Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

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Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 5. März 2020 können Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter günstige Finanzierungsbedingungen erwarten. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich, Schwankungen sind aber aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten möglich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im März 2020 auf dem Niveau des Allzeittiefs. Mittel- bis langfristig gehen viele Experten von gleichbleibenden Zinsen aus, aber das Bild ist nicht ganz einheitlich, auch aufgrund der aktuellen Unsicherheiten. Eine nachhaltige Trendwende scheint aber in weite Ferne gerückt zu sein. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp auf breiter Front derzeit nicht wahrscheinlich, wenn auch durch Tilgungszuschüsse bei Förderkrediten bereits positive Effektivzinsen bei Förderdarlehen möglich sind.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im März 2020 sind sie extrem günstig und liegen in etwa auf dem Niveau des Allzeittiefs vom Herbst 2019.

Damit sind die Zinsen in den letzten Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

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Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

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Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von neun namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 5. März 2020:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Die Konditionen für Immobilienkredite haben im Zuge der Corona-Krise weiter nachgegeben. Anfang März können Immobilienkäufer zehnjährige Darlehen zu Zinsen von unter 0,7 Prozent aufnehmen - rund 0,1 Prozentpunkte weniger als vor einem Monat. Zum jetzigen Zeitpunkt eindeutige Aussagen über die mittelfristigen Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft und Zinslandschaft zu treffen, scheint verfrüht. Fest steht aber: Wie die deutliche Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed um 0,5 Prozentpunkte Anfang März und der Ausblick der Europäischen Zentralbank auf mögliche Maßnahmen zeigen, wird das Thema äußerst ernst genommen. Investoren suchen aktuell vermehrt Sicherheit in Anleihen, und von Bauherren und Käufern wird die Immobilie zu Selbstnutzung und als Anlage stark nachgefragt. Das niedrige Zinsniveau kann helfen, Wohneigentum zu erwerben. Mit Blick auf die derzeitige Lage, die Konjunkturerwartung und Zinspolitik dürfte es vorerst bei günstigen bleiben - abhängig von der weiteren Entwicklung halten wir aber Schwankungen nach unten oder oben für möglich. Das unterstützt auch die Umfrage im aktuellen Interhyp Bauzins-Trendbarometer."

Das Video gibt die Zinseinschätzung von Interhyp zum Jahresstart wieder, von Anfang Januar 2020.

Zins- und Marktumfeld

In den vergangenen Tagen haben die weltweiten Aktienmärkte enorme Verluste hinnehmen müssen. Die Angst vor dem Coronavirus hat Investoren spüren lassen, dass Börsen, die zuletzt vor allem durch billiges Geld der Zentralbanken befeuert wurden, dennoch die Zukunft der Wirtschaft und Unternehmensgewinne abbilden. Nun fragen sich viele Anleger, welche Erwartungshaltung realistisch ist. Die Europäische Zentralbank wird wohl nicht umhinkommen, an der expansiven Geldpolitik festzuhalten - wobei aktuell noch nicht einmal annähernd abzuschätzen ist, wie stark das Coronavirus dem globalen Wirtschaftswachstum zusetzen wird. Die amerikanische Notenbank hat mit ihrer unerwarteten Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte bereits ein deutliches Zeichen zur Stützung der Wirtschaft gesetzt. Deutsche Staatsanleihen sind im Zuge der Unsicherheiten bei Investoren so gefragt, dass die Renditen zuletzt auf unter minus 0,6 Prozent gefallen sind. Da sich die Zinsentwicklung beim Baugeld daran orientiert, haben auch die Konditionen für Immobilienkredite weiter leicht nachgegeben.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Bauzins-Trend im Januar 2020

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.

Interhyp-Expertenrat

Wer aktuell einen Bau oder Kauf einer Immobilie plant, kann günstige Zinsen nutzen und auch von besonders günstigen Fördermitteln profitieren. So weisen Förderkredite der staatlichen Förderbank unter Berücksichtigung der hohen Tilgungszuschüsse zum Teil sogar negative Effektivzinsen aus.

Immobilieninteressenten sollten prüfen, wie sie Fördermittel in ihre Finanzierung einbinden. Das zeigt auch unser aktueller Finanzierungstipp – diesmal von Frank Lutz, Leiter Geschäftsstellen Region Süd-Ost bei Interhyp.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Die Mehrheit der Experten geht davon aus, dass sich die Effekte des Coronavirus auf die Märkte und damit auch auf die Zinsen niederschlagen, kurzfristig mit weiter niedrigen Zinsen. Mittel- bis langfristig ist das Bild uneinheitlich - je nach weiterer Entwicklung sind Schwankungen nach oben oder unten möglich.

Allianz: "Viele Marktteilnehmer erwarten derzeit eine Fortsetzung der ökonomischen Rahmenbedingungen, auch wenn die Wachstumsprognosen aufgrund des Coronaviruses leicht reduziert wurden."

Commerzbank: "Mit der Ausbreitung des Coronavirus in Europa hat sich die Marktdynamik stark verändert. Die klassische Flucht in sichere Häfen hat die Zinsen auf zyklische Tiefs fallen lassen und der Markt geht davon aus, dass die Notenbanken die Zinsen senken. Konkrete proaktive Maßnahmen sind vermutlich nötig, um die Risikostimmung zu stabilisieren, was die Zinsen dann wieder etwas steigen lassen dürfte."

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Konjunkturell wird zumindest das erste Halbjahr 2020 aufgrund der Corona-Epidemie sehr schwierig werden. Die BIP-Wachstumsraten werden deutlich hinter die Jahresendprognosen zurückfallen, in einzelnen Ländern (z. B. Italien, Deutschland) besteht zudem ein Abrutschen in die Rezession. Um diesen Entwicklung zu entgegnen, rechnen wir allerdings eher mit fiskalpolitischen Maßnahmen. Mit einer Änderung der Geldpolitik durch die EZB rechnen wir aktuell nicht. Kurzfristig sehen wir ein leicht sinkendes bis gleichbleibendes Zinsniveau, mittel- bis langfristig dürfte es tendenziell leicht steigen. Grund hierfür ist der Rückgang der handelspolitischen Unsicherheiten. Zudem würde eine abnehmende Präsenz des Themas "Corona-Virus" in den Medien die Nachfrage nach sogenannten sicheren Anlagen wieder reduzieren und so zu einem leicht steigenden Zins- und Renditeniveau beitragen."

HypoVereinsbank: "Die Coronavirus-Epidemie wird der Weltkonjunktur voraussichtlich einen vorübergehenden Dämpfer verleihen. Die Erwartungen der Marktteilnehmer an Leitzinssenkungen durch die bedeutenden Notenbanken haben die Kapitalmarktrenditen in der Eurozone bereits vor der aktuellen Fed-Entscheidung in die Nähe ihrer Tiefs vom Herbst 2019 gedrückt. Kurzfristig dürfte dies das Renditeniveau niedrig halten. Mittelfristig sollte mit einem Abebben der Epidemie das Renditeniveau wieder ansteigen, wenn auch nur verhalten."

ING Deutschland: "Die Märkte und die Weltwirtschaft sind weiterhin im Bann des Corona-Virus. Auch kurzfristige Notmaßnahmen der Notenbanken werden die Unruhe nicht stoppen. Was die Märkte, Wirtschaft und Menschen jetzt am dringlichsten brauchen ist ein Impfstoff und keine weitere geldpolitische Lockerung. Im Verlauf des Frühjahrs sollte sich die Situation allerdings sehr wahrscheinlich entspannen und damit die Zinsen auch wieder steigen lassen."

MünchenerHyp: "Die noch unsicheren Auswirkungen des Coronavirus auf die wirtschaftliche Entwicklung und hohe Liquidität stützen die Finanzmärkte. Durch die niedrigen Rohöl- und Rohstoffpreise erwarten wir weiterhin sehr niedrige Inflationsraten und eine Fortführung der expansiven Geldpolitik der EZB. Auf Jahresfrist dürften die Hypothekenzinsen in 2020 weiterhin auf niedrigem Niveau liegen und in der seit Mitte 2019 ausgebildeten Range verbleiben."

Postbank: "Die Talfahrt der deutschen Kapitalmarktrenditen seit Jahresbeginn hat sich nach dem Auftreten erster Fälle der Corona-Epidemie in Europa in beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Das bisherige Allzeittief von -0,71 Prozent ist nur noch wenige Basispunkte entfernt und könnte sogar kurzfristig unterboten werden, sollte sich die Flucht der Investoren in relativ sichere Anlagen angesichts der globalen Marktturbulenzen fortsetzen. Zugleich haben bereits zahlreiche Notenbanken in Reaktion auf Corona eine expansivere Geldpolitik avisiert - ein Trend, dem sich die EZB kaum entziehen dürfte. Daher sehen wir auch für den Fall, dass die Epidemie im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2020 überwunden werden kann, nur ein geringes Aufwärtspotenzial für die hiesigen Kapitalmarktrenditen. Entsprechend ist derzeit auch nicht mit kräftigeren Zinsanstiegen bei Hypothekendarlehen zu rechnen."

Sparkasse Hannover: "Die sich immer stärker abzeichnenden Folgen des Coronavirus drücken die Renditen derzeit auf ein niedriges Niveau. Jüngst veröffentlichte Konjunkturindikatoren lassen jedoch auf eine Erholung im zweiten Halbjahr hoffen."

PSD Bank RheinNeckarSaar eG: "Die weltweiten Konjunkturindikatoren im Februar bleiben uneinheitlich, so z.B. der schwächere Einkaufsmanagerindex in den USA und dagegen ein sich stabilisierender Wert in Euroland. Dagegen signalisieren die Industrieproduktion und die Auftragseingänge weiterhin eine deutliche Zurückhaltung wirtschaftlicher Aktivitäten. Sollte das Coronavirus sich zu einer Epidemie ausbreiten, ist ein konjunktureller Einbruch nicht auszuschließen. Dies könnte auch von Seiten der Notenbanken zusätzliche expansive Liquiditätsmaßnahmen auslösen. Auch könnte die Re-Allokation, weg von Aktien, zugewandt in als sichere angesehene öffentliche Rentenpapiere, die Zinsen nochmals unter Druck bringen. Bis auf kurzfristige, markttechnische Gegenreaktionen spricht eher wenig für steigende Zinsen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

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Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:

  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten

Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.

Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.