Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsen machen bei einem Immobiliendarlehen einen großen Teil der Kosten aus. Dabei können minimale Unterschiede hinter dem Komma bereits über tausende von Euro oder einige Jahre Kreditlast entscheiden. Wir beobachten das aktuelle Zinsniveau und deren Auswirkungen auf Wohnbaufinanzierungen für Sie sehr genau. Aber wir stellen Ihnen auch Informationen zur Verfügung, damit Sie sich selbst ein Bild über die Bedeutung der Zinsen bei einem viele Jahre laufenden Darlehen machen können.

von Britta Barlage in München, aktualisiert 01.10.2020

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:
Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.
Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 5. November 2020 können Immobilienkäufer immer noch vergleichsweise günstige Finanzierungsbedingungen erwarten. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich, einige halten einen leichten Anstieg für möglich. Schwankungen sind aber aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die Corona-Krise möglich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie befinden sich auch im November 2020 noch nahe ihrem Allzeittief vom März 2020. Eine nachhaltige Trendwende und einen starken Zinsanstieg erwarten die Experten auf Jahressicht derzeit nicht - frühestens für das nächste Jahr leicht steigende Konditionen, abhängig von der konjunkturellen Entwicklung, vor allem, wenn ein Impfstoff gegen Corona gefunden wird. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp auf breiter Front derzeit nicht wahrscheinlich, wenn auch durch Tilgungszuschüsse bei Förderkrediten bereits negative Effektivzinsen bei Förderdarlehen möglich sind.
Keines der befragten Kreditinstitute erwartet auf Jahressicht sinkende Zinsen.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im November 2020 sind sie immer noch günstig und befinden sich nahe dem Allzeittief vom März 2020.
Damit sind die Zinsen in den letzten zwölf Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen - aber die Finanzierung wohl überlegt und mit guter Beratung angehen.

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer November 2020:

"Neben der Corona-Krise und den (Teil)-Lockdowns bestimmen die US-Wahl und der Brexit derzeit die Märkte. Die Situation ist von Unsicherheit geprägt. Das wirkt sich auf die Nachfrage und Renditen von sicheren Anlagen wie Staatsanleihen und Pfandbriefen aus – und damit auf die Zinsen von Immobilienkrediten. Diese befinden sich wenige Wochen vor Jahresende nahe historischer Tiefstände. Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer, unsere monatliche Umfrage unter den Experten von zehn deutschen Kreditinstituten, lässt frühestens für das nächste Frühjahr steigende Konditionen erwarten, falls es zu einer Konjunkturerholung kommt. Wer im ausklingenden Jahr einen Immobilienkredit benötigt, kann daher von sehr niedrigen Konditionen von unter einem Prozent profitieren. Zum Jahresausklang können noch Sonderaktionen oder Rabatte der Kreditinstitute hinzukommen. Der Weg zur Finanzierungsberatung bleibt trotz des aktuellen Lockdowns über verschiedene Wege möglich, auch über Videoberatung. Und die Menschen sind weiter an Immobilien und Finanzierungen interessiert. Interhyp hat auch in den Monaten der Corona-Krise weiter eine hohe Nachfrage gesehen. Wer die Finanzierung noch in 2020 unter Dach und Fach bringen möchte, sollte sich jetzt beraten lassen. Kreditnehmer finden weiterhin ausgezeichnete Finanzierungsbedingungen vor. "
Im Video hatte Interhyp-Vorständin zu Jahresbeginn eine Prognose für das Jahr 2020 gegeben.
Die Corona-Pandemie hat Prioritäten vielfach neu geordnet. Bei aller Flexibilität und Mobilität zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Familie und Freunde sind - und ein Ort, an dem das Leben stattfinden kann. Das zeigt sich vielerorts an der Nachfrage nach Wohneigentum. Ungeachtet der von der Corona-Pandemie ausgelösten Rezession sind die Preise für Wohneigentum in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Auch die hohe Nachfrage nach Baufinanzierungen bei Interhyp verdeutlicht, dass Eigennutzer und Kapitalanleger weiterhin nach der Immobilie streben. Ein Argument können dabei die niedrigen Zinsen für Immobiliendarlehen sein. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen sind im Verlauf des Julis um rund 0,1 Prozentpunkte gefallen auf rund 0,7 Prozent pro Jahr. Bei entsprechender Bonität liegen die Bestsätze aktuell bei rund 0,6 Prozent und damit nahe dem Allzeittief im März 2020.

Zins- und Marktumfeld

Wie gewonnen, so zerronnen: Nachdem sich im dritten Quartal eine schnelle Erholung der Wirtschaft abgezeichnet hatte, haben die europaweiten Lockdowns ab Anfang November die Hoffnungen wieder gedämpft.
Entsprechend deutlich versuchen die Staaten und Notenbanken gegenzusteuern. Die deutsche Regierung hat Ende Oktober zusätzlich zu den bisherigen Unterstützungen weitere zehn Milliarden Euro Soforthilfe versprochen, um Unternehmen, Selbstständigen, Vereinen und Einrichtungen in der Corona-Pandemie gezielt zu helfen.
Auch die Notenbanken stehen Gewehr bei Fuß. Zwar beließ die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer jüngsten Sitzung Ende Oktober den Leitzins unverändert. Sie kündigte jedoch an, ihre geldpolitische Strategie im Dezember neu auszurichten, was die Märkte als Signal für zusätzliche Hilfen werten. Auch bei der amerikanischen Notenbank Fed wird ein weiteres Eingreifen in diesem Jahr immer wahrscheinlicher.
An Argumenten für eine noch lockerere Geldpolitik mangelt es nicht. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone liegt im September laut Statistikbehörde Eurostat bei 8,3 Prozent. In den USA gingen im Zuge der Corona-Pandemie insgesamt mehr als 22 Millionen Jobs verloren, von denen bis heute nur gut die Hälfte wieder geschaffen werden konnte. Die Inflation in der Euro-Zone ist im Oktober bereits den dritten Monat in Folge im Minus. Viele Wirtschaftsexperten erwarten eine Verlängerung der Rezession mit jeder Woche, die der Lockdown anhält. Die Auswirkungen der US-Wahl und des Umgangs mit dem Ergebnis lassen sich im Augenblick kaum voraussagen. Ein Unsicherheitsfaktor ist ebenso die Entwicklung der Gesundheitssysteme, nachdem einige Länder bereits vor einem Kollaps der Versorgung warnen.
Investoren suchen anhaltend nach Sicherheit. Die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen bleibt unverändert hoch, wodurch die Renditen für zehnjährige Papiere derzeit bei rund minus 0,7 Prozent liegen. Auch die Zinsen für zehnjährige Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe liegen laut Bundesbank im negativen Prozentbereich. Das wirkt sich auf die Zinsen für Immobilienkredite aus, die sich unter anderem an der Entwicklung der Staatsanleihen und Pfandbriefe orientieren.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.

Interhyp-Expertenrat

Die Finanzierung eines Immobilienerwerbs erstreckt sich oftmals über 20 Jahre und will entsprechend überlegt und geplant sein. Kurzfristige Nachrichten und Tendenzen treten bei der langfristigen Betrachtung in den Hintergrund. Und das ist wichtig und richtig. Die Wohneigentumsquote ist in Deutschland noch immer vergleichsweise niedrig. Jeder Mieter, der mit einem Immobilienerwerb als Eigennutzer den Schritt in die eigenen vier Wände geht, tut etwas für seine Vermögensbildung und die persönliche Altersvorsorge. Wer trotz des vielerorts knappen Angebotes ein passendes Objekt gefunden hat, das den Vorstellungen und finanziellen Möglichkeiten entspricht, sollte die Finanzierung jetzt ruhig auf die Beine stellen. Die Zinsen dafür sind jedenfalls günstig.
Was Interessenten jetzt wissen sollten: Bei vielen Kreditinstituten enden in den nächsten Wochen die Einreichfristen für die Kreditauszahlungen in 2020. Wer in diesem Jahr nur die Kreditzusage, aber noch nicht die Auszahlung benötigt, dem bleiben oft ein bis zwei Wochen mehr Zeit. Ob Auszahlung oder Zusage: Interessenten, die ihr Traumobjekt gefunden haben, sollten jetzt aktiv werden und die Unterlagen zusammenstellen.
Eine gute Orientierung und die Begleitung Ihrer Finanzierung bietet unser Portal Interhyp Home - hier können Sie ganz einfach Ihre Finanzierung planen, Angebote vergleichen und von Expertentipps profitieren. Ihr Berater unterstützt Sie dabei gerne. Oder lassen Sie sich persönlich beraten .
Wie Sie bei Interhyp eine günstige Finanzierung finden, die genau zu Ihren Bedürfnissen passt, zeigt Finanzierungsexperte Dominik Wensker im aktuellen Video auf YouTube:

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Die von uns befragten Experten erwarten angesichts der konjunkturellen Herausforderungen eine anhaltend lockere Geldpolitik - und damit ein weiterhin niedriges Zinsniveau. Mittel- und langfristig könnten die Zinsen etwas steigen, drei von zehn befragten Instituten halten das für möglich.
Allianz: "Der Ausgang der US-Wahlen und die Frage, ob es bei einem Sieg des demokratischen Herausforderers zu einem ruhigen Machtwechsel kommt, werden die Märkte prägen."
Commerzbank: "Mit der Aussicht auf das nächste umfangreiche Lockerungspaket der EZB im Dezember sollten die Zinsen nahe der aktuellen Tiefstände bleiben. Die lockere Geldpolitik kompensiert dabei auch die Sorgen über steigende öffentliche Defizite durch die abermaligen Lockdowns in zahlreichen Euroländern. Im Verlauf des kommenden Jahres dürften die Zinsen moderat steigen, sobald sich mit einem wirksamen Impfstoff die Risikostimmung erholt."
Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Europäische Staatsanleiherenditen zeigen untereinander in der Krise einen hohen Gleichlauf. Vor allem die Länder des Südens der Währungsunion profitieren bei zuletzt sinkenden Renditen von neuen Hilfen auf europäischer Ebene. Dies zeigt, dass die umfangreichen Interventionen der Zentralbanken das Segment in weiten Teilen stabilisieren und bislang sogar gegenüber Verlustrisiken isolieren konnten. Die wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen und verschärften Restriktionen werden die konjunkturelle Erholung bremsen und die Inflationsgefahren in Schach halten."
HypoVereinsbank: "Die Zentralbanken sowohl in der Eurozone als auch in den USA haben ihr Instrumentarium so ausgerichtet, dass die Zinsstrukturkurven stabil auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden. Schon seit Monaten präsentieren sich die Rentenmärkte dadurch sehr schwankungsarm und weitgehend immun gegenüber konjunkturellen Entwicklungen und allgemeinen Stimmungsschwankungen. Wir gehen davon aus, dass die Zentralbanken ihre Politik auf absehbare Zeit unverändert beibehalten werden. Die Renditen dürften daher weiterhin auf ihren derzeitigen niedrigen (negativen) Niveaus verharren."
ING Deutschland: "Aktuell bestimmen Lockdowns und die zweite Viruswelle das Geschehen an den Kapitalmärkten und in der Wirtschaft. Erst wenn die aktuellen Maßnahmen wieder gelockert werden, sollten auch die Zinsen an den Kapitalmärkten wieder leicht steigen. Eine nachhaltige Erholung wird es allerdings erst wieder geben, wenn die Wirtschaft wieder auf Kurs ist. Das sollte wohl nicht vor dem Frühjahr der Fall sein."
Münchener Hyp: "Mit dem Ansteigen der Neuinfektionszahlen sind erneut Lock-down-Maßnahmen erlassen worden. Dies belastet den Ausblick auf das Wirtschaftswachstum und die EZB dürfte im Dezember weitere Lockerungsbeschlüsse fassen. Es bleibt daher kurz- wie mittelfristig bei weiterhin sehr günstigen Finanzierungskonditionen für Hypothekenkredite. Natürlich bestehen für den Wirtschaftsausblick 2021 durchaus große Risiken, wir können uns aber auch positive Entwicklungen (Medikament/Impfstoffzulassung) in 2021 vorstellen, welche die Kreditzinsen für lange Laufzeiten etwas verteuern könnten."
Postbank: "Die bis dato sehr kräftige und schnelle Konjunkturerholung im Euroraum erleidet wegen des erneuten Lockdowns in vielen Mitgliedstaaten einen Rückschlag. Die Inflationsrate lag zuletzt leicht im negativen Bereich, eine baldige Annäherung an den EZB-Zielwert in Höhe von zwei Prozent erscheint aktuell noch unwahrscheinlicher. Die EZB hat daher signalisiert, dass sie ihre Geldpolitik auf der kommenden Sitzung noch einmal lockern wird. Vor diesem Hintergrund sollten die Kapitalmarktrenditen und dementsprechend auch die Hypothekenzinsen auf ihrem aktuell niedrigen Niveau bleiben."
Sparkasse Hannover: "Das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen begünstigt noch etwas tiefere Zinsen. Dies wird zunächst so bleiben, da angesichts des drohenden, erneuten Wirtschaftseinbruchs im 4. Quartal weitere expansive geldpolitische Maßnahmen der EZB im Dezember sehr wahrscheinlich sind. Der Ausblick für eine weitere konjunkturelle Erholung und somit auch ein Umfeld leicht steigender Renditen verschiebt sich damit deutlich ins nächste Jahr."
Zinsen und Markt: Bestens informiert per Newsletter Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Mit dem Zins-Check von Interhyp können sie Ihren Bauzins einfach berechnen. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.
Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp und berechnen Sie für Ihr Baugeld Top-Zinsen. Mit unserem persönlichen Zinsrechner für Ihre Baufinanzierung.

Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:
  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.
Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.
Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:
  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten
Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.
Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.
Mit unserem Zins-Radar helfen wir Ihnen Ihren persönlichen Top-Zins im Auge zu behalten.