Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleich bleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 7. Mai 2020 können Immobilienkäufer in den kommenden Wochen vergleichsweise günstige Finanzierungsbedingungen erwarten, trotz eines leichten Anstiegs in den letzten Wochen. Im Verlauf von 2020 sind für viele Zinsexperten gleichbleibende Zinsen wahrscheinlich, einige halten einen leichten Anstieg für möglich. Schwankungen sind aber aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Krise möglich. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig, sie liegen im Mai 2020 etwas über dem Niveau des Allzeittiefs. Mittel- bis langfristig gehen viele Experten von gleichbleibenden Zinsen aus, aber das Bild ist nicht ganz einheitlich, auch aufgrund der aktuellen Unsicherheiten durch die Corona-Krise. Eine nachhaltige Trendwende und einen starken Zinsanstieg erwarten die Experten auf Jahressicht derzeit nicht. In 2019 wurden vielfach sogar Negativzinsen diskutiert, sie sind für Bauzinsen jedoch aus Sicht von Interhyp auf breiter Front derzeit nicht wahrscheinlich, wenn auch durch Tilgungszuschüsse bei Förderkrediten bereits negative Effektivzinsen bei Förderdarlehen möglich sind.

Keines der befragten Kreditinstitute erwartet auf Jahressicht sinkende Zinsen.

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie heute. Im Mai 2020 sind sie immer noch günstig und nur etwas über dem Allzeittief vom März 2020.

Damit sind die Zinsen in den letzten zwölf Monaten auf einem so günstigen Niveau wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Früher und heute - unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen - aber die Finanzierung wohl überlegt und mit guter Beratung angehen.

Jetzt Top-Konditionen sichern!

Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

Finanzierung anfragen

Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von neun namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite - und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 7. Mai 2020:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Die Corona-Krise stellt uns alle vor Herausforderungen. Die amerikanische Notenbank Fed und die europäische Zentralbank EZB haben mit milliardenschweren Anleihekaufprogrammen reagiert und die niedrigen Leitzinsen bei den jüngsten Sitzungen bestätigt. Das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach EZB-Anleihekäufe teilweise verfassungswidrig sind, kommt überraschend, auch in diesem Kontext. Für die Baufinanzierung bedeuten die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und Weichenstellungen aber zunächst weiterhin historisch günstige Zinsen, trotz des leichten Konditionsanstiegs im März. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen liegen Anfang Mai immer noch meist bei unter einem Prozent. Wer jetzt den Einstieg in die eigenen vier Wände plant, findet günstige Finanzierungszinsen vor - ebenso alle, die eine Anschlussfinanzierung benötigen. Interessenten sollten sich die Zeit nehmen, die sie brauchen, um die Zinsen in Ruhe zu vergleichen. Unsere Umfrage unter den Experten von zehn deutschen Kreditinstituten zeigt, dass das günstige Zinsniveau in den kommenden Wochen und Monaten voraussichtlich weiter anhalten wird, eine nachhaltige Trendwende sehen die Analysten in diesem Zeithorizont nicht voraus."

Das Video gibt die Zinseinschätzung von Interhyp zum Jahresstart wieder, von Anfang Januar 2020.

Bei der Anlageform private Wohnimmobilien geht es bisher vergleichsweise ruhig zu. Während die Aktienindizes Dow Jones und Dax im Zuge der Pandemie kurzfristig knapp 40 Prozent nachgegeben hatten und sich bis jetzt zwar stabilisiert, aber längst nicht vollständig erholen konnten, zeigen sich die Angebotspreise bei Wohnimmobilien bisher von der Krise weitgehend unbeeindruckt. Gleichzeitig hält die Nachfrage nach Wohnimmobilien an – und damit nach Immobilienfinanzierungen. Wir haben bei Interhyp auf Live-Beratung umgestellt und helfen telefonisch und online, in diesen ungewöhnlichen Zeiten das Traum- oder Renditeobjekt solide zu finanzieren.

Die Zinsen für Immobilienkredite haben sich im April bei leichten Schwankungen seitwärts bewegt. Die Konditionen für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bewegten sich im Vormonat zwischen 0,8 und 0,9 Prozent. Der im März begonnene Zinsanstieg hat sich damit zunächst nicht fortgesetzt. Insgesamt befinden sich die Konditionen Anfang Mai aber auf einem sehr niedrigen Niveau. Davon profitieren Immobilieninteressenten mit Finanzierungsbedarf und insbesondere auch Immobilieneigentümer, die jetzt oder in einigen Monaten vor der Anschlussfinanzierung stehen.

Zins- und Marktumfeld

Die Corona-Krise hat die Märkte im April in Atem gehalten. Die Notenbanken haben mit Lockerungen reagiert. Im Kampf gegen die Pandemie-Auswirkungen will die EZB ihre Anleihekäufe ausweiten. Der EZB-Rat sei bereit, den Umfang des Notkaufprogramms PEPP ("Pandemic Emergency Purchase Programme") so weit und so lange wie nötig anzupassen, hieß es. Den Leitzins beließen die Währungshüter bei null Prozent. Nun bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen das jüngst gefällte, außergewöhnliche Urteil des Bundesverfassungsgerichts haben wird. Laut den Verfassungsrichtern soll die EZB die Verhältnismäßigkeit der Anleihekäufe prüfen. Das Urteil geht allerdings nicht auf das aktuelle Nothilfeprogramm ein, sondern auf die früher gestarteten Anleihekäufe im "Public Sector Purchase Programm" PSPP.

Auch die Fed beließ den Leitzins, wie erwartet, in der Spanne von 0 bis 0,25 Prozent – nachdem sie diesen in den vergangenen Wochen bereits deutlich gesenkt und Billionenschwere Geldspritzen auf den Weg gebracht hatte.

Die Geldpolitik ist aktuell nur ein Gradmesser des Krisenausmaßes. Der Ölpreis ist in der zweiten Aprilhälfte ins Minus gerutscht. In vielen Ländern herrscht wegen des Shutdowns Kurzarbeit. Weltweite Einkaufsmanager-Indizes sind im April auf historische Tiefstände gestützt und verdeutlichen die schlechte Stimmung in der Wirtschaft. Weltweit haben Institute die Konjunkturprognosen nach unten korrigiert. Eine weltweite Rezession gilt als sicher.

Aktuell rechnen Volkswirte, und zuletzt auch die EZB, mit drei Szenarien. Bei dem milden Szenario würden die Shutdowns im Mai enden, Fortschritte bei der medizinischen Covid-19-Behandlung gemacht und das Wirtschaftswachstum bald anziehen. Bei dem mittleren Szenario würden sich die Eindämmungsmaßnahmen länger hinziehen – und damit eine Rückkehr zum normalen Leben und in der Folge eine Konjunkturerholung. Das ungünstige oder Negativszenario hält längere und wiederkehrende Shutdowns für möglich – was Produktion und Nachfrage längerfristig deutlich senken würde. Bei allen Szenarien bleibt unklar, ob die zahlreichen Hilfsgelder rechtzeitig in der Realwirtschaft ankommen und, vor allem, ob sie ausreichen. Im Augenblick steigen die Staatsverschuldungen auf der einen Seite und sinken die Steuereinnahmen auf der anderen Seite. Noch nicht berücksichtigt sind zudem andere Faktoren oder Krisen, wie etwa ein Wiederaufflammen des Handelskonfliktes zwischen den USA und China – zuletzt angeheizt durch die Frage des Virus-Ursprungs und die chinesische Kommunikation darüber.

Deutsche Staatsanleihen bleiben wegen der Unsicherheiten bei Investoren gefragt. Die Renditen sind mit rund minus 0,5 bis 0,6 Prozent anhaltend im negativen Bereich. Da sich die Zinsentwicklung beim Baugeld daran orientiert, ist das Aufwärtspotenzial für die Zinsen bei Immobilienkrediten begrenzt, zumal auch die Zinspolitik der Notenbanken dämpfend wirkt.

Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Bauzins-Trend im Mai 2020

* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der PSD Bank RheinNeckarSaar und der Sparkasse Hannover zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.

Interhyp-Expertenrat

Die günstigen Zinsen können zum Beispiel Eigenheimbesitzer mit bestehenden Krediten nutzen. Sie haben die Chance, die Zinsersparnis für die Tilgung zu verwenden und damit schneller schuldenfrei zu werden. Hier empfiehlt sich ein umfassender Vergleich, wie Finanzierungsexperte Frank Lutz in unserem Video erklärt.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Neun von zehn befragten Experten erwarten, dass das Zinsniveau kurzfristig gleichbleibend günstig bleibt. Auch auf Jahressicht sehen die Experten in der Mehrheit ebenfalls gleichbleibende Zinsen voraus. Eine nachhaltige Trendwende wird nicht erwartet, einige gehen allenfalls von leichten Steigerungen aus.

Allianz: "Die Staatshilfen könnten, im Gegensatz zu den EZB-Interventionen, den Konsum ankurbeln und damit in Inflation münden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Zinskurve bei Zinsbindung 20 Jahre ein leichtes Maximum hat und für vierzig Jahre schon wieder deutlich abfällt."

Commerzbank: "Die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise schürt weiterhin die Hoffnungen auf eine ultra-expansive Geldpolitik der EZB. Gleichzeitig haben sich die Aktienmärkte stabilisiert. Da sich dieses Muster zunächst fortsetzen dürfte, rechnen wir mit einer Seitwärtsbewegung bei den Zinssätzen um die aktuellen Niveaus."

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: "Die Zentralbanken weltweit mussten, um weitere Anspannungen an den Märkten zu vermeiden, zuletzt weiter die Grenzen ihrer geldpolitischen Möglichkeiten austesten. Damit konnten Sie zwar erfolgreich die Spreadanstiege in vielen Segmenten eindämmen, doch dürften die fundamentalen Belastungen in Folge des wirtschaftlichen Einbruchs erst noch ihre Wirkung entfalten. Kurz- bis mittelfristig erwarten wir daher ein gleichbleibendes Zinsniveau auf dem historisch niedrigen Niveau."

HypoVereinsbank: "Die Rendite deutscher Bundesanleihen mit 10 Jahren Restlaufzeit hat in der Region um minus 0,50 Prozent einen Boden gefunden. Maßgeblich hierfür sind zwei Faktoren: Zum einen erwarten die Anleger auf Jahre hinaus keine Anhebung des Einlagesatzes der EZB vom gegenwärtigen Niveau von minus 0,50 Prozent. Zum anderen stützen die verschiedenen Anleihekaufprogramme der Notenbank die Kurse trotz eines zunehmenden Angebots an deutschen Papieren. Vorerst stellen wir uns auf eine mehrmonatige Phase anhaltend niedriger Kapitalmarktrenditen ein."

ING Deutschland: "Es wird eine Weile dauern, bis die erste Phase dieser Krise hinter uns ist. Bis dahin werden die Notenbanken die Märkte und Wirtschaft weiterhin mit billigem Geld versorgen. Zur Not wird die EZB auch noch mal ihr Anleihenprogramm aufstocken, wodurch die Zinsen niedrig bleiben."

MünchenerHyp: "Die Corona-Pandemie sorgt für einen stark rezessiven Wirtschaftsausblick und großen Stützungsmaßnahmen der Regierungen und Notenbanken. Zwar haben sich die Refinanzierungsbedingungen für Banken am Kapitalmarkt zuletzt etwas verschlechtert, aber die hohe Konkurrenz und der Geldüberhang bei einlagenfinanzierten Banken sorgen weiter für günstige Zinssätze im Hypothekenkreditgeschäft. Aufgrund der getrübten Wirtschaftsaussichten dürfte auf absehbare Zeit kein Preisdruck entstehen. Daher werden die Notenbanken ihre üppige Geldversorgung und das niedrige Zinsniveau beibehalten. Auch mittelfristig rechnen wir mit guten Finanzierungsbedingungen in der privaten Immobilienfinanzierung."

Postbank: "Die europäischen Regierungen kämpfen gemeinsam mit der EZB gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Die EZB hat hierzu unter anderem ein neues Anleiheankaufprogramm aufgelegt. Die Maßnahmen könnten helfen, die tiefe Rezession in der Eurozone beginnend in der zweiten Jahreshälfte 2020 zu überwinden. Obgleich damit perspektivisch auch wieder steigende Kapitalmarktrenditen möglich wären, dürfte die auf absehbare Zeit extrem expansive Geldpolitik einen deutlicheren Anstieg verhindern. Damit sollten auch die Konditionen für Hypothekendarlehen sehr günstig bleiben, zumal die EZB den Geschäftsbanken nahezu unbegrenzt Liquidität zur Verfügung stellt."

Sparkasse Hannover: "Mittlerweile haben sich die Inflationserwartungen etwas stabilisiert. Maßgeblich für die weitere Entwicklung sind außerdem das Kräfteverhältnis zwischen der zinserhöhenden Wirkung schuldenfinanzierter Fiskalpolitik und der zinssenkenden Wirkung der Anleihekaufprogramme der EZB. Bei einer wirtschaftlichen Erholung im zweiten Halbjahr sehen wir Raum für einen leichten Zinsanstieg bei den längeren Laufzeiten. Eine Trendumkehr hin zu nachhaltig steigenden Zinsen bedeutet dies jedoch vorerst nicht."

PSD Bank RheinNeckarSaar eG: "Erste Wirtschaftsindikatoren - sowohl konkrete Fakten als auch Einschätzungen zur Lage - deuten nicht nur auf eine schwere Rezession hin, sondern unter Umständen sogar auf eine Depression. Allein der Preisverfall beim Rohöl spricht für sich. Zu gravierend und einschneidend scheint der Stillstand in seinen Konsequenzen zu sein. Das sollte die Zinsen weiter sehr niedrig halten oder gar noch tiefer bringen. Dem stehen massive Konjunktur-, Hilfsprogramme und Liquiditätsmaßnahmen gegenüber, die in Billionenhöhe gehen. Eine Ausweitung von Defiziten ist somit unumgänglich. Letztendlich spielt das Vertrauen aller Marktteilnehmer die entscheidende Rolle. Welche Parameter letztendlich die Zinsrichtung bestimmten werden, ist nach wie vor unklar. Wir neigen dazu, dass die Zinsen eher nochmals fallen ("deflationärer Trend") bevor sie dann wieder stärker anziehen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

Benötigen Sie einen Bauzinsen-Vergleich? Rechnen Sie selbst. Mit dem Zins-Check von Interhyp.

Zins-Check

Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

Jetzt anmelden und regelmäßig informiert bleiben

Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp und berechnen Sie für Ihr Baugeld Top-Zinsen. Mit unserem persönlichen Zinsrechner für Ihre Baufinanzierung.

Persönlicher Zinsrechner

Hypothekenzinsen - Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen - das sollten Sie wissen

Das Thema Darlehenszinsen ist aktuell ein großes, denn noch immer sind die Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen, sondern beispielsweise auch Ratenkredite erhalten Sie aktuell zu sehr niedrigen Zinssätzen. Generell gibt es einige wichtige Informationen zum Thema Darlehenszinsen, die Sie vor der Aufnahme eines Kredites kennen sollten.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:

  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten

Interessant ist zum Beispiel, dass die Darlehenszinsen in nicht unerheblichen Umfang von der Kreditart abhängen. Zahlen Sie beispielsweise für die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites auch 2020 noch Zinssätze von teilweise 10, 11 oder sogar 12 Prozent, erhalten Sie einen Ratenkredit im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind natürlich Immobilienkredite, denn diese werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Die Berechnung der Darlehenszinsen ist relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie natürlich den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie nicht nur den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, sondern ebenso die monatliche Kreditrate. Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu, dass die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen im Laufe der Jahre abnimmt. Dies geschieht durch die - meistens monatlich stattfindende - Tilgungsverrechnung.

Diese bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Da die Darlehenszinsen bei einem Hypothekenkredit jedoch ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt werden, wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Dafür erhöht sich auf der anderen Seite die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.