Wie entwickeln sich die Bauzinsen in der Baufinanzierung? Unsere Zins-Charts

Wenn Sie ein Immobiliendarlehen aufnehmen, machen die Zinsen einen großen Teil der Kosten aus. Schon minimale Unterschiede hinter dem Komma können über tausende von Euro oder einige Jahre Kreditlast entscheiden. Daher beobachten wir das aktuelle Zinsniveau und dessen Auswirkungen auf die Baufinanzierungen sehr genau. Sie erhalten von uns sämtliche Informationen. Damit Sie im Bilde sind und wissen, was die Zinsen bei einem viele Jahre laufenden Baudarlehen für Sie bedeuten.

von Britta Barlage in München, aktualisiert 06.05.2021

Zinsentwicklung und Expertenmeinungen: Hier finden Sie die wichtigen Infos & die aktuellen Bauzinsen

Das Zinsniveau ist historisch günstig. Das sollten Sie nutzen - aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Sie sehen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen auf einen Blick.
Wie werden sich die Zinsen weiter entwickeln? Steigen sie, fallen sie oder bleiben sie gleich? Und wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Antworten auf die wichtigen Fragen finden Sie in unserem Interhyp-Bauzins-Trendbarometer. Das Trendbarometer wird auf Basis von Expertenmeinungen erstellt.
Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer erhalten Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. So stellen Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis und sichern sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen.
Es ist wichtig, dass Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken zu kennen. Denn so lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.
Aktuelle Informationen: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 6. Mai 2021 bietet das niedrige Zinsumfeld immer noch positive Impulse für Immobilieninteressenten. Aufgrund der Impferfolge steigt die Zuversicht der Wirtschaft und die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im April deutlich aufgehellt. Dennoch sehen die amerikanische Notenbank Fed und auch die europäische EZB die Zeit für einen Wechsel der Geldpolitik noch nicht gekommen. So bleiben die großen Zentralbanken vorerst zurückhaltend, ihre Geldpolitik angesichts der neusten Zahlen zu ändern.
Die meisten Experten erwarten daher zwar auf Halbjahres- und Jahressicht steigende Zinsen aufgrund des zu erwartenden weltweiten Wirtschaftswachstums. Kurzfristig sieht die Mehrheit aber eher ein gleichbleibendes Zinsniveau.

Früher und heute: Unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im April 2021 stiegen sie zwar leicht an, befinden sich aber immer noch nahe dem Allzeittief von März 2020.
Die Zinsen waren in den letzten zwölf Monaten auf einem so günstigen Niveau wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch wenn letztlich niemand sagen kann, wie sich die Zinsen genau entwickeln, empfehlen wir: Sollten Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, warten Sie nicht zu lange und nutzen Sie jetzt die günstigen Immobilienzinsen für sich. Natürlich sollten Sie dennoch die Finanzierung gut überlegen und sich beraten lassen.

Jetzt Top-Konditionen sichern!

Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen. Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich. Denn mit Interhyp nutzen Sie den idealen Zeitpunkt für Ihre Finanzierung. Und Ihre Beraterin oder Ihr Berater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 500 Darlehensgebern.

Interhyp-Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer Mai 2021:

"Der Zinsanstieg bei Immobiliendarlehen hat im April nachgelassen. Die Konditionen legten nur noch marginal zu. Immobilieninteressenten zahlen Anfang Mai für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung im Durchschnitt 0,93 Prozent. Auch wenn deutlich steigende Zinsen in den nächsten Wochen unwahrscheinlicher geworden sind – die Pandemieentwicklung und damit die Inflation sowie die Wirtschaftsentwicklung sprechen dafür, dass sich die Konditionen eher auf dem aktuellen Niveau stabilisieren anstatt zu fallen. Das sehen die Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer in der Mehrheit genauso. Erstkäufer aber auch Eigentümer mit laufenden Krediten können aktuell günstig finanzieren. Die Zinsen bewegen sich anhaltend unter der 1-Prozent-Marke. Dabei gilt weiterhin für den Erstkredit wie für den Anschlusskredit oder ein Forward-Darlehen: Ein Zinsvergleich lohnt sich."
Ob der Feierabend auf der Terrasse, der kleine Garten für die Kinder oder die Sicherheit, dass die Wohnung nicht gekündigt und die Miete nicht steigen kann: Gerade für Eigennutzer wiegt die emotionale Rendite bei einem Immobilieninvestment seit jeher schwer und die eigenen vier Wände zahlen auf die Lebensqualität ein. Unabhängig davon sollten die harten Fakten jedoch nicht außer Acht gelassen werden - schließlich ist die Immobilie für viele Menschen die größte finanzielle Investition im Leben und zugleich Altersvorsorge. Eine aktuelle Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts prognostiziert trotz der seit Jahren gestiegenen Preise weiteres Potenzial für mehr als die Hälfte aller untersuchten Landkreise und kreisfreien Städte. Auch Metropolen und das Umland können demnach weiter zulegen, wogegen in strukturschwachen Regionen fallende Preise möglich sind. Fakt ist: Käufer profitieren trotz des jüngsten Zinsanstiegs noch immer von historisch niedrigen Zinsen bei der Kreditaufnahme. Neben einem Zinsvergleich kann vor allem eine solide Finanzierung helfen, das Risiko zu minimieren. Die Finanzierungskosten sollten jedoch nicht nur bei der Erstfinanzierung genau geprüft werden. Gerade für Eigentümer mit laufenden Finanzierungen empfiehlt sich ein Blick in die Kreditverträge, die vor einigen Jahren abgeschlossen wurden.

Zins- und Marktumfeld

Nach Anlaufschwierigkeiten bei der Bereitstellung und der Verteilung von Impfstoffen nimmt die Impfquote mittlerweile in vielen Ländern zu. Mit den Impferfolgen steigt die Zuversicht der Wirtschaft, was sich an den Börsen bereits seit Längerem in den Kursen widerspiegelt. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im April deutlich aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) etwa stieg zum Vormonat um 9,4 Punkte auf 110,3 Zähler.
Der Blick auf die großen Volkswirtschaften bestätigt dies exemplarisch. Das Wirtschaftswachstum in den USA soll in diesem Jahr um sechs bis sieben Prozent zulegen, die Arbeitslosenzahlen sinken bereits. Auch in Deutschland geht es bergauf: Trotz Dauer-Lockdown und hoher Inzidenzraten erwartet die Bundesregierung mittlerweile für 2021 ein höheres Wirtschaftswachstum. In der Frühjahrsprojektion ist nun von einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,7 Prozent die Rede, für 2022 sei ein Anstieg von 3,2 Prozent möglich.
Nicht nur das Wirtschaftswachstum ist zurück, sondern mit ihm die Inflation. Im April lagen die Verbraucherpreise in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Auch im Euro-Raum zieht die Geldentwertung weiter an. Im April haben die Preise im Währungsraum um 1,6 Prozent zugelegt. Viele Experten erwarten einen weiteren Anstieg der Verbraucherpreise. Allerdings: Die Teuerung wird aktuell weniger von der Konsumlaune in Gang gesetzt als vielmehr von den steigenden Energiepreisen ausgelöst.
Entsprechend halten sich die großen Zentralbanken vorerst zurück, ihre Geldpolitik angesichts der neusten Zahlen zu ändern. Zwar ist die Inflation für die Notenbanker ein entscheidender Indikator. Doch sowohl die amerikanische Notenbank Fed als auch die europäische EZB haben bei ihren jüngsten geldpolitischen Sitzungen mitgeteilt, dass die Zeit für einen Wechsel der Geldpolitik noch nicht gekommen sei. In den USA bleibt der Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent. Zudem kauft die Fed trotz des positiveren Wirtschaftsausblicks monatlich Staatspapiere und mit Hypotheken besicherte Anleihen im Wert 120 Milliarden Dollar. Auch die EZB beteuerte die Fortführung der ultralaxen Geldpolitik mit einem Leitzins von null Prozent und massiven Anleihekäufen.
Getrieben von der Konjunkturentwicklung hat sich der Renditeanstieg bei den zehnjährigen deutschen Bundesanleihen fortgesetzt. Diese liegen mit minus 0,2 Prozent deutlich über dem Niveau der Vormonate. Da sich die Baugeldentwicklung auch daran orientiert, sind sinkende Konditionen zunächst eher unwahrscheinlich.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, einer monatlichen Befragung von Zinsexperten deutscher Kreditinstitute, hält die Mehrheit weitere Zinssteigerungen auf Halbjahres- und Jahressicht für möglich. In den nächsten Wochen erwarten fünf von zehn befragten Kreditinstituten einen steigenden Trend.

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der DKB, der Hypovereinsbank, der ING Deutschland, der MünchnerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Santander und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.
Wir haben auch in Österreich Banken befragt: die Erste Bank und die ING Österreich. Kurzfristig erwarten beide ein gleichbleibendes Niveau. Mittel- bis langfristig erwarten sie einen leicht steigenden Trend. Die Einschätzung für Österreich haben wir nicht in die Grafik einberechnet.

Interhyp-Expertenrat

In Zeiten etwas volatilerer Zinsen lohnt ein Kreditvergleich mehr denn je, da Kreditinstitute steigende und fallende Konditionen unterschiedlich schnell einpreisen. Das gilt für Erst- und Anschlussfinanzierer gleichermaßen. Eigentümer, die zwischen 2011 und 2014 gekauft haben und bei denen die Zinsbindung demnächst ausläuft, haben ihr Darlehen in der Regel zu Zinsen zwischen zwei und vier Prozent aufgenommen. Für sie kann es besonders ratsam sein, sich das jetzige Zinsniveau zu sichern - durch Forward-Kredite oder Anschlussdarlehen mit bereitstellungszinsfreien Zeiten. Selbst wenn dafür kleine Zinsaufschläge fällig werden, lässt sich dafür mehr Sicherheit einkaufen.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Auch wenn das Wort Zinswende noch nicht oft zu lesen ist, gehen viele Experten langfristig von einem höheren Zinsniveau aus. Auch mittelfristig überwiegen die Einschätzungen eines eher gleichbleibenden oder gar steigenden Zinsniveaus.
Allianz: "Der Zinsanstieg in den USA hat sich beruhigt, dies führt in Folge auch zu stabilen Aussichten im Euroland. Mit positiven Wirtschaftsaussichten vermehren sich die Inflationserwartungen, dies wird die Zinsen mittelfristig leicht ansteigen lassen."
Commerzbank: "Mit der Aussicht auf ein kräftiges Wachstum nach dem Abebben der Pandemie und dem Extraschub durch die Konjunkturpakete dürften die US-Renditen etwas weiter steigen, was auch auf die europäischen Zinserwartungen abstrahlt. Im 2. Halbjahr dürfte der Aufwärtsdruck auf die ¤-Zinsen nachlassen, wenn klar wird, dass die Pandemie strukturelle Schäden hinterlässt und die Inflation nicht nachhaltig anzieht."
DKB Deutsche Kreditbank: "Wie vom Markt erwartet, gab es bei der EZB Sitzung im April keine neuen Impulse. Die Zinsen für 10jährige Bundesanleihen verharrten im letzten Monat in einem sehr engen Korridor von 0,1%. Für Mai erwarten wir erneut nahezu unveränderte Zinsen im gesamten Laufzeitenband. Wenn Im weiteren Verlauf des Jahres weiterhin gute Konjunkturdaten veröffentlicht werden, rechnen wir mit einer neuen Diskussion um eine Reduzierung der angekündigten Anleihekäufe der EZB im Rahmen der Pandemie. Dies würde automatisch zu moderaten Renditeanstieg bei den längeren Kapitalmarktzinsen führen."
HypoVereinsbank: "Die Politik der Europäischen Zentralbank zielt darauf ab, in der Eurozone günstige Finanzierungsbedingungen sicherzustellen. Ein wesentliches Element dieses Ansatzes ist, das allgemeine Zinsniveau auf niedrigem Niveau zu verankern. Vor allem mit ihren Wertpapier-Ankaufprogrammen wird die Notenbank daher einem möglichen Aufwärtsdruck auf die Kapitalmarktrenditen entgegenwirken. Wir erwarten, dass die EZB in ihrem Ansatz erfolgreich sein wird und über die kommenden Monate allenfalls sehr geringe Renditeanstiege wahrscheinlich sind."
ING Deutschland: "Spätestens ab dem Sommer gibt es für die Kapitalmarktzinsen nur eine Richtung: nach oben. Der weltweite Aufschwung nach der ersten Impfwelle und höhere Inflation werden die Zinsen leicht nach oben drücken und Notenbanken werden das nicht mehr so stark gegen halten (können) wie noch im Frühjahr." (für Deutschland und Österreich)
MünchenerHyp: "Der große Impffortschritt in der Eurozone wird die Wirtschaft im Jahresverlauf kräftig unterstützen. Die positiven Wirtschaftsdaten und höheren Inflationsraten werden zwar vorerst noch keine Reaktion der EZB hervorrufen, aber für nächstes Jahr zu einer Reduzierung der Assetkäufe führen. In diesem Umfeld rechnen wir mit noch weiter steigenden Zinsen. Die Unsicherheit über die zukünftige Inflationsentwicklung (Steigerung nur temporär oder länger anhaltend) wird daher auch zu höheren Zinsen für Hypothekenkredite, vor allem bei längeren Laufzeiten, führen."
Postbank: "Wichtige Notenbanken wollen trotz einer fortschreitenden Konjunkturerholung und steigender Inflationsraten an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten. Dies sollte einen starken Zinsanstieg im aktuellen Aufschwung vorerst verhindern. Dennoch könnten die für die Hypothekenzinsen wichtigen langfristigen Kapitalmarktrenditen angesichts des sich abzeichnenden starken Wirtschaftswachstums im zweiten Halbjahr 2021 etwas ansteigen."
PSD Bank RheinNeckarSaar: "Nach den jahrzehntelangen Preissteigerungen bei Kapitalanlagen ("Asset-price-inflation"), insbesondere bei Aktien und Immobilien, folgen zunehmend Preiserhöhungen im Bereich der Roh- und Werkstoffe. Somit könnte zumindest das Abwärtspotential bei den Zinsen beendet sein. Auch könnten die anhaltenden "lock-downs" zu Anspannungen bei bestimmten Gütern führen. Gleichzeitig lässt die zeitlich verzögerte und mäßige Konjunkturerholung einen stärkeren Aufwärtstrend bei den Zinsen noch nicht zu. Insofern rechnen wir mit leicht ansteigenden Zinsen am langen Ende."
Santander: "Die konjunkturellen Frühindikatoren signalisieren auch für den Euroraum und Deutschland eine spürbare Belebung. Gleichzeitig zieht die Inflationsrate aufgrund ausgeprägter Basiseffekte bei den Rohstoff- und insbesondere den Ölpreisen deutlich an. Dies veranlasst die Notenbanken (US-Fed und EZB) aber nicht zu handeln. Vielmehr sehen sie den Inflationsanstieg als temporär an und senden klare Signale, dass eine geldpolitische Wende auf absehbare Zeit nicht auf ihrer Agenda steht."
Sparkasse Hannover: "Gegen einen weiteren Anstieg der Zinsen spricht aktuell die anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens. Auch bei Eintreten der erwarteten konjunkturellen Erholung im zweiten Halbjahr dürfte die EZB ihre ultraexpansive Geldpolitik beibehalten und einen weiteren Anstieg der Renditen stark begrenzen."
Weitere Antwort aus Österreich:
Erste Bank: "Unter Berücksichtigung des Immunisierungsfortschrittes in Europa ist mit einer zunehmend Aufhellung des Stimmungsbildes zu rechnen. Wir sehen daher Potential für eine weitere, moderate Erhöhung der Kapitalmarktzinsen. Einem wesentlichen Zinsanstieg dürfte jedoch die Europäische Zentralbank mit der Umsetzung ihres Ankaufprogrammes nach wie vor entgegen stehen."
Das Bauzins-Trendbarometer gibt Ihnen eine Prognose, wie sich die Zinsen für Baudarlehen entwickeln. Sie erhalten einen ersten Eindruck über die Lage am Markt und entscheiden dadurch vielleicht sogar, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist.
Mit dem Zins-Check von Interhyp berechnen Sie ganz einfach Ihren Bauzins. Selbstverständlich sind unsere Fachleute für Sie da. Sie beraten Sie gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.
Möchten Sie bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden sein? Dann abonnieren Sie den kostenlosen Interhyp-Newsletter. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp. Mit dem persönlichen Zinsrechner für Ihre Baufinanzierung berechnen Sie Top-Zinsen für Ihr Baugeld.

Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an? Dann ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse. Denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert.
Das bedeutet: Der Darlehensgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Und da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie beim Budget für das Darlehen sehr genau rechnen.
Der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins bewegt sich derzeit auf einem niedrigen Niveau. Mit einem günstigen Angebot können Sie also von einem Zinsvorteil für Ihr Baudarlehen profitieren. Dennoch sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen genau vergleichen. Denn die Stellen nach dem Komma fallen bei fünf- oder sechsstelligen Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht.
Mit einer Immobilie stemmen Sie ein großes Projekt. Daher unser Tipp: Planen Sie in Ruhe und durchdenken Sie alles genau.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Wenn Sie Geld anlegen, werden die Konditionen klar angezeigt, beim Tagesgeld oder Festgeld. Ebenso wenn Sie ein Girokonto anlegen. Oft finden Sie leicht Banken, die Ihnen gute Zinsen anbieten. Wenn Sie eine Immobilie finanzieren, ist das anders. Denn viele Faktoren beeinflussen den Zinssatz. Das ist zum einen der aktuelle Marktzins, aber es fließen auch weitere Punkte in die Berechnung ein:
  • Beruf
    Banken mögen es, wenn Darlehensnehmer beruflich gut abgesichert sind, da sie dann ein geringeres Risiko bei der Rückzahlung darstellen. Daher erhalten Beamte und Beamtinnen oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner und Rentnerinnen müssen hingegen mit einem höheren Zinssatz rechnen
  • Bonität
    Wie sicher kann jemand sein Darlehen zurückzahlen? Banken prüfen Ihre Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort
    Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb müssen Sie die Postleitzahl angeben. Zusätzlich prüfen die Banken, wie es um Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region steht. Sie kennen das: Manche Regionen und Lagen sind beliebter als andere. Je gefragter eine Immobilie ist, desto schneller findet sie einen Käufer / eine Käuferin. Und desto besser sind die Zinsen. Schließlich sinkt bei gefragten Immobilien das Risiko für die Banken, dass sie ihr Geld nicht zurückerhalten.
  • Höhe des Darlehens
    Viele Banken vergeben Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital
    Als Faustregel gilt: Je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Denn umso mehr Geld Sie haben, desto geringer ist das Risiko der Bank. Daher hält viel Eigenkapital den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung
    Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. Derzeit sind die Zinsen niedrig. Daher empfiehlt es sich trotz Aufschlag: Sichern Sie sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre.
  • Tilgungshöhe:
    Wenn Sie bereits am Anfang viel zurückzahlen, zahlen Sie das Darlehen insgesamt schneller zurück. Das verringert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen? Dann erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen sichern. Bitte vergleichen Sie die verschiedenen Darlehensarten sehr sorgfältig.
  • Sondervereinbarungen:
    Um Ihre Immobilie bestmöglich zu finanzieren, können einige zusätzliche Vereinbarungen helfen, etwa:
    - eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen
    - kostenlose Sondertilgungen
    - die Möglichkeit, die Tilgungshöhe anzupassen.
    Nicht jeder Darlehensgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur wenn Sie wirklich viele Angebote vergleichen, erhalten Sie ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen
  • Marge der Bank
    Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz. Damit decken sie ihre Kosten und erwirtschaften ihren Gewinn. Auch daher gilt es, möglichst viele Angebote von Banken zu vergleichen.
In der Regel berücksichtigt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für ein Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich.
Ihr Nachbar / Ihre Nachbarin erhält Top-Zinsen von Bank A? Dann muss das für Sie nicht gelten und vielleicht bietet für Sie Bank B den besseren Zinssatz. Daher ist der Vergleich so wichtig.
Bei uns erhalten Sie ihn ganz unverbindlich. Die Expertinnen und Experten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie handeln in Ihrem Interesse. Gemeinsam vergleichen Sie Angebote von über 500 Anbietern. So finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt - und Ihnen den Traum vom eigenen Haus erfüllt.
Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 500 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.
Wichtig: Auch wenn die Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen aktuell niedrig sind. Schließen Sie nichts voreilig ab. Planen Sie vielmehr wohlüberlegt. Und dazu gehört ein sorgfältiger Vergleich der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um auf dem Laufenden zu bleiben. Gut beraten sind Sie nur mit objektiven Expertinnen und Experten, die Sie über mögliche Darlehensvarianten aufklären und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Die Darlehenszinsen sind ein aktuell großes Thema. Denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen. Sie erhalten beispielsweise auch Ratenkredite zu aktuell sehr niedrigen Zinssätzen. Bevor Sie einen Kredit aufnehmen, sollten Sie jedoch einiges über Darlehenszinsen wissen.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:
  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden / der Kundin
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten
Für Sie interessant: Die Darlehenszinsen hängen auch von der Kreditart ab. So zahlen Sie beispielsweise für einen Dispositionskredit auch 2021 noch Zinssätze von teilweise zehn, elf oder sogar zwölf Prozent. Einen Ratenkredit erhalten Sie hingegen im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind derzeit Immobilienkredite. Denn sie werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Sie berechnen Darlehenszinsen relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, ebenso wie die monatliche Kreditrate.
Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu: Die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen nimmt im Laufe der Jahre ab. Dies geschieht durch die Tilgungsverrechnung, die meist monatlich stattfindet.
Sie bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Denn die Darlehenszinsen werden bei einem Hypothekenkredit ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt. Somit wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Auf der anderen Seite erhöht sich die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.
Möchten Sie Ihren persönlichen Top-Zins stets im Auge behalten? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Zins-Radar.