Sicherheit und Komfort beim Neubau: Drei Viertel der Deutschen würden auf Smart Home setzen

Sicherheit und Komfort beim Neubau: Drei Viertel der Deutschen würden auf Smart Home setzen. Die Mehrheit würde beim Neubau Heizung, Licht oder Schließsysteme digital steuern. Manche sorgen sich um Datenschutz und hohe Kosten.

Zuletzt aktualisiert am 12.12.2018

(München, 12. Dezember 2018) Steuerbare Jalousien, mobile Heizungsregelung, Einbruchsschutz: 77 Prozent aller Deutschen würden Smart-Home-Anwendungen bei einem Immobilien-Neubau erwägen. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage von Interhyp unter 1.000 Befragten. "Smart-Home-Lösungen bei Neubauimmobilien sind gefragt. Interessenten sollten die Kosten bei der Baufinanzierung berücksichtigen. Für intelligente Baumaßnahmen gibt es sogar passende Förderprogramme, um die Sicherheit, den Wohnkomfort oder die Energieeffizienz zu erhöhen", sagt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Interessenten sollten zinsgünstige Kredite und Zuschüsse frühzeitig prüfen lassen.

Auf dem ersten Platz bei Smart Home Anwendungen steht das Thema Sicherheit. Laut der Erhebung würden bei einem Neubau 55 Prozent der Deutschen eine Sicherheitsüberwachung erwägen. Auf dem zweiten Rang folgt für gut jeden Zweiten (49 Prozent) eine digitale Wärmeregelung. Eine smarte Lichtsteuerung wäre für 46 Prozent eine Überlegung wert. Das Interesse an einer Smart-Home-Sicherheitslösung nimmt mit dem Alter zu: Während unter den 18- bis 29-Jährigen 48 Prozent den Einbau erwägen, sind es unter den über 65-Jährigen 60 Prozent.

Diejenigen, die sich für Smart Home interessieren, wurden nach den Gründen gefragt. Die Mehrheit verspricht sich demnach, die Sicherheit im Haushalt zu erhöhen (66 Prozent), Strom zu sparen (54 Prozent) und sich das Alltagsleben zu erleichtern (52 Prozent). Technologiebegeisterung führten 31 Prozent an.

Nur knapp ein Viertel (23 Prozent) aller Befragten finden Smart Home nicht interessant. Nach den Gründen gefragt, nannten sie Datenschutzbedenken (37 Prozent) und die Sorge vor hohen Anschaffungskosten (34 Prozent) oder hohen Betriebskosten (25 Prozent). Eine zu komplizierte Technologie befürchten 23 Prozent.

"Wer seine Immobilie smart bauen oder umbauen möchte, sollte das in die Baufinanzierung einplanen und Fördermittel, etwa Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen der KfW-Förderbank, wenn möglich nutzen. Wichtig ist jedoch, dass diese vor dem Kauf oder Bau geprüft und genehmigt werden", erklärt Mohr. In Frage kommen die Förderungen im Rahmen des altersgerechten Umbaus oder einer energetischen Sanierung. Nicht förderfähig sind jedoch Mobiliar, Endgeräte und Unterhaltungstechnik wie Mobiltelefone oder Fernseher.

Über die Umfrage: Im Auftrag von Interhyp hat Statista 1.000 Menschen in Deutschland zum Bauen befragt. Die Umfrage ist national repräsentativ nach Alter und Geschlecht.

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