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Ein Börse-Hintergrunddesign steht symbolisch für die Frage "Wo stehen die Bauzinsen?".
Testsiegel des Finanzmagazins €uro mit der Auszeichnung "Baufinanzierung Bester Vermittler" der Ausgabe 08/2025.
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Aktuelle Zinsentwicklung bei Immobiliendarlehen

Bauzinsen nahe der Vier-Prozent-Marke
Testsiegel des Finanzmagazins €uro mit der Auszeichnung "Baufinanzierung Bester Vermittler" der Ausgabe 08/2025.

Unser Top-Zins

3,69%
Effektiver Jahreszins (Stand: 05.02.2026)

Repräsentatives Beispiel für ALTE LEIPZIGER Bauspar AG, bei Vermittlung durch die Interhyp AG, August-Everding-Straße 24, München, Bonität vorausgesetzt. 3,6 % geb. Sollzins / 3,69 % effektiver Jahreszins / 10 Jahre Sollzinsbindung / Darlehensbetrag 330.000 €. Gesamtanzahl der Raten: 344, Darlehenslaufzeit: 28 Jahre und 8 Monate, Höhe der Rate: 1.540 €. Zu zahlende Gesamtsumme 529.331 €. Erstrangige Besicherung des Darlehens durch Grundschuld oder Reallast erforderlich.

Das Wichtigste: Wie hoch sind die Bauzinsen?

Ein Symbol mit einer Checkliste.
  • Die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen liegen aktuell bei rund 3,7 %.
  • Die Experten des Interhyp-Bankenpanels erwarten kurzfristig eine Seitwärtsbewegung. Langfristig ist jedoch ein Aufwärtstrend wahrscheinlich.
  • Angesichts dieser Prognose ist es ratsam, das aktuelle Marktumfeld zu nutzen und Zinsvorteile zu sichern, bevor die Kosten steigen. (Stand: 04.02.2026)
Wie entwickeln sich die Bauzinsen weiter?

Unsere Empfehlungen beim aktuellen Zinsniveau

  • Finanzielle Spielräume kennen: Wer sein Budget überblickt, kann bei passenden Objekten sofort zusagen – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb. Eine Finanzierungsbestätigung gibt Klarheit, welchen Kaufpreis man stemmen kann.
  • Verhandlungsspielraum nutzen: Auch wenn die Nachfrage hoch ist, lassen sich der energetische Zustand oder Modernisierungsbedarf in der aktuellen Marktphase gut als Argumente für Preisverhandlungen einbringen.
  • Zinssicherung strategisch planen: Angesichts der Expertenprognosen sollten Käuferinnen und Käufer prüfen, ob längere Zinsbindungen oder Forward-Optionen sinnvoll sind, um das aktuelle Niveau langfristig zu sichern.

Zinseinschätzung unserer Expertinnen und Experten

Die kurzfristige und langfristige Entwicklung der Bauzinsen hängt von wirtschaftlichen, geopolitischen und geldpolitischen Faktoren ab. Unsere Expertinnen und Experten ordnen diese ein und geben eine Prognose über die kurzfristige und langfristige Zinsentwicklung.

Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe.
Da die Bauzinsen im weiteren Jahresverlauf in der Tendenz eher steigen dürften, rate ich Kaufinteressierten, das derzeitige Niveau zu nutzen. Im Vergleich zu einem Zins-Niveau um die 4 % spart man aktuell schnell einige Hundert Euro an jährlicher Rate - auf die gesamte Dauer der Zinsbindung gesehen, kommen häufig mehrere Tausend Euro Ersparnis zusammen, die in die schnellere Entschuldung oder wertsteigernde Modernisierungen investiert werden können.
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, zur aktuellen Zinslage, Zitat vom 04.02.2026
Carsten Brzeski, ING
Die Kapitalmarktzinsen werden in den kommenden Monaten von zwei großen Trends beeinflusst werden: der Anstieg der Staatsverschuldung drückt die Zinsen tendenziell nach oben, Unsicherheit an den Finanzmärkten, ob nun beeinflusst durch Donald Trump oder Korrekturen der Aktienmärkte, sorgt immer wieder für zeitliche Flucht in sichere Häfen und drückt damit die Zinsen tendenziell nach unten.
Carsten Brzeski, Chefvolkswirt ING, Zitat vom 04.02.2026

Wie entwickeln sich die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Zinsprognose: Bauzinsen kurzfristig gleichbleibend – langfristig Anstieg erwartet

Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer zeigt auf Basis von Expertenaussagen eine Prognose über die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung der Bauzinsen.
Zum Start in den Februar bewegen sich die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen weiterhin bei durchschnittlich 3,7 %. Im aktuellen Interhyp-Bankenpanel prognostizieren alle befragten Institute für die kommenden vier Wochen eine Seitwärtsbewegung der Zinsen. (Stand: 04.02.2026).

Langfristig ist das Bild jedoch volatiler: Rund zwei Drittel der Experten rechnen im weiteren Jahresverlauf mit einer Rückkehr zur 4-Prozent-Marke oder darüber hinaus. Knapp ein Drittel der Befragten halten für diesen Zeitraum Zinsen auf gleichbleibendem Niveau für möglich.

Die aktuelle Zinsentwicklung wird maßgeblich von den Erwartungen an die Geldpolitik und die Renditen der Bundesanleihen beeinflusst. Da die großen staatlichen Konjunkturprogramme in den USA, Deutschland und Japan die Staatsschulden weiter steigen lassen, gehen tendenziell auch die Bauzinsen nach oben.

Angesichts dieser Prognose lohnt es sich für Käuferinnen und Käufer, das aktuelle Zinsniveau zu nutzen. Im Vergleich zu Bauzinsen um die 4 % lassen sich über die gesamte Zinsbindung mehrere Tausend Euro sparen. Dieses Geld kann man für eine schnellere Rückzahlung oder Modernisierungen verwenden.
Das Interhyp Expertenpanel erklärt: Interhyp befragt monatlich ein Expertenpanel von namhaften deutschen Kreditinstituten zur Entwicklung der Hypothekenzinsen. Die aktuellen Einschätzungen aller teilnehmenden Expertinnen und Experten zur kurzfristigen und langfristigen Zinsentwicklung fassen wir für Sie im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zusammen. Im Folgenden finden Sie die Einschätzung der Banken und Versicherungen im Detail.

Deutsche Bank

Logo Deutsche Bank
Kurzfristig: gleichbleibend
Mittel- bis langfristig: steigend

In den ersten Wochen des neuen Jahres zeigte sich erneut, dass die Renditen langlaufender Staatsanleihen immer wieder temporär unter Aufwärtsdruck geraten können. Die fiskalischen Stimuli u.a. in den USA („One Big Beautiful Bill“), Deutschland („Sondervermögen“) und Japan (MwSt.-Senkung) und die dadurch weiter ansteigenden Staatsschulden dürften einem Rückgang der Renditen im Wege stehen. Auch die Bundesregierung plant 2026 eine deutliche Ausweitung der Anleiheemissionen, was in der Tendenz dafür sorgen dürfte, dass die langfristigen Renditen wenig Spielraum nach unten haben dürften – und somit auch die Hypothekenzinsen.

Commerzbank

Logo Commerzbank
Kurzfristig: gleichbleibend
Mittel- bis langfristig: steigend

Die EZB dürfte die Zinsen auf absehbare Zeit unverändert lassen, weil die Wirtschaft moderat wachsen und die Inflation sich um das 2-Prozent-Ziel bewegen dürfte. Die Renditen von Bundesanleihen und damit die Baufi-Zinsen sollten sich angesichts unveränderter EZB-Leitzinsen in den nächsten Monaten weitgehend seitwärts bewegen. Längerfristig drohen höhere Bund-Renditen und damit steigende Baufi-Zinsen wegen der Schuldenpolitik der Staaten. Wenn klar wird, dass das Inflationsproblem nicht vollständig gelöst ist, dürfte auch dies zu höheren Zinsen beitragen.

Sparkasse Hannover

Logo Sparkasse
Kurzfristig: gleichbleibend
Mittel- bis langfristig: gleichbleibend

Die Inflation pendelt sich um den Zielwert von 2 % ein, während die Wirtschaft in der Eurozone robust wächst. Insgesamt gehen wir von gleichbleibenden EZB-Leitzinsen und einer Seitwärtsentwicklung der Kreditzinsen aus. Positive Konjunktureffekte aus den geplanten zusätzlichen staatlichen Ausgaben für Verteidigung und Investitionen in die Infrastruktur stellen ein Aufwärtsrisiko für die Zinsen dar.

Allianz

Logo Allianz
Kurzfristig: gleichbleibend
Mittel- bis langfristig: steigend

Die Bauzinsen dürften sich bis Ende März 2026 weitgehend seitwärts bewegen. Die erwarteten geldpolitischen Schritte der EZB sind an den Kapitalmärkten bereits eingepreist. Gleichzeitig verhindert ein erhöhtes Renditeniveau bei Bundesanleihen, anhaltend Unsicherheiten sowie die hohe Staatsverschuldung in Europa einen spürbaren Rückgang der langfristigen Zinsen. Größere Zinsbewegungen sind daher kurzfristig nicht zu erwarten.

Zinsentwicklung: Was die Bauzinsen beeinflusst

Die Höhe der Bauzinsen wird vor allem durch die Entwicklung am Kapitalmarkt bestimmt. Einen direkten Einfluss haben die Zinsen für Pfandbriefe, während der Leitzins der Europäischen Zentralbank die Bauzinsen eher indirekt beeinflusst.

Warum Bauzinsen nicht primär am EZB-Leitzins hängen

Die Grafik zeigt den Zusammenhang der Entwicklung von Pfandbriefen und Bauzinsen im zeitlichen Verlauf.
Da Bauzinsen zu den langfristigen Zinsen zählen, werden sie von der EZB nicht unmittelbar beeinflusst. Vielmehr orientieren sich Bauzinsen an den Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe und Pfandbriefe. Der Grund: Finanzierungspartner müssen ihre Vergabe von Immobiliendarlehen gegenfinanzieren – dies geschieht meist über Pfandbriefe. Steigen oder sinken nun die Renditen für 10-jährige Staatsanleihen, beeinflusst dies die Zinsen für Pfandbriefe und gleichermaßen die Bauzinsen.

Die Renditen von Pfandbriefen und zehnjährigen Staatsanleihen sind demnach wichtige Kennziffern, um die Entwicklung der langfristigen Bauzinsen einzuschätzen. Der Leitzins der EZB hingegen gibt Hinweise auf die kurzfristige Zinsentwicklung: Er zeigt an, zu welchen Konditionen Banken aktuell am Markt Geld handeln können und gibt Impulse für die Inflations- und Wirtschaftsentwicklung.

Wie erhalten Sie günstige Zinsen für Ihren Immobilienkredit?

Wenn Sie Geld anlegen, werden die Konditionen klar angezeigt. So ist es beim Tagesgeld, bei Festgeld und auch beim Girokonto. Oft bieten Ihnen Banken gute Zinsen an. Wenn Sie eine Immobilie finanzieren, ist es etwas anders. Denn viele Faktoren beeinflussen die Hypothekenzinsen aktuell. Das wäre zum einen der aktuelle Marktzins, zum anderen fließen noch weitere Faktoren in die Berechnung ein:
  • Bonität: Wie sicher kann jemand sein Darlehen zurückzahlen? Banken prüfen Ihre Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Zinsen zu Top-Konditionen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb müssen Sie bei einer Finanzierungsanfrage die Postleitzahl der Immobilie angeben. Zusätzlich prüfen die Banken, wie Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region sind. Denn manche Regionen und Lagen sind beliebter als andere. Je gefragter eine Immobilie ist, desto schneller findet sich dafür eine Käuferin oder ein Käufer. Und desto besser sind die Zinsen. Schließlich sinkt bei gefragten Immobilien das Risiko für die Banken, dass sie ihr Geld nicht zurückerhalten.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben Immobilienzinsen zu Top-Konditionen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind sehr gute Zinssätze zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Wie viel eigenes Geld Sie einbringen in die Finanzierung einer Immobilie, beeinflusst die Höhe der Darlehenszinsen. Denn je mehr Geld Sie haben, desto geringer ist das Risiko der Bank. Daher hält viel Eigenkapital den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In Niedrigzinsphasen empfiehlt es sich aber trotz Aufschlag, sich die günstigen Zinssätze für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Wenn Sie bereits am Anfang Ihres Darlehens viel zurückzahlen, zahlen Sie insgesamt schneller zurück. Das verringert das Risiko der Bank und wird mit besseren Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, dann erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch dadurch können Sie sich Darlehenszinsen aktuell zu besseren Konditionen sichern. Bitte vergleichen Sie die verschiedenen Darlehensarten sehr sorgfältig.
  • Sondervereinbarungen: Um Ihre Immobilie bestmöglich zu finanzieren, können einige zusätzliche Vereinbarungen helfen, etwa
    • eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen
    • kostenlose Sondertilgungen
    • die Möglichkeit, die Tilgungshöhe anzupassen.
    Nicht jeder Darlehensgeber bietet diese Möglichkeiten und auch die Konditionen für den aktuellen Bauzins können stark schwanken. Vergleichen Sie möglichst viele Angebote. Dann können Sie sich ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Hypothekenzinsen zu Top-Konditionen sichern.
  • Beruf: Sind Sie als Darlehensnehmerin oder Darlehensnehmer beruflich gut abgesichert, sehen Banken darin ein geringes Risiko für Ausfälle bei der Rückzahlung. Daher erhalten Beamtinnen und Beamte oft Top-Konditionen für Immobilienzinsen. Dagegen müssen Selbstständige oder Rentnerinnen und Rentner mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz. Damit deckt sie ihre Kosten und erwirtschaftet ihren Gewinn. Auch daher gilt es, möglichst viele Angebote von Banken zu vergleichen.
In der Regel berücksichtigt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für ein Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Daher ist der Vergleich so wichtig.

Bei uns erhalten Sie ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot zu besten Konditionen. Ganz unverbindlich und ohne Extrakosten. Die Expertinnen und Experten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie handeln in Ihrem Interesse. Gemeinsam vergleichen Sie Angebote und Immobilienzinsen von über 500 Anbietern. So finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Topzins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt. Damit sich Ihr Traum von der eigenen Immobilie erfüllt.

Wichtig:

Das Icon zeigt eine Sprechblase mit einem Ausrufezeichen und steht für einen Hinweis.
Auch wenn die Hypothekenzinsen beziehungsweise der Bauzins stabil sind - schließen Sie nichts voreilig ab. Gehen Sie Ihr Immobiliendarlehen wohlüberlegt an. Dazu gehört ein sorgfältiger Vergleich der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um auf dem Laufenden zu bleiben. Gut beraten sind Sie mit objektiven Expertinnen und Experten, die Sie über mögliche Darlehensvarianten aufklären und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Immobilienzinsen: Nicht der Markt allein bestimmt den Zinssatz

Welcher Zinssatz von Banken für einen Immobilienkredit angeboten wird, hängt von vielen Faktoren ab. Einige davon können Sie selbst beeinflussen, andere dagegen nicht. Über den Zinssatz zahlen Sie auch für die Aufwendungen der Bank. Denn die Beratung, die Prüfung Ihrer Bonität und weitere Arbeiten der Bank kosten Geld. Ein wenig Gewinn muss die Bank über die Zinsen ebenfalls generieren können. Doch auch das macht nur einen kleinen Teil des Zinssatzes aus, der Ihnen für Ihre Immobilienfinanzierung angeboten wird.

Der Leitzins als Grundlage

Für die Bank ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank von großer Bedeutung. Er beeinflusst unter anderem die Zinsen für eine Geldanlage wie Tagesgeld und Festgeld sowie kurzfristige Kredite. Festgelegt wird der Leitzins im Rahmen der Geldpolitik für den Euro-Raum.

Ein weiterer wichtiger Leitzins zur Ermittlung von Zinsen ist der EURIBOR. EURIBOR steht für Euro InterBank Offered Rate. Der EURIBOR liefert den Referenzzinssatz für Termingeldgeschäfte in Euro im Handel zwischen den europäischen Banken. Grob gesagt beschreibt der EURIBOR die Zinsen, die eine Bank einer anderen in Rechnung stellt, wenn sie ihr Geld leiht. Der EURIBOR wird von vielen Banken genutzt, um den Zinssatz für variable Immobiliendarlehen festzusetzen.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Darlehenszinsen können Sie relativ einfach berechnen. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie den Zinssatz der Bank. Auf dieser Basis können Sie die zu zahlenden Zinsen aktuell berechnen. Auch die monatliche Kreditrate können Sie so ermitteln.

Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu: Die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen nimmt im Laufe der Jahre ab. Dies geschieht durch die Tilgungsverrechnung, die meist monatlich stattfindet.

Sie bewirkt, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Denn bei einem Hypothekenkredit werden die aktuellen Zinsen nur auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt. Somit wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Auf der anderen Seite erhöht sich die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Bei einem solchen Darlehen bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich – nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt sich. Mit dem Finanzierungsrechner von Interhyp können Sie berechnen, wie sich Zinssatz und Tilgungshöhe auf Ihre Immobilienfinanzierung auswirken.

Häufig gestellte Fragen zu den Zinsen

Wieso sind die Bauzinsen trotz EZB-Zinssenkung gleichbleibend oder sogar steigend?

Der EZB-Leitzins steht für das allgemeine Zinsniveau im Euroraum. Dieses wirkt sich auch auf die Entwicklung der Bauzinsen aus. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht unmittelbar, da die Bauzinsen zu den langfristigen Kapitalmarktzinsen zählen. Denn Immobilienkredite sind in der Regel auf einen Zeitraum von zehn Jahren und mehr ausgelegt.

Die Entwicklung der Bauzinsen wird nicht direkt von den Leitzinsen beeinflusst. Die Bauzinsen orientieren sich vielmehr an der Entwicklung der Pfandbriefrenditen. Diese werden wiederum von der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe beeinflusst. Sinken oder steigen etwa die Renditen für Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit, hat diese Entwicklung auch Auswirkungen auf die Zinsen von Pfandbriefen. Denn über diese gegenfinanzieren Banken häufig die von ihnen vergebenen Immobiliendarlehen. Steigen etwa die Zinsen der deutschen Bundesanleihen, steigen auch die Zinsen für die Pfandbriefe. Und damit auch die Bauzinsen. Die Banken folgen bei der Preisgestaltung also sehr genau der Zinsstrukturkurve der Pfandbriefe und lassen die Entwicklung in ihre Preisgestaltung einfließen. Die genaue Konditionsgestaltung liegt in der Verantwortung der Banken. Hier spielen beispielsweise auch Faktoren wie interne Risikovorgaben eine Rolle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die EZB-Zinsentscheidungen durchaus spannend für Immobilieninteressierte sind. Denn sie geben meist auch die Zinsrichtung vor. Da die Bauzinsen aber von deutlich mehr Faktoren beeinflusst werden, folgen sie nicht immer der gleichen Kurve wie der Leitzins.

Was beeinflusst Bauzinsen?

Die allgemeine Entwicklung der Bauzinsen hängt von mehreren Faktoren der Wirtschafts- und Finanzmärkte ab. Dazu zählen:
  • EZB Leitzins: Der Leitzins bezeichnet den Zinssatz, zu dem sich Banken und Finanzinstitute bei der Zentralbank Geld leihen. Unsere Zentralbank ist die EZB, die Europäische Zentralbank. Sie legt den Leitzins für Deutschland und alle weiteren Länder im Euroraum in den EZB-Zinssitzungen fest.
  • Staatsanleihen und Pfandbriefe: Die 10jährige Staatsanleihe gilt als Grundlage für den Pfandbriefzins. Da Darlehensgeber den Kredit für eine Baufinanzierung über Pfandbriefe refinanzieren, ist die Zinsentwicklung für Staatsanleihen und Pfandbriefe ein verlässlicher Indikator für die Entwicklung der Bauzinsen.
  • Inflation: Die Inflations- oder auch Teuerungsrate spielt eine wichtige Rolle für die Entscheidungen von Investoren. Damit beeinflusst sie die Nachfrage nach Baufinanzierungen wesentlich, was sich auch auf die Zinsentwicklung auswirkt.
Den Zinssatz für Ihre Baufinanzierung beeinflussen zudem zahlreiche individuelle Faktoren wie beispielsweise: Eigenkapital, Beleihungsauslauf, Darlehenshöhe, Länge der Zinsbindung, Tilgungshöhe, Immobilienwert, Bonität, Sicherheiten und noch weitere. Welche Faktoren die Konditionen auf welche Weise beeinflussen und wie Sie die günstigsten Zinsen für Ihr individuelles Vorhaben bekommen können, klären unsere Expertinnen und Experten gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Ihnen.

Wie entwickeln sich die Bauzinsen 2026?

Zuletzt haben wir bei den Bauzinsen einen Anstieg auf knapp 4 % für zehnjährige Darlehen gesehen. Mittelfristig gehen wir von einer Seitwärtsbewegung auf diesem Niveau aus. Geopolitische Unsicherheiten und eine potentielle Neuverschuldung des Bundes können die Kapitalmarktzinsen beeinflussen und im weiteren Jahresverlauf zu einem Anstieg führen.

Welche Bank hat aktuell die günstigsten Bauzinsen?

Um die besten Konditionen für Ihr individuelles Vorhaben zu finden, lohnt es sich, die Angebote verschiedener Darlehensgeber zu vergleichen.

Sie könnten selbst viele verschiedenen Kreditinstitute anfragen, um die Angebote anschließend in Eigenregie auszuwerten. Dieser Prozess ist extrem arbeits- und zeitintensiv, zudem sind die Angebote häufig nicht 1:1 vergleichbar. Deshalb lohnt es sich, die Beratung durch einen renommierten Finanzierungsvermittler in Anspruch zu nehmen.

Als Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen vergleichen wir für Sie die Konditionen von mehr als 500 Darlehensgebern. So finden wir die aktuell günstigsten Bauzinsen für Ihr Vorhaben und entwickeln eine maßgeschneiderte Finanzierungslösung, die perfekt auf Sie abgestimmt ist.

Die Frage nach den günstigsten Bauzinsen lässt sich nicht pauschal beantworten. Neben den Zinsvorgaben der jeweiligen Finanzierungspartner hängt dies auch von Ihrem Vorhaben ab. Die Höhe der Finanzierungssumme, der Anteil an Eigenkapital, vorhandene Sicherheiten und vieles mehr sind wichtige Faktoren, die das Zinsangebot für Ihr individuelles Projekt beeinflussen. In einem umfassenden Beratungsgespräch finden unsere Finanzierungsberaterinnen und -berater gemeinsam mit Ihnen die optimale Finanzierungslösung zu den besten Konditionen.
Ihre Frage war nicht dabei? Wir sind persönlich für Sie da und gehen auf Ihre individuellen Fragen ein.

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Wir sind Testsieger Baufinanzierung

Das Magazin €uro hat uns 2025 zum 20. Mal in Folge als „bester Baufinanzierer“ ausgezeichnet.