Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 7. November 2019 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2019 und Anfang 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im November knapp über des Niveaus des Allzeittiefs. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, gehen jetzt die meisten Experten von gleichbleibenden Zinsen aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne gerückt zu sein (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im November 2019 sind sie extrem günstig und liegen knapp über dem Niveau des Allzeittiefs.

Damit sind die Zinsen in diesem Jahr auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 7. November 2019:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Wer sich im nächsten Jahr den Traum einer eigenen Immobilie erfüllen will, sollte jetzt die Weichen stellen. Das gilt besonders, wenn der Kredit noch in diesem Jahr ausgezahlt werden soll. Die Voraussetzungen zum Erwerb von Wohneigentum bleiben finanzierungsseitig ausgezeichnet. Der November startet mit günstigen Zinsen für Immobiliendarlehen von unter einem Prozent. Wie die dritte Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed in diesem Jahr Ende Oktober zeigt, wird auch in den USA weiterhin auf eine expansive Geldpolitik gesetzt, um einer weiteren Konjunkturabkühlung entgegenzuwirken. Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) ist auch unter der neuen Führung von Christine Lagarde mit einer Fortführung der Niedrigzinspolitik zu rechnen."

Das niedrige Zinsniveau hat sich – trotz diverser Diskussionen über mögliche Negativzinsen im Spätsommer und Herbst – nicht weiter nach unten bewegt, sondern wieder leicht von der Null nach oben. Jetzt, Anfang November, liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen vielfach zwischen 0,5 und einem Prozent. Der leichte Anstieg der vergangenen Wochen ist in unseren Augen vor allem mit den höheren Renditen am Kapitalmarkt zu begründen. Diese leicht steigenden Renditen wiederum liegt an leichten Hoffnungsschimmern auf Lösungen bei den Dauerthemen Brexit und Handelskonflikt. Dennoch überwiegt die Unsicherheit. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, die für die Entwicklung des Baugeldes eine wichtige Rolle spielt, hat zuletzt etwas zulegen können. Auch die Freibeträge der Banken, für die sie keine Strafzinsen zahlen müssen, können den leichten Anstieg gestützt haben.

Die aktuelle Bodenbildung bei den Konditionen darf allerdings nicht den Eindruck erwecken, die Aufnahme eines Darlehens sei für Immobilienkäufer oder Häuslebauer nun teuer. Das aktuelle Niveau ist im historischen Vergleich absolut niedrig. Das zeigen die Interhyp-Zins-Charts. Wer vor acht oder zehn Jahren einen Kredit abgeschlossen hat, zahlte oft das Drei-, Vier- oder Fünffache. Das verdeutlicht auch die Sparchancen, die sich in diesen Tagen für Anschlussfinanzierer ergeben. Über die Laufzeit des Kredits können sie im Vergleich zur ersten Finanzierung nicht selten mehrere zehntausend Euro an Zinskosten einsparen. Mit der Konsequenz, deutlich früher schuldenfrei zu sein.

Zins- und Marktumfeld

Ursachen für das relativ günstige Zinsniveau sind die weltweiten wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten verbunden mit der Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Das letzte Brexit-Ultimatum ist verstrichen und das Land steht vor Neuwahlen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht Deutschland bereits auf Talfahrt. Die US-Wirtschaft befindet sich zwar grundsätzlich auf Wachstumskurs und die Arbeitslosenquote ist niedrig. Allerdings hat der Handelsstreit mit China der Wirtschaft zugesetzt und die Warnsignale einer bevorstehenden Abkühlung verdichten sich. Um einen Konjunktureinbruch zu verhindern, hat die US-Notenbank ihren Leitzins erneut gesenkt - auf eine Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent.

Ein Blick auf die Inflationsdaten lässt erwarten, dass auch Christine Lagarde, die nun an der Spitze der EZB steht, die Niedrigzinspolitik fortführt, mit der Draghi acht Jahre lang die Geldpolitik getreu seiner wohl bekanntesten Aussage "Wir werden tun, was immer nötig ist, um den Euro zu retten" geprägt hat.

Der Interhyp-Expertenrat

Wir raten gerade im aktuellen Zinsumfeld, das etwas in Bewegung geraten ist, Zinsvergleiche zu nutzen, um die besten Angebote zu finden. Doch ein niedriger Zins allein macht noch keine Baufinanzierung. Der Kredit muss zu den individuellen Bedürfnissen passen – etwa in puncto Zinsbindung, Anfangstilgung oder auch was Sondertilgungsoptionen und bereitstellungszinsfreie Zeiten angeht, die beim Bauen oder beim Kauf vom Bauträger wichtig sein können.

Wer noch eine Darlehensauszahlung oder eine Kreditzusage in 2019 benötigt, sollte sich sputen. Denn die Fristen dafür enden oft Ende November oder Anfang Dezember. Und wer seine Sondertilgung nutzen will, sollte ebenfalls aktiv werden – denn oft ist die Sondertilgung auf einen bestimmten Betrag pro Kalenderjahr beschränkt. Gern helfen Berater dabei, jetzt die richtigen Weichen zu stellen.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Zinstrend September 2019 - Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Viele von uns befragte Experten sehen kurz- und ein gleichbleibendes Zinsniveau. Sollte es langfristig zu einem Zinsanstieg kommen, dann allenfalls zu einem zaghaften. Fallende Konditionen werden nur vereinzelt erwartet. Die Antworten im Detail:

Allianz: "Für illiquide Kapitalanlagen ist ein Boden erreicht. Schwankungen im SWAP (reiner Zinstausch) wurden von Investoren nicht nachvollzogen. Negativzinsen bei Immobilienkrediten halten wir nicht für möglich. Denn die Investoren werden dann auf andere Kapitalanlagen ausweichen. Negativzinsen sind bisher nur in liquiden Titeln beobachtet worden, die dem Investor für buy and sell Strategien dienen."

Commerzbank: "Die jüngst beschlossenen Lockerungsmaßnahmen der EZB dürften helfen, die langfristigen Kapitalmarktzinsen vorerst auf den aktuellen Niveaus zu stabilisieren, auch wenn sich mit dem aufkommenden Optimismus über die Handelsgespräche die Risikostimmung verbessert und das Risiko eines ungeordneten Brexit abgenommen hat. Da sich dadurch im kommenden Jahr die globalen Wachstumsperspektiven wieder etwas aufhellen dürften, erwarten wir mittelfristig moderat steigende Kapitalmarktzinsen."

HypoVereinsbank: "Positive Entwicklungen in Sachen Brexit und US-chinesischer Handelsstreit haben in den vergangenen Wochen die Stimmung an den Finanzmärkten verbessert und einen Anstieg der Kapitalmarktrenditen ausgelöst. Kurzfristig dürfte das Stimmungshoch noch anhalten und damit die Renditen noch weiter nach oben schieben. Mittel- bis langfristig spricht ein anhaltend schwacher Konjunkturausblick bei sehr gedämpftem Inflationsdruck und einer weiterhin sehr expansiven geldpolitischen Ausrichtung für dauerhaft niedrige (negative) Kapitalmarktrenditen."

ING Deutschland: "Kurzfristig werden die Zinsen relativ stabil bleiben. Langfristig gibt es einen ganz leichten Aufwärtstrend. Die unsichere Konjunkturlage und Notenbanken in Habachtstellung lassen die Zinsen niedrig. Erst wenn es im nächsten Jahr konjunkturell wieder etwas bergauf geht, können sich die Zinsen leicht von ihren aktuellen Tiefständen befreien."

MünchenerHyp: "Die Entspannungssignale im Handelsstreit (USA/CHINA) und die höhere Wahrscheinlichkeit eines geordneten Brexit haben für eine positive Risikostimmung und etwas steigende Renditen gesorgt. Die Notenbanken werden zwar vorerst an ihrer expansiven Geldpolitik (Kaufprogramm EZB) festhalten, da die Wirtschaftsdaten weiterhin schwach und die Inflationsraten sehr niedrig erwartet werden. Trotzdem dürften die Zinsen auf dem erreichten Niveau kaum mehr fallen, sondern eher leicht ansteigen."

Postbank: "Grund für den Anstieg der hiesigen Kapitalmarktrenditen in den letzten Wochen waren – wie so oft in der jüngeren Vergangenheit – wieder einmal politische Entwicklungen. So sorgten insbesondere eine in der Summe positivere Kommunikation beider Seiten im US-chinesischen Handelsstreit sowie Hoffnungen auf einen trotz Verschiebung glimpflichen Ausgang des Brexit-Dramas für eine nachlassende Risikoaversion. Sollten sich diese Entwicklungen bestätigen, sprächen diese grundsätzlich für weiteres Aufwärtspotenzial bei den Renditen. Dem entgegen steht aber die Tatsache, dass die EZB mit ihren jüngsten Entscheidungen das Niedrigzinsumfeld im Euroraum noch einmal zementiert hat und unter der neuen EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf absehbare Zeit kein grundlegender Kurswechsel zu erwarten ist. Die hiesigen Kapitalmarktrenditen und damit auch die Zinsen für Hypothekendarlehen erwarten wir vor diesem Hintergrund auf Jahressicht im Bereich ihrer aktuellen, sehr niedrigen Niveaus."

Sparkasse zu Lübeck: "Mit der leichten Entspannung beim Brexit und im Handelskonflikt zwischen USA und China kam es am Rentenmarkt zu Gewinnmitnahmen und in der Folge zu leicht steigenden Zinsen. Kurzfristig könnte nun eine technische Reaktion mit leicht fallenden Zinsen folgen. Diese dürfte durch den Beginn des neuen Anleihenkaufprogramms der EZB gestützt werden. Auf lange Sicht wird die EZB versuchen das Zinsniveau niedrig zu halten."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.