Interhyp in der Presse

Anschlussfinanzierung: Rekordtief beim Baugeld für den laufenden Kredit nutzen

(München, 24. Juli 2012) So niedrig wie in diesem Sommer waren die Baugeldzinsen nie. Eigenheimbesitzer sollten die Gunst der Stunde nutzen und ihre Anschlussfinanzierung möglichst jetzt regeln, rät Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen. "Wer zum Beispiel vor fünf Jahren oder früher mit Konditionen um fünf Prozent abgeschlossen hat, kann seine Zinsbelastung im aktuellen Marktumfeld leicht halbieren", sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. "Er kann höher tilgen und ist bei gleichen Raten schneller schuldenfrei."

Top-Konditionen lassen sich oft schon jetzt festzurren, auch wenn der Darlehensvertrag erst in einigen Jahren endet. Was viele nicht wissen: Nach deutschem Recht können Immobilienkreditnehmer ihren Darlehensvertrag zehn Jahre nach Vollauszahlung kündigen, auch wenn die Sollzinsbindung länger läuft. Läuft dagegen ein Kredit mit längeren Sollzinsbindungen noch keine zehn Jahre, ist ein vorzeitiger Austritt aus dem Vertrag meist schwierig und - wenn überhaupt - nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

"Doch auch ohne vorzeitige Kündigung bietet sich mit frühzeitig abgeschlossenen Anschlussdarlehen oder sogenannten Forward-Darlehen die Chance, das aktuelle Zinstief auszunutzen", sagt Goris. Durch den Verzicht einiger Kreditinstitute auf sonst übliche Bereitstellungszinsen, bekommt man heute ein Anschlussdarlehen, das erst in sechs bis zwölf Monaten fällig ist, zum jetzigen Tiefpreis. Und mit so genannten Forward-Darlehen lassen sich die aktuellen Zinsen – mit von der Vorlaufzeit abhängigen Aufschlägen – schon bis zu 60 Monate im Voraus festschreiben. Goris: "Wir raten allen Immobilienbesitzern, deren Vertrag in bis zu 60 Monaten endet, sich über die Chancen eines Anschluss- oder Forward-Darlehens zu informieren."