Unser Top-Zins
Repräsentatives Beispiel für ALTE LEIPZIGER Bauspar AG, bei Vermittlung durch die Interhyp AG, August-Everding-Straße 24, München, Bonität vorausgesetzt. 3,65 % geb. Sollzins / 3,74 % effektiver Jahreszins / 10 Jahre Sollzinsbindung / Darlehensbetrag 330.000 €. Gesamtanzahl der Raten: 342, Darlehenslaufzeit: 28 Jahre und 6 Monate, Höhe der Rate: 1.554 €. Zu zahlende Gesamtsumme 531.299 €. Erstrangige Besicherung des Darlehens durch Grundschuld oder Reallast erforderlich.
Wie hoch sind die Bauzinsen aktuell? Das Wichtigste in Kürze
- Bauzinsen aktuell (Stand: 9. Mai 2026): Die Zinsen für zehnjährige Darlehen liegen bei rund 4 %.
- Kurzfristige Entwicklung (ein Monat): Das Interhyp Expertenpanel erwartet gleichbleibende Bauzinsen.
- Langfristiger Trend (sechs bis zwölf Monate): Die Expertinnen und Experten rechnen mit steigenden Zinsen.
- Marktlage: Die politische Lage im Nahen Osten sorgt für anhaltende Nervosität an den Finanzmärkten. Dadurch ziehen die Renditen der Staatsanleihen an und halten die Bauzinsen auf einem erhöhten Niveau.
- Was bedeutet das für Sie? Ein Zins-Vergleich, passende Förderprogramme und mehr Eigenkapital helfen Ihnen, Ihr Immobilienvorhaben zu verwirklichen.
Wie lässt sich der Immobilienkauf aktuell stemmen?
Gerade in der aktuellen Situation wird Eigenkapital zum entscheidenden Hebel – es ist ratsam, so viel Eigenkapital wie möglich in die Finanzierung einzubringen.
1. Kapital-Check: Bringen Sie Bausparverträge oder Lebensversicherungen als Zusatzsicherheiten ein.
2. Generationen-Hilfe: Schenkungen oder private Familiendarlehen werden von Banken oft als Eigenkapital gewertet und verbessern Ihr Zins-Ranking sofort.
3. Zusatzsicherheiten: Eine bereits abbezahlte Immobilie im Familienbesitz kann als Sicherheit dienen und Ihren Zinssatz drastisch senken.
Wie viel Eigenkapital ist sinnvoll? Ein Rechenbeispiel
- Szenario 10 % Eigenkapital: Zinssatz für 10-jährige Darlehen ca. 3,97 % Sollzins p.a.
- Szenario 20 % Eigenkapital: Durch das Knacken der 80-Prozent-Beleihungsgrenze sinkt der Zinssatz für 10-jährige Darlehen auf circa 3,79 % Sollzins p.a. (Median der fünf besten Anbieter)
Mindestens genauso relevant ist die Wirkung auf die monatliche Rate: Durch das höhere Eigenkapital fällt die laufende Belastung geringer aus – in Summe müssen Sie über zehn Jahre hinweg rund 34.000 Euro weniger Kapital aufbringen.
Fazit: Mehr Eigenkapital wirkt doppelt – es verbessert Ihre Konditionen und senkt dauerhaft die monatliche Belastung.
Was die Immobilie kosten darf und wie sich Eigenkapital auf den Zinssatz auswirkt, können Sie hier nachrechnen: https://www.interhyp.de/budgetrechner/
Werden die Bauzinsen 2026 sinken? Zinseinschätzung unserer Experten
Die Entwicklung der Bauzinsen hängt von wirtschaftlichen, geopolitischen und geldpolitischen Faktoren ab. Das von Interhyp monatlich befragte Expertenpanel ordnet diese ein. Aktuell ist nicht mit sinkenden Bauzinsen zu rechnen.
Ich gehe nicht von signifikant sinkenden Bauzinsen in naher Zukunft aus. Daher würde ich auch Kaufinteressierten nicht dazu raten, darauf zu spekulieren. Gerade in der aktuellen Situation ist es ratsam, so viel Eigenkapital wie möglich in die Finanzierung einzubringen. Die Botschaft im Mai ist klar: Die Bauzinsen bleiben volatil mit Tendenz nach oben. Der beste Schutz dagegen ist ein fundierter Eigenkapital-Plan und ein breiter Anbietervergleich.Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, zur aktuellen Zinslage, Zitat vom 07. Mai 2026
Die Kapitalmarktzinsen werden weiterhin stark von den Ereignissen im Nahen Osten geprägt sein. Allerdings wird selbst bei einem schnellen Ende des Konflikts die erste Inflationswelle nicht mehr zu vermeiden sein und die EZB im Juni mit einer ersten Zinserhöhung antworten. Sollte der Inflationsdruck nicht nachlassen und die EZB nachlegen müssen, könnten auch die Kapitalmarktzinsen weiter steigen. Bleibt es bei der einen Erhöhung, sollten auch die Kapitalmarktzinsen wenig Spielraum nach oben haben.Carsten Brzeski, Chefvolkswirt ING, Zitat vom 07. Mai 2026
Wie entwickeln sich die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer
Kaum Spielraum für sinkende Bauzinsen
„Die Kapitalmarktzinsen werden weiterhin stark von den Ereignissen im Nahen Osten geprägt sein. Allerdings wird selbst bei einem schnellen Ende des Konflikts die erste Inflationswelle nicht mehr zu vermeiden sein und die EZB im Juni mit einer ersten Zinserhöhung antworten“, so die Experten-Einschätzung.
Für die Praxis bedeutet das: Wer auf eine schnelle Rückkehr zu niedrigen Zinsen spekuliert, ignoriert die Marktrealität. „Sollte der Inflationsdruck nicht nachlassen und die EZB nachlegen müssen, könnten die Kapitalmarktzinsen weiter steigen.“
Aktuell gehen 80 % der Experten von einem gleichbleibenden Zinsniveau in den kommenden vier Wochen aus, nur 20 % prognostizieren sinkende Zinsen für diesen Zeitraum. Langfristig rechnen 60 % der Experten mit weiter steigenden Bauzinsen: „Längerfristig drohen höhere Bund-Renditen und damit steigende Bauzinsen wegen der Schuldenpolitik der Staaten.“ 40 % halten gleichbleibende Zinsen für den Zeitraum von einem halben bis zu einem Jahr für möglich.
Damit mehr Kaufinteressierte diesen Zinsvorteil nutzen können, appelliert Jörg Utecht an die Politik: „Ein deutlich zu hoher Anteil des Eigenkapitals geht heute für Kaufnebenkosten drauf. Dabei gibt es genug wirksame Hebel, die hier helfen könnten. Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer wären zum Beispiel ein solcher Hebel. Nur wenn der Staat die Nebenkosten-Hürde senkt, kann das eingebrachte Eigenkapital auch zielgerichtet in die Optimierung der Konditionen und in die Tilgung fließen. Das würde vielen Menschen den Zugang zu Wohneigentum erleichtern.“
Sparkasse Hannover
Mittel- bis langfristig: gleichbleibend
Je länger eine nachhaltige Lösung im Nahost-Konflikt ausbleibt, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich die EZB bei einem Anstieg der Inflation auf 3 % oder höher zu Leitzinsanhebungen gezwungen sieht. Vorerst dürfte die EZB aber noch abwarten, da die Auswirkungen auf den mittelfristigen Inflationsausblick bislang nicht eindeutig sind. Die Kreditzinsen dürften bei einer Deeskalation des Konflikts kurzfristig wieder etwas fallen. Eine expansivere Fiskalpolitik und eine steigende Staatsverschuldung werden einen nachhaltigen Rückgang der Kreditzinsen aber voraussichtlich verhindern.
Commerzbank
Mittel- bis langfristig: steigend
Die EZB dürfte die Zinsen wegen der Inflationsrisiken leicht anheben. Mehr als eine Zinserhöhung dürfte es aber nicht geben, da der Ölpreis nach dem Ende des Kriegs wieder fallen sollte und im EZB-Rat die Tauben dominieren. Die Renditen von Bundesanleihen und damit die Baufi-Zinsen sollten wieder leicht sinken, wenn sich ein Ende des Iran-Kriegs abzeichnet und klar wird, dass die EZB die Zinsen nur wenig anhebt. Längerfristig drohen höhere Bund-Renditen und damit steigende Baufi-Zinsen wegen der Schuldenpolitik der Staaten. Wenn klar wird, dass das Inflationsproblem nicht vollständig gelöst ist, dürfte auch dies zu höheren Zinsen beitragen.
Deutsche Bank
Mittel- bis langfristig: steigend
In den letzten Handelstagen bewegten sich die Renditen sehr stark je nach Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten. Sobald es Anzeichen für eine potenzielle Deeskalation gibt, sinken die Renditen. Scheint sich die Lage zu verschärfen, was sich gemeinhin in anziehenden Ölpreisen manifestiert, dann geht es wieder aufwärts. Im Großen und Ganzen scheint sich an den Finanzmärkten Auffassung durchgesetzt zu haben, dass die Kampfhandlungen sich nicht wieder wesentlich verschärfen sollten. Nachdem die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen Ende März auf ein 15-Jahres-Hoch bei 3,12 % angestiegen waren, kamen sie nach der Ankündigung der Waffenruhe wieder etwas zurück – aktuell um 3,0 % herum. Es steht zu befürchten, dass die Verschuldungsquote vieler Staaten, unter anderem auch Deutschlands, weiter ansteigen werden, da die geplanten fiskalischen Hilfen (Benzin, etc.) die Verschuldung der Staaten erhöhen, während das jeweilige Bruttoinlandsprodukt unter den Nachwirkungen des Krieges im Nahen Osten leiden werden. Selbst wenn sich ein nachhaltiges Ende der Sperrung der Straße von Hormus abzeichnet, dürften die Erdöl- und Erdgaspreise mittelfristig auf einem relativ hohen Niveau verharren. Der Aufwärtsdruck auf die langfristigen Renditen dürfte den Hypothekenzinsen somit weiterhin auch bis Ende Juni kaum Spielraum nach unten lassen.
Santander
Mittel- bis langfristig: gleichbleibend
Die Entwicklungen im Nahen Osten und an den Energiemärkten beeinflussen die Zinsmärkte derzeit erheblich. Die weiteren Verhandlungsergebnisse werden sich dabei auf die Inflationserwartung sowie auf mögliche Anpassungen der Leitzinsen auswirken. Sollten die Verhandlungen positiv verlaufen, könnte dies eine leichte Senkung der Bauzinsen zur Folge haben. Im Falle einer weiteren Eskalation ist höchstwahrscheinlich aufgrund der Inflationssorgen mit Eingriffen durch die Notenbanken zu rechnen, was zu steigende Zinsen führen würde.
Zinsentwicklung: Was die Bauzinsen beeinflusst
Die Höhe der Bauzinsen wird vor allem durch die Entwicklung am Kapitalmarkt bestimmt. Einen direkten Einfluss haben die Zinsen für Pfandbriefe, während der Leitzins der Europäischen Zentralbank die Bauzinsen eher indirekt beeinflusst.
Warum Bauzinsen nicht primär am EZB-Leitzins hängen
Da Bauzinsen zu den langfristigen Zinsen zählen, werden sie von der EZB nicht unmittelbar beeinflusst. Vielmehr orientieren sich Bauzinsen an den Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe und Pfandbriefe. Der Grund: Finanzierungspartner müssen ihre Vergabe von Immobiliendarlehen gegenfinanzieren – dies geschieht meist über Pfandbriefe. Steigen oder sinken nun die Renditen für 10-jährige Staatsanleihen, beeinflusst dies die Zinsen für Pfandbriefe und gleichermaßen die Bauzinsen.
Die Renditen von Pfandbriefen und zehnjährigen Staatsanleihen sind demnach wichtige Kennziffern, um die Entwicklung der langfristigen Bauzinsen einzuschätzen. Der Leitzins der EZB hingegen gibt Hinweise auf die kurzfristige Zinsentwicklung: Er zeigt an, zu welchen Konditionen Banken aktuell am Markt Geld handeln können und gibt Impulse für die Inflations- und Wirtschaftsentwicklung.
Wie erhalten Sie günstige Zinsen für Ihren Immobilienkredit?
- Bonität: Wie sicher kann jemand sein Darlehen zurückzahlen? Banken prüfen Ihre Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Zinsen zu Top-Konditionen.
- Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb müssen Sie bei einer Finanzierungsanfrage die Postleitzahl der Immobilie angeben. Zusätzlich prüfen die Banken, wie Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region sind. Denn manche Regionen und Lagen sind beliebter als andere. Je gefragter eine Immobilie ist, desto schneller findet sich dafür eine Käuferin oder ein Käufer. Und desto besser sind die Zinsen. Schließlich sinkt bei gefragten Immobilien das Risiko für die Banken, dass sie ihr Geld nicht zurückerhalten.
- Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben Immobilienzinsen zu Top-Konditionen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind sehr gute Zinssätze zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
- Eigenkapital: Wie viel eigenes Geld Sie einbringen in die Finanzierung einer Immobilie, beeinflusst die Höhe der Darlehenszinsen. Denn je mehr Geld Sie haben, desto geringer ist das Risiko der Bank. Daher hält viel Eigenkapital den Zinssatz niedrig.
- Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In Niedrigzinsphasen empfiehlt es sich aber trotz Aufschlag, sich die günstigen Zinssätze für möglichst viele Jahre zu sichern.
- Tilgungshöhe: Wenn Sie bereits am Anfang Ihres Darlehens viel zurückzahlen, zahlen Sie insgesamt schneller zurück. Das verringert das Risiko der Bank und wird mit besseren Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, dann erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch dadurch können Sie sich Darlehenszinsen aktuell zu besseren Konditionen sichern. Bitte vergleichen Sie die verschiedenen Darlehensarten sehr sorgfältig.
- Sondervereinbarungen: Um Ihre Immobilie bestmöglich zu finanzieren, können einige zusätzliche Vereinbarungen helfen, etwa
- eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen
- kostenlose Sondertilgungen
- die Möglichkeit, die Tilgungshöhe anzupassen.
- Beruf: Sind Sie als Darlehensnehmerin oder Darlehensnehmer beruflich gut abgesichert, sehen Banken darin ein geringes Risiko für Ausfälle bei der Rückzahlung. Daher erhalten Beamtinnen und Beamte oft Top-Konditionen für Immobilienzinsen. Dagegen müssen Selbstständige oder Rentnerinnen und Rentner mit einem höheren Zinssatz rechnen.
- Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz. Damit deckt sie ihre Kosten und erwirtschaftet ihren Gewinn. Auch daher gilt es, möglichst viele Angebote von Banken zu vergleichen.
Bei uns erhalten Sie ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot zu besten Konditionen. Ganz unverbindlich und ohne Extrakosten. Die Expertinnen und Experten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie handeln in Ihrem Interesse. Gemeinsam vergleichen Sie Angebote und Immobilienzinsen von über 500 Anbietern. So finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Topzins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt. Damit sich Ihr Traum von der eigenen Immobilie erfüllt.
Wichtig
Immobilienzinsen: Nicht der Markt allein bestimmt den Zinssatz
Welcher Zinssatz von Banken für einen Immobilienkredit angeboten wird, hängt von vielen Faktoren ab. Einige davon können Sie selbst beeinflussen, andere dagegen nicht. Über den Zinssatz zahlen Sie auch für die Aufwendungen der Bank. Denn die Beratung, die Prüfung Ihrer Bonität und weitere Arbeiten der Bank kosten Geld. Ein wenig Gewinn muss die Bank über die Zinsen ebenfalls generieren können. Doch auch das macht nur einen kleinen Teil des Zinssatzes aus, der Ihnen für Ihre Immobilienfinanzierung angeboten wird.
Der Leitzins als Grundlage
Ein weiterer wichtiger Leitzins zur Ermittlung von Zinsen ist der EURIBOR. EURIBOR steht für Euro InterBank Offered Rate. Der EURIBOR liefert den Referenzzinssatz für Termingeldgeschäfte in Euro im Handel zwischen den europäischen Banken. Grob gesagt beschreibt der EURIBOR die Zinsen, die eine Bank einer anderen in Rechnung stellt, wenn sie ihr Geld leiht. Der EURIBOR wird von vielen Banken genutzt, um den Zinssatz für variable Immobiliendarlehen festzusetzen.
Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?
Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu: Die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen nimmt im Laufe der Jahre ab. Dies geschieht durch die Tilgungsverrechnung, die meist monatlich stattfindet.
Sie bewirkt, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Denn bei einem Hypothekenkredit werden die aktuellen Zinsen nur auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt. Somit wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Auf der anderen Seite erhöht sich die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Bei einem solchen Darlehen bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich – nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt sich. Mit dem Finanzierungsrechner von Interhyp können Sie berechnen, wie sich Zinssatz und Tilgungshöhe auf Ihre Immobilienfinanzierung auswirken.
Häufig gestellte Fragen zu den Zinsen
Wieso sind die Bauzinsen trotz EZB-Zinssenkung gleichbleibend oder sogar steigend?
Die Entwicklung der Bauzinsen wird nicht direkt von den Leitzinsen beeinflusst. Die Bauzinsen orientieren sich vielmehr an der Entwicklung der Pfandbriefrenditen. Diese werden wiederum von der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe beeinflusst. Sinken oder steigen etwa die Renditen für Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit, hat diese Entwicklung auch Auswirkungen auf die Zinsen von Pfandbriefen. Denn über diese gegenfinanzieren Banken häufig die von ihnen vergebenen Immobiliendarlehen. Steigen etwa die Zinsen der deutschen Bundesanleihen, steigen auch die Zinsen für die Pfandbriefe. Und damit auch die Bauzinsen. Die Banken folgen bei der Preisgestaltung also sehr genau der Zinsstrukturkurve der Pfandbriefe und lassen die Entwicklung in ihre Preisgestaltung einfließen. Die genaue Konditionsgestaltung liegt in der Verantwortung der Banken. Hier spielen beispielsweise auch Faktoren wie interne Risikovorgaben eine Rolle.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die EZB-Zinsentscheidungen durchaus spannend für Immobilieninteressierte sind. Denn sie geben meist auch die Zinsrichtung vor. Da die Bauzinsen aber von deutlich mehr Faktoren beeinflusst werden, folgen sie nicht immer der gleichen Kurve wie der Leitzins.
Was beeinflusst Bauzinsen?
- EZB Leitzins: Der Leitzins bezeichnet den Zinssatz, zu dem sich Banken und Finanzinstitute bei der Zentralbank Geld leihen. Unsere Zentralbank ist die EZB, die Europäische Zentralbank. Sie legt den Leitzins für Deutschland und alle weiteren Länder im Euroraum in den EZB-Zinssitzungen fest.
- Staatsanleihen und Pfandbriefe: Die 10jährige Staatsanleihe gilt als Grundlage für den Pfandbriefzins. Da Darlehensgeber den Kredit für eine Baufinanzierung über Pfandbriefe refinanzieren, ist die Zinsentwicklung für Staatsanleihen und Pfandbriefe ein verlässlicher Indikator für die Entwicklung der Bauzinsen.
- Inflation: Die Inflations- oder auch Teuerungsrate spielt eine wichtige Rolle für die Entscheidungen von Investoren. Damit beeinflusst sie die Nachfrage nach Baufinanzierungen wesentlich, was sich auch auf die Zinsentwicklung auswirkt.
Wie entwickeln sich die Bauzinsen 2026?
Zuletzt haben wir bei den Bauzinsen einen Anstieg auf knapp 4 % für zehnjährige Darlehen gesehen. Mittelfristig gehen wir von einer Seitwärtsbewegung auf diesem Niveau aus. Geopolitische Unsicherheiten und eine potentielle Neuverschuldung des Bundes können die Kapitalmarktzinsen beeinflussen und im weiteren Jahresverlauf zu einem Anstieg führen.
Welche Bank hat aktuell die günstigsten Bauzinsen?
Sie könnten selbst viele verschiedenen Kreditinstitute anfragen, um die Angebote anschließend in Eigenregie auszuwerten. Dieser Prozess ist extrem arbeits- und zeitintensiv, zudem sind die Angebote häufig nicht 1:1 vergleichbar. Deshalb lohnt es sich, die Beratung durch einen renommierten Finanzierungsvermittler in Anspruch zu nehmen.
Als Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen vergleichen wir für Sie die Konditionen von mehr als 500 Darlehensgebern. So finden wir die aktuell günstigsten Bauzinsen für Ihr Vorhaben und entwickeln eine maßgeschneiderte Finanzierungslösung, die perfekt auf Sie abgestimmt ist.
Die Frage nach den günstigsten Bauzinsen lässt sich nicht pauschal beantworten. Neben den Zinsvorgaben der jeweiligen Finanzierungspartner hängt dies auch von Ihrem Vorhaben ab. Die Höhe der Finanzierungssumme, der Anteil an Eigenkapital, vorhandene Sicherheiten und vieles mehr sind wichtige Faktoren, die das Zinsangebot für Ihr individuelles Projekt beeinflussen. In einem umfassenden Beratungsgespräch finden unsere Finanzierungsberaterinnen und -berater gemeinsam mit Ihnen die optimale Finanzierungslösung zu den besten Konditionen.

