Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 9. Januar 2020 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im Januar 2020 knapp über dem Niveau des Allzeittiefs. Nachdem vor einem Jahr beziehungsweise 2018 noch oft eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, gehen jetzt die meisten Experten von gleichbleibenden Zinsen aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne gerückt zu sein. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp derzeit nicht wahrscheinlich (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im Januar 2020 sind sie extrem günstig und liegen knapp über dem Niveau des Allzeittiefs vom Herbst 2019.

Damit sind die Zinsen in den letzten Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 9. Januar 2020:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Auch wenn die Zinsen für Immobilienkredite nach dem Allzeittief im Herbst zum Jahresende wieder leicht angestiegen sind, startet das Zinsjahr 2020 deutlich günstiger als 2019. Fortschritte bei den Dauerthemen Brexit und Handelsstreit haben die Renditen der deutschen Staatsanleihen und in der Folge die Bauzinsen leicht zulegen lassen. Doch vieles ist noch ungelöst, neue Unsicherheiten kommen hinzu. Wer in diesem Jahr eine Immobilie kaufen will oder eine Anschlussfinanzierung benötigt, muss daher nicht mit hohen Zinsen rechnen. Themen wie Konjunkturabkühlung und niedrige Inflation hemmen zusammen mit der lockeren Geldpolitik das Aufwärtspotenzial zusätzlich. Auch die von Interhyp im monatlichen Bauzins-Trendbarometer befragten Experten rechnen am ehesten mit einer Seitwärtsbewegung beim Baugeld."

Wie günstig Immobilieninteressenten im neuen Jahr finanzieren können, zeigt ein Blick zurück. Vor einem Jahr, im Januar 2019, lagen die Konditionen für zehnjährige Darlehen bei rund 1,4 Prozent. Aktuell liegen sie trotz des leichten Zinsanstiegs Ende Dezember noch immer bei unter einem Prozent und damit rund 0,5 Prozentpunkte niedriger. Im Vergleich zum Allzeittief im Herbst haben sich die Konditionen wieder etwas weiter von der Null oder gar einem möglichen Minus wegbewegt. Doch das Thema Negativzins wird uns auch in diesem Jahr voraussichtlich weiter begleiten – hatte doch nicht zuletzt die KfW-Bank im November das Thema Förderkredite mit Minuszinsen ins Spiel gebracht.

Zins- und Marktumfeld

In den letzten Wochen gab es Bewegung bei den Dauerthemen Brexit und Handelskonflikt, die die Märkte das gesamte Jahr 2019 über in Atem gehalten hatten. Allerdings bleiben viele Fragezeichen. So steht im Handelsstreit zwischen den USA und China zunächst eine Teillösung bevor und auch beim Brexit muss ich zeigen, welche Folgen der Austritt tatsächlich haben wird. Die gewissen Fortschritte haben aber zumindest etwas an Unsicherheit aus dem Markt genommen, weshalb die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen leicht nachgelassen hat – was zu etwas steigenden Renditen führte. Gleichzeitig startet das Wirtschaftsjahr 2020 unter auch unter Vorzeichen für weiter bestehende und neue Unsicherheit: Deutschlands Konsumklima hat sich abgekühlt. Und Konfliktpotenzial bestehen weiterhin in vielen Teilen der Welt – der gerade neu aufgeflammte US-Konflikt mit dem Iran zeigt das leider deutlich.

Der Ton ist rauer geworden. Unberechenbarkeiten bleiben. Die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank EZB werden nicht umhinkommen, Konjunktur und Inflation mit einer anhaltenden Niedrigzinspolitik zu stützen.

Der Interhyp-Expertenrat

Die guten Vorsätze, mit denen viele ins neue Jahr starten, sind durchaus auch auf die Immobilienfinanzierung anwendbar. Ein Vorsatz für alle, die noch zur Miete wohnen, könnte sein: Das günstige Zinsniveau nutzen, um in privates Wohneigentum zu investieren. Ob Sie als erstes nach einem Objekt Ausschau halten oder mit einem Kassensturz beginnen, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist, das Thema Kaufen statt Mieten abzuwägen. Ein Vorsatz für die Immobilienbesitzer unter Ihnen könnte lauten, das Sondertilgungspotenzial auszuschöpfen. Gerade zum Jahresanfang entfalten Sondertilgungen, zum Beispiel aus Bonuszahlungen oder 13ten Gehältern, ihr größtes Potenzial beim Schuldenabbau. Ein weiterer Vorsatz für Immobilienbesitzer könnte sein, sich um die laufende Finanzierung zu kümmern. Wann läuft die Zinsbindung aus? Wie lässt sich das bestehende Darlehen durch einen günstigeren Anschlusskredit und eine verbesserte Tilgungsleistung optimieren? Nicht selten ergibt sich ein deutliches Sparpotenzial. Dieses lässt sich jedoch nur voll ausschöpfen, wenn man rechtzeitig vor dem Ende der Zinsfestschreibung aktiv wird und sich nicht auf das erstbeste Prolongationsangebot der finanzierenden Bank einlässt.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Bauzins-Trend im Januar 2020

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck zur Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Viele von uns befragte Experten sehen 2020 ein gleichbleibendes Zinsniveau bei Immobiliendarlehen.

Allianz: "Eine Seitwärtsentwicklung hat auch 2020 die höchste Wahrscheinlichkeit. Wobei zu unterscheiden ist, zwischen Zinspapieren, die vor allem für Handelszwecke dienen und Zinstitel für längerfristige Investitionen. Zinstitel für Handelszwecke können negative Zinsen und eine höhere Volatilität aufweisen."

Commerzbank: "Die globale Konjunktur dürfte sich auf niedrigem Niveau stabilisieren, sodass die EZB unter der neuen Führung von Frau Lagarde weiter abwarten und keine neuen Lockerungsmaßnahmen auf den Weg bringen dürfte. Eine Umkehr der Geldpolitik steht allerdings aufgrund der weiterhin fragilen Konjunktur und hohen privaten wie öffentlichen Verschuldung auf absehbare Zeit ebenfalls nicht an."

HypoVereinsbank: "Eine nachhaltige Belebung der hiesigen Konjunktur erscheint im Jahr 2020 unwahrscheinlich. Ursächlich hierfür wird unseres Erachtens vor allem eine konjunkturelle Abkühlung in den USA sein. Spätzyklische Schwächesignale (Rückgang offener Stellen am Arbeitsmarkt) gepaart einer schwachen Entwicklung der Unternehmensgewinne und rückläufiger Investitionstätigkeit dürfte vor dem Hintergrund anhaltender Unsicherheiten infolge fortdauernder Handelsstreitigkeiten die BIP-Wachstumsraten in den USA in Richtung Nulllinie drücken. Das allgemeine Renditeniveau und damit das Niveau der Bauzinsen dürfte sich damit anhaltend auf dem aktuellen und zeitweise sogar noch etwas niedrigeren Niveau bewegen."

ING Deutschland: "Langfristig nehmen die negativen Nebenwirkungen der EZB Politik zu und wird die EZB versuchen ganz langsam zu normalisieren. Das wird wohl mit einem Abbau des QE Programms starten und damit die langfristigen Zinsen steigen lassen. Voraussichtlich Ende des Jahres 2020."

MünchenerHyp: "Einen großen Einfluss auf die Zinsentwicklung dürfte die Strategieüberprüfung der EZB haben. Mehrheitlich wird hier von Volkswirten mit einer unveränderten Zinspolitik gerechnet, was zusammen mit geringen Inflationsraten und mäßigem Wirtschaftswachstum auch eine Seitwärtstendenz für die Bauzinsen bedeuten sollte. Eine Veränderung des Inflationsziels der EZB auf beispielsweise ein Inflationsband von 1,25 – 2,25 Prozent könnte die Bauzinsen etwas nach oben treiben. Fortschritte in den wichtigen politischen Themen wie Handelsstreit und Brexit können ebenfalls kurzfristig zu einer Stimmungsverbesserung und höheren Bauzinsen sorgen, eine weitreichende Verbesserung der Wachstumsraten erwarten wir jedoch nicht."

Postbank: "Auch wenn sich die hiesigen Kapitalmarktrenditen von ihren Tiefs im Sommer 2019 wieder gelöst haben – weiteres Aufwärtspotenzial in 2020 sehen wir angesichts der wieder expansiveren Geldpolitik, weiterhin ungelöster politischer Konflikte und einer schwächeren globalen Konjunktur nicht."

PSD Bank RheinNeckarSaar eG: "Die Ankündigung großer deutscher Konzerne Arbeitsplätze z.T. massiv abzubauen, zeichnet kein gutes konjunkturelles Bild. Somit ist das Potential für steigende Zinsen eher nicht gegeben. Gleichzeitig mehren sich die Aussagen nach konjunkturpolitischen Eingriffen und Ausgaben, insbesondere im Zusammenhang mit der Thematik Klimawandel. Auch die EZB verknüpft ihre weiteren geldpolitischen Möglichkeiten mit dieser Forderung. Demzufolge wären steigende Haushaltsdefizite zu erwarten und auch tendenziell höhere Zinsen. Im Falle einer Rezession würde die erstgenannte Folge überwiegen (stark fallende Zinsen), zumal die Eurozone steigende Zinsen nur schwerlich oder nicht aushalten könnte. Das gilt insbesondere für Staaten und Unternehmen aber auch für private Haushalte."

Die PSD Rhein-Ruhr: "Das Zinsjahr 2019 war entgegen der ursprünglichen Erwartungen aufgrund konjunktureller Warnsignale (Strafzölle, Brexit, Rückgang Wachstumsprognosen etc.) und dementsprechenden Reaktionen der EZB von einem deutlichen Rendite- und damit Zinsrückgang geprägt. Da diese Signale auch in 2020 weiterhin Bestand haben und seitens der EZB keine anderslautenden Äußerungen erfolgen, rechnen wir in 2020 mit einer im wesentlichen Seitwärtsbewegung – maximal geringfügige Steigerung – der Zinsen. Negativzinsen für Baufinanzierungen sind zwar grundsätzlich nicht absolut ausgeschlossen, werden jedoch nicht erwartet."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.