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Hauskredit - eine günstige Finanzierungsalternative finden

Sie sind auf der Suche nach einem Hauskredit? Erfahren Sie jetzt alles zu Voraussetzungen, Eigenkapital & welchen Kredit Sie sich leisten können!

von Dennis Cömert in München, aktualisiert 21.06.2021

Hauskreditrechner

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Alles Wichtige auf einen Blick

  • Der Hauskredit kann zur Finanzierung des Kaufs oder Baus eines Eigenheims in Anspruch genommen werden

  • Zwischen den Banken gibt es größere Unterschiede bei den Konditionen für einen Hauskredit

  • Zur Sicherung eines Hauskredits fordert die Bank nahezu ausschließlich eine Grundschuld oder Hypothek

  • Die Zinsen für Hauskredite sind momentan äußerst günstig und beginnen bereits ab unter 0,4 Prozent im Jahr

  • Um den Hauskredit optimal zu gestalten, ist Eigenkapital von Vorteil

  • Hauskredite werden von Banken nur unter bestimmten Voraussetzungen vergeben, z.B. bei ausreichender Bonität

  • Beim Hauskredit sollten Kreditnehmer darauf achten, dass die monatliche Darlehensrate gut tragbar ist

  • Wichtig beim Hauskredit ist die passende Laufzeit bzw. Zinsbindung, die sich auch auf die monatliche Rate auswirken kann

  • Aufgrund der vielfältigen Angebote sollten Sie Hauskredite der verschiedenen Banken unbedingt miteinander vergleichen - Ihr Interhyp Berater übernimmt das für Sie

  • Hauskredite können oft durch Bauspardarlehen und auch günstige Förderkredite ergänzt werden

  • Welchen Hauskredit Sie sich leisten können, ermitteln Sie einfach anhand eines Baufinanzierungsrechners

Was ist ein Hauskredit?

Beim Hauskredit handelt es sich um ein Darlehen, das speziell zur Baufinanzierung genutzt wird. Das bedeutet, dass Hauskredite nahezu ausschließlich für die folgenden Vorhaben eingesetzt werden:
  • Hauskauf
  • Hausbau
  • Sanierungen
  • An- oder Umbauten
Die Hausfinanzierung muss nicht zwingend wörtlich genommen werden. Mit dem Hauskredit können Sie natürlich auch eine Eigentumswohnung finanzieren. Typisch für einen Hauskredit ist unter anderem, dass die Finanzierung der Immobilie einen langen Zeitraum einnimmt. Die Kreditlaufzeit bewegt sich bei diesen Darlehen häufig zwischen 20 bis 40 Jahren. Für gewöhnlich gibt es mehrere Hauskreditvarianten, die Sie in die Immobilienfinanzierung einbinden können. Dazu zählen in erster Linie:
Das Annuitätendarlehen als Immobilienkredit wird mit Abstand am häufigsten genutzt. Es beinhaltet, dass die einmal vereinbarte Monatsrate zwar immer gleich bleibt. Dennoch verändert sich im Laufe der Jahre das Verhältnis von Zinsen und Tilgung. Da eine Tilgungsverrechnung stattfindet, sinkt der Zinsanteil immer weiter ab, sodass der Anteil der Tilgung an der monatlichen Rate steigt.
Bei einer zweiten Variante, dem Tilgungsdarlehen, ist das etwas anders. Diese Kreditform ist zeichnet sich dadurch aus, dass die Darlehensrate ebenfalls monatlich zu zahlen ist und sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Allerdings ist der Tilgungssatz fest vereinbart, sodass er sich nicht im Verhältnis zur Zinszahlung nicht ändert. Das wiederum führt dazu, dass die monatliche Rate im Laufe der Jahre immer weiter sinkt.
Eine dritte Variante des Hauskredits, die allerdings mittlerweile nicht mehr allzu häufig angeboten und genutzt wird, ist das endfällige Darlehen. In diesem Fall wird die Tilgung bis zur Fälligkeit des Kredites ausgesetzt, es gibt also keine Tilgungsraten. Dafür sparen Sie einen gewissen Betrag Monat für Monat an, beispielsweise im Zuge einer Kapitallebensversicherung, um dann später mit dem frei werdenden Kapital das endfällige Darlehen auf einen Schlag abzulösen.

Wie lange dauert die Zusage?

Wie lange es von der Beantragung bis zur Zusage des Hauskredits dauert, ist vom einzelnen Darlehensgeber abhängig. Dabei spielt unter anderem Ihre Bonität eine Rolle, aber auch, welche Unterlagen der Kreditgeber gerne haben möchte. Für gewöhnlich können Sie allerdings davon ausgehen, dass es im Durchschnitt zwischen drei und 14 Werktagen dauert, bis Sie eine Kreditentscheidung mitgeteilt bekommen. Bis zur Auszahlung des Hauskredits kann es anschließend allerdings noch etwas dauern, da vorher zum Beispiel Formalitäten wie die Eintragung der Grundschuld und die Beurkundung des Kaufvertrags vorgenommen werden müssen.

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Was sind die Voraussetzungen für einen Hauskredit?

Es gibt einige Voraussetzungen, die Sie als Kreditsuchender erfüllen müssen, um einen Hauskredit vom Darlehensgeber zu erhalten. So ist es beispielsweise zwingend erforderlich, dass der Kreditnehmer volljährig ist, denn Darlehen dürfen ausschließlich an voll geschäftsfähige Personen vergeben werden. Dies fassen die Banken unter der Bezeichnung Kreditfähigkeit zusammen.
Eine weitere Voraussetzung besteht darin, dass Sie über eine ausreichende Bonität (Kreditwürdigkeit) verfügen. Dies gilt übrigens sowohl für einen Immobilienkredit in Form einer Erstfinanzierung als auch für eine Anschlussfinanzierung. Die Kreditwürdigkeit wiederum machen die Banken an mehreren Faktoren fest, zum Beispiel in Deutschland anhand Ihrer Schufa-Daten, an Ihrem Einkommen und eventuellen Sicherheiten, die Sie neben einer Grundschuld für das Darlehen stellen können. Außerdem muss in der Regel Ihr Wohnsitz in Deutschland liegen und Sie müssen über ein deutsches Bankkonto verfügen.

Zusammengefasst müssen Sie folgende Voraussetzungen für die Zusage eines Hauskredits in aller Regel erfüllen:

  • Kreditfähigkeit
  • ausreichende Bonität
  • regelmäßiges Einkommen
  • Wohnsitz in Deutschland
  • deutsches Bankkonto
  • Eigenkapital
  • Sicherheiten können gestellt werden

Welche Unterlagen braucht die Bank?

Damit die Bank Ihre Bonität ausreichend prüfen kann, gibt es einige Unterlagen, die Sie im Zuge der Hausfinanzierung einreichen müssen. In aller Regel fordert der Kreditgeber von Ihnen die folgenden Dokumente:
  • Schufa-Auskunft (holt in der Regel die Bank ein)
  • Gehaltsbescheinigungen
  • Arbeitsvertrag
  • Vermögensaufstellung (als Nachweis für Eigenkapital)
  • Einkommensteuerbescheid (insbesondere bei Selbstständigen)
  • Grundbuchauszug
Die wichtigsten Unterlagen sind sicherlich der Einkommensnachweis und eine eventuelle Vermögensaufstellung, soll es neben der Grundschuld noch andere Sicherheiten geben. Zudem fordern die Banken in der Regel einen Grundbuchauszug an, um sich zu vergewissern, dass Sie entweder bereits Eigentümer der Immobilie sind oder zumindest eine Auflassungsvormerkung dafür sorgt, dass Sie zukünftig als Immobilieneigentümer eingetragen werden können.

Wie viel Hauskredit können Sie sich leisten?

Für eine gut gelingende Baufinanzierung ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie mindestens für die gesamte Zinsbindungsfrist gut kalkulieren, welche monatliche Darlehensrate Sie sich leisten können. Zu diesem Zweck stehen verschiedene Rechner zur Verfügung, mit denen Sie die maximal mögliche Darlehensrate und damit auch den Betrag ermitteln können, den Sie sich insgesamt als Darlehenssumme leisten können. Am einfachsten ist es, wenn Sie zuvor eine sogenannte Einnahmen- und Ausgabenrechnung erstellen. Was ist das und wie funktioniert diese Aufstellung?
Die Einnahmen- und Ausgabenrechnung lässt sich relativ einfach erstellen. Sie erfassen zunächst gegenüber Ihren Einnahmen, meistens dem Einkommen, sämtliche Fixkosten, die Sie pro Monat haben. Dabei handelt es sich normalerweise um typische Ausgaben für den Lebensunterhalt. Dazu zählen:
  • Nahrungsmittel

    Unverbindlich Budgetrahmen prüfen

  • Hygieneartikel
  • Kleidung
  • Strom, Heizung und Wasser
  • Mobilitätskosten (zum Beispiel Benzin oder Fahrkarte)
  • Telekommunikation (Telefon, Internet, TV)
  • Versicherungsbeiträge
  • Freizeitausgaben
  • Kreditraten
  • Sparraten
Ihre momentane Miete müssen Sie an der Stelle übrigens nicht aufführen, da diese zukünftig beim Immobilieneigentum selbstverständlich entfallen wird. All diese Fixkosten und eventuellen variablen Kosten, die ebenfalls regelmäßig anfallen, summieren Sie und haben so bereits die Ausgabenseite. Diese stellen Sie nun Ihrem Gehalt gegenüber und ermitteln so das frei verfügbare Einkommen. Ihre Einnahmenseite sollte unbedingt höher als die Ausgabenseite sein, denn sonst könnten Sie sich keinen Hauskredit leisten. Sollten die Einnahmen tatsächlich geringer als die Ausgaben sein, müssen Sie überlegen, welche Kosten Sie eventuell zukünftig einsparen können.

Wie lange sollten Sie den Kredit abbezahlen?

Auf die Frage, wie lange man einen Hauskredit abzahlen sollte, gibt es keine pauschale Antwort. Auf der einen Seite sollten Sie darauf achten, dass sich der Hauskredit nicht unnötig in die Länge zieht und Sie daher beispielsweise über einen Zeitraum von 35 Jahren das Darlehen zurückzahlen müssen.
Deshalb ist es wichtig, auf eine ausreichend hohe Tilgung zu achten. Im Rahmen der Niedrigzinsphase sollte die, nach Meinung der meisten Experten, mindestens drei Prozent pro Jahr betragen. Auf der anderen Seite sollten Sie allerdings auch keine zu hohe Tilgung wählen, denn dann wird Ihre monatliche Belastung eventuell zu groß und die Finanzierung gerät ins Wanken.

Tipp

Achten Sie bei der Darlehensrate also auf eine gute Tragfähigkeit und vereinbaren Sie eine Dauer für die Darlehensrückzahlung, die am besten zu Ihnen passt.

Wie viel Eigenkapital ist sinnvoll?

Der Großteil der Banken verlangt von seinen Kunden mittlerweile eine bestimmte Eigenkapitalquote, da der Kredit ansonsten oft nicht genehmigt wird. Doch wie viel Eigenkapital ist eigentlich sinnvoll? Bis vor einigen Jahren hätte die Antwort auf diese Frage sicherlich nahezu uneingeschränkt gelautet: am besten so viel Eigenkapital wie möglich! In Teilen stimmt das zwar noch, allerdings muss man aufgrund der Niedrigzinsphase durchaus Einschränkungen vornehmen. Dennoch lässt sich an der Stelle festhalten, dass die Eigenkapitalquote in der Regel mindestens die Nebenkosten abdecken sollte. Da sich die Kauf- oder Baunebenkosten in der Regel auf 10 bis 20 Prozent belaufen, gilt für das Eigenkapital, dass auch die Banken eine Eigenkapitalquote von 15 bis 20 Prozent haben möchten.
Sollten Sie beispielsweise über 30 oder mehr Prozent an Eigenkapital verfügen, ist es tatsächlich eine Überlegung, ob Sie das Kapital in vollem Umfang mit in die Baufinanzierung integrieren oder besser anlegen. Dass es durchaus sinnvoll sein kann, vorhandenes Kapital nur zum Teil als Eigenkapital in die Baufinanzierung einzubinden, zeigt das folgende Beispiel.

Rechenbeispiel

Nehmen wir an, dass Sie einen Hauskredit in Höhe von 250.000 Euro aufnehmen. Die zu finanzierende Immobilie hat 350.000 Euro gekostet. Sie verfügen über 100.000 Euro Eigenkapital, was einer Quote von knapp 30 Prozent entspricht. Sie möchten gerne mindestens 70.000 Euro Eigenkapital in die Finanzierung einbinden, weil Sie dann eine Quote von 20 Prozent erreichen und damit auch bei der Bank günstige Zinsen erhalten. Nun geht es also noch um die restlichen 30.000 Euro vorhandenes Kapital und die Frage, ob Sie das ebenfalls als Eigenkapital einbinden oder vielleicht eher in Form einer Geldanlage nutzen. Dazu kann die folgende Rechnung helfen:

Kapital: 30.000 Euro
Darlehenszins: 0,65 %
Rendite bei einer Geldanlage, zum Beispiel Aktien: 6,5 %
Differenz: 5,85 %

In diesem Fall ist das Ergebnis eindeutig: Wenn Sie das Kapital in Höhe von 30.000 Euro mit in die Finanzierung einbinden, würden Sie damit einen Darlehenszins auf diesen Betrag von 0,65 Prozent einsparen, da Sie diesen Betrag nicht als Kredit benötigen würden. Würden Sie das Kapital hingegen alternativ als Geldanlage nutzen, bekämen Sie Jahr für Jahr eine durchschnittliche Rendite von 6,5 Prozent. In diesem Fall wäre es deutlich sinnvoller, die 30.000 Euro anzulegen statt als zusätzliches Eigenkapital in die Baufinanzierung einzubinden. Da Sie mit 20 Prozent ohnehin bereits eine gute Quote haben, dürften Ihnen daraus auch keine Nachteile in Form schlechter Zinsen entstehen.
Eigenmittel können übrigens auch aus einem Guthaben stammen, dass Sie bei einem Bausparvertrag seit Jahren angespart haben. Viele Banken sehen es gerne, wenn die Eigenmittel mindestens die Kaufnebenkosten abdecken können. Zu diesen Erwerbsnebenkosten gehören insbesondere die Grunderwerbssteuer, die Notarkosten sowie mitunter die Maklercourtage. Diese Kosten belaufen sich im Schnitt auf 10 bis 15 Prozent. Zudem können – neben den Zinskosten – zusätzliche Finanzierungsnebenkosten auftreten, die ebenfalls im optimalen Fall durch Eigenkapital abgedeckt werden können.

Ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich?

Grundsätzlich ist es möglich, eine Baufinanzierung auch ohne Eigenmittel vorzunehmen. Empfehlenswert ist das allerdings nicht, auch wenn manche Banken dazu bereit sind, eine sogenannte Vollfinanzierung anzubieten. Es gibt gleich mehrere Nachteile, die Ihnen als Kreditnehmer entstehen, wenn Sie kein Eigenkapital in die Baufinanzierung einbinden können, nämlich:
  • höhere Zinskosten
  • Finanzierung weniger stabil
  • Wahrscheinlichkeit einer Kreditzusage geringer
  • höhere Kreditsumme
  • oft längere Kreditlaufzeit
Der dritte Punkt ist sicherlich der gravierendste. Immer mehr Banken lehnen Anträge auf einen Hauskredit konsequent ab, falls der Kunde kein Eigenkapital vorweisen kann. Ein Nachteil hierbei ist, dass Sie einen zum Teil deutlich höheren Kreditzins zahlen müssen, wenn Sie kein Eigenkapital mit in die Finanzierung einbringen.

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Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Im Zusammenhang mit einem Hauskredit und einer Baufinanzierung sollten Sie nicht nur auf das passende Darlehen achten, sondern ebenfalls an eine gute Absicherung denken. Es gibt eine Reihe von Versicherungen, die für (zukünftige) Immobilieneigentümer und Bauherren von großer Bedeutung sind. Dazu zählen in erster Linie:
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    Bauherrenhaftpflichtversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Risikolebensversicherung
  • Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbau- bzw. Gebäudeversicherung
  • Photovoltaikversicherung
Diese Versicherungen möchten wir in den folgenden Abschnitten kurz erläutern, damit Sie anschließend beurteilen können, wie wichtig die entsprechende Versicherung auch im Zuge ihrer Immobilienfinanzierung sein dürfte.

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung müssen nicht alle Immobilieneigentümer abschließen, sondern, wie der Name schon sagt, ausschließlich Bauherren. Sie kommt demnach nur infrage, wenn Sie ein Haus bauen lassen. Dann jedoch ist Bauherrenhaftpflicht von großer Bedeutung, denn sie kommt für sämtliche Schäden auf, die an anderen Personen oder Sachen im Zuge des Hausbaus entstehen. Da Sie als Bauherr für die gesamte Baustelle verantwortlich sind, müssen Sie persönlich für alle Schäden haften, die auf der Baustelle entstehen. Gerade Personenschäden im Zusammenhang mit der Baustelle können schnell Schadenssummen im fünf- oder sechsstelligen Bereich verursachen. Daher ist eine Bauherrenversicherung wichtig.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie spätestens mit dem Bau oder Kauf einer Immobilie abschließen. Der Grund dafür ist, dass Sie den aufgenommenen Baukredit nur dann ordnungsgemäß zurückzahlen können, wenn Sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen. Doch was passiert, wenn Sie plötzlich krank werden, einen Unfall haben und demzufolge berufsunfähig sind? In diesem Fall würden Sie maximal über eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente verfügen, die jedoch in nahezu allen Fällen nicht ausreicht wird, um die Darlehensrate weiterzuzahlen. Daher ist die Berufsunfähigkeitsversicherung eine finanziell äußerst wichtige Versicherung, denn dadurch sichern Sie Ihr Einkommen zum Teil ab.

Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie nicht alleine leben, sondern einen Partner bzw. Kinder haben. Mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie und Finanzierung in Form des Baukredites gibt es eine erhebliche finanzielle Belastung, die Sie insbesondere für den Fall Ihres Todes finanziell absichern sollten. Wenn Sie also nicht möchten, dass nach Ihrem Tod der Ehepartner oder Ihre Kinder für Ihre Schulden einstehen müssen, sollten Sie sich unbedingt für den Abschluss einer Risikolebensversicherung entscheiden.

Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung

Unabhängig davon, ob Sie eine fertige Immobilie kaufen oder als Bauherr ein Haus bauen lassen, gibt es eine weitere Versicherung, die Immobilieneigentümer abschließen sollten. – und das ist die Grundbesitzerhaftpflicht. Diese Versicherung kommt für sämtliche Schäden auf, die von Ihrem Grundstück bzw. Ihrer Immobilie ausgehen. Ein typisches Beispiel, wann die Grundbesitzerhaftpflicht greift, ist die Verletzung eines Passanten auf dem Gehweg vor Ihrem Haus, weil Sie bei Eis und Schnee nicht daran gedacht haben, den Weg zu streuen. Ein anderes Beispiel ist ein Dachziegel, der von Ihrem Haus fällt und ein davor parkendes Auto beschädigt. In all diesen und weiteren Fällen müssen Sie als Immobilieneigentümer den Schaden beheben. Eine Grundbesitzerhaftpflicht kann dies abdecken.

Feuerrohbau- bzw. Wohngebäudeversicherung

Eine weitere Versicherung, die für jeden Immobilieneigentümer zu empfehlen ist, ist die Wohngebäudeversicherung. Befindet sich das Haus noch im Rohbau, sollten Sie diese Zeit stattdessen eine Feuerrohbauversicherung abschließen. Später kann diese dann durch einige Ergänzungen in eine Wohngebäudeversicherung übergehen. Mit der Wohngebäudeversicherung sichern Sie eine Reihe von Schadensursachen ab, die zu einem finanziellen Schaden an Ihrer Immobilie führen können. Dazu gehören zum Beispiel:
  • Hagel
  • Sturmschäden
  • Vandalismus
  • Feuer, Brand und Explosionen
  • Blitzeinschlag
Je nachdem, in welchem Gebiet sich Ihr Haus befindet, kann zusätzlich die Versicherung der Elementarschäden sinnvoll sein. Dazu gehören vor allem Schäden durch Lawinen, Erdrutsche, Erdbeben oder Überflutungen.

Photovoltaikversicherung

Wenn Sie ihr Haus mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet haben, empfiehlt es sich diese ebenfalls zu versichern. Moderne Solaranlagen liegen in der Regel bei einem Wert 20.000 bis 30.000 Euro. Bei Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer oder Vandalismus sind Sie so abgesichert.

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Aktuelle Zinsen beim Hauskredit?

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Wer momentan einen Hauskredit aufnehmen möchte, kann sich über äußerst günstige Zinsen freuen. Je nach Dauer der Sollzinsbindung bewegen sich die besten Zinssätze momentan im Bereich zwischen 0,4 und 0,7 Prozent. Manche Banken bieten sogar einen Darlehenszins von unter 0,4 Prozents jährlich an. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass auch Sie einen so günstigen Hypothekenzins erhalten werden. Der Zinssatz hängt nämlich von mehreren Faktoren ab, insbesondere:
  • Darlehenssumme
  • Sollzinsbindung (Dauer)
  • Bonität des Kreditnehmers
  • Eigenkapitalquote
Haben Sie zum Beispiel nur eine mittelmäßige Bonität und können wenig Eigenkapital in die Finanzierung einbinden, wäre es nicht ungewöhnlich, wenn Sie statt einem sehr günstigen Zinssatz von 0,4 Prozent vielleicht einen Zins von 1,5 Prozent zahlen müssen. Grundsätzlich haben Sie jedoch momentan historisch beste Möglichkeiten, einen sehr günstigen Darlehenszins zu zahlen.

Wie können Sie Ihren Hauskredit vorzeitig kündigen?

Immer wieder stellen sich Kreditnehmer die Frage, ob und wie sie ihren Hauskredit vorzeitig kündigen können. Dazu gibt es relativ einheitliche und auch eindeutige Regelungen. Eine Regelung besteht darin, dass Sie ein variables Darlehen jederzeit kündigen bzw. vorzeitig in vollem Umfang oder auch in Form von Sondertilgungen ablösen können. Die Bank muss in dem Fall nicht zustimmen, denn bei einem variablen Immobiliendarlehen kann sie den Zinssatz jederzeit anpassen, sodass ihr durch eine vorzeitige Auflösung kein Zinsschaden entstehen würde.
Anders ist die Situation bei einem Hauskredit mit Sollzinsbindung. In dem Fall können Sie nicht ohne Weiteres kündigen, denn die Bank muss der Kündigung zustimmen. Einzige Ausnahme ist, wenn der Hauskredit bereits eine Zinsbindung von zehn Jahren überschritten hat. Dann steht Ihnen ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. In allen anderen Fällen muss die Bank zustimmen. Meistens tut sie das auch, allerdings können Sie dann davon ausgehen, eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Dies kann dazu führen, dass sich die Kündigung des Immobiliendarlehens und die Aufnahme eines neuen Hauskredites bei einer anderen Bank vielleicht gar nicht mehr lohnt.

Wann lohnt sich eine Umschuldung des Hauskredites?

Eine Umschuldung des Hauskredites lohnt sich vor allem dann, wenn Sie bei einer anderen Bank einen günstigeren Zinssatz zahlen müssen. Dies ist in der aktuellen Zinssituation keineswegs unwahrscheinlich. Haben Sie zum Beispiel den Hauskredit vor sechs Jahren aufgenommen, kann es sehr gut sein, dass Sie einen (deutlich) höheren Zins zahlen, als Sie bei den aktuellen Angeboten der Bank tragen müssten. Im Idealfall läuft Ihre aktuelle Sollzinsbindung bereits mehr als zehn Jahre, denn dann müssen Sie keine Vorfälligkeitsentschädigung bei der Ablösung des bestehenden Kredites zahlen.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie im Zuge der Umschuldung für das Ablösen bei der bisherigen Bank eventuell eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Dann müssen Sie im Detail ausrechnen, ob trotz Vorfälligkeitsentschädigung immer noch eine Zinsersparnis bleibt, wenn Sie den Kredit umschulden und bei einer anderen Bank einen neuen Hauskredit aufnehmen. Dies ist eine individuelle Berechnung und sollte unter Umständen von einem überprüft werden.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, bis ich mein persönliches Finanzierungsangebot erhalte ?
Sobald Ihre Finanzierungsanfrage bei uns im System eingegangen ist, erhalten Sie automatisch einen ersten Überblick über mögliche Kreditgeber. Ihr persönlicher Finanzierungsberater meldet sich dann innerhalb von wenigen Stunden bei Ihnen, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Dazu können Sie zu uns in eine Niederlassung kommen, mit uns telefonieren oder eine Video-Beratung mit uns machen. Ihr individuelles Finanzierungsangebot wird Ihnen Ihr persönlicher Berater im Anschluss innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen vorlegen können. Bei komplexeren Anfragen, beispielsweise für Resthöfe, Mehrfamilienhäuser oder wenn der Antragsteller selbständig ist, kann es auch mal ein bis zwei Tage länger dauern. Dieses Angebot steht unter dem Vorbehalt, dass sich bei einer späteren Prüfung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen keine Abweichungen gegenüber den in der Anfrage für das Darlehen gemachten Angaben ergeben. Die Angebote der Darlehen richten sich natürlich immer nach den aktuellen Zinsen am Markt.
Wie lange dauert es, bis man für einen Immobilienkredit eine Zusage erhält?
Sind alle Unterlagen vollständig an die Bank weitergeleitet worden, kann diese den Darlehensantrag relativ schnell bearbeiten. Dann erhalten Sie im Idealfall innerhalb einer Woche eine Zusage für das gewünschte Darlehen. Bei Interhyp wissen Sie häufig bereits nach wenigen Tagen, ob eine Bank eine Finanzierung genehmigt oder nicht.
Gut zu wissen:
Um "Kurzschlusskäufe" bei Immobilien zu verhindern, hat der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass der Erwerb einer Immobilie über einen Notar abgewickelt werden muss. Übernimmt ein Makler oder ein unabhängiger Berater die weitere Organisation des Kaufs, kann er dem Notar allerdings alle benötigten Unterlagen zukommen lassen, sodass es oft möglich ist, auch kurzfristig einen Termin beim Notar zu bekommen.
Interhyp empfiehlt, den Kaufvertrag erst nach endgültiger Kreditzusage durch die Bank zu schließen. Die Finanzierungsentscheidung kann erst getroffen werden, wenn der Bank alle Unterlagen vorliegen, etwa Daten und Informationen zur Immobilie, Einkommensverhältnisse und laufende Kosten. Schneller geht es mit einem Finanzierungsberater von Interhyp . Dieser bereitet die Unterlagen für den Darlehensantrag auf und leitet den Antrag zur Prüfung und Kreditentscheidung an die Bank weiter. Durch unsere enge Kooperation mit mehr als 500 Banken, verläuft der Finanzierungsprozess über Interhyp im Schnitt mindestens einen Tag schneller als üblich.
Wie lange dauert es bis zur Auszahlung des Darlehens?
Die Auszahlung der Kreditsumme an den Kreditnehmer ist abhängig von der vorgesehenen Zahlweise. Entscheidend ist die Frage, wann die Sicherheiten der Bank rechtswirksam werden. Das ist in der Regel mit Eintragung der

Eine Grundschuld wird meist zugunsten eines Gläubigers in das Grundbuch eingetragen. Damit sichert dieser seine Forderungen gegenüber dem Eigentümer ab. Die Grundschuld ist somit ein Pfandrecht an einer Immobilie. Sie ist abstrakt, dass heißt, dass sie auch ohne Bestehen einer bestimmten Forderung im Grundbuch aufgeführt sein kann.

im Beim Amtsgericht geführtes Register, welches die Rechtsverhältnisse eines Grundstücks darlegt. Es gibt Auskunft über die Größe und Nutzungsart sowie die Eigentumsverhältnisse. Außerdem enthält es eine Aufstellung der Rechte an anderen Grundstücken sowie der Lasten und Beschränkungen. Jeder mit berechtigtem Interesse (z. B. Käufer) kann das Grundbuch einsehen. Es genießt öffentlichen Glauben, d. h. auf die Richtigkeit der Angaben kann vertraut werden. der Fall. Erfahrungsgemäß dauert die Eintragung vier bis sechs Wochen. Ihr Notar aus der Region wird Ihnen hierzu genauere Auskünfte geben können, da er die Gegebenheiten vor Ort am besten kennt. Bei der Abwicklung über ein

Ein auf den Namen eines Notars eingerichtetes Bankkonto, auf dem fremde Gelder treuhänderisch verwaltet werden. Das Notaranderkonto ermöglicht eine vorzeitige Darlehensauszahlung, wenn die Grundschuld noch nicht eingetragen ist. Der Notar gewährleistet eine zweckmäßige Verwendung der Gelder (Treuhandauftrag).

oder bei einer

Bei einer Anschlussfinanzierung wird ein bestehendes Darlehen durch ein neues abgelöst. Wenn das neue Darlehen bei der gleichen Bank aufgenommen wird, spricht man auch von einer Prolongation. Eine Umschuldung wird vorgenommen, wenn der Kreditnehmer die Bank wechselt.

verringert sich die benötigte Zeit bis zur Auszahlung in der Regel auf ca. 14 Tage.

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Regionale Fördermittel bei der Baufinanzierung

Neben den im ganzen Bundesgebiet zugänglichen Fördermitteln der KfW gibt es noch weitere Fördermittel, die auf Ebene der Bundesländer und Kommunen vergeben werden. Lesen Sie hier alle Infos!...