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Schritt für Schritt zum nachhaltigen Einfamilienhaus
Der Bau eines Eigenheims erfordert eine sorgfältige und vorausschauende Organisation. Beim nachhaltigen Einfamilienhaus kommen auf Sie als Bauherr bei Planung und Realisierung noch zusätzliche Aufgaben hinzu. Diese lassen sich am besten bewältigen, indem Sie Schritt für Schritt vorgehen.
Erste Überlegungen: Fertighaus oder individuelles Eigenheim?
Die nachfolgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Alternativen.
| Individuelles Eigenheim | Fertighaus | |
| Vorteile |
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| Nachteile |
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Nachhaltige Elemente bei Entwurf und Planung
Nachhaltige Planung: Jetzt schon an später denken
Nachhaltigkeit zeigt sich schon in der Planung des Gebäudes, indem es so konzipiert wird, dass eine spätere Umgestaltung mit möglichst wenig Ressourcenverbrauch möglich ist. Das ist etwa der Fall, wenn ein familienfreundliches Einfamilienhaus so geplant wird, dass es sich mit geringem Aufwand zu einem Zweifamilienhaus mit zwei kleineren Wohnungen umbauen lässt. Wenn dann nach einiger Zeit die Kinder ausgezogen sind, kann der eigene Wohnraum entsprechend verkleinert und die zweite Wohnung vermietet werden. Dies ist nicht nur unter Kostengesichtspunkten nachhaltig, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht, weil ohne neue Bautätigkeit zusätzlicher Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.
Wahl der Baustoffe: Viel Ökologie, wenig Ressourcenverbrauch
- Tragwerk und Wände: Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Lehm, mit Einschränkungen auch Ziegelsteine
- Dämmstoffe: Hanf, Stroh, Kork, Holzfaserdämmung
- Farben und Putz: Lehm- und Kalkputz, Farben auf mineralischer oder organischer Basis mit möglichst geringen erdölbasierten Anteilen
- Bodenbeläge: Holzparkett, Kork, Terracotta, Naturstein, textile Bodenbeläge aus ökologischen Fasern
Wenig Energie verbrauchen, eigene Energie erzeugen
Energiekosten im Griff – jetzt berechnen und finanzieren
Auch das Umfeld zählt
Haus, Garten und Umwelt bilden eine Einheit, wenn es um die Nachhaltigkeit geht. So lässt sich beispielsweise der Wasserverbrauch reduzieren, indem beim Bau gleich eine Regenwasserzisterne für die Gartenbewässerung eingeplant wird. Auch sollte die Bodenversiegelung minimiert werden, indem möglichst wenige Flächen gepflastert oder gar betoniert werden. So lassen sich beispielsweise Autostellplätze auch mit Rasenpflaster anlegen, das die direkte Versickerung des Regenwassers ermöglicht. Ein optisches und ökologisches Highlight ist im nachhaltigen Eigenheim der ökologisch angelegte Garten, der ohne Pestizideinsatz bewirtschaftet wird und Insekten sowie anderen tierischen Bewohnern eine Heimat bietet.
Gut zu wissen
Finanzierung und Förderung
Baubegleitung und Zertifizierung
Voraussetzung für den KfW-Förderkredit ist das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Hierbei muss ein Auditor den Bau begleiten und eine akkreditierte Zertifizierungsstelle erteilt dann das Siegel. Wenn Sie ein nachhaltiges Einfamilienhaus mit Zertifikat bauen wollen, sollten Sie die Einbindung von Auditor und Zertifizierungsstelle von Beginn an mit Ihrem Architekten oder Bauträger klären.
Bestandsimmobilie sanieren: Ist das nachhaltig?
- Minimieren Sie den Energieverbrauch des Gebäudes durch eine Verbesserung der Wärmedämmung.
- Verbessern Sie die Energiebilanz des Hauses durch eigene Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage.
- Setzen Sie beim Austausch der Heizungsanlage am besten auf eine Wärmepumpe. Mittlerweile gibt es viele Anlagen, die auch höhere Vorlauftemperaturen auf effiziente Weise erzielen, so dass keine aufwändige Installation einer Fußbodenheizung erforderlich ist.
- Achten Sie bei Sanierung und Renovierung darauf, dass die neuen Baustoffe nachhaltig und ökologisch sind.