Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier für Sie!

Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Überblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

Nutzen Sie das historisch günstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab über die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frühere Entwicklungen im Überblick. Überzeugen Sie sich:

Zeitraum wählen

7 T 14 T 1 M 3 M 6 M 12 M 5 J 10 J Erweitert

Freie Zeitraumangabe

Laufzeit 1 wählen

Laufzeit 2 wählen

Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die Interhyp AG im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewählter Sorgfalt kann die Interhyp AG für die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung übernehmen. Die aktuellen Zinssätze für Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

Wie werden sich die Zinsen für Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass Maßnahmen an der eigenen Immobilie günstig über einen Kredit finanziert werden können? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Überblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit können Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen und sich Angebote von Banken mit Top-Zinsen sichern. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz für Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

Aktuell: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins noch immer auf null Prozent, hat aber den Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm angekündigt. Laut der Expertenbefragung für den Interhyp-Zinsbericht vom 7. März 2019 können sich Immobilienkäufer in den kommenden Wochen weiter über günstige Finanzierungsbedingungen freuen. Im Verlauf von 2019 sind für viele Zinsexperten aber moderate Steigerungen wahrscheinlich, etwa durch weitere Leitzinserhöhungen in den USA oder eine mögliche, nachhaltigere Konjunkturerholung in Europa. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch sehr niedrig. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten die meisten Experten und Analysten mittel- bis langfristig steigende Konditionen (siehe unten).

Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

Die Zinsen für Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie in den vergangenen drei Jahren. Auch im März 2019 sind sie noch sehr günstig, im Juli 2018 hatten sie ein Jahrestief erreicht und liegen immer noch auf niedrigem Niveau, allerdings mit Schwankungen nach oben und unten.

Die Zinsen für zehnjährige Darlehen hatten im Oktober 2016 den niedrigsten Wert seit Gründung der Bundesrepublik erreicht. Seitdem sind die Zinsen zwar wieder etwas gestiegen, sind jedoch trotz des leichten Anstiegs aktuell noch immer sehr attraktiv. Früher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natürlich niemand genau sagen, ob die Zinsen für Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die günstig oder doch eher ungünstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und günstige Zinsen für sich nutzen.

Jetzt Top-Konditionen sichern!

Sichern Sie sich die im historischen Vergleich noch immer sehr niedrigen Zinsen für Ihr Baugeld! Für Ihre Baufinanzierung lohnt sich der Zinsvergleich: Mit Interhyp lassen Sie den perfekten Zeitpunkt für Ihre Finanzierung nicht verstreichen! Ihr Interhyp-Finanzierungsberater bietet Ihnen die passende Lösung aus den Angeboten von über 400 Darlehensgebern im direkten Vergleich. Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp!

Finanzierung anfragen

Interhyp Zinsbericht

Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen für Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 7. März 2019:

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG: "Nachdem viele Baustellen in der Winterzeit geruht haben, nimmt die Bautätigkeit jetzt im Frühjahr wieder zu. Die ohnehin hohe Nachfrage nach Immobilieneigentum erhält durch die Zinsentwicklung zusätzliche Impulse. Pünktlich vor Frühlingsbeginn liegen die Konditionen für Immobiliendarlehen auf historisch niedrigem Niveau."

"Während die Temperaturen im Februar schrittweise zugelegt haben, ist am Anleihemarkt das Gegenteil passiert. Die Renditen für zehnjährige deutsche Staatsanleihen sind nach einem volatilen Januar im Februar auf rund 0,1 Prozent gesunken. Einige Experten halten sogar negative Renditen zumindest vorübergehend für möglich. Mit den Renditen für die Staatsanleihen sind die ohnehin schon niedrigen Konditionen für Immobiliendarlehen im Februar noch einmal gesunken. Die Bestsätze für zehnjährige Immobilienkredite liegen sogar bei unter einem Prozent, vielfach sind Darlehen um 1,2 Prozent erhältlich. Kurzfristig erwarten die meisten Experten eher ein gleichbleibend niedriges Niveau, langfristig sieht die Mehrheit nur leichte Steigerungen."

Interhyp Zinsbericht

Zins- und Marktumfeld

Im Februar haben sich die Anzeichen verdichtet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Rückführung zu einer normalen Geldpolitik nicht so wie geplant vornehmen kann. In der Rhetorik wiesen die Währungshüter zuletzt in geradezu ungewohnter Deutlichkeit auf eine Abschwächung des Wachstums, Konjunktursorgen und die Auswirkungen von Einzelfaktoren, wie dem Brexit oder dem Abgasskandal hin. Mit Blick auf eine Abwärtsspirale sei vielmehr sogar eine Lockerung der Geldpolitik möglich. Viele Experten sehen kaum Signale seitens der Notenbanken für einen Aufwärtstrend bei den Zinsen, viele erwarten in diesem Jahr keine Leitzinserhöhung der EZB mehr.

Fakt ist: Die Inflationsrate im Euroraum ist weiter unter die Zielmarke der EZB von rund zwei Prozent gerutscht. Und neben den konjunkturellen Sorgen in Europa trüben weiterhin Themen wie der Handelskrieg zwischen China und den USA die Stimmung an den Märkten. Auch wenn die Aktienmärkte ihre Talfahrt in den ersten zwei Monaten des Jahres zunächst gestoppt haben und der Dow sogar leicht zulegen konnte, bleiben Investoren verhalten. Vielmehr suchen sie Sicherheit, was an der hohen Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen sichtbar wird.

Der Interhyp-Expertenrat

Damit es für Immobilienkäufer in Zeiten höherer Zinsen kein teures Erwachen gibt, gilt es, schon bei Abschluss der Finanzierung die Weichen für eine spätere Schuldenfreiheit zu stellen. Wichtig zu wissen: Je früher die Schuldenfreiheit erreicht werden soll, desto höher sollte die Tilgung sein. Wer seinen Kredit bis zum Renteneintritt abbezahlen will, sollte die Tilgung entsprechend anpassen, wie ein Rechenbeispiel zeigt. Während der junge Single im Alter von 25 Jahren ein 200.000-Euro Darlehen mit einer rund zweiprozentigen Tilgung und einer 535-Euro-Rate bis zum 65. Lebensjahr abbezahlen kann (bei gleichbleibenden Zinsen), muss ein 45-jähriger Anschlussfinanzierer mit etwa 4,4 Prozent tilgen und monatlich 947 Euro aufbringen, damit er bis zum 65. Lebensjahr schuldenfrei wäre.

Interhyp- Bauzins-Trendbarometer

*Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Kurzfristig sieht die Mehrheit der befragten Experten nach den im Februar stark gesunkenen Zinsen kein Potenzial für weiter nachgebende Konditionen. Die Mehrheit geht von gleichbleibenden Zinsen aus. Langfristig halten viele ein höheres Niveau für wahrscheinlich.

Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

Allianz: "Die Märkte schauen auf die Entscheidung der USA in Bezug auf China und auf die Einfuhr von Automobilen aus Deutschland. Dies wird die Märkte zur Querbewegung tendieren lassen."

Commerzbank: "Die um sich greifenden Rezessionssorgen und die anhaltende Sicherheitsnachfrage (Brexit, Zölle auf Autos) haben die Renditen von Bundesanleihen auf das niedrigste Niveau seit 2016 gedrückt. Zwar signalisiert die EZB, ihre stimulierenden Instrumente neu auszurichten, aber die Möglichkeiten erscheinen begrenzt und die Inflationserwartungen fallen weiter. Kurzfristig dürften die langfristigen Zinsen somit nahe der aktuellen Niveaus verharren. Mittelfristig dürften die Zinsen wieder etwas steigen, da wir davon ausgehen, dass sich die zuletzt deutlich abgeschwächte Nachfrage aus China wegen der von der Politik ergriffenen Stimulierungsmaßnahmen wieder etwas beleben wird."

HypoVereinsbank: "Die Rentenmärkte spüren derzeit den Einfluss verstärkter Konjunktursorgen, stark abnehmender Leitzinsanhebungserwartungen und anhaltender Unsicherheit (Brexit, Handelskonflikt). Eine Auflösung der beiden Unsicherheitsfaktoren könnte vorübergehend zu etwas höheren Kapitalmarktrenditen führen. Mittelfristig sprechen die Konjunkturunsicherheit und der sehr verhaltende Leitzinsausblick jedoch für ein anhaltend niedriges Renditeumfeld."

ING Deutschland: "In den nächsten Wochen sollte es erste leichte Zeichen der konjunkturellen Entspannung geben. Wenn die aktuellen Ängste vor einer Rezession langsam verschwinden, sollten auch die Kapitalmarktrenditen leicht ansteigen. Großer Unbekannter in diesem Szenario bleibt natürlich der Brexit. Ein "no deal" Brexit Ende März würde zu Turbulenzen an den Finanzmärkten führen und könnte kurzzeitig die Renditen auf 10-jährige deutsche Staatsanleihen in den negativen Bereich drücken."

MünchenerHyp: "Aktuell wird die Wirtschaft von einer Vielzahl politischer Themen (Brexit/USA-China- und USA-EU-Handelskonflikt/Italien) belastet. Selbst bei einer wirtschaftsfreundlichen Lösung dieser Themen hat sich eine erhöhte Unsicherheit und Nervosität bei vielen Entscheidungsträgern festgesetzt. Die Notenbanken reagieren auf die schwächeren Wirtschaftsdaten und niedrigen Inflationsraten mit einer Aussetzung von ursprünglich geplanten Zinserhöhungen (amerikanische Notenbank Fed) bzw. neuen Liquiditätsmaßnahmen (EZB - TLTRO II und Fed - Pause beim Bilanzabbau). Im Zeitablauf sollte sich die Wirtschaft stabilisieren und mittelfristig einen leicht steigenden Zinstrend unterstützen."

Postbank: "Für die zuletzt deutlich gesunkenen deutschen Kapitalmarktrenditen war in erster Linie eine zunehmende Skepsis verantwortlich, ob die EZB auf absehbare Zeit die geldpolitische Trendwende mit einer Leitzinsanhebung fortführen wird. Wir rechnen inzwischen aufgrund der nur noch verhaltenen konjunkturellen Dynamik frühestens 2020 mit einem ersten Zinsschritt. Eine Überwindung der Konjunkturschwäche in Verbindung mit einer nachlassenden Dominanz globaler Unsicherheitsfaktoren dürfte aber bereits auf Jahressicht ein gewisses Aufwärtspotenzial für die Renditen eröffnen, welches jedoch durch die Geldpolitik im Euroraum begrenzt bleibt. Mit deutlicheren Anstiegen der Bauzinsen ist vor diesem Hintergrund nicht zu rechnen."

PSD Bank RheinNeckarSaar: "Offensichtlich haben die Konjunkturrisiken weltweit zugenommen. Die US-Fed hat einen Rückzieher hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen im laufenden Jahr gemacht, wohl unter dem Eindruck rückläufiger Konjunkturdaten. Auch die Zinsdifferenz zwischen zwei- und zehnjährigen Swapsätzen in den USA könnte auf eine Rezession hindeuten (Differenz nahe 0). Eine Beendigung der Bilanzsummenkürzung durch die Fed ist vorstellbar. Ein generelles Übergreifen der schwachen Konjunktur auf Europa ist nicht auszuschließen."

Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen für Baudarlehen. Damit können Sie sich einen ersten Eindruck über die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist. Selbstverständlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen für Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

Benötigen Sie einen Bauzinsen-Vergleich? Rechnen Sie selbst. Mit dem Zins-Check von Interhyp.

Zins-Check

Bleiben Sie auch zukünftig bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

Jetzt anmelden und regelmäßig informiert bleiben

Nutzen Sie für Ihre Baufinanzierung den Zinsvergleich von Interhyp und berechnen Sie für Ihr Baugeld Top-Zinsen. Mit unserem persönlichen Zinsrechner für Ihre Baufinanzierung.

Persönlicher Zinsrechner

Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung für das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote für eine Baufinanzierung können Sie mit einem günstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsätzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen für Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fünf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer großen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

Wie erhalten Sie Top-Zinsen?

Beim Vergleich von Tagesgeld oder Festgeld als Geldanlage oder beim Girokonto sind die Konditionen klar umrissen. Hier finden Sie leicht Banken, die Ihnen Top-Zinsen bieten. Bei der Baufinanzierung sieht das anders aus. Denn der Zinssatz wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben dem aktuellen Marktzins fließen unter anderem folgende Punkte in die Berechnung der Zinsen ein:

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses: Beamte als Kreditnehmer bedeuten für Banken ein besonders geringes Risiko. Diese Berufsgruppe erhält deshalb oft Top-Zinsen. Selbstständige oder Rentner müssen mit einem höheren Zinssatz rechnen.
  • Bonität: Hier prüfen die Banken die Einkommenssituation genau. Mit Ihrer Einwilligung holt die Bank auch eine SCHUFA-Auskunft ein, um Ihr Zahlungsverhalten einzuschätzen. Je besser Ihre Bonität eingeschätzt wird, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen.
  • Wohnort: Viele Banken arbeiten regional begrenzt. Deshalb ist die Angabe der Postleitzahl unerlässlich. Zusätzlich prüfen die Banken wie Angebot und Nachfrage in der Region sind. Für gefragte Immobilien, die schnell einen Käufer finden, sind Top-Zinsen erhältlich, weil das Risiko für Banken bei einem Zahlungsausfall gering ist.
  • Höhe des Darlehens: Viele Banken vergeben eine Immobilienfinanzierung zu Top-Zinsen nur für bestimmte Mindest- oder Höchstsummen. In diesem Korridor sind Top-Zinsen zu erwarten, für niedrigere oder höhere Darlehenssummen steigt der Zinssatz.
  • Eigenkapital: Als Faustregel gilt, je weniger Sie das Darlehen benötigen, desto eher erhalten Sie Top-Zinsen. Viel Eigenkapital hält den Zinssatz niedrig.
  • Sollzinsbindung: Keine Bank kann voraussehen, wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln. Eine lange Laufzeit der Zinsbindung kostet daher einen Zinsaufschlag. In einem Niedrigzinsumfeld ist es trotz Aufschlag in der Regel empfehlenswert, sich die günstigen Konditionen für möglichst viele Jahre zu sichern.
  • Tilgungshöhe: Kreditnehmer, die eine hohe Anfangstilgung wählen, zahlen das Darlehen schneller zurück. Das mindert das Risiko der Bank und wird mit Top-Zinsen belohnt. Entscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, erhalten Sie meist einen Abschlag auf den Zinssatz. Auch auf diesem Weg können Sie sich Top-Zinsen für Ihr Immobiliendarlehen sichern. Ein Vergleich verschiedener Darlehensarten für die Baufinanzierung ist sehr empfehlenswert.
  • Sondervereinbarungen: Für eine maßgeschneiderte Baufinanzierung kann es sinnvoll sein, eine möglichst lange Phase ohne Bereitstellungszinsen, kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Anpassung der Tilgungshöhe zu vereinbaren. Nicht jeder Kreditgeber bietet diese Möglichkeiten, und auch die Konditionen können stark schwanken. Nur der Vergleich vieler Angebote sichert Ihnen ein individuell zugeschnittenes Darlehen mit Top-Zinsen.
  • Marge der Bank: Jede Bank erhebt einen Aufschlag auf den Marktzinssatz, um ihre Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Der Vergleich der Angebote vieler Banken führt zum günstigsten Zinsangebot.

Generell nutzt jede Bank diese Faktoren, um den Zinssatz für das Angebot zu bestimmen. Doch nicht jede Bank bewertet Ihre individuelle Situation gleich. Wenn Ihr Nachbar Top-Zinsen von Bank A erhält, kann für Sie Bank B den besseren Zinssatz im Angebot haben. Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit zu einem kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. So finden Sie die Bank, die Ihnen für Ihren Traum vom Haus die besten Hypothekenzinsen anbietet. Die Baufinanzierungsexperten von Interhyp sind an keine Bank und kein bestimmtes Produkt gebunden. Sie nehmen gemeinsam mit Ihnen einen Vergleich der Angebote von mehr als 400 Anbietern zur Baufinanzierung vor. So finden Sie immer Ihren persönlichen Top-Zins und eine Immobilienfinanzierung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen passt.

Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlüberlegt. Verzichten Sie auch nicht auf den Vergleich der Angebote der Banken. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den möglichen Darlehensvarianten beraten und mit allen wichtigen Informationen versorgen.