Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsen machen bei einem Immobiliendarlehen einen großen Teil der Kosten aus. Dabei können minimale Unterschiede hinter dem Komma bereits über tausende von Euro oder einige Jahre Kreditlast entscheiden. Wir beobachten das aktuelle Zinsniveau und deren Auswirkungen auf Wohnbaufinanzierungen für Sie sehr genau. Aber wir stellen Ihnen auch Informationen zur Verfügung, damit Sie sich selbst ein Bild über die Bedeutung der Zinsen bei einem viele Jahre laufenden Darlehen machen können.

von Britta Barlage in München, aktualisiert 04.02.2021

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:
Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.
Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 4. Februar 2021 bietet das niedrige Zinsumfeld positive Impulse für Immobilieninteressenten. Die derzeitige Pandemieentwicklung und ihre Auswirkungen halten die Zinsen weiterhin im Zaum, vermuten die Experten. Die Hälfte der befragten Experten erwarten jedoch auf Halbjahres- und Jahressicht einen leichten Anstieg.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Auch im Februar 2021 sind sie günstig und befinden sich weiterhin nahe dem Allzeittief vom März 2020.
Damit sind die Zinsen in den letzten zwölf Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen - aber die Finanzierung wohl überlegt und mit guter Beratung angehen.

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer Februar 2021:

"Die Corona-Pandemie hat die Märkte fest im Griff. Das wirkt sich weiterhin bestimmend auf das Zinsniveau bei Immobiliendarlehen aus. Wer im Februar eine Wohnung oder ein Haus finanzieren möchte, kommt in den Genuss sehr günstiger Konditionen, die Ende Januar nochmals etwas nachgegeben hatten. Im Schnitt lassen sich Kredite um 0,8 Prozent aufnehmen. Bestsätze waren zuletzt jedoch deutlich unter 0,5 Prozent erhältlich und rangierten damit nahe ihres Allzeittiefs. Auch wenn eine Zinswende angesichts der konjunkturellen Pandemiefolgen nicht wirklich in Sicht ist, machte in den letzten Tagen mehrfach das Wort Inflation die Runde – auch bei einigen Experten, die wir für Sie monatlich im Rahmen unseres Interhyp Bauzins-Trendbarometers befragen. Was das für Ihr Vorhaben bedeuten kann, beleuchten wir nachfolgend."
Wohnimmobilien sind aktuell sehr attraktiv, das merken wir an zahlreichen Anfragen und den Gesprächen mit unseren Kunden. Unsere Einschätzung: Ein eigenes Zuhause hat in der Coronakrise an Stellenwert gewonnen, denn es verspricht Sicherheit sowie den Raum und die Möglichkeiten, selbst zu gestalten. Ob Sicherheit und Selbstbestimmung oder Wertzuwachs und Vermögensaufbau zur Altersvorsoge: Welche Beweggründe auch immer Sie für eine Immobilieninvestition haben, wir bei Interhyp möchten Sie bestmöglich unterstützen. Das gilt nicht nur für die Finanzierung, sondern ebenso für die Objektsuche und -bewertung. Wir sind überzeugt: Je besser Sie den Markt kennen, desto besser können Sie entscheiden.
Aus diesem Grund bieten wir Ihnen die Möglichkeit, über unseren Partner Scoperty adressgenau Schätzwerte von rund 35 Millionen Wohnimmobilien in Deutschland einzusehen. Die Schätzwerte können als Orientierung dienen, Angebote besser einzuschätzen und Immobilien zu bewerten . Gleichzeitig können Sie spielerisch herausfinden, welche Orte für einen Immobilienerwerb bei Ihnen eventuell in Frage kommen. Ist ein Objekt gefunden, können Sie sich weiter über gute Finanzierungsbedingungen freuen. Die von Interhyp monatlich befragten Experten gehen weiterhin davon aus, dass die Auswirkungen der Pandemie die Zinsen vorerst im Zaum halten. Allerdings erwarten fünf der zehn befragten Experten mittel- bis langfristig, das heißt auf Halbjahres- und Jahressicht einen leichten Anstieg - auch durch eine erwartete Konjunkturbelebung.
Die von Interhyp monatlich befragten Experten sind sich weitgehend einig, dass die derzeitige Pandemieentwicklung und ihre Auswirkungen die wirtschaftliche Erholung verzögert. Ebenso einig zeigen sie sich, dass die Geldpolitik trotz des Impfstoffs expansiv bleiben wird und dass damit das Aufwärtspotenzial für die Zinsen begrenzt ist - wenngleich die meisten einen leichten Aufwärtstrend im zweiten Halbjahr für möglich oder wahrscheinlich halten. Zum Jahresanfang 2021 gilt: Das niedrige Zinsumfeld bietet positive Impulse für Immobilieninteressenten, insbesondere in Verbindung mit dem bis Ende März verlängerten Baukindergeld und dem in Kraft getretenen Gesetz zur Teilung der Maklercourtage.

Zins- und Marktumfeld

Die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB haben bei ihren ersten geldpolitischen Sitzungen Ende Januar ihren Kurs beibehalten. Die Fed beließ den Leitzins wegen schlechterer Arbeitsmarktdaten und niedriger Inflation bei der Spanne zwischen null und 0,25 Prozent. Die europäischen Währungshüter tasteten den 0-Prozent-Leitzins ebenfalls nicht an. Das im Dezember aufgestockte Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen wurde bis mindestens Ende März 2022 verlängert.
Dass die geldpolitischen Schleusen weit geöffnet bleiben, ist mit Blick auf die Corona-Krise wenig verwunderlich. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Regierungen die Lockdowns weltweit verschärft oder verlängert - mit den entsprechenden Folgen für die Wirtschaft. Auch wenn die Impfungen in vielen Ländern erfolgreich angelaufen sind, zeigen Virusmutationen und Infektionszahlen, wie unberechenbar die Pandemie bleibt. Auch die in Deutschland sprunghaft gestiegene Inflation von minus 0,3 Prozent im Dezember auf ein Prozent im Januar (nach erster Schätzung) darf (noch) nicht überbewertet werden. Auslöser war weniger eine neu entflammte Konsumfreude als vielmehr die wieder angehobene Mehrwertsteuer und die neuen Klimaschutzmaßnahmen, die die Energiepreise verteuert haben. Nichtsdestotrotz dürften die Inflationszahlen wieder mehr in den Fokus rücken. Um die weitere Entwicklung der Bauzinsen einzuschätzen, ist auch der Blick auf die langfristigen Anleihen und Pfandbriefe zu empfehlen. Denn die Bauzinsen orientieren sich an der Entwicklung dieser Renditen. Die Nachfrage nach zehnjährigen deutschen Bundesanleihen ist in den ersten Wochen des Jahres hoch geblieben und hat für anhaltend niedrige Renditen von rund minus 0,5 Prozent gesorgt.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.
Wir haben auch in Österreich Banken befragt: die Erste Bank, die Raiffeisen-Landesbank Steiermark und die ING Österreich. Alle drei erwarten kurzfristig ein gleichbleibendes Niveau, mittel- bis langfristig erwartet eine Bank von ihnen aber einen leicht steigenden Trend. Die Einschätzung für Österreich haben wir nicht in die Grafik einberechnet.

Interhyp-Expertenrat

Die derzeit günstigen Zinsen sollten Sie 2021 für sich nutzen. Die Immobilienfinanzierung ist für viele Menschen der Schlüssel in die eigenen vier Wände. Wichtig ist dabei: Die Finanzierung sollte langfristig sicher und tragbar ein. Die Tilgung ist der zentrale Hebel bei der Entschuldung. Wie sie funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserem Video. Wir raten zu einer Anfangstilgung von drei Prozent und mehr - bei Anschlussfinanzierungen in der Regel zu noch höheren Tilgungen.
Eine gute Orientierung und die Begleitung Ihrer Finanzierung bietet unser Portal Interhyp Home - hier können Sie ganz einfach Ihre Finanzierung planen, Angebote vergleichen und von Expertentipps profitieren. Ihr Berater unterstützt Sie dabei gerne. Oder lassen Sie sich persönlich beraten .
Fragen auch Sie sich angesichts der historisch niedrigen Zinsen, ob Sie die Mietwohnung in ein eigenes Zuhause tauschen sollten? Die Antwort darauf ist von vielen Faktoren abhängig - und nicht nur von den Konditionen des Kredits. Es reicht also nicht, die über Jahrzehnte auflaufenden Mietzahlungen mit den anfallenden Kreditbelastungen zu vergleichen. In unserem Video geben wir einen ersten Einblick, welche Fragen beim Thema "Kaufen oder Mieten" wichtig sind, und zeigen, dass Themen wie die individuelle Lebensplanung ebenso bedacht werden müssen und eine persönliche Beratung sinnvoll ist.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Bei den von uns befragten Instituten halten sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig fünf von zehn Experten steigende Konditionen für möglich. Kreditwillige mit einem festen Objekt in Planung sollten nicht auf niedrigere Zinsen spekulieren, sondern das aktuell sehr niedrige Zinsniveau sichern.
Allianz: "Der Kapitalmarkt diskutiert immer häufiger Inflationserwartungen. Die EZB-Programme, die Zinsen für liquide Titel steuern, werden eine illiquide Kapitalanlage wie die Finanzierung grundschuldbesicherter Darlehen nur wenig beeinflussen. Auch mangelndes Vertrauen der Kapitalanleger wird zu steigenden Zinsen für illiquide Titel führen."
Commerzbank: "Die Reflationsstimmung in den USA strahlt auch auf die Euro-Zinssätze ab und bewirkt moderaten Aufwärtsdruck. Mittelfristig sollten sich diese jedoch nicht erhärten, und die Zinssätze wieder in Richtung der aktuellen Niveaus fallen."
Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Im Euroraum sind Diskussionen um eine geldpolitische Straffung bislang nicht aufgekommen. Der stärkere wirtschaftliche Einbruch und eine Inflation, die seit Monaten keine mehr ist, lässt Investoren an noch langanhaltende Stützungsmaßnahmen der Notenbank glauben. Dass die EZB die Lage trotz der auch in Europa großen Sorge einer mangelhaften Impfstoffversorgung im Griff hat, zeigt das Ausbleiben nennenswerter Renditeanstiege in den stark von der Pandemie betroffenen Ländern. Wir rechnen daher in den kommenden Quartalen nicht mit einem nennenswerten Zinsanstieg."
HypoVereinsbank: "Der Anstieg der Inflationsraten in Deutschland und der Eurozone zu Beginn des Jahres 2021 dürfte an den Rentenmärkten keine sichtbaren Auswirkungen haben. Für einen kurzfristigen Anstieg der Staatsanleiherenditen ist vermutlich eine deutliche Beschleunigung bei der Durchimpfung der Bevölkerung erforderlich. Dies würde den Wachstumshoffnungen für das zweite Halbjahr neue Nahrung geben. Vorerst sehen wir keine spürbaren Veränderungen an dem seit über einem halben Jahr vorherrschenden Bild an den deutschen Rentenmärkten."
ING Deutschland: "Kurzfristig werden sich die Zinsen eher horizontal bewegen. Bei möglichen Konjunkturenttäuschungen eventuell sogar wieder eher nach unten. Mittel- bis langfristig werden der Anstieg der Inflation sowie ein Anziehen der Konjunktur die Kapitalmarktzinsen leicht nach oben drücken. Viel wird es jedoch nicht sein, da das Anleihenkaufprogramm der EZB jeden Anstieg im Keim ersticken sollte." (die Aussage gilt auch für ING Österreich)
MünchenerHyp: "Die zwischenzeitlich hohen Neuinfektionszahlen und die Virusmutation aus England erforderten in Europa wieder härtere und länger anhaltende Lockdown-Maßnahmen. Diese Entwicklungen und der langsame Impfstart in der EU dürften das 1. Quartal 2021 stärker belasten und die unveränderte EZB-Politik für weiter niedrige Zinsen sorgen. Für das 2. Quartal rechnen wir mit besserem Wetter, geringerer Infektionsrate und höherer Impfquote was für ein stärkeres Wirtschaftswachstum im Jahresverlauf spricht. Daher könnten wir uns einen leichten Anstieg der Hypothekenzinsen für längere Kreditlaufzeiten durchaus vorstellen. "
Postbank: "Wegen der stockend angelaufenen Impfkampagne in vielen Mitgliedstaaten könnte sich die konjunkturelle Erholung im Euroraum etwas verzögern. Auf kurze Sicht sollten die Kapitalmarktzinsen daher niedrig bleiben. Im weiteren Jahresverlauf dürfte das Wachstum mit dem Abflauen der Pandemie dann kräftig anziehen, während gleichzeitig die Inflationsraten merklich zulegen sollten. In diesem Umfeld könnten zusammen mit den Kapitalmarktzinsen dann auch die Hypothekenzinsen in der EWU moderat steigen."
PSD Bank RheinNeckarSaar: "Aufgrund der anhaltenden Maßnahmen der Corona-Landesverordnungen könnte sich die wirtschaftliche Erholung sowohl zeitlich verzögern als auch in der Stärke abschwächen. Dies sollte die Zinsen auf niedrigem Niveau halten, möglicherweise sogar nochmals leicht absenken. Auf der anderen Seite birgt die zunehmende Verschuldung, insbesondere auch wegen den gesundheitspolitischen Ausgaben, das Potential für leichte Zinssteigerungen."
Sparkasse Hannover: "Kurzfristig spricht die sich abzeichnende, rückläufige konjunkturelle Entwicklung im ersten Quartal 2021 gegen einen Anstieg der Zinsen, da auch langfristige Erwartungen an mögliche Zinserhöhungen durch die EZB sehr gering bleiben. Auf Sicht von einem Jahr sehen wir bei fortschreitender Erholung und zunehmenden Inflationserwartungen jedoch weiterhin Raum für einen begrenzten Anstieg der Kapitalmarktrenditen, da Spekulationen über das mögliche Auslaufen der ultra-expansiven Geldpolitik deutlich an Fahrt gewinnen dürften."
Zinsen und Markt: Bestens informiert per Newsletter Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Mit dem Zins-Check von Interhyp können sie Ihren Bauzins einfach berechnen. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.
Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp und berechnen Sie für Ihr Baugeld Top-Zinsen. Mit unserem persönlichen Zinsrechner für Ihre Baufinanzierung.

Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:
  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.
Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.
Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:
  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten
Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.
Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.
Mit unserem Zins-Radar helfen wir Ihnen Ihren persönlichen Top-Zins im Auge zu behalten.