ist eine fundierte Beratung und ein genauer Vergleich der Anbieter besonders wichtig.
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, zur aktuellen Zinslage, Zitat vom 14.07.2026
Carsten Brzeski, ING
Trotz der jüngsten militärischen Spannungen im Nahen Osten bleibt unsere Prognose für die Zinsentwicklung weitgehend stabil. Wir hatten eine Gegenbewegung bei den Ölpreisen bereits einkalkuliert, weshalb wir weiterhin davon ausgehen, dass die Inflationswelle in Europa spätestens Anfang 2027 abklingen wird. Für die EZB gibt es somit kaum Gründe für weitere aggressive Zinserhöhungen. Zwar ist ein letzter kleiner Zinsschritt nicht völlig auszuschließen, doch insgesamt erwarten wir eine Stabilisierung der Kapitalmarktzinsen auf dem jetzigen Niveau mit nur geringfügigen Schwankungen von etwa 10 Basispunkten.
Carsten Brzeski, Chefvolkswirt ING, Zitat vom 14.07.2026

Bauzinsen aktuell: Vergleich von 500 Darlehensgebern

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Wie entwickeln sich die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer zeigt auf Basis von Expertenaussagen eine Prognose über die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung der Bauzinsen.

Bankenpanel: Neue Dynamik an den Finanzmärkten

Die erneute militärische Eskalation zwischen den USA und Iran sorgt für eine neue Dynamik an den Finanzmärkten und dürfte die Bauzinsen kurzfristig leicht steigen lassen. Mittel- bis langfristig geht die Mehrheit der befragten Experten jedoch von einem stabilen Zinsniveau aus. (Stand 14.07.2026)

Ein Experte aus dem Panel zur aktuellen Lage:

„Die Bauzinsen folgen der Rendite zehnjähriger Bundesanleihen und diese reagiert unmittelbar auf die Eskalationen Iran-Konflikt. Solange keine nachhaltige Deeskalation oder Entspannung an den Energiemärkten eintritt, dürfte der Renditeauftrieb anhalten. Ein Rückfall unter 3,5 % erscheint bis Ende August unwahrscheinlich, ein Sprung deutlich über 4 % würde eine weitere Zuspitzung des Konflikts voraussetzen.“

Sparkasse Hannover

Logo Sparkasse
Kurzfristig: gleichbleibend
Langfristig: gleichbleibend

Zunächst hatte der Abschluss des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran ab Mitte Juni zu einer deutlichen Entspannung der Erdöl- und Gaspreise geführt und die Chancen steigen lassen, dass die Inflation bis zum nächsten Jahr wieder sinkt und die EZB die Leitzinsen weniger stark anheben muss als befürchtet. Doch durch die erneute militärische Eskalation ist eine dauerhafte, verlässliche Öffnung der Straße von Hormus nach wie vor nicht gewährleistet, sodass jederzeit mit Rückschlägen gerechnet werden muss.

Commerzbank

Logo Commerzbank
Kurzfristig: gleichbleibend
Langfristig: gleichbleibend

Die EZB dürfte die Zinsen wegen der Inflationsrisiken ein weiteres Mal anheben. Wenn die Inflation 2027 wieder fällt, wird sie den Leitzins wohl wieder auf 2 % senken, das Niveau vor dem Iran-Krieg.

Sollte es zu einem Ende des Konflikts am Persischen Golf kommen, sollten auch die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen und damit die Baufi-Zinsen wieder fallen. Schließlich dürften sich zunehmend Leitzinssenkungen abzeichnen, die ab Mitte 2027 auch erfolgen sollten. Allerdings wird der in vielen Ländern wegen großer Haushaltsdefizite weiterhin hohe Kapitalbedarf den Rückgang der Renditen bremsen.

Deutsche Bank

Logo Deutsche Bank
Kurzfristig: gleichbleibend
Langfristig: steigend

Etwas kontra-intuitiv sind die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen zuletzt sowohl in den USA als auch in Europa leicht zurückgekommen. Die Logik dahinter ist, dass zeitnahe Leitzinserhöhungen jetzt die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die (Kern-)Inflationsraten mittelfristig nicht mehr stark ansteigen sollten. Und dies bedeutet wiederum auf lange Sicht, dass die Leitzinsen dann auch wieder gesenkt werden können und langfristig nicht auf einem hohen Niveau verharren müssen, sofern die Notenbanken bei der Eindämmung steigender Inflationsraten tatsächlich erfolgreich sind. Während auf kurze Sicht viel von der weiteren Entwicklung der Lage im Nahen Osten abhängt, dürfte früher oder später das Thema der rund um den Globus ansteigenden Staatsschulden eine Art „Boden“ unter die langfristigen Renditen ausbilden. Im Großen und Ganzen bedeutet dies, dass die zehnjährigen Hypothekenzinsen sich nicht allzu weit entfernt von der Marke bei 4 % entfernen dürften, und durchaus im Herbst auch einmal wieder darüber steigen könnten.

ING

Logo ING
Kurzfristig: gleichbleibend
Langfristig: gleichbleibend

Trotz der jüngsten militärischen Spannungen im Nahen Osten bleibt unsere Prognose für die Zinsentwicklung weitgehend stabil. Wir hatten eine Gegenbewegung bei den Ölpreisen bereits einkalkuliert, weshalb wir weiterhin davon ausgehen, dass die Inflationswelle in Europa spätestens Anfang 2027 abklingen wird. Für die EZB gibt es somit kaum Gründe für weitere aggressive Zinserhöhungen. Zwar ist ein letzter kleiner Zinsschritt nicht völlig auszuschließen, doch insgesamt erwarten wir eine Stabilisierung der Kapitalmarktzinsen auf dem jetzigen Niveau mit nur geringfügigen Schwankungen von etwa 10 Basispunkten.

Zinsentwicklung: Was die Bauzinsen beeinflusst

Die Höhe der Bauzinsen wird vor allem durch die Entwicklung am Kapitalmarkt bestimmt. Einen direkten Einfluss haben die Zinsen für Pfandbriefe, während der Leitzins der Europäischen Zentralbank die Bauzinsen eher indirekt beeinflusst.

Warum Bauzinsen nicht primär am EZB-Leitzins hängen

Die Grafik zeigt den Zusammenhang der Entwicklung von Pfandbriefen und Bauzinsen im zeitlichen Verlauf.
Da Bauzinsen zu den langfristigen Zinsen zählen, werden sie von der EZB nicht unmittelbar beeinflusst. Vielmehr orientieren sich Bauzinsen an den Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe und Pfandbriefe. Der Grund: Finanzierungspartner müssen ihre Vergabe von Immobiliendarlehen gegenfinanzieren – dies geschieht meist über Pfandbriefe. Steigen oder sinken nun die Renditen für 10-jährige Staatsanleihen, beeinflusst dies die Zinsen für Pfandbriefe und gleichermaßen die Bauzinsen.

Die Renditen von Pfandbriefen und zehnjährigen Staatsanleihen sind demnach wichtige Kennziffern, um die Entwicklung der langfristigen Bauzinsen einzuschätzen. Der Leitzins der EZB hingegen gibt Hinweise auf die kurzfristige Zinsentwicklung: Er zeigt an, zu welchen Konditionen Banken aktuell am Markt Geld handeln können und gibt Impulse für die Inflations- und Wirtschaftsentwicklung.

Aktuelle Kreditzinsen im Interhyp-Zinsbericht

Aktuelle Zinsen für einen Kredit erhalten Sie im monatlichen Zinsbericht Interhyp gibt darin eine Einschätzung zu den Hypothekenzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung.

Wie erhalten Sie günstige Zinsen für Ihren Immobilienkredit?

Die Grafik symbolisiert den Zins-Radar.

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Wenn Sie Geld anlegen, werden die Konditionen klar angezeigt, sei es beim Tagesgeld oder Festgeld. Das gilt auch für ein Girokonto. Oft bieten Ihnen Banken gute Zinsen an. Wenn Sie eine Immobilie finanzieren, ist das anders. Denn viele Faktoren beeinflussen die Hypothekenzinsen aktuell. Das wäre zum einen der aktuelle Marktzins, zum anderen fließen aber auch weitere Punkte in die Berechnung ein:
  • Beruf: Banken mögen es, wenn Darlehensnehmerinnen und -nehmer beruflich gut abgesichert sind, da sie dann ein geringeres Risiko bei der Rückzahlung darstellen. Daher erhalten Beamte und Beamtinnen oft Top-Konditionen für Immobilienzinsen. Selbstständige oder Rentner und Rentnerinnen müssen hingegen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Wie sicher kann jemand sein Darlehen zurückzahlen? Banken prüfen Ihre Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Zinsen zu Top-Konditionen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb müssen Sie die Postleitzahl angeben. Zusätzlich prüfen die Banken, wie es um Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region steht. Sie kennen das: Manche Regionen und Lagen sind beliebter als andere. Je gefragter eine Immobilie ist, desto schneller findet sie einen Käufer oder eine Käuferin. Und desto besser sind die Zinsen. Schließlich sinkt bei gefragten Immobilien das Risiko für die Banken, dass sie ihr Geld nicht zurückerhalten.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben Immobilienzinsen zu Top-Konditionen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind sehr gute Zinssätze zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt: Je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie gute Darlehenszinsen. Denn je mehr Geld Sie haben, desto geringer ist das Risiko der Bank. Daher hält viel Eigenkapital den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In Niedrigzinsphasen empfiehlt es sich trotz Aufschlag: Sichern Sie sich die aktuell günstigen Zinssätze für möglichst viele Jahre.
  • Tilgungshöhe: Wenn Sie bereits am Anfang viel zurückzahlen, zahlen Sie das Darlehen insgesamt schneller zurück. Das verringert das Risiko der Bank und wird mit besseren Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen? Dann erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Darlehenszinsen aktuell zu besseren Konditionen sichern. Bitte vergleichen Sie die verschiedenen Darlehensarten sehr sorgfältig.
  • Sondervereinbarungen: Um Ihre Immobilie bestmöglich zu finanzieren, können einige zusätzliche Vereinbarungen helfen, etwa:
    • eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen
    • kostenlose Sondertilgungen
    • die Möglichkeit, die Tilgungshöhe anzupassen.
    Nicht jeder Darlehensgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen für den aktuellen Bauzins können stark schwanken. Nur wenn Sie wirklich viele Angebote vergleichen, erhalten Sie ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Hypotkekenzinsen zu Top-Konditionen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz. Damit decken sie ihre Kosten und erwirtschaften ihren Gewinn. Auch daher gilt es, möglichst viele Angebote von Banken zu vergleichen.
In der Regel berücksichtigt jede Bank diese Faktoren, um den aktuellen Zinssatz für ein Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Ihr Nachbar oder Ihre Nachbarin erhält gute Zinsen von Bank A? Dann muss das für Sie nicht gelten und vielleicht bietet für Sie Bank B den besseren Zinssatz. Daher ist der Vergleich so wichtig.

Lassen Sie sich beraten – ganz unverbindlich!

Immobilienzinsen: Nicht der Markt allein bestimmt den Zinssatz

Welcher Zinssatz von Banken für einen Immobilienkredit angeboten wird, hängt also von vielen weiteren Faktoren ab. Einige davon können Sie selbst beeinflussen, andere dagegen nicht. Über den Zinssatz zahlen Sie auch für die Aufwendungen der Bank. Schließlich kosten die Beratung, die Prüfung Ihrer Bonität und weitere Arbeiten der Bank Geld.

Ein wenig Gewinn muss die Bank über die Zinsen ebenfalls generieren können. Doch auch das macht nur einen kleinen Teil des Zinssatzes aus, der Ihnen für Ihre Immobilienfinanzierung angeboten wird.

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Grundlagen

Was bestimmt den Bauzins? Kapitalmarkt, Kunde und Finanzierung.
Für die Bank ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank von Bedeutung. Er beeinflusst unter anderem die Zinsen für eine Geldanlage wie Tagesgeld und Festgeld sowie kurzfristige Kredite und wird im Rahmen der Geldpolitik für den Euro-Raum festgelegt.

Ein weiterer wichtiger Leitzins zur Ermittlung von Zinsen ist der EURIBOR (Euro InterBank Offered Rate). Der EURIBOR liefert den Referenzzinssatz für Termingeldgeschäfte in Euro im Handel zwischen den europäischen Banken. Grob gesagt beschreibt der EURIBOR die Zinsen, die eine Bank einer anderen in Rechnung stellt, wenn sie ihr Geld leiht. Der EURIBOR wird von vielen Banken genutzt, um den Zinssatz für variable Immobiliendarlehen festzusetzen.

Ebenso orientieren sich die Bauzinsen stark an der Renditenentwicklung von Bundesanleihen und Pfandbriefen.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Sie berechnen Darlehenszinsen relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie die zu zahlenden Zinsen aktuell berechnen, ebenso wie die monatliche Kreditrate.

Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu: Die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen nimmt im Laufe der Jahre ab. Dies geschieht durch die Tilgungsverrechnung, die meist monatlich stattfindet.

Sie bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Denn die aktuellen Zinsen werden bei einem Hypothekenkredit ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt. Somit wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Auf der anderen Seite erhöht sich die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt. Mit dem Finanzierungsrechner von Interhyp können Sie berechnen, wie sich Zinssatz und Tilgungshöhe auf Ihre Immobilienfinanzierung auswirken.

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Bei uns erhalten Sie ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot zu besten Konditionen ganz unverbindlich und ohne Extrakosten. Die Expertinnen und Experten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie handeln in Ihrem Interesse. Gemeinsam vergleichen Sie Angebote und Immobilienzinsen von über 500 Anbietern. So finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Topzins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt - und Ihnen den Traum von der eigenen Immobilie erfüllt.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar günstige Zinsen aktuell von Bank A erhält, kann für Sie Bank B zum selben Zeitpunkt den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihre Wunschimmobilie die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexpertinnen und -experten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 500 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Topzins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

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Auch wenn die Hypothekenzinsen beziehungsweise der Bauzins sich aktuell in einem noch stabilen Korridor befinden – schließen Sie nichts voreilig ab! Gehen Sie Ihr Immobiliendarlehen wohlüberlegt an. Und dazu gehört ein sorgfältiger Vergleich der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um auf dem Laufenden zu bleiben. Gut beraten sind Sie nur mit objektiven Expertinnen und Experten, die Sie über mögliche Darlehensvarianten aufklären und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Häufig gestellte Fragen über Bauzinsen

Wie entwickeln sich die Bauzinsen 2026?
Wie entwickelt sich der Bauzins und wie hoch steigen die Bauzinsen im Jahr 2026? Zuletzt haben wir bei den Bauzinsen einen Anstieg auf knapp 4 % für zehnjährige Darlehen gesehen. Mittelfristig gehen wir von einer Seitwärtsbewegung auf diesem Niveau aus. Geopolitische Unsicherheiten und eine potentielle Neuverschuldung des Bundes können die Kapitalmarktzinsen beeinflussen und im weiteren Jahresverlauf zu einem Anstieg führen.

Unser Zins-Chart gibt Ihnen einen Überblick über vergangene Zinswerte und den tagesaktuellen Stand der Bauzinsen. Per E-Mail-Abo können Sie die Zinsentwicklung ganz einfach im Blick behalten und Zinsdellen sofort erkennen, um sie aktiv zu nutzen. Jetzt zum Zins-Radar anmelden
Welche Bank hat aktuell die günstigsten Bauzinsen?
Fragen wie „Welche Bank hat die besten Bauzinsen?“, „Welche Bank hat die niedrigsten Bauzinsen?“ oder „Wo sind die Bauzinsen günstig?“ lassen sich nicht pauschal beantworten. Neben den Zinsvorgaben der jeweiligen Finanzierungspartner hängt dies in erster Linie auch von Ihrem geplanten Vorhaben ab. Die Höhe der Finanzierungssumme, der Eigenkapitalanteil, vorhandene Sicherheiten und vieles mehr sind wichtige Faktoren, die das Zinsangebot beeinflussen.
 
Um die besten Konditionen für Ihr individuelles Vorhaben zu finden, lohnt es sich, die Angebote verschiedener Darlehensgeber zu vergleichen.
 
Sie könnten nun selbst unzählige Kreditinstitute anfragen, um die Angebote anschließend in Eigenregie auszuwerten. Dieser Prozess ist extrem arbeits- und zeitintensiv, zudem sind die Angebote häufig nicht 1:1 vergleichbar. Deshalb lohnt es sich, die Beratung durch einen renommierten Finanzierungsvermittler in Anspruch zu nehmen.
 
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Wieso sind die Bauzinsen trotz EZB-Zinssenkung gleichbleibend oder sogar steigend?
Der EZB-Leitzins steht für das allgemeine Zinsniveau im Euroraum. Dieses wirkt sich auch auf die Entwicklung der Bauzinsen aus. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht unmittelbar, da die Bauzinsen zu den langfristigen Kapitalmarktzinsen zählen – schließlich sind Immobilienkredite in der Regel auf einen Zeitraum von zehn Jahren und mehr ausgelegt.
 
Die Entwicklung der Bauzinsen wird nicht direkt von den Leitzinsen beeinflusst. Die Bauzinsen orientieren sich vielmehr an der Entwicklung der Pfandbriefrenditen, die wiederum von der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe beeinflusst werden. Sinken oder steigen etwa die Renditen für Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit, hat diese Entwicklung auch Auswirkungen auf die Zinsen von Pfandbriefen, über die Banken häufig die von ihnen vergebenen Immobiliendarlehen gegenfinanzieren. Steigen etwa die Zinsen der deutschen Bundesanleihen, steigen auch die Zinsen für die Pfandbriefe – und damit auch die Bauzinsen. Die Banken verfolgen bei der Preisgestaltung also sehr genau die Zinsstrukturkurve der Pfandbriefe und lassen die Entwicklung in ihr Pricing einfließen. Die genaue Konditionsgestaltung liegt in der Verantwortung der Banken, hier spielen z.B. auch Faktoren wie interne Risikovorgaben eine Rolle.
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die EZB-Zinsentscheidungen durchaus interessant für Immobilieninteressierte sind und meist geben sie auch die Zinsrichtung vor. Da die Bauzinsen aber von deutlich mehr Faktoren beeinflusst werden, folgen sie nicht immer der gleichen Kurve wie der Leitzins.
Was beeinflusst Bauzinsen?
Die allgemeine Entwicklung der Bauzinsen hängt von mehreren Faktoren der Wirtschafts- und Finanzmärkte ab. Dazu zählen:
  • EZB Leitzins: Der Leitzins bezeichnet den Zinssatz, zu dem sich Banken und Finanzinstitute bei der Zentralbank Geld leihen. Unsere Zentralbank ist die EZB, die Europäische Zentralbank. Sie legt den Leitzins für Deutschland und alle weiteren Länder im Euroraum in den EZB-Zinssitzungen fest.
  • Staatsanleihen und Pfandbriefe: Die 10-jährige Staatsanleihe gilt als Grundlage für den Pfandbriefzins. Da Darlehensgeber den Kredit für eine Baufinanzierung über Pfandbriefe refinanzieren, ist die Zinsentwicklung für Staatsanleihen und Pfandbriefe ein verlässlicher Indikator für die Entwicklung der Bauzinsen.
  • Inflation: Die Inflations- oder auch Teuerungsrate spielt eine wichtige Rolle für die Entscheidungen von Investoren. Damit beeinflusst sie die Nachfrage nach Baufinanzierungen wesentlich, was sich auch auf die Zinsentwicklung auswirkt.
Den Zinssatz für Ihre Baufinanzierung beeinflussen zudem zahlreiche individuelle Faktoren wie beispielsweise: Eigenkapital, Beleihungsauslauf, Darlehenshöhe, Länge der Zinsbindung, Tilgungshöhe, Immobilienwert, Bonität, Sicherheiten und noch weitere. Welche Faktoren die Konditionen wie beeinflussen und an welchen Stellschrauben Sie drehen können, um die günstigsten Zinsen für Ihr individuelles Vorhaben zu bekommen, dazu beraten Sie unsere Expertinnen und Experten in einem persönlichen Beratungsgespräch. Jetzt Termin vereinbaren
Wie berechne ich Bauzinsen?
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Bitte beachten Sie dabei, dass diese erste Berechnung keine umfassende Finanzierungsplanung ersetzt. Für die Erstellung eines Baufinanzierungsangebots, welches alle Angaben berücksichtigt und auf Ihre individuelle Lebenssituation perfekt abgestimmt ist, sind unsere Interhyp-Finanzierungsberaterinnen und -berater gerne für Sie da. Jetzt Termin vereinbaren

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