Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 1. August 2019 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2019 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im August auf Niveau eines neuen Allzeittiefs und zum Teil sogar deutlich unter einem Prozent. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der für den Interhyp-Zinsbericht befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, gehen jetzt die meisten Experten von gleichbleibenden Zinsen aus – und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne gerückt zu sein (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im August 2019 sind sie sehr günstig und liegen sogar noch unter dem Niveau des Allzeittiefs von 2016 - ein neues Allzeittief wurde Ende Mai 2019 erreicht und seitdem immer weiter unterschritten.

Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im Oktober 2016 den letzten Tiefpunkt erreicht. Jetzt sind die Zinsen sogar noch günstiger - so günstig wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 1. August 2019:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Freiheit und Unabhängigkeit – das sind Begriffe, die viele Menschen emotional mit dem eigenen Zuhause verbinden. Eigentümer sind unabhängig von Mietzahlungen und frei in Gestaltungsfragen. Vor allem verspricht eine eigene Immobilie finanzielle Unabhängigkeit im Alter. Die aktuellen Entscheidungen und Ankündigungen der europäischen und amerikanischen Notenbank machen deutlich, dass der klassische Vermögensaufbau durch Sparen angesichts minimaler Guthabenzinsen und drohender Strafzinsen immer weniger attraktiv wird. Dagegen begünstigen niedrige Baufinanzierungszinsen die Schaffung von Wert und Rendite in Form von Immobilieneigentum. Wie günstig die Zinsen wirklich sind, sieht man in den Interhyp-Zins-Charts: Die Zinsen für zehnjährige Darlehen liegen deutlich unter einem Prozent. Bestkonditionen liegen teilweise sogar nur bei rund 0,5 Prozent. Das ist einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik."

"Den Sommer auf der eigenen Terrasse oder auf dem eigenen Balkon genießen. Ein kleines Gartengrundstück, mehr Platz - die eigene Immobilie ist ohne Frage jene Form der Geldanlage, die direkt auf die Lebensqualität einzahlt und an der man sich jeden Tag erfreuen kann. Das Zinsniveau für Immobilienkredite könnte dafür kaum besser sein. Denn: Die jüngsten Statements der Notenbanken lassen vermuten, dass sich an dem eingeschlagenen Niedrigumfeld so bald nichts ändern wird. Die von Sparern erhoffte Zinswende ist in weite Ferne gerückt. Wie unsere Umfrage zeigt, sehen auch die Zins-Experten der von uns befragten zehn deutschen Kreditinstitute kurzfristig und auch längerfristig eine anhaltend günstige Zinslandschaft. Nicht wenige halten mittel- bis langfristig sogar fallende Zinsen für möglich."

Zins- und Marktumfeld

Nachdem die EZB bei ihrer letzten Sitzung am 25. Juli noch keine Schritte unternommen hat, rechnen die Märkte fest damit, dass sie den Einlagezinssatz bei ihrer nächsten Sitzung im September senken wird. Zudem wird erwartet, dass neben niedrigeren Zinsen das Anleihekaufprogramm wieder starten wird. Die amerikanische Notenbank Fed hat bereits gehandelt. Sie hat am 31. Juli wie erwartet erstmals seit einem Jahrzehnt die Zinsen herabgesetzt – um einen Viertelprozentpunkt auf 2,0 bis 2,25 Prozent. Denn: Anders als die starken Börsenkurse vermuten lassen, lahmt die Konjunktur allerorten. Das zeigt sich auch an den geringen Inflationsraten, von denen sich auf nachlassenden Konsum schließen lässt. Weitere Gründe für die gedämpften Wirtschaftsaussichten bleiben unter anderem der Handelsstreit und Unsicherheiten durch den Brexit oder auch mögliche Neuordnungen durch Themen wie Disruption und Digitalisierung.

Der Interhyp-Expertenrat

Damit die eigene Immobilie auf Dauer die Freiheit und Unabhängigkeit bringt, die sich Bauherren und Käufer wünschen, sollte die Finanzierung nicht Spitz auf Knopf kalkuliert sein. Wichtig und zukunftsorientiert ist ein hoher Anteil an Eigenkapital. Was heißt das? Mindestens die Kaufnebenkosten sollten durch eigene Mittel abgedeckt sein. Wir empfehlen einen Anteil von zwanzig Prozent des Kaufpreises und mehr. Dann bieten die Banken zusätzlich noch etwas bessere Zinsen und Bauherren und Käufer erhalten mehr Sicherheit. Unverändert gelten unsere Empfehlungen hin zu hohen Tilgungsraten und tendenziell längeren Zinsfestschreibungen. All diese Faktoren schaffen Sicherheit und Kalkulierbarkeit. So bleibt die eigene Immobilie in Zukunft finanziell tragbar - und Sie können viele Sommer im Eigenheim oder der eigenen Wohnung genießen.

Am Beginn der Finanzierung sollten der Kassensturz mit Prüfung der Einnahmen und Ausgaben und das Durchrechnen verschiedener Tilgungsszenarien stehen, wobei Online-Tools und eine professionelle Beratung unterstützen.

Interhyp- Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Der Ausgang der EU-Parlamentswahlen, Strafzölle sowie der ungewisse Brexit-Ausgang sorgen nach Expertenmeinung für konjunkturellen Gegenwind. Kurzfristig halten die Experten daher gleichbleibende Zinsen für wahrscheinlich. Leichtes Aufwärtspotenzial halten langfristig einige Experten für wahrscheinlich, aber sie sind nicht mehr in der Mehrheit. Die Hälfte der Experten sieht auch auf Halbjahres- beziehungsweise Jahressicht eher gleichbleibende Konditionen, einige wenige halten hier sogar fallende Zinsen für möglich.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Die geldpolitische Kehrtwende der Zentralbanken war zwar in gewissem Maß vorhersehbar. In ihrer Deutlichkeit und Geschwindigkeit kamen die Ankündigungen zu einer erneuten Lockerung der Geldpolitik jedoch dennoch überraschend. Die Experten erwarten kurz- genau wie mittel- bis langfristig gleichbleibende Konditionen.

Allianz: "Konjunktureintrübungen sprechen klar gegen steigende Zinsen. Aber die Verpflichtung der Banken gegenüber ihren Einlagekunden sprechen auch gegen einen weiteren Fall der Zinsen ins Negative. Unter diesen Rahmenbedingungen erscheinen die möglichen Entwicklungen begrenzt."

Commerzbank: "Die EZB stellt für ihre nächste Ratssitzung im September ein umfangreiches Lockerungspaket in Aussicht. Wir rechnen wegen der zuletzt schwachen Konjunkturdaten nicht nur mit einer Senkung des Einlagensatzes, sondern auch mit einer Wiederaufnahme der Anleihekäufe. Damit zementiert die EZB ihre extrem lockere Geldpolitik, was die langfristigen Zinsen zum Jahresende nochmal drücken dürfte."

HypoVereinsbank: "Die Konjunktur in der Eurozone verlor im zweiten Quartal wieder an Schwung. Der Inflationsdruck bleibt gering. Die Europäische Zentralbank hat eine weitere Leitzinssenkung in Aussicht gestellt. Darüber hinaus behält sie sich eine Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms vor. Gleichzeitig beginnt die amerikanische Notenbank den ersten Zinssenkungszyklus seit über zehn Jahren. In diesem Umfeld dürften die Kapitalmarktrenditen kurz- bis mittelfristig um ihr derzeitig sehr niedriges Niveau von -0,40 Prozent (10-jährige Bundrendite) pendeln."

ING Deutschland: "Mario Draghi hat die Märkte noch nicht komplett überzeugen können, dass die EZB im September ein großes Maßnahmenpaket präsentieren wird. Da wir weiterhin davon ausgehen, dass die EZB nicht nur die Zinsen senken wird, sondern auch QE wieder startet, sollten die langfristigen Zinsen bis September noch mal sinken. Zum Ende des Jahres sollte eine aufhellende Konjunktur allerdings auch wieder zu leicht steigenden Zinsen führen."

MünchenerHyp: "Aufgrund der Konjunkturschwäche und niedrigen Inflationsdaten senken die Notenbanken weltweit die Zinsen. Nach der FED dürfte die EZB nach der Sommerpause mit einem Zinsschritt von 0,10 bis 0,20 Prozentpunkten folgen. Zudem belastet die Wahl von Boris Johnson zum britischen Premierminister die Konjunkturerwartungen, da ein Brexit ohne Abkommen nun wahrscheinlicher ist. An den Rentenmärkten wurden daher zuletzt wieder historische Tiefststände bei 10- und 30-jährigen Bundesanleihen erreicht. Die Zinssätze für Hypothekendarlehen sind ebenfalls sehr niedrig und attraktiv. Wir rechnen nur mit kleineren Zinsschwankungen auf dem erreichten Niveau."

Postbank: "Aktuell sehen wir kaum Gründe, die auf absehbare Zeit dafür sprechen, dass sich die Zinsen für längerfristige Hypothekendarlehen von ihren zuletzt erreichten historischen Tiefs nachhaltig lösen sollten. So hat der EZB-Rat im Rahmen seiner Juli-Sitzung mehr als deutlich gemacht, dass an eine geldpolitische Straffung derzeit nicht zu denken ist und wieder expansivere geldpolitische Maßnahmen unmittelbar bevorstehen dürften. Aber auch andere Notenbanken rund um den Globus treten angesichts einer abflauenden Weltkonjunktur auf das Gaspedal und sorgen für ein globales niedriges Zinsniveau. Auf Jahressicht erwarten wir die Zinsen für Hypothekendarlehen daher im Bereich ihres aktuellen Niveaus."

PSD Bank RheinNeckarSaar: "Die schwachen konjunkturellen Aussichten machen tendenziell weitere zinssenkende Maßnahmen der EZB immer wahrscheinlicher. Dies kann auch die Wiederaufnahme der Anleihenkäufe durch die Zentralbank bedeuten. Der Schuldenstand der Euroländer bewirkt eine große Fragilität, die ebenfalls von der Zentralbank mit weiteren unkonventionellen Maßnahmen begleitet werden wird. Solange die Märkte dies akzeptieren, werden die Zinsen noch weiter fallen."

PSD Bank Rhein-Ruhr: "Aufgrund der - wahrscheinlichen - Erweiterung der negativen Zinsen im kurzfristigen Bereich durch die EZB gehen wir auch von leicht sinkenden Zinsen langfristig aus."

Sparkasse zu Lübeck: "Die EZB hat in der vergangenen Woche verkündet, dass die Inflations- und Konjunkturdaten in den kommenden Monaten eher enttäuschen werden. Um dem zu begegnen, wird sie wahrscheinlich den Einlagesatz weiter senken (aktuell -0,4 Prozent) und neue Wertpapierkäufe oder Liquiditätsmaßnahmen ankündigen. Alles in allem ist daher innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate mit einem weiter nachgebenden Zinsniveau zu rechnen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.